DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wetten, dass er sich furchtbar ärgerte

Weil der Schlusspfiff kurz vor dem Tor kommt, entgeht einem Briten ein Vermögen

27. Januar 2013: Ein englischer Wettfreund traut seinen Augen nicht. Geht der Ball ins leere Tor, ist er um über 700'000 Franken reicher. Da pfeift der Schiri ab. Was für ein Drama!
27.01.2014, 00:0127.01.2014, 12:15

Der Underdog wirft im Cup den Favoriten aus dem Wettbewerb. Wen interessiert bei diesem Ausgang der Partie schon, wie er zustande gekommen ist?

Wenn Sie denken, dass es keine Rolle spielt, ob das Spiel 2:1 oder 3:1 ausgeht, dann behalten Sie das besser für sich, sollten Sie sich zufällig in einem Pub im englischen Oldham aufhalten. Es könnte nämlich sein, dass Sie dort einem Fussballfreund über den Weg laufen, für den das Resultat sehr wohl einen Unterschied macht. Und der seine tätowierten Arme dann liebend gern für einige Minuten lieber mit Ihrem Gesicht beschäftigt als mit dem Halten von Pints und dem Werfen von Dartpfeilen.

Als Leeds-Spieler Rodolph Austin auf das verwaiste Tottenham-Tor schiesst, pfeift der Schiedsrichter die Partie ab.Quelle: youtube.com

Schlusspfiff kurz bevor der Ball im Tor landet

Friend. Ausgerechnet Kevin Friend heisst der Schiedsrichter, der das FA-Cup-Spiel zwischen Aussenseiter Leeds und Tottenham Hotspur nach 94 Minuten und 54 Sekunden beendet. Doch es ist fraglich, ob unser namentlich nicht bekannter Fussballfan aus Oldham dem Unparteiischen freundlich gesinnt ist.

Denn er pfeift den Match just in dem Moment ab, als der Leeds-Spieler Rodolph Austin auf das leere Tor des Gegners zielt und dieses auch trifft. Aber weil der Schlusspfiff bereits ertönte, zählt es nicht. Leeds feiert trotzdem, ist dank des 2:1-Triumphs eine Runde weiter.

No Components found for watson.imageElement.

Er setzte auf die Aussenseiter – und alle überraschten

«Der Schiedsrichter hat den Traum des Wettenden zerstört», erklärte Alex Donohue vom Buchmacher Ladbrokers anschliessend in der «Daily Mail». Er machte öffentlich, dass ihr Kunde um Haaresbreite an einem Gewinn von 506'562 Pfund vorbei geschrammt war. In einer Kombi-Wette hatte er 3 Pfund auf vier sehr unwahrscheinliche Resultate gesetzt:

Brentford-Chelsea 2:2, Quote 18:1

Leeds-Tottenham 3:1, Quote 25:1

Oldham-Liverpool 3:2, Quote 80:1

St.Mirren-Celtic Glasgow 3:2, Quote 50:1

Alle vier Underdogs überraschten die Favoriten - nur das eine verflixte Tor von Leeds fiel für unseren Wettfreund um wenige Augenblicke zu spät. Den Maximalgewinn von umgerechnet über 700'000 Franken verpasste er.

Für seinen Mut, auf krasse Aussenseiter zu setzen, wurde er dennoch belohnt: Mit einem Wettgewinn von immerhin 17'055 Pfund, rund 25'000 Franken.

Unvergessen
In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote – alles ist dabei.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Der Messias kam nach Manchester» – Rooney gelingt beim Debüt für ManUnited ein Hattrick
28. September 2004: Viele Experten schütteln den Kopf, als Sir Alex Ferguson im Sommer den erst 18-jährigen Wayne Rooney für sagenhafte 37 Millionen Euro zu Manchester United holt. Der englische Wunderknabe beweist aber schon bei seinem ersten Auftritt, dass er sein Geld Wert ist.

«Er ist im Training sehr gut drauf.» Der erfolgreichste Klubtrainer hat mal wieder ein gutes Gespür. Nur drei Monate nach dem Fussbruch im verlorenen EM-Viertelfinal gegen Portugal setzt ManU-Coach Sir Alex Ferguson erstmals seit seinem Wechsel von Everton zu den «Red Devils» auf seinen neuen Stürmer Wayne Rooney. Und der 18-jährige Wunderknabe rechtfertigt das Vertrauen. Beim 6:2-Sieg in der Champions League gegen Fenerbahce Istanbul erzielt der Shooting Star gleich einen Hattrick.

Zur Story