Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this July 17, 2005, file photo, Donald Trump hits off the 17th tee at Edgewood Golf Course during the American Century Championship in Stateline, Nev. A set of golf clubs that Donald Trump gifted to a former caddie before becoming president is being auctioned off. Boston-based RR Auction says Trump used the TaylorMade RAC TP ForgedIrons clubs at the Trump National Golf Club in Bedminster, N.J. (Brad Horn/Nevada Appeal via AP, File)/

Trump ist ein ausgezeichneter Golfer. Aber kann er auch im Handelsstreit mit China einlochen? Bild: AP/Nevada Appeal

Analyse

Warum der Trump-Put seine Wirkung verliert

Der Handelsstreit zwischen den USA und China verschärft sich, weil auf beiden Seiten zwei Narzissten an der Macht sind – und weil die Wirtschaftsehe der beiden Länder zerbricht.



Was im Finanzjargon «Put» genannt wird, ist für Laien eine Art Versicherung. Mit einem Put kauft man sich die Sicherheit, dass ein Vermögenswert nicht unter ein festgelegtes Niveau sinkt.

In den Nullerjahren sprach man in der Finanzwelt von einem «Greenspan-Put». Der damalige Präsident der US-Notenbank, Alan Greenspan, pflegte regelmässig die Zinsen zu senken, wenn die Börsen wacklig wurden. Damit verhinderte er einen Crash und sicherte die Investoren ab.

FILE - In this file photo taken Wednesday, May 1, 2019, Chinese Vice Premier Liu He, right, gestures as U.S. Treasury Secretary Steven Mnuchin, center, chats with his Trade Representative Robert Lighthizer, left, before they proceed to their meeting at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing. President Donald Trump turned up the pressure on China on Sunday, May 5, threatening to hike tariffs on $200 billion worth of Chinese goods. Trump's comments, delivered on Twitter, came as a Chinese delegation was scheduled to resume talks in Washington on Wednesday aimed at resolving a trade war that has shaken financial markets and cast gloom over the world economy.(AP Photo/Andy Wong, Pool, File)

Diese drei Männer müssen es richten: Robert Lighthizer, Steven Mnuchin und Liu He (von links nach rechts). Bild: AP/AP POOL

Heute spricht man von einem «Trump-Put». Der US-Präsident sorgt zwar mit Drohungen permanent für Aufregung. Er setzt sie jedoch nicht oder bloss in stark abgeschwächter Form in die Realität um: So hat er den Freihandelsvertrag mit Kanada und Mexiko nicht aufgekündigt, sondern bloss ein paar harmlose Retouchen angebracht. Die Strafzölle auf Autos sind bisher eine Drohung geblieben.

Die Investoren haben sich mittlerweile an den Trump-Put gewöhnt. Deshalb reagierten sie bisher gelassen auf die präsidialen Tweets, die höhere und ausgedehnte Strafzölle für chinesische Importe ankündigten.

Doch nun hat Trump ernst gemacht: Seit Mitternacht müssen chinesische Importe in der Höhe von 250 Milliarden Dollar neu mit 25 statt wie bisher mit 10 Prozent verzollt werden. Das betrifft rund 40 Prozent aller chinesischen Güter, welche die USA importieren.

Two barges push a container ship to the dockyard in Qingdao in eastern China's Shandong province Wednesday, May 8, 2019. China's exports fell unexpectedly in April, adding to pressure on Beijing ahead of negotiations on ending a tariff war with Washington over Chinese technology ambitions. (Chinatopix Via AP)

Ein Containerschiff legt ab. In 30 Tagen wir es in einem amerikanischen Hafen ankommen. Bild: AP/CHINATOPIX

Trump wäre allerdings nicht Trump, hätte er sich nicht eine Hintertür offen gelassen. Die Erhöhung der Strafzölle tritt zwar sofort in Kraft, betroffen sind jedoch die Güter, die nun verschifft werden. Da die Schiffsreise über den Pazifik rund 30 Tage dauert, kann in dieser Zeit noch ein Deal abgeschlossen werden.

Trump hat denn auch angedeutet, dass es allen Drohungen zum Trotz noch zu einer Einigung kommen könnte. Der chinesische Präsident Xi Jinping habe ihm einen «schönen Brief» zukommen lassen, liess er die Journalisten wissen.

