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Bild: Keystone

Die anderen Spiele von Sotschi

Schweizer hoffen an Paralympics auch dank Didier Cuche auf Medaillen

In Sotschi werden am Abend die Winter-Paralympics eröffnet. Das Ziel der Schweizer Delegation sind drei Medaillen.



Die Schweizer Delegation durfte in der Vorbereitung auf den ehemaligen Ski-Star Didier Cuche zählen. Der Neuenburger trainierte mit dem achtköpfigen Team vier Tage lang in St. Moritz.

Darunter ist auch Robin Cuche, der Neffe von Didier Cuche, zu finden. Dabei konnte der Silber-Gewinner der olympischen Spiele von Nagano 1998 sicher einige Erfahrungen seiner Karriere weitergeben.

Former World Cup alpine ski racer from Switzerland and canditate of the election at the International Olympic Committee, IOC, Athletes' Commission Didier Cuche walks after his arrival at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi at the International airport in Sochi, Russia, on Thursday, February 6, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Didier Cuche trainierte die Schweizer Fraktion. Bild: Keystone

Wettkämpfe in fünf Sportarten

An den Paralympics in Sotschi werden vom 7. bis 16. März rund 750 Athleten aus 45 Nationen um 64 Medaillensätze kämpfen. Es finden Wettkämpfe in 5 Sportarten statt: Biathlon, Rollstuhl-Curling, Ski alpin, Ski nordisch und Schlitten-Eishockey. 

Das Swiss Paralympic Team startet in Sotschi nur in der Sportart Ski alpin. Zum Ski alpin gehört auch das erstmals stattfindende Para-Snowboarden. Es werden Rennen in den Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Super-Kombination, Super-G und Abfahrt durchgeführt.

Das offizielle Video zu den Paralympics

YouTube/russland.RU

Die Medaillenkandidaten der Schweiz sind in erster Linie Michael Brügger, Thomas Pfyl und Christoph Kunz. Letzterer wird an der Eröffnungsfeier die Schweizer Fahne tragen. Hugo Thomas werden ebenfalls Aussenseiterchancen eingeräumt.

Medaillen mit Blindenschrift

Boykott der Paralympics stand zur Debatte

Aufgrund des russischen Vorgehens in der Ukraine-Krise schicken verschiedene Länder keine Regierungsvertreter, um ein politisches Zeichen abzugeben. Neben den USA, Grossbritannien und Deutschland fehlt beispielsweise auch der Schweizer Bundesrat Alain Berset, der aus «terminlichen Gründen» nicht ans schwarze Meer reist. Er wird die Schweizer Athleten nach der Rückkehr aus Sotschi empfangen.

«Wir freuen uns trotz allem auf die Spiele.

Christoph Baer, Leiter der Schweizer Delegation

Bundesrat Alain Berset nicht an Paralympics dabei

Im House of Switzerland ist die Vorfreude trotz Absage von Bundesrat Alain Berset ungetrübt. «Wir bedauern, dass er nicht nach Sotschi kommen kann», sagt Christof Baer, Chef de Mission, auf Anfrage.

Schwierige Wetterbedingungen in Sotschi

Das Wetter präsentiert sich alles andere als winterlich. Hohe Temperaturen sowie immer wieder Regenschauer sorgten für schwierige Trainingsbedingungen. (si/syl)

Bild

Screenshot: google.ch

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