Wirtschaft

Novartis steigerte 2014 Gewinn um zwölf Prozent

Pharmaindustrie

Novartis steigerte 2014 Gewinn um zwölf Prozent

27.01.2015, 07:1627.01.2015, 09:26
Mehr «Wirtschaft»

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat seine Gewinne im vergangenen Jahr um 12 Prozent steigern können. Auch beim Umsatz konnte Novartis leicht zulegen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente Novartis mit seinen Produkten 10,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz von 58 Milliarden Dollar zeigt dagegen nur eine leichte Zunahme von 1 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Umsatzplus 3 Prozent betragen.

Bild
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Weitere Fortschritte machte der Konzern bei der Produktivität. Insgesamt wurden mit den Initiativen zur Produktivitätssteigerung Einsparungen von rund 2,9 Milliarden Franken oder 5 Prozent des Nettoumsatzes erzielt. Insbesondere das vierte Quartal trug zum guten Ergebnis bei den Wachstumsprodukten und Wachstumsmärkten bei. Mit einer Steigerung von 14 Prozent erwirtschafteten die Wachstumsprodukte fast einen Drittel des Konzernumsatzes. Auch in den Wachstumsmärkten war die Performance mit einem Plus von 12 Prozent stark. 

Jimenez: «Jahr der Transformation»

Mit den Zahlen hat Novartis die Erwartungen der Analysten weitgehend erfüllt. 2014 sei für Novartis ein Jahr der Transformation gewesen, erklärt Konzernchef Joseph Jimenez. «Wir haben unsere Umsetzungsfähigkeit verbessert und zugleich Schritte unternommen, um unser Unternehmen auf unsere drei führenden Geschäftsbereiche mit globaler Reichweite zu fokussieren. Wir haben solide Umsatzsteigerungen und höhere Margen erzielt, unsere Innovationstätigkeit verstärkt und unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung vorangetrieben», sagte der Konzernchef in einer Telefonkonferenz.

Er sei zuversichtlich, dass der Konzern für zukünftigen Erfolg positioniert sei. Der Verwaltungsrat schlägt für 2014 eine Dividende von 2,60 Fr. pro Aktie vor. Das würde einer Dividendenerhöhung von 6 Prozent entsprechen. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten Generalversammlung am 27. Februar über diesen Vorschlag abstimmen.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Twint integriert Cumulus und Co. ins Bezahlen an der Ladenkasse – so funktioniert es
Twint versucht, Kundenkarten wie Migros Cumulus direkt in den Zahlungsvorgang an der Ladenkasse zu integrieren. Davon sollen Konsumenten und Händler profitieren.

2023 wurde an den Schweizer Ladenkassen fast doppelt so häufig mit Twint bezahlt als noch im Vorjahr. Mit ein Grund dafür dürfte sein, dass Nutzerinnen und Nutzer seit einiger Zeit unter anderem die Coop Supercard in der Bezahl-App hinterlegen können und beim Bezahlen mit Twint Treuepunkte sammeln, ohne zusätzlich das Kärtchen zücken zu müssen. Bislang konnten aber nur wenige Kundenkarten in der App hinterlegt werden. Das soll sich nun ändern.

Zur Story