Wohl deshalb vertrauen die Investoren weiter auf den Trump-Put. Die Reaktionen an den Finanzmärkten sind bisher moderat ausgefallen. Doch das Vertrauen in den Trump-Put könnte sich diesmal rächen. Eine Einigung in letzter Minute ist zwar immer noch möglich, aber alles andere als sicher. Dafür gibt es zwei Gründe:

FILE - In this Nov. 9, 2017, file photo, U.S. President Donald Trump, right, chats with Chinese President Xi Jinping during a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing. The United States and China are scheduled Thursday, May 9, 2019, to resume talks to try to back off an escalating trade war. (AP Photo/Andy Wong, File)

Zwei riesige Egos: Xi Jinping und Donald Trump. Bild: AP/AP

Beide Präsidenten sind Narzissten. Das gilt nicht nur für Trump. Seit Mao Zedong ist Xi Jinping der mächtigste Mann in China. Er hat die Partei gesäubert und umgibt sich mit Speichelleckern. In der «Financial Times» stellt Jamil Anderlini fest:

«Menschen aus dem Umfeld der chinesischen Führung erzählen, dass es unmöglich sei, Mr. Xi zu widersprechen. Er hat die Amtszeitbeschränkung aufgehoben und die Tradition der kollektiven Führung, die in China seit den späten Siebzigerjahren üblich war, aufgegeben.»

Die amerikanische Seite verlangt von den Chinesen offenbar, dass sie Gesetze verändern. Damit trifft sie nicht nur den Stolz des Präsidenten, sondern den Stolz der ganzen Nation. Wang Yong, Direktor des Center for International Political Economy an der Peking University, erklärt in der «New York Times»:

«Diese Gesetzesänderungen würden schmerzhafte Erinnerungen an die Tage unserer Erniedrigung zurückbringen. Historisch gesehen hat China zu viele Konzessionen gemacht.»

In seinem Wahlkampf hat Trump den Handelskrieg gegen China nebst der Mauer zu seinem zentralen Versprechen gemacht. Er bekommt dabei breite Unterstützung. Selbst die Demokraten wollen die unfairen Praktiken der Chinesen unterbinden. Mit seinen aggressiven Tweets macht der amerikanische Präsident es seinem chinesischen Gegenpart sehr schwer, einem Deal zuzustimmen, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren.

Im Handelskrieg zwischen China und den USA geht es jedoch um mehr als die überzüchteten und hochsensiblen Egos der beiden Präsidenten. Die Wirtschaftsehe der beiden Nationen ist wohl unrettbar zerbrochen.

epa07521150 Chinese People's Liberation Army (PLA) navy soldiers perform during the multinational naval military bands performance to celebrate the upcoming 70th anniversary of the Chinese PLA Navy in Qingdao, China's Shandong province, 22 April 2019. Chinese PLA Navy will hold the navy parade to mark its 70th anniversary on 23 April 2019.  EPA/WU HONG

Chinesische Matrosen bei einer Parade. Bild: EPA/EPA

Noch vor ein paar Jahren war «Chimerica», die harmonische Verbindung der beiden Supermächte, ein beliebtes Thema unter Ökonomen. Heute diskutieren Politologen darüber, ob ein Krieg der beiden langfristig unausweichlich sei und ob die Falle des Thukydides erneut zuschnappen werde.

Thukydides war ein griechischer Historiker, der aufgrund des Schicksals von Athen und Sparta die These aufstellte, dass es zwischen einer bestehenden und einer aufstrebenden Macht zwangsläufig zu einem Krieg kommen muss.

Ob die geopolitische Rivalität nur mit einem Krieg beendet werden kann, wird sich weisen. Wirtschaftlich ist die Scheidung der beiden bereits im Gang. Amerikanische Unternehmen verlegen ihre Produktionsstätten zunehmend in andere Länder, beispielsweise Vietnam oder Mexiko. Umgekehrt sind die chinesischen Investitionen in den USA massiv rückläufig, genauso wie die Anzahl der chinesischen Studenten an amerikanischen Universitäten.

Scheidungen laufen selten harmonisch ab. In der Wertschöpfungskette der globalen Wirtschaft spielt China eine zentrale Rolle. Wird diese Kette gekappt, dann wird dies nicht ohne massive Störungen über die Bühne gehen. Die allfälligen Folgen werden heftig sein.

