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Dieser Kleiderschrank ist gar kein Kleiderschrank – sondern der Eingang zum einem Drogenschmuggel-Tunnel



epa04695093 Policemen inspect a tunnel found in a house in Tijuana, Mexico, 07 April 2015. Mexican soldiers and federal agents found this underground tunnel close to the border line with the United States. Nine people were arrested.  EPA/Lauro Serna

Mit einer Leiter in den Tunnel: Die Verbindung befindet sich 20 Meter unter der Erde. Bild: EPA/EFE

Die mexikanische Armee hat an der Grenze zu den USA einen Tunnel zum Drogenschmuggel aufgespürt. Neun Verdächtige seien festgenommen worden, teilte das Militär mit.

Sie seien am Dienstag gefasst worden, als sie in der Grenzstadt Tijuana mit den Arbeiten am Tunnel beschäftigt waren. Das illegale Bauwerk wurde den Angaben zufolge in 20 Metern Tiefe unter einem Haus gegraben. Der Einstieg befand sich in einem Schrank.

A makeshift cart with containers is seen at a suspected drug tunnel under construction during a media tour by Mexican Army in Tijuana April 7, 2015. Mexican soldiers foiled the construction of a suspected drug tunnel underneath a house near the U.S. border, arresting nine people and impounding a truck used to clear debris, the Army said on Tuesday. Wired with lights, the tunnel was being built next to the Tijuana border crossing, south of San Diego, California, and near a Mexican air force installation as well as a regional federal police facility. REUTERS/Stringer

Und so sieht es im Tunnel aus. Bild: STRINGER/MEXICO/REUTERS

Die Armee beschlagnahmte auch einen Lkw, mit dem der bei den Bauarbeiten anfallende Aushub abtransportiert wurde. Im Grenzgebiet waren in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher Tunnel von den Ermittlern aufgespürt und geschlossen worden.

Die mexikanischen Drogenbanden versuchen auf verschiedensten Wegen, ihre Ware in die USA zu schmuggeln. Neben dem Bau von Tunneln setzen sie auf Kuriere, die illegal über die Grenze reisen, oder technische Lösungen wie Katapulte oder Drohnen. (wst/sda/afp)

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