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epa07497182 US Attorney General William Barr testifies before the Senate Appropriations Committee on the Department of Justice fiscal 2020 budget request in Washington, DC, USA, on 10 April 2019.  EPA/PETE MAROVICH

Diener seines Herrn: US-Justizminister William Barr. Bild: EPA/EPA

Analyse

Mit diesen 6 Tricks will Justizminister Barr Präsident Trump schützen

Heute wird der Mueller-Report veröffentlicht. Der neue Justizminister unternimmt alles, damit der Präsident die Enthüllungen unbeschadet übersteht.



«Wo ist mein Roy Cohn?», soll Donald Trump gejammert haben, als Sonderermittler Robert Mueller vor rund zwei Jahren seine Arbeit begann. Roy Cohn (nicht zu verwechseln mit Michael Cohen) war der Assistent des berüchtigten Kommunistenfressers Joseph McCarthy und Anwalt der Mafia. Der junge Trump war von Cohn beeindruckt und hat von ihm gelernt, nie Fehler zuzugeben und sofort hart zurückzuschlagen.

Der Präsident will Roy Cohns um sich haben. Leute, die ihm bedingungslos ergeben sind und ihm helfen, wenn er sie braucht, selbst wenn sie dabei gegen das Gesetz verstossen müssen. Jeff Sessions, sein erster Justizminister, tat dies nicht. In der Russland-Affäre hat er sich wegen Befangenheit zurückgezogen und seinen Stellvertreter, Rod Rosenstein, mit der Aufgabe betraut.

Sen. Joseph McCarthy covers the microphones with his hands while having a whispered discussion with his chief counsel, Roy Cohn, during a committee hearing  in Washington in this April 26, 1954 photo. Behold the phantoms of the political opera. Kenneth Starr, dark lord of the inquisition. McCarthy and David Duke. Herbert Hoover. All have been invoked in the struggle for supremacy in the Democratic presidential contest, in the awakening campaign for the fall and in Washington diatribes that summon rapscallions of the ages.  (AP Photo)

Roy Cohn (rechts) war der Assistent von Joseph McCarthy in den Fünfzigerjahren. Bild: AP

Nun aber hat Trump seinen Roy Cohn gefunden. Seit seinem Amtsantritt vor ein paar Monaten hat der neue Justizminister William Barr sämtliche Tricks angewendet, um Unheil von Trump abzuwenden.

Zweifelhafte Zusammenfassung

Zwei Tage nachdem der Sonderermittler seinen Bericht beim Justizministerium eingereicht hatte, veröffentlichte Barr eine vierseitige Zusammenfassung. Er sagte dabei, es habe keine kriminelle Verschwörung des Trump-Teams mit dem russischen Geheimdienst gegeben. Barr sprach Trump auch vom Vorwurf frei, die Arbeit der Justiz behindert oder beeinflusst zu haben. Hingegen fügte er hinzu, dass der Sonderermittler Trump in dieser Frage nicht entlaste.

epa07494381 US attorney general, William Barr, testifies before House Appropriation subcommittee hearing on Commerce, Justice, Science, and Related Agencies in Washington, DC, USA, 09 April 2019.  EPA/PETE MAROVICH

Mauerte auch bei der Anhörung vor dem Senatsausschuss: Justizminister Barr. Bild: EPA/EPA

Barrs Brief war mehr als merkwürdig. Wie kann man innerhalb von zwei Tagen einen Bericht von rund 400 Seiten zusammenfassen? Kurz darauf meldeten die «New York Times» und die «Washington Post», dass Mitglieder des Mueller-Teams befremdet über Barrs Vorgehen seien. Sie selbst hatten Zusammenfassungen der jeweiligen Kapitel verfasst. Warum hat der Justizminister nicht auf diese zurückgegriffen?

Die Artikel der beiden führenden US-Zeitungen waren auch deshalb bemerkenswert, weil sie das erste Leck des Teams des Sonderermittlers überhaupt darstellten. Barr hat darauf mit einem zweiten Brief reagiert. Darin betont er, er habe «keine Zusammenfassung» geschrieben.

