Terrorismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ATTENTION EDITORS - VISUAL COVERAGE OF SCENES OF INJURY OR DEATHPeople carry away a wounded person from the site of an explosion in Beirut, in this still image taken from video shot on November 12, 2015. At least 27 people were killed in two suicide explosions in a busy area in Beirut's southern suburb, a stronghold of Lebanese Hezbollah, on Thursday, a medical official said. REUTERS/Reuters TVTEMPLATE OUT

Die Selbstmordattentäter brachten ihre Sprengsätze im Abstand von fünf Minuten zur Detonation.
Bild: REUTERS TV/REUTERS

Doppelanschlag galt Hisbollah-Hochburg in Beirut  ++ 43 Tote, 239 Verletzte ++ Terrormiliz IS bekennt sich



Bei einem Doppelanschlag in Beirut sind am Donnerstag nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes mindestens 43 Menschen getötet und 239 weitere verletzt worden. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Zwei Selbstmordattentäter zündeten nach Angaben der Polizei vor einem Einkaufszentrum im Stadtviertel Burdsch al-Baradschne Sprengstoffgürtel. Das Viertel ist eine Hochburg der schiitischen Hisbollah.

Laut offizieller Nachrichtenagentur NNA kam es im Abstand von fünf Minuten und 150 Metern voneinander entfernt zu den schweren Explosionen. Nach Informationen von LBC waren insgesamt vier Selbstmordattentäter in der Gegend unterwegs, einer sei jedoch geflüchtet, ein weiterer getötet worden, bevor er seinen Sprengsatz zur Detonation bringen konnte.

Erster Anschlag seit Juni 2014

An den umstehenden Gebäuden entstanden durch die Explosionen schwere Schäden. Leichen lagen in mehreren kleinen Geschäften in der Nähe, auf der Strasse waren Blutlachen zu sehen. Sicherheitskräfte bemühten sich, den Bereich abzusperren.

A Lebanese soldier opens fire into the air to disperse people who gathered around a man (on the ground) whom they claimed was a suspected attacker in Burj al-Barajneh, southern Beirut, Lebanon, Thursday, Nov. 12, 2015 in a double suicide bombing that struck a Shiite suburb killed and wounded dozens, a Lebanese official said. (AP Photo/Bilal Hussein)

Chaotische Szenen nach den Detonationen: Regierungssoldaten feuern in die Luft, um die Menge vor Angriffen auf weitere, angebliche Selbstmordattentäter abzuhalten.
Bild: Bilal Hussein/AP/KEYSTONE

Es war der erste Anschlag in den südlichen Stadtvierteln der libanesischen Hauptstadt seit Juni 2014. Damals hatte ein Selbstmordattentäter einen Sicherheitsbeamten getötet, als dieser ihn aufzuhalten versuchte.

Inzwischen haben Kämpfer der hauptsächlich in Syrien und dem Irak operierenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Verantwortung für den Doppelanschlag übernommen. In einer im Internet veröffentlichten Erklärung der Gruppe heisst es, zunächst sei in unmittelbarer Nähe einer schiitischen Menschenmenge eine Bombe auf einem Motorrad zur Detonation gebracht worden. Wenig später habe ein IS-Kämpfer am Ort des ersten Anschlags einen Sprengstoffgürtel gezündet.

Zwischen Juli 2013 und Februar 2014 wurden in den Hisbollah-Hochburgen neun Anschläge verübt. In den meisten Fällen bekannten sich radikale Sunniten zu den Anschlägen. Sie begründeten die Taten mit der Entsendung von tausenden Hisbollah-Kämpfern in den Bürgerkrieg in Syrien, wo diese auf der Seite von Präsident Baschar al-Assad im Einsatz sind. Bereits hat die Hisbollah-Führung angekündigt, ihren Kampfeinsatz in Syrien weiterführen zu wollen. Der Kampf «gegen den Terrorismus» werde noch lange weitergehen. (tat/oku/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

102
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

145
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

123
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

102
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

145
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

123
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • urgrossvater 12.11.2015 20:49
    Highlight Highlight 'Erster Anschlag seit Juni 2014'.
    Wir haben erst November 2015!!!
  • Sir Lanzelot 12.11.2015 20:28
    Highlight Highlight Ich hab immer gemeint die machen nichts und wollen eh nur spielen?
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.11.2015 23:37
      Highlight Highlight Total pietätloser Kommentar.
      Und was wollen Sie mit dieser Aussage denn genau bezwecken? Mag mich zudem nicht erinnern, dass jemand hier den IS als lustigr Truppe dargestellt hat.
    • Sir Lanzelot 13.11.2015 06:54
      Highlight Highlight LaPaillade...
      Mir ist das kotzen selber fast gekommen, so von wegen Satire darf alles.
      Nun ja, solange diese Ereignisse "dort unten" passieren scheint es für uns völlig unrealistisch und nicht greifbar. Mein Kommentar ist reine Provokation: Wie lange wollen wir noch schlafen?

      Wie immer darf man so was natürlich auf keinen Fall politisch ausschlachten, schon gar nicht die SVP... Und schlussendlich sind eh wir schuld weil wir Waffen liefern.
      Da kommt mir die Galle hoch!

      Schaut euch die Bilder an, denkt nach!
      Und gebt mit fleissig Blitze... Danke!!!
  • azoui 12.11.2015 19:52
    Highlight Highlight was soll eigentlich der sinn dieser atentate sein, wenn eh immer unschuldige die leidtragenden sind?
    • Rafaela Roth 12.11.2015 20:07
      Highlight Highlight Den regierungslosen Libanon destabilisieren, beispielsweise...
    • glüngi 12.11.2015 20:37
      Highlight Highlight Du hast die idee von terrorismus wirklich nicht begriffen? Die idee vom terrorismus ist angst zu schüüren. "Das passiert wenn ich euch der hisbolla anschliesst." Die leute kriegen angst und tadaa ziel erreicht. Je grausamer deso besser.

Dutzende neue Festnahmen in Sri Lanka – Von Reisen wird abgeraten

Nach den Anschlägen vom Ostersonntag sind am Wochenende in Sri Lanka erneut Dutzende Menschen festgenommen worden. Bei Hausdurchsuchungen wurden zudem Sprengstoff, Zünder, Schusswaffen, Schwerter und Funkgeräte sichergestellt. Das Aussendepartement (EDA) in Bern verschärfte nach neuer Gewalt am Freitagabend seine Reisehinweise für Sri Lanka.

Allein am Sonntag gab es nach Angaben der Polizei 48 Festnahmen. Darunter war auch ein Bruder von zwei der Selbstmordattentäter, bei dem zwei Schwerter …

Artikel lesen
Link zum Artikel