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In den USA gibt es viele Eltern, die aus Sorge vor möglichen Nebenwirkungen ihre Kinder nicht impfen lassen.
In den USA gibt es viele Eltern, die aus Sorge vor möglichen Nebenwirkungen ihre Kinder nicht impfen lassen.
Bild: AP
Hoch ansteckender Virus

Masernausbruch an der US-Westküste weitet sich aus

24.01.2015, 07:3124.01.2015, 08:33

Ein Masernausbruch in Kalifornien hat sich nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde auf Nachbarstaaten wie Oregon und Nevada ausgebreitet. Allein in Kalifornien sind 68 Menschen mit dem gefährlichen und hoch ansteckenden Virus infiziert. Weitere zehn Fälle wurden aus sechs US-Staaten und Mexiko gemeldet. 

58 der Erkrankungen führt die Behörde auf eine Masernansteckung Ende Dezember in den südkalifornischen Vergnügungsparks Disneyland und Disney California Adventure zurück. Auch fünf Disney-Mitarbeiter seien betroffen, hiess es. Die Patienten in Kalifornien sind ein bis 70 Jahre alt. Viele der Betroffenen haben keinen Impfschutz.

Sorge vor möglichen Nebenwirkungen

Die Behörde verweist in ihrer Mitteilung auf die Wichtigkeit eines Impfschutzes, um die Ausbreitung von Masern zu stoppen. In den USA gibt es viele Eltern, die aus Sorge vor möglichen Nebenwirkungen ihre Kinder nicht impfen lassen.

Masern verursachen einen erheblich geschwächten Allgemeinzustand. Lebensbedrohliche oder sogar tödliche Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündungen können die Folge sein. (sda/dpa)

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