Einschwärzungen

Der Justizminister hat das Recht, Passagen des Berichtes, die er für die Öffentlichkeit ungeeignet hält, einzuschwärzen. Barr hat vier Kriterien genannt, die es rechtfertigen, Teile des Mueller-Berichts unkenntlich zu machen.

The redacted, right, and the unredacted versions of the biographical intelligence file report on Chilean dictator Augusto Pinochet from 1975 is photographed on April 15, 2019, in Washington. In 2003, the Defense Intelligence Agency declassified the documents that included a biographical sketch of Pinochet. Attorney General William Barr’s announcement that he would release a “redacted” version of Mueller’s findings will likely set off a long debate over what’s behind the darkened patches. (AP Photo/Jon Elswick)

Einschwärzungen sind fester Bestandteil des Mueller-Reports geworden. Bild: AP/AP

Das hat den Zorn der Politiker und der Öffentlichkeit hervorgerufen. Das Abgeordnetenhaus hat mit grosser Mehrheit – also auch mit den Stimmen der meisten Republikaner – eine Resolution verabschiedet, die eine unzensierte Version des Mueller-Reports fordert.

Spionage-Vorwurf

Kurz nach Amtsantritt behauptete Trump, er sei von der Obama-Regierung bespitzelt worden. Der Vorwurf ist mehrfach widerlegt worden. Trotzdem haben Trump, Fox News und andere konservative Medien weiter an dieser Verschwörungstheorie gebastelt. Ein «deep state» – will heissen hohe Beamte – würde alles daransetzen, Trump zu stürzen.

In this Nov. 2, 2017, photo, Carter Page, a foreign policy adviser to Donald Trump's 2016 presidential campaign, speaks with reporters following a day of questions from the House Intelligence Committee, on Capitol Hill in Washington. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Soll zu Unrecht überwacht worden sein: Carter Page, ehemaliger Mitarbeiter des Wahlkampfteams von Trump. Bild: AP/AP

Der Spionage-Vorwurf stützt sich auf ein Dossier des ehemaligen britischen MI5-Spions Christopher Steele. Er hatte im Auftrag des Clinton-Teams einen Bericht verfasst, der sich mit den Verwicklungen Trumps in Russland befasst. Das FBI habe die nicht bewiesenen Aussagen in diesem Dossier zum Anlass genommen, ein Mitglied des Trump-Teams namens Carter Page zu überwachen, toben die Trump-Verteidiger seit Jahr und Tag.

Justizminister Barr hat bei seinem Auftritt vor dem Senat ebenfalls von Spionage gesprochen – und damit Öl ins Feuer der Verschwörungstheoretiker gegossen.

Merkwürdige Pressekonferenz

Bevor der teilweise eingeschwärzte Mueller-Report veröffentlicht wird, will Barr heute eine Pressekonferenz zusammen mit Rod Rosenstein durchführen. Robert Mueller wird hingegen nicht anwesend sein, auch kein Mitglied seines Teams.

Dieses Vorgehen ist mehr als merkwürdig. Es ist etwa so, als ob man eine Geburtstagsparty feiert, an welcher der Jubilar nicht teilnehmen darf. Will Barr erneut den Mueller-Report framen, will heissen, seine Interpretation vorwegnehmen?

Das Weisse Haus wurde vorinformiert

Das Justizministerium muss unabhängig arbeiten, der Präsident hat kein Recht darauf, über seine Arbeit informiert zu werden. Trotzdem ist durchgesickert, dass Beamte des Justizministeriums seit Tagen in Kontakt mit Juristen des Weissen Hauses sind.

FILE - In this Oct. 16, 2014 file photo, lawyer and former New York City Mayor Rudy Giuliani calls for the dismissal of a lawsuit filed against video game giant Activision by former Panamanian dictator Manuel Noriega outside Los Angeles Superior court in Los Angeles. Giuliani, fully unleashed and free of electoral concerns and financial worries, has relentlessly criticized President Barack Obama in recent weeks, questioning the commander in chief’s love of country while placing the blame for much of society’s ills at the front door of the White House. But those same inflammatory views that have been eaten up by some conservatives are significantly out of step with the prevailing political views of liberal New York City. And experts suggest they could further muddle Giuliani’s complicated legacy in the city he led for eight years. (AP Photo/Damian Dovarganes, File)

Will mit einem Gegenbericht aufwarten: Rudy Giuliani, Trumps persönlicher Anwalt. Bild: AP/AP

Trumps Anwalt Rudy Giuliani hat denn auch mehrfach erklärt, dass er sofort nach Veröffentlichung des Mueller-Reports einen Gegenbericht veröffentlichen will.

