Wirtschaft
Armee

Rüstungskonzern RUAG schliesst drei Standorte

Brunnen, Hombrechtikon und Mägenwil

Rüstungskonzern RUAG schliesst drei Standorte

29.01.2015, 10:3929.01.2015, 12:07

Der Technologie- und Rüstungskonzern RUAG gibt die drei Standorte Brunnen SZ, Hombrechtikon ZH und Mägenwil AG auf. Davon sind insgesamt etwa 160 Arbeitsplätze der Rüstungssparte betroffen, allein in Brunnen rund 110. Alle Betroffenen sollen an anderen RUAG-Standorten weiter arbeiten können.

Entlassungen seien keine geplant, teilte die RUAG am Donnerstag mit. Die Standorte Hombrechtikon und Mägenwil mit rund 35 respektive 15 Arbeitsplätzen werden Ende 2015 in den Raum Zürich überführt.

Der Standort Brunnen mit rund 110 Arbeitsplätzen wird im ersten Halbjahr 2017 überwiegend auf die Regionen Zürich und Thun verteilt. Zusätzlich sollen auch am Standort Emmen LU für bestimmte Arbeiten Synergien mit der Luftfahrt-Division RUAG Aviation genutzt werden.

Konzentration auf Regionen Zürich und Thun

Mit der Standortkonzentration auf die Regionen Zürich und Thun könne die Rüstungssparte RUAG Defence ihre Marktposition stärken und auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse im Zuge der Weiterentwicklung der Armee (WEA) schneller und effizienter eingehen.

Die Konzentration betrifft die Geschäfte mit Simulationsanlagen für Live- und virtuelles Training sowie die Sparte NEO Services (Integration und Betrieb von Informations-, Kommunikations- und Führungssystemen). Etwa ein Drittel der Betroffenen in Brunnen SZ sollen in Thun beschäftigt werden, wie ein Sprecher sagte. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Migros-Präsidentin kündigt Ausbau an: «Wir stellen über 1000 neue Mitarbeitende ein»
Die Migros, grösste Arbeitgeberin der Schweiz, will nach den Firmenverkäufen und dem Stellenabbau wieder kräftig Gas geben. Präsidentin Ursula Nold kündigt mehr Mitsprache für Genossenschafter an und sagt, warum nicht viel von M-Budget übrigbleibt.
Die Migros will bis 2029 insgesamt 140 neue Filialen eröffnen. «Es ist der grösste Ausbau, den das Unternehmen je in so kurzer Zeit vollzogen hat», sagt Migros-Präsidentin Ursula Nold. Einige wenige neue Standorte sind bereits eröffnet, so im aargauischen Spreitenbach, wo wir Nold treffen. Das Geschäft steht mitten im Quartier und ist seit rund einem Monat in Betrieb. Nold führt uns durch den Laden, schwärmt vom «modernen Design» und den «frischen Farben». Danach gehen wir in den Pausenraum, der sonst für die 13 Filialangestellten da ist.
Zur Story