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Formate ohne Format

Nachschub fürs Trash-TV? Wir hätten da ein paar Vorschläge ...

Muss eigentlich jeder Mensch auf dieser Welt eine Karriere als Popstar anstreben? Langsam haben wir diese Träller-Formate gesehen. Allerdings hätten wir da einige Ideen fürs Fernsehen, die wirklich unterhalten würden. 



Seit vergangenem Wochenende ist die zweite Staffel von «The Voice of Switzerland» Geschichte und das neue Gesangtalent der Schweiz ist gekürt. Endlich! Die Quoten der Schweizer Castingshow waren nicht schlecht: Wie das SRF watson auf Anfrage mitteilte, haben am Wochenende 582'000 Zuschauer das «VoS»-Finale verfolgt, was einem Marktanteil von 32,4 Prozent entspricht.

Ab und an war die SRF-Sause ja ganz unterhaltend. Aber wir warten jetzt nicht ungeduldig hechelnd auf eine neue Staffel, oder? Quote hin oder her – irgendwann wird's langweilig. Die Nachbarn machen es – zumindest was das Desinteresse von Gesangs-Castingshows anbelangt – vor: «Deutschland sucht den Superstar» läuft im Moment so mies wie nie. 

Laut Medienportal DWDL wurde mit der Dieter-Bohlen-Sause ein neuer Negativrekord aufgestellt. Nur 2,84 Millionen Zuschauer interessierten sich am vergangenen Osterwochenende für das Geträllere der Kandidaten und die Macho-Sprüche von Juror Kay One. Im Vergleich: Anno 2003, zum Beginn der «DSDS»-Reihe, zappten noch 11,3 Millionen in die Sendung. 

Und was lernen wir daraus? Gesangsshows sind abgelutscht. 

Wie wäre es stattdessen mit folgenden Castingshows?

1. «Switzerland's Next Super-Domtöör»

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Die Casting-Regeln: Jeder, der glaubt, sein Hündli macht die besten Saltos oder seine Hauskatze erbricht die übelriechendsten Haarballen, ist in der neuen Show mit Sven Epiney willkommen! Klatschende Seelöwen sind ebenfalls mehr als erwünscht. Die werden bei Bedarf mit ins Publikum gesetzt.  Bild: watson

2. Irgendwas mit Brauern

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Die Casting-Regeln: «Brauer, ledig sucht» würde Bier-Experten ohne Braut klarmachen, dass Hopfen und Malz bei ihnen noch nicht verloren ist. «Brauer ledig, Bucht» hebt das Ganze auf das nächste Level: In der Karibik braut sich in Sachen Liebe vielleicht doch noch was zusammen.

3. «The Next Vincent Raven»

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Die Casting-Regeln: Mitmachen darf jeder, der mit seiner blanken Willenskraft mindestens einen Löffel verbiegen kann. Nachdem einst Uri Geller daran glauben musste, wird nun Vincent Raven ersetzt. Der hat es in der Zwischenzeit ja auch weit gebracht. Sie sind irritiert? Hey, er war im RTL-Dschungelcamp und hat damit den Traum eines jeden deutschen C-Promis gelebt. 

4. «The Dog Whisperer of Switzerland – Mit Christa Rigozzi und ganz viel ‹so 'erzig›»

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Die Casting-Regeln: Eigentlich müssen Sie gar nicht so viel drauf haben wie der Amerikaner Cesar Millan oder der Deutsche Martin Rütter, die als TV-Hundeflüsterer ihr Geld verdienen. Eigentlich – so glauben wir – setzt Chef-Jurorin Christa Rigozzi nur voraus, dass Sie und Ihr Hündchen «so 'erzig» sind. 

5. «Schlag den Fedi»

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Die Casting-Regeln: Wer den Fedi schlägt, darf den Basler ablösen. Nicht nur als Tennis-Profi, sondern auch als Aushängeschild für ultra-scharfe Rasierklingen, feine Schoggi-Kugeln und garantiert nicht bitteren Kaffee. Damit sich Roger endlich ganz und gar seiner Mirka und den vielen Kindern widmen kann.  Fotomontagen: watson

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