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Cyberangriff: Hacker erpressen Stadler Rail

Peter Spuhler, bisheriger CEO der Stadler Rail Group, aufgenommen am Mittwoch, 20. September 2017, am Hauptsitz in Bussnang. Wie das Unternehmen mitteilt, uebergibt Peter Spuhler die Funktion des Grou ...
Cyberattacke auf Peter Spuhler: Hacker nehmen Stadler Rail ins Visier. Bild: KEYSTONE

Hacker greifen Spuhlers Stadler Rail an – und wollen Geld erpressen

07.05.2020, 18:5907.05.2020, 18:59

Der Zughersteller Stadler ist von Hackern angegriffen worden. Es habe eine Attacke mit Schadsoftware gegeben, teilte das Thurgauer Unternehmen am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Dabei seien sehr wahrscheinlich Daten geklaut worden.

Stadler habe umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet und die zuständigen Behörden einbezogen. Den Angriff hätten interne Überwachungsdienste von Stadler festgestellt. Das Ausmass des Datendiebstahls sei noch nicht genau bekannt. «Es ist von einer professionellen Attacke auszugehen», schrieb der Konzern weiter.

Produktion von Zügen nicht gefährdet

Die unbekannten Täter versuchten, Stadler unter Forderung hoher Geldbeträge zu erpressen und mit der möglichen Veröffentlichung von Daten unter Druck zu setzen. Damit wollten sie dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden schaden, hiess es.

Neben den Sicherheitsmassnahmen habe Stadler auch externe Spezialisten beigezogen. «Die Backup-Daten des Unternehmens sind vollumfänglich vorhanden und funktionsfähig», hiess es. Momentan würden alle beeinträchtigten Systeme wieder hochgefahren. Trotz Coronapandemie und Cyberangriff sei die Weiterführung der Produktion neuer Züge sowie der Service-Dienstleistungen von Stadler gewährleistet. (sda/awp)

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