Chinas Fliessbänder geraten immer mehr ins Stocken

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

55
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

55
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

47
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 11.05.2019 12:50
    Highlight Highlight Blondie Trump ist ein Schuljunge im Vergleich zu wirklich intelligenten Politikern wie Ji Xinping, Trudeau, Rohani, Ghadaffi oder Putin. Welche ihr Land stets in Frieden halten konnten. Im Gegensatz zu den Amis die seit 70 Jahren auf der ganzen Welt Krieg führen. Warum?
    It's all about the money, honey! USA ist zu 40% abhängig von der Kriegsmaschinerie im eigenen Land. Mit Kriegen all over the world lässt sich die Wirtschaft in den US of ***holes am leichtesten und profitabelsten lenken. Darum wählten sie auch einen leicht beeinflussbaren Idioten als Präsidenten.

  • Tobias W. 11.05.2019 00:07
    Highlight Highlight Über Krieg nachzudenken, erscheint mir jetzt völlig absurd! Okay, ihr seid ein linkes Blatt, und Trump ist eine Katastrophe für einen „richtigen“* Linken (*ich bin auch links, aber für viele Linke zu pragmatisch). Aber es ist nicht alles schlecht was er macht! Zwar hat er eine etwas eigene Art, und er geht Risiken ein, die für Amerika und die Welt Konsequenzen haben könnten. Aber im Falle von China finde ich dies durchaus angebracht (und bitte tut nicht immer so, als wäre das dort keine Diktatur! Oder als wäre China irgendwie vorbildlich!). Und schaut, wie ihm die Chinesen hinterher rennen!!
  • rodolofo 10.05.2019 15:49
    Highlight Highlight Dieses Theater rund um den Handelskrieg nützt BEIDEN Egomanen an der Spitze BEIDER Supermächte, da die Kriegs-Situation von beiden Regenten dazu genutzt werden kann, die eigenen Reihen zu schliessen und zu disziplinieren, währenddem alle oppositionellen Dissidenten als vom Ausland gesteuerte Agenten, Spione und Terroristen an den Pranger gestellt werden.
    Es ist die übliche "Teile und Herrsche"-Methodik und -Rhetorik, die uns da einmal mehr serviert wird.
    Ich hoffe, dass die Weltbevölkerung irgendwann so schlau sein wird, dass sie nicht mehr auf "Star Wars auf Erden" reinfällt...
  • subvoice 10.05.2019 15:47
    Highlight Highlight „Trump ist ein ausgezeichneter Golfer“... echt jetzt, Herr Löpfe?! Hatten wir da nicht mal den Beitrag „Commander in Cheat“, der das Gegenteil behauptet? Etwa so konsistent, wie Trump’s Wirtschaftspolitik.
    • Philipp Löpfe 10.05.2019 15:52
      Highlight Highlight Auch Betrüger können technisch gut spielen. Trump soll ein guter Golfspieler sein, auch wenn er stets schummelt.
    • rodolofo 10.05.2019 18:54
      Highlight Highlight ... sagen seine loyalen Begleiter und Balljungen...
    • rod01 10.05.2019 23:41
      Highlight Highlight So gut wie Mr. Burns vielleicht....
  • Hans Jürg 10.05.2019 15:39
    Highlight Highlight Die Bildunterschrift "Trump ist ein ausgezeichneter Golfer." wurde ja widerlegt. Er hat nur ein so gutes Handicap, weil er auch im Golf bescheisst, wo er nur kann.
  • Kramer 10.05.2019 15:13
    Highlight Highlight Die Frage die sich stellt ist ob China schon stark genug ist um in diesen Kampf zu ziehen, und auf einen Teil des US-Marktes verzichten kann.
    Eine Korrektur an den Börsen oder ein kleiner Crash aufgrund des Wirtschaftskrieges würden Trump sicher mehr schaden als Ping. So gesehen hat China eine gewisse Motivation nicht klein beizugeben.
  • N. Y. P. 10.05.2019 15:12
    Highlight Highlight Es hat einen Satz im Text :

    Ob die geopolitische Rivalität nur mit einem Krieg beendet werden kann, wird sich weisen.
    (Löpfe)

    Löpfe schliesst einen Krieg zwischen den USA und der Volksrepublik China nicht aus.

    Bemerkenswert.

    Ich kann mir einen rein konventionellen Krieg zwischen Grossmächten nicht vorstellen.
    • Philipp Löpfe 10.05.2019 15:18
      Highlight Highlight Ich habe bloss die These der Thukydides-Falle erklärt.
    • Bangarang 10.05.2019 15:25
      Highlight Highlight Thukydides ist clickbait für promovierte ... sozusagen Geschichtsökonomie aus der Rückspielgelperspektive. Unterhaltsam, aber sonst wertlos ...
    • N. Y. P. 10.05.2019 15:29
      Highlight Highlight Stimmt.

