DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
National Guardsmen patrol Baltimore, Tuesday, April 28, 2015. Baltimore was a city on edge Tuesday as hundreds of National Guardsmen patrolled the streets against unrest for the first time since 1968, hoping to prevent another outbreak of rioting. (Amy Davis/The Baltimore Sun via AP)

Die Nationalgarde wurde gerufen, um in Baltimore «für Ordnung zu sorgen». Bild: AP/The Baltimore Sun

Ausgangssperre in Baltimore: Die Polizei nimmt 35 Menschen fest



Seit dem Inkrafttreten der Ausgangssperre nach den Krawallen in Baltimore hat die Polizei der US-Ostküstenstadt nach eigenen Angaben 35 Menschen festgenommen. Das teilte Polizeisprecher Eric Kowalczyk am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit.

Am späten Nachmittag (Ortszeit) begann in der Innenstadt eine Demonstration gegen Polizeigewalt gegen Schwarze. Die Polizei rief die Teilnehmer zu friedlichen Protesten auf. Die am Dienstag in Kraft getretene Ausgangssperre dauert von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Das nächtliche Ausgehverbot wurde zunächst für eine Woche verhängt.

Ausnahmezustand verhängt

Meist jugendliche Afroamerikaner hatten sich in der Nacht zum Dienstag in Baltimore Strassenschlachten mit der Polizei geliefert. Autos und Gebäude gingen in Flammen auf, Geschäfte wurden geplündert. Zum Anlass für die Gewalt nahmen die Randalierer den Tod des jungen Schwarzen Freddie Gray nach einer Festnahme.

Der Gouverneur des Bundesstaates Maryland, Larry Hogan, hatte als Reaktion auf die Krawalle den Ausnahmezustand für Baltimore ausgerufen. (feb/sda/afp)

So sieht's aus, wenn in Baltimore alle, ja wirklich alle, Hausarrest haben

1 / 21
So sieht's aus, wenn in Baltimore alle, ja wirklich alle, Hausarrest haben
quelle: x02070 / eric thayer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Krawalle in Baltimore

1 / 10
Krawalle in Baltimore
quelle: x90054 / jim bourg
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Gedenkmarsch in Baltimore: Tausende fordern Gerechtigkeit für Freddie Gray

1 / 18
Gedenkmarsch in Baltimore: Tausende fordern Gerechtigkeit für Freddie Gray
quelle: epa/epa / noah scialom
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Johann August Sutter: Ein Schweizer Pionier mit dunkler Seite

Vom Westernheld zum rassistischen Kolonialisten: Die Sicht auf den Schweizer Pionier Johann August Sutter veränderte sich in den letzten Jahrzehnten.

Johann August Sutter, der Schweizer Amerika-Auswanderer und Pionier, stand lange auf einem zentnerschweren, unumstösslichen Heldensockel. Bereits zu Lebzeiten war er berühmt. Ein Nissenan (Indigener Kaliforniens) fand 1848 auf dem Grundstück des Schweizers das Goldnugget, welches den Goldrausch auslöste. Der indigene Arbeiter gab das Edelmetall seinem Vorgesetzten James Marshall und löste damit eine regelrechte Hysterie aus. Sutter, 1803 in Kandern geboren, wurde zwar durch den Goldfund …

Artikel lesen
Link zum Artikel