Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Peter Spuhler, bisheriger CEO der Stadler Rail Group, aufgenommen am Mittwoch, 20. September 2017, am Hauptsitz in Bussnang. Wie das Unternehmen mitteilt, uebergibt Peter Spuhler die Funktion des Group CEO per 1. Januar 2018 an Thomas Ahlburg und konzentriert sich auf das Amt des Verwaltungsratspraesidenten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Cyberattacke auf Peter Spuhler: Hacker nehmen Stadler Rail ins Visier. Bild: KEYSTONE

Hacker greifen Spuhlers Stadler Rail an – und wollen Geld erpressen



Der Zughersteller Stadler ist von Hackern angegriffen worden. Es habe eine Attacke mit Schadsoftware gegeben, teilte das Thurgauer Unternehmen am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Dabei seien sehr wahrscheinlich Daten geklaut worden.

Stadler habe umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet und die zuständigen Behörden einbezogen. Den Angriff hätten interne Überwachungsdienste von Stadler festgestellt. Das Ausmass des Datendiebstahls sei noch nicht genau bekannt. «Es ist von einer professionellen Attacke auszugehen», schrieb der Konzern weiter.

Produktion von Zügen nicht gefährdet

Die unbekannten Täter versuchten, Stadler unter Forderung hoher Geldbeträge zu erpressen und mit der möglichen Veröffentlichung von Daten unter Druck zu setzen. Damit wollten sie dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden schaden, hiess es.

Neben den Sicherheitsmassnahmen habe Stadler auch externe Spezialisten beigezogen. «Die Backup-Daten des Unternehmens sind vollumfänglich vorhanden und funktionsfähig», hiess es. Momentan würden alle beeinträchtigten Systeme wieder hochgefahren. Trotz Coronapandemie und Cyberangriff sei die Weiterführung der Produktion neuer Züge sowie der Service-Dienstleistungen von Stadler gewährleistet. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So sieht der neue Gotthardzug Giruno der SBB aus

Zugdesinfektion bei der RhB

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Impfen ist ein Milliardengeschäft – so viel verdienen die grossen Hersteller damit

Alleine die beiden Firmen Pfizer und Moderna gehen von Umsätzen für die Coronavakzine von knapp 27 Milliarden Dollar aus. Derweil werden in ärmeren Ländern bis im Sommer nur gerade 3 Prozent der Bevölkerung geimpft.

Viele wundern sich noch immer. In weniger als einem Jahr wurden mehrere Impfstoffe gegen Corona entwickelt. Der bisherige Rekord in der Herstellung eines Impfstoffs beträgt vier Jahre. Dabei geht vergessen, wie viel staatliche Gelder in die Entwicklung gesteckt wurden. Schätzungen gehen von 86.5 Milliarden Euro aus, wie eine Studie der Kenup Foundation zeigt, einer europäischen Nichtregierungsorganisation.

Allein die USA haben über 13 Milliarden Dollar investiert, die EU und Grossbritannien …

Artikel lesen
Link zum Artikel