Ostern als Zeitpunkt der Veröffentlichung

Der Kongress tagt derzeit nicht, Abgeordnete und Senatoren sind in den zweiwöchigen Frühlingsferien. Die Ostertage gelten newsmässig als schwach, weil die meisten Menschen ebenfalls die ersten Frühlingstage geniessen und sich nicht mit Politik befassen wollen.

Dass Barr ausgerechnet den Gründonnerstag als Zeitpunkt der Veröffentlichung des brisanten Mueller-Reports wählt, wird als Zeichen gewertet, dass er einen sogenannten «Newsdump» inszenieren will. Will heissen: Er hofft, dass der Inhalt des Reports gar nicht zu Kenntnis genommen wird, weil Politiker, Bürger und Journalisten abgelenkt sind.

Ob Barr mit seinen Tricks Erfolg haben wird, ist fraglich. Der Druck, eine unzensierte Version des Mueller-Reports zu veröffentlichen, ist gewaltig. So hat Jerrold Nadler, der Vorsitzende des House Judiciary Committee, bereits erklärt, er werde eine «subpoena» einreichen, eine Vorladung, die eine Version ohne Einschwärzungen verlangt.

Ebenfalls ist bekannt geworden, dass ein paar ausgewählte Kongressmitglieder Einblick in bestimmte Passagen erhalten sollen. Anlass dazu ist der Prozess gegen den Trump-Kumpel Roger Stone. Ihm wird vorgeworfen, den Kongress in Sachen Wikileaks angelogen zu haben. Der Mueller-Report soll dazu Einzelheiten enthalten.

epa07436676 Roger Stone, a longtime political advisor to US President Donald J. Trump, departs after a hearing at the DC Federal District Court in Washington, DC, USA, 14 March 2019. Special Counsel Robert Mueller indicted Stone on charges of making false statements, obstruction of justice and witness tampering.  EPA/ERIK S. LESSER

Will ebenfalls Einsicht in den Mueller-Report: Roger Stone. Bild: EPA/EPA

Schliesslich hat sich nun auch ein Richter in Washington namens Reggie Walton eingeschaltet. Er will abklären, ob Justizminister Barr mit seinen Einschwärzungen gegen den «freedom of information act» verstösst. Dieses Gesetz gilt in den USA als unantastbar. Bei Walton handelt es sich um einen konservativen Richter. Er wurde von George W. Bush ernannt.

Amerikanerinnen und Amerikaner stehen derzeit im Bann der letzten Staffel von «Game of Thrones». In diesem mittelalterlichen Drama geht es sehr ruppig zu. Doch es scheint, dass das aktuelle Gegenstück, die Russland-Affäre, locker mithalten kann.

Mueller-Bericht entlastet Trump in der Russland-Affäre

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 20.04.2019 08:29
    Highlight Highlight Dieser Barr sieht Bannon auffällig ähnlich.
    Sehen wir da eine weitere "Giftkröte" an der Macht, eingesetzt vom "Präsidentendarsteller in eigener Sache"?
    Das Schauspiel des Machtgezerres zwischen den ungefähr gleich grossen Macht-Blöcken "Republikaner" und "Demokraten" wird immer absurder, offenbart andererseits aber auch interessante Einblicke in die menschliche Psyche und wie diese funktioniert, wenn sich Menschen mit allen Mitteln an dem festklammern, das sie für "die Macht" halten.
    Ein ähnliches Parallel-Trauerspiel sehen wir ja in der Türkei, mit Erdogan und seiner AKP-Demokratur...
  • Friedhofsgärtner 19.04.2019 04:53
    Highlight Highlight Das muss man Barr lassen. Das ist ein politischer Kampf den er da abliefert, da kann man nur staunen. Ich glaube sogar die spielen euch Medien gerade ein bisschen an die Wand um ehrlich zu sein. Nicht dass ich das gut fände, aber ich glaube durchaus dass die Öffentlichkeit sich nach dieser „Veröffentlichung“ doch auch wider mal anderen Themen zuwenden wird, und sich das Interesse einer unzensierten Version in Grenzen halten wird.
  • Shelley 18.04.2019 16:03
    Highlight Highlight Es ist immer wieder überrschend zu sehen, wieviel sogenannte intelligente Mensche (Frauen und Männer) in den Hintern von Trump kriechen. Sie prostituieren sich für ihn, für ein bisschen Fame und Macht. Danach lässte er sie fallen und sie bereuen es, ihren Hintern für solch einen Menschen hingehalten zu haben. Beschämend, aber es zeigt den chrakterlichen Zustand dieser Nation.
    • max julen 18.04.2019 18:54
      Highlight Highlight welche wahrheit gregor?? dass dein trump ein vorbestrafter krimineller ist?
    • Bangarang 18.04.2019 19:33
      Highlight Highlight Nicht so Hast(ig) wir kriegen Sie alle.
  • Garp 18.04.2019 15:35
    Highlight Highlight Off topic, auf manchen Bildern könnte Barr der Bruder von Bannon sein. Im Geiste sind sie es sowieso.
    • Garp 18.04.2019 17:55
      Highlight Highlight Bist Du so ein Aluhut, Gregor? 😁
    • Bangarang 18.04.2019 20:09
      Highlight Highlight Beides Arschgeburten
    • rodolofo 20.04.2019 08:43
      Highlight Highlight Danke an Watson für das Freischalten!
      So macht das Diskutieren Spass!
      @ Garp
      Das war auch mein erster Gedanke, als ich das Bild von Justizminister Barr sah:
      Das muss der Bruder von Steve Bannon sein!
      (aus der Familie der Giftkröten)
  • Magnum44 18.04.2019 15:27
    Highlight Highlight Meine Prognose: der Bericht wurde so sehr zensiert, dass die Republikaner von Trumps Unschuld und die Demokraten vom Gegenteil überzeugt sind. Das Theater geht also in dieser Form munter weiter. Schlussendlich spielt es wohl sowieso keine Rolle, was genau in diesem Bericht steht, die paar Millionen relevanten Wähler für die Wiederwahl werden sich davon sowieso nicht beeinflussen lassen.

    Owning the libs halt.
    • max julen 18.04.2019 18:55
      Highlight Highlight welche gründe werden das sein lieber gregor? schon mal darüber nachgedacht???
      nein, gell!!! alles gleich wie beim erdogan hier!!!
    • Bangarang 18.04.2019 20:10
      Highlight Highlight Da gibts nichts anzuschwärzen, die Vollidioten haben eh keine Ahnung.
  • Angelo C. 18.04.2019 14:08
    Highlight Highlight Da es am Miller-Bericht kaum wirklich Fleisch am Knochen hat, jedenfalls nicht genug um Trump wirklich in Bedrängnis zu bringen, fragt man sich als Beobachter, ob die Demokraten nicht gut beraten wären, mal endlich wieder konstruktive Politik zu betreiben.

    Denn man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich diese Partei seit dem Amtsantritts Trumps selbst blockiert, viel zu einseitig unterwegs ist, sich fast nur noch damit befasst, den Präsidenten zu beschädigen. Dies alles in Zusammenarbeit mit CNN und anderen den Demokraten ergebenen Medien.

    So kann es ja nicht ewig weitergehen...
    • roger.schmid 18.04.2019 14:58
      Highlight Highlight @Angelo C.: Dein Eindruck täuscht dich. Bei den Midterms haben sich die Demokraten eben nicht auf Trump, sondern auf das Gesundheitswesen konzentriert und damit die Wahlen gewonnen.

      Dass man nicht einfach Däumchendrehend daneben steht, während der Präsident das Land zu Grunde richtet ist aber auch verständlich.
    • Basti Spiesser 18.04.2019 15:10
      Highlight Highlight Wahrscheinlich merken sie es erst, wenn Trump wiedergewählt wird.
    • max julen 18.04.2019 15:11
      Highlight Highlight Angelo,
      1. woher willst du wissen, wie viel fleisch am knichen ist?
      2. wenn ein korrupter und diktatorischer typ, wie trump, gut da steht, nach dem bericht, glaubst du das sofort?!
      3. wie viele ungereimte anzeichen gibt es für die zusammenarbeit zwischen trump und putin? (protokoll löschen, sitzung trump putin treffen 2018)
      4. jeder der die vergangenheit von trump kennt, weiss wie verlogen und skrupellos er ist!
      5. jeder der die freunde von trump kennt weiss mit was für skrupellose kriminelle er sich ungibt!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Gondeli 18.04.2019 14:05
    Highlight Highlight 1) "Zweifelhafte Zusammenfassung"
    Warum zweifelhaft? Haben Sie den ganzen Bericht gelesen damit dieser als "zweifelhaft" taxiert werden kann? Und ja, vielleicht ist es tatsächlich möglich die 400 Seiten auf 2 zusammenzufassen - es liegen keine anderen Beweise vor!

    2) "Spionage und zensierte Stellen"
    Schon mal daran gedacht, dass vielleicht sogar die geschwärzten Stellen im Zusammenhang mit dem Deep State stehen konnten - es liegen keine Beweise vor, dass der Deep State NICHT existiert!

    3) "Ostern"
    Wenn der Report ja so wichtig sein soll, müssten halt die Ferien unterbrochen werden.
    • Hoopsie 18.04.2019 16:50
      Highlight Highlight Ach Gondeli:
      1)Wenn selbst die Macher des Muller Reports aufbegehren und sagen, dass mehr drinn ist als gesagt, dann sollte das ausreichen für den Begriff "zweifelhaft".

      2) Beweisen, dass es den Deep State nicht gibt? Selten so gelacht. Beweisen sie doch, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Zuerst müsste bewiesen werden, dass es ihn gibt, dann könnte man dagegen argumentieren. Etwas Beweisen, dass es nicht gibt, kann man nicht.

      3) Oh ja, wir verschieben lieber Oster, als dass wir den Bericht 2 Tage früher oder später rausbringen.

      Mann mann mann, die Trump Fans wieder...
  • Blitzer, achtung! 18.04.2019 13:49
    Highlight Highlight Al Capone würde sich im Grab "nicht" umdrehen, wüsste er, was gegenwärtig in Amerika passiert. Langsam habe ich das Gefühl, dass Dank Trump endlich das wahre Gesicht der Regierungstypen Amerikas gezeigt wird. Liege ich falsch!?
    • Basti Spiesser 18.04.2019 15:11
      Highlight Highlight Nope, in dieser Sicht ist Trumo immerhin ehrlich.
  • Vulcan 18.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Hmm...Justizminister Barr erinnert mich irgendwie an den Willi von Biene Maja.. :-)
    • nicht_millenial 19.04.2019 14:58
      Highlight Highlight Mich an Droopie
      Benutzer Bild
  • cal1ban 18.04.2019 13:19
    Highlight Highlight Das ganze Theater bringt super Memes.

    Benutzer Bild
    • Basti Spiesser 18.04.2019 14:24
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    • roger.schmid 18.04.2019 14:53
      Highlight Highlight ..
      Benutzer Bild
    • roger.schmid 18.04.2019 15:37
      Highlight Highlight ..
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 18.04.2019 13:15
    Highlight Highlight Die demokratischen Kongressabgeordneten müssen sich selber an der Nase nehmen: Sie hätten es in der Hand gehabt, Barr als Justizminister abzulehnen. Es war lange vor seiner Ernennung klar, dass Barr alles daran setzen würde, um Trump zu schützen. Spätestens nachdem er die Legimität von Sonderermittler Muller in einem über 20-seitigen Essay in Frage gestellt hatte. Barr wurde von Trump aus dem einzigen Grund als Jusitizminister vorgeschlagen, weil der Präsident sicher war, dass Barr alles, wirklich alles tun würde, um den Muller-Report zu versenken.
    • roger.schmid 18.04.2019 13:46
      Highlight Highlight "Die demokratischen Kongressabgeordneten müssen sich selber an der Nase nehmen: Sie hätten es in der Hand gehabt, Barr als Justizminister abzulehnen. "

