USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Todesstrafe im «Lone Star State»

Kein Pardon: Texas richtet geistig zurückgebliebenen Mann hin



robert ladd

Robert Ladd Texas Department of Criminal Justice

Im US-Bundesstaat Texas ist ein verurteilter Vergewaltiger und Mörder hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den 57-jährigen, geistig zurückgebliebenen Robert Ladd wurde am Donnerstagabend in Huntsville per Giftspritze vollstreckt, wie die Behörden mitteilten.

Sein Anwalt hatte den Obersten Gerichtshof angerufen, um die Todesstrafe noch abzuwenden, weil der Mann geistig zurückgeblieben war. Er hatte einen Intelligenzquotienten von 67. Ausserhalb von Texas wäre er damit zu lebenslanger Haft verurteilt worden, aber nicht zur Todesstrafe, sagte der Anwalt Brian Stull.

Ladd hatte im Jahr 1996 eine junge Frau vergewaltigt und ermordet. Er war auf Bewährung auf freiem Fuss; 18 Jahre zuvor hatte er ein ähnliches Verbrechen begangen. Seine Hinrichtung war die sechste in den USA in diesem Jahr. (wst/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Das «dunkle Geld» und die Schlacht um die Ginsburg-Nachfolge

Der Präsident und die Republikaner wollen die Wahl einer neuen Bundesrichterin in Rekordzeit durchpeitschen. Daran haben auch Amerikas Plutokraten ein Interesse.

Die Aussicht, den Obersten amerikanischen Gerichtshof mit einer konservativen Mehrheit zu bestücken, ist so verlockend, dass Donald Trump und die Grand Old Party sämtliche Hemmungen über Bord werfen.

Der Präsident lässt seine Fans an seinen Rallys «fill that seat» (besetze den freien Stuhl) skandieren. Republikanische Senatoren wie Lindsey Graham, die noch vor zwei Jahren Stein und Bein geschworen hatten, niemals so kurz vor einer Wahl einen neuen Bundesrichter zu ernennen, leiden plötzlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel