Wirtschaft
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Clients are withdrawing cash at the counter of the branch bank of Raiffeisen in Appenzell, Switzerland. Pictured on May 4, 2012. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) [STAGED PICTURE/SYMBOLIC IMAGE]

Kunden beziehen am Schalter in der Bankfiliale der Raiffeisen in Appenzell Bargeld, aufgenommen am 4. Mai 2012. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) [GESTELLTE AUFNAHME/SYMBOLBILD]

Bild: KEYSTONE

716 MILLIONEN FRANKEN GEWINN

Raiffeisen schliesst Jahr 2013 mit 13 Prozent mehr Gewinn ab

Die Raiffeisen-Bankengruppe hat den Gewinn 2013 um fast 13 Prozent auf 716,5 Millionen Franken steigern können. Zum besseren Ergebnis geführt hat einerseits der Wegfall von ausserordentlichen Pensionskassenzahlungen, anderseits aber auch Ertragssteigerungen.



Mit 1,07 Milliarden Franken lag der Bruttogewinn sogar 15 Prozent höher als im Vorjahr - und damit erstmals über einer Milliarde Franken. Das teilte die Bankengruppe am Freitag mit.

Der Ertrag legte dabei um knapp 3 Prozent auf 2,79 Milliarden Franken zu, der Geschäftsaufwand sank derweil um 3,5 Prozent. Den 2012 verbuchten einmaligen Beitrag zur Stärkung der Pensionskasse herausgerechnet wären die Kosten von Raiffeisen 2013 im Vergleich zum Vorjahr aber leicht gestiegen.

Trotz hoher Aufwendungen im regulatorischen Bereich und Investitionen in die Kundenberatung sei es gelungen, die Kosten stabil zu halten und die Profitabilität zu verbessern, liess sich Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in der Mitteilung zitieren.

Die Ertragssteigerung im Zinsengeschäft gründet hauptsächlich auf einer Ausweitung des Hypothekarvolumens. Der nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von über 16 Prozent wichtigste Hypothekenfinanzierer der Schweiz steigerte das Hypothekarvolumen in seiner Bilanz letztes Jahr um 5,7 Prozent auf 143,7 Milliarden Franken.

Die Bankengruppe betont, dass ihr Hypothekenbestand solide sei. Die durchschnittliche Belehnung liege konstant bei 60 Prozent und der Bestand sei geografisch breit diversifiziert. Die Schwerpunkte des Hypothekargeschäfts lägen ausserhalb der zu Überhitzung neigenden Regionen.

Die Spar- und Anlagegelder erhöhten sich um 6,3 Prozent auf 109,6 Milliarden Franken. Die verwalteten Vermögen stiegen insgesamt um über 8,2 Prozent auf 187,3 Milliarden Franken. (trs/sda)

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