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#EinMomentDerBleibt: 11 Flüchtlinge erzählen von ihrem Leben vor, während und nach der Flucht



Die Flüchtlingskrise ist seit Monaten in ganz Europa ein zentrales Thema. Doch in den meisten Fällen reden wir ganz allgemein über «Flüchtlinge» – viel zu selten erfahren wir etwas über die Menschen dahinter und deren Geschichten.

Bei der Aktion «#EinMomentDerBleibt – Wenn Flüchtlinge erzählen» hat der deutsche TV-Sender ARD elf Flüchtlingen die Gelegenheit gegeben, ausführlich über ihr Schicksal zu reden. Das emotionale Ergebnis dieses Projektes siehst du hier:

Rafek Al-Sahu aus Syrien

Benafsha Asadi aus Afghanistan

Alfiya aus Eritrea

Naji Hizwani Zarour aus Syrien

Laureta Kurani aus Albanien

Abdel-hanan Alo aus Syrien

Alidu aus Liberia

Mahjur aus Afghanistan

Petar aus Mazedonien

Aeda und ...

... Bassam aus Syrien

(viw)

Mehr zum Thema: Der kleine Knigge für Flüchtlinge

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    Alle Leser-Kommentare
  • energywolf 07.12.2015 12:53
    Highlight Highlight Sorry, bei aller Sympathie zu diesen Flüchtlingen bleibt mir bei der Erwähnung von Flüchtlingen doch immer mehr ein mieser Nachgeschmack. Das hat auch mit teilweise exorbitanten Sozialausgaben, gerechtfertigt oder auch nicht, zu tun.
  • Wilhelm Dingo 07.12.2015 06:43
    Highlight Highlight Eindrücklich. Es zeigt mir, dass in (sehr) vielen Ländern der Welt Elend herrscht. Die Gründe dazu sind nicht simpel, so können auch Lösungen nicht simpel sein. Was für mich klar ist: die Schweiz kann in der Welt ein Zeichen setzen, indem sie Mittel für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit von 0.49% auf 5% erhöht, das sind gut 20 Mia CHF pro Jahr. Weiter müssen diskriminierende Handlelshemmnisse gegenüber Entwicklungsländern abgeschafft und das Verstecken von Fluchtgeldern geächtet und geahndet werden.
  • Matrixx 07.12.2015 06:37
    Highlight Highlight Ich heul ja sonst nie...

    aber hier musste ich gegen die Tränen kämpfen.

    Sehr aufwühlende Geschichten!

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

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