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Bild: POOL/REUTERS
Der überragende Mann auf dem Platz

Dieser Mann versenkt Uruguay im Alleingang. Gestatten: James Rodriguez

Mit 15 Jahren Profi geworden, nun mit fünf Treffern Torschützen-Leader. Wir stellen den Kolumbianer vor, der hinter der bisher schönsten WM-Kiste steht.
29.06.2014, 00:1329.06.2014, 11:10

Vergebens habe ich versucht, meine Kollegen davon überzeugen, dass James Rodriguez in unsere Auswahl der Top 11 der Vorrunde gehört. Spätestens nach seinem Traumtor in der 28. Minute gegen Uruguay müssen sie (hoffentlich) ihren Fehler eingestehen. 

Kurze Annahme mit der Brust, dann sofort mit seinem starken linken Fuss abgezogen. Der Ball segelt aus 25 Metern über Goalie Fernando Muslera hinweg per Lattenunterkante ins Tor.

Mehr zur WM

Das Traumtor des Kolumbianers aus verschiedenen Winkeln

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Video: YouTube/HDFootball1

Mit 15 Jahren schon Profi

Das Talent von James David Rodriguez Rubio zeigt sich schon sehr früh. Bereits mit 15 Jahren wird er beim kolumbianischen Zweitligisten Envigado Profi – ein Jahr später steigt der Teenager mit dem Team in die erste Liga auf. 

2008 holt ihn der argentinische Verein CA Banfield zu sich. In zwei Jahren und 45 Spielen trifft der 1,78 Meter grosse Techniker fünfmal ins Tor. Die gleiche Anzahl Treffer hat der Linksfüsser nun in vier Spielen bei der WM erzielt und dazu noch vier Assists aufgelegt.

In der Spielzeit 2009/2010 beeindruckt er die Verantwortlichen von Porto, als er bei den Copa Libertadores in acht Spielen fünf Mal einnetzt. Beim portugiesischen Spitzenklub, wo schon viele Stars geschmiedet wurden, entwickelt sich Rodriguez prächtig.

Drei Meistertitel, ein Pokalsieg und der Triumph in der Europa League darf die Hafenstadt bejubeln. Der Anteil von Rodriguez ist gross:  In 65 Meisterschaftsspielen gelingen ihm 25 Treffer und 27 Vorlagen.

Rodriguez ist ein klassischer Regisseur der Marke «Zehner ohne Defensivaufgaben». Diese vom Aussterben bedrohte Gruppe hat man im Vorfeld des Turniers im modernen Fussball schon fast abgeschrieben. Kein Team könne es sich leisten, ein Mann auf dem Spielfeld zu haben, der sich nur auf die Offensive beschränkt, meinten die meisten Experten.

So bewegt sich Rodriguez 

Screenshot: fifa

Monaco blätterte 50 Millionen Franken auf den Tisch

Rodriguez hält sich geschickt aus Zweikampfduellen heraus, ist aber trotzdem Denker und Lenker im kolumbianischen Spiel. Nachdem Milliardär Dimitri Rybolowlew 2013 die Aktienmehrheit bei der AS Monaco übernimmt, verpflichtet der Russe als Verstärkung gleich drei Hochkaräter für das Team.

Er lotst Nationalmannschaftskollege Radamel Falcao aus Atletico Madrid zu den Monegassen. Von Porto holt der neue starke Mann im Fürstentum das Duo João Moutinho und James Rodriguez, für den der Verein gut 50 Millionen Schweizer Franken hinblättert. 

In seiner Premierensaison in der Ligue 1 markiert Rodriguez in 34 Spielen neun Tore. Nach seinen Galaauftritten in Brasilien werden die Grossklubs Schlange stehen beim 23-Jährigen. Man kann also Rio Ferdinand recht geben, der die 50 Millionen als gut investiertes Geld sieht. Denn bei einem allfälligen Transfer dürfte Rodriguez nun einiges mehr kosten. 

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