USA
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Gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

Proteste gegen Rassismus in den USA

«Das ist modernes Lynchen»

In New York, Chicago, Florida, Berkley und anderen US-Städten gingen am Wochenende wieder zahlreiche Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Strasse. 



In New York versammelten sich den vierten Tag in Folge Demonstranten, unter anderem am Times Square und am Union Square. «Ich kann nicht atmen», riefen sie in Erinnerung an den 43-jährigen Garner. Das waren die letzten Worte des von der Polizei getöteten Asthmatikers Eric Garner, wie später auf einem Amateurvideo zu sehen war. Im Stadtteil Harlem veranstaltete der Bürgerrechtler Al Sharpton eine Protestaktion, an denen Prominente wie Schauspieler Spike Lee teilnahmen.

Der Tod von Eric Garner

«Das ist modernes Lynchen, immer und immer wieder», sagte Aktivist Kevin Powell bei der Trauerfeier für den im November erschossenen 28-jährigen Akai Gurley in einer Baptistenkirche im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Er forderte, dass gegen den Polizisten Anklage wegen Totschlags erhoben wird.

Der Fall reiht sich ein in eine ganze Serie von tödlichen Schüssen oder Tätlichkeiten weisser Polizisten, denen Schwarze zum Opfer fielen. Sowohl nach dem Tod des unbewaffneten 18-Jährigen Michael Brown in Ferguson im August als auch nach dem mit einem Würgegriff getöteten Eric Garner in New York im Juli entschieden Grand Jurys, dass sich die Polizisten nicht vor Gericht verantworten müssen. (whr/sda)

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