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Zweithöchste Gefahrenstufe

8 Todesopfer am Wochenende – Jetzt ist die Lawinengefahr noch grösser 

Lawinenforscher warnen: Nachdem am vergangenen Wochenende bei Lawinenunfällen acht Personen ums Leben gekommen waren, ist die Lawinengefahr in Teilen der Alpen am Montag noch grösser.



Die Lawinengefahr ist am heutigen Montag in Teilen der Schweiz so gross wie noch nie in den vergangenen Tagen: Nördlich der Alpen zwischen der Innerschweiz und dem Waadtland herrscht oberhalb von 1800 Metern grosse Lawinengefahr. Es ist die zweihöchste von fünf Gefahrenstufen. 

Touren in diesen Gebieten erforderten grosse Vorsicht und Zurückhaltung, warnt das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in seinem aktuellen Bulletin vom Montagmorgen. Schon einzelne Wintersportler könnten sehr leicht Lawinen auslösen. Gefahrenstellen seien überschneit kaum zu erkennen. Lawinen könnten spontan abgehen und eine gefährliche Grösse erreichen, dies vor allem an Nord- und Osthängen, heisst es im Bulletin weiter.

Fünf SAC-Angehörige tot

Für den östlichen Alpennordkamm, Graubünden und das Wallis gilt nach wie vor die Gefahrenstufe 3, was erhebliche Lawinengefahr bedeutet. In solchen Gebieten können einzelne Wintersportler sehr leicht Lawinen auslösen, auch solche mittlerer Grösse. Nur mässig ist die Lawinengefahr im Tessin und in der Region Südbünden.

Am vergangenen Wochenende waren bei Lawinenunfällen acht Personen ums Leben gekommen. Am schlimmsten traf es eine Tourengruppe am Piz Vilan im bündnerischen Prättigau: Fünf SAC-Angehörige kamen ums Leben. Drei weitere Tote gab es im Berner Oberland und im Toggenburg. In allen diesen Gebieten herrschte am Samstag und Sonntag erhebliche Lawinengefahr, die dritthöchste Gefahrenstufe. (whr/sda)

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