      Thukydides war ein griechischer Historiker, der aufgrund des Schicksals von Athen und Sparta die These aufstellte, dass es zwischen einer bestehenden und einer aufstrebenden Macht zwangsläufig zu einem Krieg kommen muss.


      Dann würde ich den Satz..

      Ob die geopolitische Rivalität nur mit einem Krieg beendet werden kann, wird sich weisen.

      ..aber weglassen. Der Satz kommt als Löpfsche Meinung rüber, dass Krieg möglich ist.


      #usersindanstrengend
      #usernervenzuweilen

      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gonzolino_2017 10.05.2019 15:07
    Highlight Highlight Und wieder erwischt Herr Löpfe! Sie schreiben: „Scheidungen laufen selten harmonisch ab.“ ... ausser beim Brexit, dort sind alle Überrascht, dass es so ist und man hat das dem Britischen Volk vorgängig nicht gesagt 🤣 Desshalb empfehlen Sie einen Rücktritt vom Brexit 👍
  • Oh Dae-su 10.05.2019 14:57
    Highlight Highlight Weiss man eigentlich, was genau die konkreten Forderungen der Amerikaner an China sind und wie gross, falls umgesetzt, deren Wirksamkeit ist?
    • Scaros_2 10.05.2019 15:18
      Highlight Highlight Teil 1/2
      Im Grunde ist es ein hausgemachtes Problem.

      In den 70-90iger Jahren war die Devise von vielen Amerikanischen Unternehmen, dass man in übersee produzieren soll weil die Kosten tief sind und somit günstige Ware bekommt. Heute aber wird so viel von China importiert, dass die USA Abhängig ist von China und mit den Zöllen will man die US Firman dazu einlenken, dass sie wieder in den USA produzieren, damit man die eigene Wirtschaft stärken tut. Aber das kann nicht funktionieren.
    • Scaros_2 10.05.2019 15:20
      Highlight Highlight Teil 2/2
      Betrachte das Bild und was von China IMPORTIERT wird (Rot) und was NACH CHina Exportiert wird (blau).

      Damit das defizit kleiner wird, hast du nun 2 möglichkeiten. "Blau" vergrössern resp. "Rot" verkleinern.

      Schau dir die PUnkte an. Was von dem Zeug in Rot ist lukrativer in den USA zu fertigen als in China? Praktisch NICHTS. Es ist ein selbstgemachtes Problem der USA.
      Benutzer Bild
    • Oh Dae-su 10.05.2019 16:17
      Highlight Highlight Danke für die Ausführungen @Scaros_2!
      Aber das ist ja genau meine Frage. Mit welchen Forderungen an China wollen die USA denn das Handelsbilanzdefizit reduzieren? Strafzölle sollen ja nur vorübergehend sein. Mir fällt da sonst nicht wirklich etwas ein, was wirksam und für die Chinese akzeptabel wäre. Im besten Fall gibt es wie bei NAFTA einfach ein symbolisches Entgegenkommen von China. Dann bleibt alles wie es ist und Trump kann es trotzdem seinen Anhängern als Sieg verkaufen.
  • Abu Nid As Saasi 10.05.2019 14:47
    Highlight Highlight Mini Dölph von Kallstadt
    • Normi 10.05.2019 16:16
      Highlight Highlight Nur wer selber einer ist erkennt das
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 10.05.2019 14:38
    Highlight Highlight China ist doch das Land mit den meisten US-Dollars?
    • Bangarang 10.05.2019 15:27
      Highlight Highlight Treasuries. In US-Dollars. Theoretisch kann also das Fed 3 Trillionen Drucken um die eigenen Scheine aufzufischen, falls Winnie the Pooh sie auf den Markt wirft ...
    • Chrigi-B 10.05.2019 15:42
      Highlight Highlight Hahaha Bangarang 🙈😂👍🏻
  • Dong 10.05.2019 14:38
    Highlight Highlight Ich hab halt einfach das Gefühl, ein Bisschen "Entglobalisierung", also etwas weniger Freihandel und etwas mehr Protektionismus machen die Welt stabiler. Bin insofern kein Gegner von Trumps Kurs.
    Und um die Chinesen würde ich mir in Sachen Verhandlungsstrategie keine Sorgen machen, das können die schon lange.
    • RatioRegat 10.05.2019 15:16
      Highlight Highlight Man kann Trump hinsichtlich seiner kritischen Haltung gegenüber China durchaus zustimmen. Das Problem ist aber, dass Trump weder den notwendigen Intellekt noch die notwendige Umsicht hat, um so einen Konflikt zu führen.