      Soviel ich weiss, wurde Barr vom Senate bestätigt wo die Republikaner in der Mehrheit sind.
    • Gurgelhals 18.04.2019 13:52
      Highlight Highlight Da die Demokraten im Senat in der Minderheit sind (47 vs. 53 Senatoren), konnten sie Barrs Ernennung gar nicht verhindern.

      Da zudem von Anfang an klar war, dass die Republikaner geschlossen für Barr stimmen werden, waren die paar Stimmen, die er von demokratischen Senatoren erhalten hat, auch nicht ausschlaggebend. Das waren lediglich die üblichen taktischen Show-Voten von Senatoren aus tiefroten Staaten (Joe Manchin aus West Virginia, z.B.). Die machen das oft so bei Abstimmungen, wo es auf ihre Stimme nicht mehr ankommt, um iher Wählerbasis "bipartisanship" zu signalisieren.
  • Normi 18.04.2019 12:42
    Highlight Highlight @löpfe

    Wie können sie nur gegen ein Schutz von Zeugen & Whistleblower sein?

    Haben sie ernsthaft das Gefühl, dass sich jemals wieder ein Zeuge melden wird, wenn man keinen Schutz gewährleisten kann?
  • Yolo 18.04.2019 12:40
    Highlight Highlight Und House of Cards verkommt auf einmal zu einer mittelmässigen Sitcom.
  • JamSam 18.04.2019 12:40
    Highlight Highlight Nachdem all die Ermittlungen & Sonderermittlungen abgeschlossen waren und keine einzige (!) Person wegen zusammenarbeit mit Russland angeklagt hat war die Geschichte für mich abgeschlossen.
    Es scheint so dass sich einige Amerikaner nie Zufrieden geben werden, egal wieviele Fakten auf dem Tisch sind. Diese ganze Geschichte ist längst nur noch eine reine Glaubensfrage wo Fakten und Ermittlungen keinen Wert mehr haben.
    • Der_Andere 18.04.2019 14:04
      Highlight Highlight Solange der Bericht nicht ungeschwärzt und komplett öffentlich zugänglich ist liegen gar keine Fakten auf dem Tisch.

      Sie lagen bisher nur auf Barrs Tisch und das reicht bei weitem nicht.

    • Normi 18.04.2019 17:18
      Highlight Highlight ,,@Der_Andere
      Dan mach doch bitte du den Anfang und veröffentliche alles von dir.

      Weil dir persönlich der Schutz der Privatsphäre egal ist.

    • Der_Andere 18.04.2019 18:17
      Highlight Highlight Normi das ist ja mehr als nur lächerlich. Wir reden hier erstens über eine juristische Untersuchung des amerikanischen Justizministeriums und nicht über Trumps Browserverlauf oder Steuererklärung. Zweitens dreht sich diese Untersuchung um das Präsidentenamt einer 330 Millionen Nation.

      Das Ganze hat ein bisschen eine andere Tragweite, als nur persönliche Daten einer Einzelperson zu veröffentlichen und das öffentliche Interesse ist ein wenig grösser. Und das zu recht. In einer Demokratie kann und soll in solchen Fällen Transparenz gefordert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 18.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Ach wäre es schön, wenn zuerst Barr seinen manipulierten Report veröffentlicht und ein paar Tage über Wikileak der Originale Müller-Raport weltweit veröffentlicht würde und es sich herausstellte, dass nicht nur geschwärzt wurde sonder auch der Text manipuliert wurde. Dann wäre das Chaos perfekt! Aber eben, es ist nur ein Wunsch von mir!
  • Avalon 18.04.2019 12:00
    Highlight Highlight Es mehren sich Hinweise, dass sogar Barr Verbindungen zu Russland hat und er daher gar nicht so uneigennützig der Handlanger von der nr 45 ist ....
    • roger.schmid 18.04.2019 12:25
      Highlight Highlight @Avalon: Quelle?
    • Ueli der Knecht 18.04.2019 14:01
    • roger.schmid 18.04.2019 14:32
      Highlight Highlight Besten Dank Ueli. Somit kann ich bei Avalons Kommentar das Herz anklicken und alle die geblitzt haben, sollten sich entschuldigen 😅

