Wirtschaft

Carlsberg schliesst Brauereien in Russland

800 Jobs weg

Carlsberg schliesst Brauereien in Russland

29.01.2015, 09:1729.01.2015, 09:17

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg schliesst zwei seiner zehn Betriebe in Russland. 500 bis 600 Beschäftigte seien davon betroffen, teilte das Management am Donnerstag mit.

Das Unternehmen erwirtschaftet ein Drittel seines Betriebsgewinns in Russland. Dort reduziert die Schliessung der beiden Brauereien in Tscheljabinsk und Krasnojarsk die Kapazität um etwa 15 Prozent.

Wesentliche Auswirkungen auf die Bilanz des Unternehmens sieht Carlsberg nicht. Die Abschreibungen von rund 88 Mio. Euro würden 2014 als Sonderposten verbucht und hätten keinen Einfluss auf den Betriebsgewinn. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die Männer schlagen zurück: Der Aufstieg der Frauen in die Teppichetage ist gestoppt
Ab jetzt sollten börsenkotierte Firmen eigentlich 30 Prozent Frauen in ihren obersten strategischen Gremien zählen. Doch 29 Prozent der grössten 100 Arbeitgeber im Lande verfehlen den Wert.
Die tektonischen Verschiebungen der Geopolitik gehen nicht spurlos an den Schweizer Teppichetage vorbei. Als es cool war, Regenbogenfahnen zu schwingen, stampften sie Diversitätsabteilungen aus dem Boden, liefen an der Pride mit und förderten Frauen. Nun wollen sie von all dem nichts mehr wissen. Ganz im Gegenteil: Gefragt ist jetzt mehr «maskuline Energie», wie es der Facebook-Lenker Marc Zuckerberg formulierte.
Zur Story