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Ski alpin: Yule scheidet in Chamonix aus, Noel gewinnt

Slalom der Männer in Chamonix
1. Clement Noel (FRA) 1:41,47
2. Timon Haugan (NOR) +0,21
3. Adrian Pertl (AUT) +0,31
...
5. Ramon Zenhäusern (SUI) +0,70
13. Loic Meillard (SUI) +1,59
15. Reto Schmidiger (SUI) +1,79


DNF: Daniel Yule (SUI), Stefano Gross (ITA), Lucas Braathen (NOR), Alexis Pinturault (FRA)​
epa08202167 Daniel Yule of Switzerland in action during the first run of the men's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Les Houches - Chamonix, France, 08 February 2020. EPA/GUILLAUM ...
Daniel Yule scheidet als Führender des ersten Laufs aus.Bild: EPA

Yule scheidet als Führender aus – Noel gewinnt in Chamonix vor zwei Überraschungen

Erstmals seit fast zwei Jahren scheidet Daniel Yule in einem Weltcup-Slalom wieder aus. Der Walliser scheitert in Chamonix, nachdem er im im ersten Lauf Bestzeit realisiert hat.
08.02.2020, 14:2608.02.2020, 16:29

Der Sieg ging so an den Franzosen Clément Noël, der in seinem Heimrennen triumphierte und so den sechsten Weltcupsieg, den dritten in diesem Winter, errang. Noël gewann vor dem Norweger Timon Haugan und dem Österreicher Adrian Pertl, die beide erstmals auf dem Podium vertreten waren.

Ramon Zenhäusern war nach dem Ausfall von Yule als Fünfter bester Schweizer. Punkte gab es zudem für Loïc Meillard (13.) und Reto Schmidiger (15.).

Eigentlich schien alles angerichtet für Daniel Yule, der ja schon in Madonna und in Adelboden bewiesen hatte, dass er die mentale Stärke besitzt, um eine Halbzeit-Führung in einen Sieg umzumünzen. Doch diesmal kam der knapp 27-Jährige nicht durch. Letztmals war Yule im März 2018 in Kranjska Gora ausgeschieden. Schon im obersten Teil des zweiten Laufes rutschte er aus, womit er auch die grosse Chance vergab, die Führung im Slalom-Weltcup zu übernehmen. In dieser Wertung behauptete sich Henrik Kristoffersen vorne, obwohl auch der Norweger – er schon im ersten Lauf – ausschied.

Neben Yule blieben im tückischen zweiten Lauf von Chamonix auch der Italiener Stefano Gross und der Franzose Alexis Pinturault auf der Strecke. Diese beiden hatten bei Halbzeit hinter Yule und Nöel auf den Plätzen 3 und 4 gelegen. So waren letztlich mit dem Norweger Timon Haugan und dem Österreicher Adrian Pertl zwei junge Fahrer erstmals auf dem Podium vertreten. Beide waren sie mit Nummern über 30 zum Rennen angetreten.

Auch Ramon Zenhäusern profitierte von den Ausfällen. Zum nun schon fünften Mal in diesem Winter klassierte sich der Oberwalliser in den Top 5. Das Podium schaffte er in dieser Zeit aber nur ein einziges Mal, als Zweiter in Zagreb. (abu/sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Nume no eis, bitteee!
08.02.2020 10:47registriert Januar 2019
Die Anzeige der Skiresultate sind imho schlecht. Ab Platz 4 zu swipen, keine Angabe der Nation und bei der Auflistung nicht den Rückstand sondern die Fahrzeit. Schade.
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Arno Del Curto, Josh Holden und der «Hockey-Urknall»
Beinahe ist im Lärm um Nationaltrainer Patrick Fischer vergessen gegangen, dass ja auch noch Hockey gespielt wird. Und wie! Im Playoff-Final wird der nationale Titel ausgespielt und es ist die perfekte Paarung. Der Rekordmeister (Davos, 31 Titel) gegen die Untitelbaren (Gottéron, nie Meister).
Andere Zeiten, andere Hauptdarsteller, anderes Hockey. Vergleiche zu früher sind fast nicht möglich, ja ein wenig unseriös. Aber es gibt eine Ausnahme. Kein anderer Klub hat seinen Stil im Laufe dieses Jahrhunderts praktisch nicht verändert. Der HC Davos. Nach der letzten Meisterfeier (2015) schien es zwar nach dem Rücktritt von Arno Del Curto einen Moment, als sei auch «sein» HCD-Hockey auf dem Müllhaufen der taktischen Hockeygeschichte gelandet. Für immer dahin. Nicht nur HCD-Romantiker trauerten den wilden, von «Arno-Hockey» geprägten und mit sechs Titeln gekrönten Jahren nach (2002, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015) nach. Inzwischen ist klar: Es wird wieder «Arno-Hockey» gespielt. Oder?
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