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epa04267593 Switzerland's Xherdan Shaqiri (R) and Switzerland's Blerim Dzemaili (L) during a training session of the Swiss national soccer team in the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, 19 June 2014. Switzerland will face France in the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match in Salvador on 20 June 2014. 

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Ist heiss: Nati-Star Xherdan Shaqiri beim Abschlusstraining mit Blerim Dzemaili. Bild: EPA/KEYSTONE

Spiel um den Gruppensieg

Shaqiri und Co. wollen auch gegen Frankreich jubeln – Torschützen Mehmedi und Seferovic neu in der Startelf?

Kann die Nati nach dem 2:1-Erfolg gegen Ecuador nachdoppeln? Gegen Frankreich ist sie bestimmt nicht in der Rolle des Favoriten, doch Aussenseiterin ist sie keinesfalls. Die beiden Torschützen Mehmedi und Seferovic dürfen dabei wohl von Beginn an spielen.



Valon Behrami ist: ein Fighter. Ohne seinen grandiosen Einsatz in der 93. Minute hätten sich die Schweiz und Ecuador 1:1 getrennt. Valon Behrami ist auch: ein Realist. «Hätten wir das 2:1 nicht gemacht und stattdessen verloren, was uns durchaus hätte passieren können, wären wir jetzt am Boden, ohne Kraft, ohne Perspektiven», sagt der Tessiner vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich (um 21 Uhr in Salvador). «Jetzt aber zehren wir von diesen unglaublichen letzten 30 Sekunden gegen Ecuador.»

Ecuador's Cristhian Noboa, right, leaves the pitch as Switzerland's Valon Behrami, left, and Stephan Lichtsteiner celebrate after the group E World Cup soccer match between Switzerland and Ecuador at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Sunday, June 15, 2014. Switzerland won the match 2-1. (AP Photo/Michael Sohn)

Behrami bejubelt den Auftaktsieg gegen Ecuador. Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Diesen Schwung wollen die Schweizer mitnehmen ins nächste Spiel, bei dem es gegen den zum Auftakt ebenfalls siegreichen Gegner Frankreich um den Gruppensieg gehen kann. Der Sieger der Partie hat jedenfalls sehr gute Aussichten, als Sieger der Gruppe E hervorzugehen (auch Ecuador und Honduras können mit je zwei Siegen auf sechs Punkte kommen).

Mehmedi und Seferovic wohl neu in der Startelf

Gegenüber dem Startspiel dürfte Trainer Ottmar Hitzfeld wohl nur auf einer Position eine Änderung vornehmen. Flügel Valentin Stocker, der 45 Minuten lang wirkungslos blieb, muss wohl auf der Bank Platz nehmen. Dafür wird Admir Mehmedi, der kurz nach seiner Einwechslung das 1:1 buchte, vermutlich in die erste Elf aufrücken.

Im Sturm vertraut Hitzfeld gemäss dem Blick auf den 2:1-Schützen Haris Seferovic. Im Abschlusstraining, das hinter verschlossenen Türen stattfand, habe er auf ihn statt Josip Drmic gesetzt. Seferovic machte schon nach dem Ecuador-Spiel klar: «Natürlich möchte ich mehr als 15 Minuten spielen.»

Hitzfeld liess sich wie gewohnt nicht in die Karten blicken. Er sagte zur möglichen Aufstellung bloss: «Wir können aus dem Vollen schöpfen. Wir haben viele Alternativen.»

Welchen Stürmer würden Sie gegen Frankreich aufstellen?

Switzerland's Admir Mehmedi, right, scores his side's first goal during the group E World Cup soccer match between Switzerland and Ecuador at the Estadio Nacional in Brasilia, Brazil, Sunday, June 15, 2014. (AP Photo/Themba Hadebe)

Das Kopfballtor, das Admir Mehmedi wohl in die Schweizer Startelf gegen Frankreich bringt. Bild: Themba Hadebe/AP/KEYSTONE

Behrami: «Wir werden zulegen»

Die Spieler sind sich bewusst, dass gegen Ecuador trotz des Sieges nicht alles gut war. «Was ungenügend war, ist zu verbessern», fordert Behrami, der aber zuversichtlich ist: «Wir werden zulegen, weil nach wie vor Potenzial vorhanden ist.» 

Dennoch ist der Respekt vor Frankreich, das beim 3:0 gegen Honduras eine starke Leistung zeigte, gross. «Das Team ist offensiv überzeugend, sehr flexibel, schaltet schnell um. Frankreich funktioniert wie eine Maschine», fasst Ottmar Hitzfeld seine Eindrücke zusammen – um gleichzeitig zu betonen, die Schweiz befinde sich auf Augenhöhe. «Wir haben uns diesen Respekt in der Qualifikation erarbeitet, Frankreich kam erst später ins Rollen.»

epa04267598 Switzerland's coach Ottmar Hitzfeld (C)directs his players during a training session of the Swiss national soccer team in the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, 19 June 2014. Switzerland will face France in the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match in Salvador on 20 June 2014. 

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Die Nati-Spieler lauschen Ottmar Hitzfelds Anweisungen beim Abschlusstraining in der Arena Fonte Nova in Salvador. Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Ein gutes Pflaster für attraktive Partien

Valon Behrami warnt davor, sich auf Eins-gegen-Eins-Situationen mit den Franzosen einzulassen. «Pogba und Benzema sind grosse Spieler. Individuell sind sie sehr gut besetzt.» Die Franzosen können auch auf Johan Cabaye zählen, der zuletzt angeschlagen war. Trainer Didier Deschamps meinte, dass die mentale Komponente den Ausschlag geben könnte. «Beide Teams verfügen über viel Qualität», sagte er an der Medienkonferenz einen Tag vor dem Spiel.

Deschamps – und mit ihm wohl die ganze Fussballwelt – hoffen darauf, dass auch das dritte WM-Spiel in Salvador ein Hit wird. In der Arena Fonte Nova fanden die Kantersiege von Holland (5:1 gegen Spanien) und Deutschland (4:0 gegen Portugal) statt.

Eines ist klar: Dieses Bild möchte heute Abend kein Schweizer sehen

epa04267732 Switzerland's national soccer team  coach Ottmar Hitzfeld during a training session at the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, 19 June 2014. Switzerland will face France in the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match in Salvador on 20 June 2014. 

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Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld beim Abschlusstraining am Tag vor dem Spiel gegen Frankreich. Bild: ALI HAIDER/EPA/KEYSTONE

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