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Nestlé räumt Zwangsarbeit in Thailand ein

24.11.2015, 13:1124.11.2015, 14:06

Nestlé will künftig gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen auf thailändischen Fischerei-Schiffen vorgehen. Angesichts der zunehmenden Sorgen bezüglich der Arbeits- und Menschenrechte in der thailändischen Fischerei sowie des Bekenntnisses von Nestlé, gegen solche Praktiken vorzugehen, bestehe nun ein Aktionsplan.

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Ein Mädchen auf einem Fischmarkt in Thailand.
Bild: BARBARA WALTON/EPA/KEYSTONE

Ende August war Nestlé in den USA wegen Menschenrechtsverletzungen in Thailand mit einer Klage konfrontiert worden. Nestlé wurde vorgeworfen, dass ein Teil der vom Konzern aus Thailand importierten Meeresfrüchte unter Sklaverei-Bedingungen gewonnen würde und Nestlé diesen auf thailändischen Fischerei-Schiffen grassierenden Bedingungen bewusst Vorschub leiste. Eine entsprechende Sammelklage wurde von der Anwaltskanzlei Hagens Berman an einem Bundesgericht in Kalifornien deponiert.

Ein Mädchen aus Myanmar, das auf einer thailändischen Werft arbeiten muss.<br data-editable="remove">
Ein Mädchen aus Myanmar, das auf einer thailändischen Werft arbeiten muss.
bild: BARBARA WALTON/EPA/KEYSTONE

Mit dem Aktionsplan möchte sich Nestlé gemäss der Mitteilung nun dazu verpflichten, Zwangsarbeit in der thailändischen Fischerei zu eliminieren, teilte der Nahrungsmittelkonzern am Montag mit. Man gehe davon aus, dass der erstellte Aktionsplan dazu beitragen werde, die Leben von solchen «nicht zu akzeptierenden Arbeitsbedingungen» Betroffener zu verbessern, heisst es weiter. Dies werde aber keine leichte Aufgabe, die schnell erledigt werden könne. Dennoch gibt sich Nestlé zuversichtlich, in den kommenden Monaten nennenswerte Fortschritte zu erzielen.

(sda/awp)

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