      Trump versteht es zwar Leute über's Ohr zu hauen, um sich Vorteile zu verschaffen. Das macht ihn aber nicht zu einem cleveren Strategen.

      Gerade die Zölle auf Rohstoffe sind m.E. aus strategischer Sicht völlig unsinnig und schaden den USA weitaus mehr als China. Der Stahlindustrie könnte auf andere Weise besser geholfen werden.
    • Bangarang 10.05.2019 15:28
      Highlight Highlight Klar. Dann wirf aber als erstes mal dein Handy weg. Gibts dann nicht mehr.

      So en Seich
    • AdvocatusDiaboli 10.05.2019 20:46
      Highlight Highlight @RatioRegat: Deshalb verhandeln auch Steven Mnuchin, Robert Lighthizer mit den Chinesen und nicht Trump selber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 10.05.2019 14:09
    Highlight Highlight Hier muss man mal sagen: Trump macht das gut. Vielleicht nicht für die amerikanische Wirtschaft und den amerikanischen Konsumenten. Aber für die Welt als ganzes.
    • max julen 10.05.2019 14:34
      Highlight Highlight max, was macht trump gut???

      mit drohungen und erpressungen (möchte dich sehen wenn du so erpresst und unter druck gestzt wirst, wie du reagieren würdest!)?

      china hatte eine wildcard, da sie vor noch nicht langer zeit ein drittland staat waren!

      heute will man sie gleichwertig behandeln, ohne drittweltland status!

      aber so was muss diplomatisch stattfinden!

      alles was china an billige produktionkosten hergegeben hat, haben wir alle davon profitiert, auch eine USA und ein TRUMP!!!

    • Max Dick 10.05.2019 15:27
      Highlight Highlight Dass China wirtschaftlich zurückgedrängt wird, finde ich gut. Ein starkes China ist eine Bedrohung für die Welt. Siehe nur wie sie mit ihren eigenen Bürgern, ihren Minderheiten, ihren Nachbarstaaten und den Ländern, die sie bereits jetzt in der Hand haben, umgehen. Wer glaubt, China wolle Europa als zuverlässigen ebenbürdigen Partner, soll mal auf die Welt kommen.
    • max julen 10.05.2019 15:42
      Highlight Highlight max. leicht scharz oder weiss denker???

      die chinesiche wirtschaft hat die ganze welt in neuen dimensionen gebracht, billig und schnell!!

      das einte hat nix mit dem anderen zu tun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 10.05.2019 14:04
    Highlight Highlight Die 600 Zeichen, welche mir hier gegeben werden, reichen bei Weitem nicht aus um alle Gründe aufzuzählen, wiso wir alle Verbindungen zu China kappen sollten.

    WIRTSCHAFTSDIKTATUR
    • The Destiny // Team Telegram 10.05.2019 18:36
      Highlight Highlight @Chrigi, das kannst du gleich auch an die USA richten.
  • Glenn Quagmire 10.05.2019 13:54
    Highlight Highlight Werter Herr Löpfe, so sehr ich Ihre Meinung schätze, denke ich, dass Sie eher Siegtorschütze der Schweizer Nati im WM Final 2022 sein werden, als das der Trampel nicht wiedergewählt oder gar abgesetzt wird.
    • Kramer 10.05.2019 15:18
      Highlight Highlight Trumps Chancen stehen aktuell nicht so gut. Wenn wir seine Zustimmungswerte auf die Wahlen abwälzen, müsste er alle unentschiedenen auf seine Seite ziehen. Er steht aktuell bei 42% für und 52% gegen ihn; mit 48-52 könnte er die Wahl gewinnen, wie gegen Hillary.
      Aber es ist noch lange bis Nov. 2020, und je nachdem wie die Wirtschaft läuft wird sein Wert noch besser oder schlechter, darum sind die Verhandlungen mit China so wichtig.
    • Chrigi-B 10.05.2019 15:43
      Highlight Highlight Kramer, er steht gem. neusten Umfragen bei 46%.

      Obama hat in dieser Region die Wiederwahl gepackt.
    • Philipp Löpfe 10.05.2019 16:21
      Highlight Highlight Sie unterschätzen meine fussballerischen Qualitäten. Ich war einst ein gefürchteter linker Flügelstürmer.
    Weitere Antworten anzeigen

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

Tekkal ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in …

Artikel lesen
Link zum Artikel