    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 18.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Lügen und tricksen?! Und trotzdem hat Trump die meisten Gelder für die nächste Wiederwahl gesammelt? In Anlehnung an Obelix: „Die spinnen die Amerikaner!“
    • Bert der Geologe 18.04.2019 12:46
      Highlight Highlight So erstaunlich ist das nun wirklich nicht. Es gibt bei Trump viele Gewinner (Waffenhersteller, Erdöllobby, Steuersparer und letztendlich auch sarkastischerweise die Medien). Die füllen das Kässeli.
    • Friedhofsgärtner 19.04.2019 05:00
      Highlight Highlight @Bert. Solange man auf die Glaubwürdigkeit der Medien pfeift, gehören sie definitiv zu den grossen Profiteuren der Trumpschen Präsidentschaft.
    • rodolofo 20.04.2019 08:35
      Highlight Highlight Eine Investition in zusätzliche Steuererleichterungen und Steuerschlupflöcher.
      Was soll daran verrückt sein?
      Diese "Meister der Geschäfte" kennen keine moralischen Verpflichtungen, wenn es darum geht, die Kosten zu reduzieren und die Gewinne zu steigern.
      Natürlich müssen dann ANDERE für die verweigerten und abgeschobenen Kosten geradestehen und die Gewinne der Super-Reichen mit Verlusten an IHRER Lebensqualität buchhalterisch und real ausgleichen.
      Diese "Anderen" sind zusätzlich frustriert darüber, dass ALLE bisherigen Revolutionen in ihrem Namen von falschen Revolutionären verraten wurden...
  • N. Y. P. 18.04.2019 11:39
    Highlight Highlight Rudy Giuliani ist der grösste Speichellecker der westlichen Hemisphäre. Einst auf dem Sprung zur Präsidentschaft, als er während 9/11 New York Bürgermeister war. Heute muss er seinen Kopf täglich mehrmals waschen, weil er so tief im ... von Mr President steckt.

    --

    Ein starkes Zeichen, dass Mueller und sein Team an der Pressekonferenz nicht anwesend sind. Eh nur warme Luft, die Trump - Groupie William Barr rauslässt.

    Der Zustand der USA unter Trump ist in einen lamentablen Zustand geschlittert.
    • AdvocatusDiaboli 18.04.2019 17:59
      Highlight Highlight "Der Zustand der USA unter Trump ist in einen lamentablen Zustand geschlittert."

      Oh ja, die Menschen dort brechen nur noch zusammen, unter diesem Gewicht aus extrem tiefer Arbeitslosigkeit und steigenden Löhnen das Trump erschaffen hat. Sicherlich werden die Migranten nun umkehren, so schlecht ist es dort.
  • Basti Spiesser 18.04.2019 11:31
    Highlight Highlight „Kurz nach Amtsantritt behauptete Trump, er sei von der Obama-Regierung bespitzelt worden. Der Vorwurf ist mehrfach widerlegt worden. “

    Wie wo wann?
    • Philipp Löpfe 18.04.2019 11:36
      Highlight Highlight Durch einen Bericht des Inspector General (IG), der das FBI unter die Lupe genommen hat.
    • sirlurkalot 18.04.2019 11:48
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe

      Gibt es diesen Bericht online? Ich hab danach gesucht, und nichts gefunden. Das ganze ist mitlerweile so verworren, dass es schwierig ist, einen Überblick zu behalten.
    • Philipp Löpfe 18.04.2019 11:57
      Highlight Highlight #sirlukalot: Versuch es einfach mal mit Google
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  • uicked 18.04.2019 11:25
    Highlight Highlight Sick, sick, sick....

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