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Ferguson

Gummischrot oder Ohrenstöpsel? Dieser Reporter fand's schwierig den Unterschied zu erkennen – was danach auf Twitter passierte, ist aber noch viel besser

Eigentlich ist Ryan J. Reilly seit mehr als fünf Jahren Gerichtsreporter bei der Huffington Post in Washington D.C.. Am Sonntag hatte er einen Aussetzer – dummerweise vor den Augen der ganzen Welt. 



Seit Beginn der Demonstrationen nach dem Tod eines Teenagers in Ferguson ist der Huffington Post-Reporter Ryan J. Reilly vor Ort und twittert über die Polizeieinsätze, die aufgebrachten Demonstranten und die Amnesty International-Aktionen. Einmal wird er bei seiner Berichterstattung sogar kurz festgenommen. 

Und dann – bei einem Tweet unter vielen – schreibt er etwas schneller als er denkt, und wird deshalb mit Häme überschüttet. 

«Ich glaube das sind Gummigeschosse, kann das jemand bestätigen?»

Wie auch immer, Reilly glaubt diese Ohropax sind Gummigeschosse. Die Twittergemeinde reagiert zunächst ungläubig: «Wirklich, Sie haben das nicht als Witz gepostet?», dann belustigt: «Danke für diesen Lacher» und dann in Windeseile mit einem neuen Hastag: #CanAnyoneConfirm:

«Ich glaube das ist eine Flasche Tränengas, kann das jemand bestätigen?»

«Ich glaube das sind Schrotflinten, kann das jemand bestätigen?»

«Ich glaube das ist eine Granate, kann das jemand bestätigen?»

«Hey Bro, ich habe versucht mein Magazin mit Gummischrot zu laden, es funktioniert nicht. Kannst du helfen?»

«Wenn du den Unterschied zwischen diesen beiden Gegenständen nicht weisst, solltest du kein Journalist sein.»

«Überführende Beweise von Polizeigewalt; entdeckt durch Gerichts-Reporter.»

«Es scheint als hätten wir noch mehr gefährliche Gummigeschosse gefunden.»

Und es wird immer lustiger: «Kopfschuss.»

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