USA
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FERGUSON, MO - AUGUST 21:  Military police with the Missouri Army National Guard stand guard at the police command center which was established to direct security operations following unrest after the recent death of Michael Brown on August 21, 2014 in Ferguson, Missouri. Brown was shot and killed by a Ferguson police officer on August 9. Missouri Gov. Jay Nixon ordered the withdrawal of the National Guard four days after they were deployed to help during the protests following the shooting death of Michael Brown.  (Photo by Scott Olson/Getty Images)

Die Nationalgarde zieht wieder ab. Bild: Getty Images North America

Proteste in Missouri

Gouverneur zieht Nationalgarde aus Ferguson ab 

Kehrt in der US-Kleinstadt Ferguson wieder Ruhe ein? Die Nationalgarde sollte dort erneute Ausschreitungen verhindern, was ihnen in den Augen des Gouverneurs wohl auch gelungen ist: Er lässt die Sicherheitskräfte nun abrücken. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in der US-Stadt Ferguson zeichnet sich womöglich ein Ende der gewaltsamen Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ab. Jay Nixon, der Gouverneur von Missouri, hat den Rückzug der Nationalgarde aus dem Ort angeordnet. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und der US-Sender CNN.

Nixon begründete den «planmässigen Rückzug» der Sicherheitskräfte AP zufolge damit, dass sie die Stadt in den vergangenen Tagen wirksam beschützt hätten. Währenddessen hätten andere Behörden sich bemüht, das Vertrauen zwischen Sicherheitskräften und den Bewohnern der Stadt wiederherzustellen. 

FERGUSON, MO - AUGUST 20: Police officers load back into their vehicle after helping get a protester carrying a sign that read,

Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Zuletzt waren Bilder veröffentlicht worden, die einen Polizisten dabei zeigten, wie er unbewaffnete Demonstranten mit einem Gewehr bedrohte – er wurde daraufhin vom Dienst suspendiert. Die Szene, bei der niemand verletzt wurde, steht für viele Beobachter sinnbildlich für das zum Teil aggressive Auftreten der Polizei in Ferguson, einem Vorort von St. Louis mit rund 20.000 Einwohnern. 

Insgesamt war es in Ferguson nach wiederholten Zusammenstössen zwischen Polizei und Demonstranten zuletzt jedoch relativ friedlich. In der Nacht zum Donnerstag kam es lediglich zu sechs Festnahmen wegen kleinerer Vergehen. Am Dienstagabend waren es noch 47 Festnahmen gewesen. Auslöser für die tagelangen Unruhen waren die tödlichen Schüsse eines weissen Polizisten auf den 18-jährigen unbewaffneten Afroamerikaner Michael Brown am 9. August. (mxw/AP)

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