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Kassiererin beim einkassieren einer mit Credit Karte zahlenden Kundin in der modernen Coop Filiale in Affoltern am Albis. Im Vordergrund verschiedene Lebensmittel, 3. November 2000, Affoltern am Albis, Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) : Dia]

Beim bargeldlosen Bezahlen kam es zum Supergau. Bild: KEYSTONE

Panne im Zahlungsverkehr

Haben Sie am Dienstag mit Ihrer Karte bezahlt? Pech gehabt, denn dann wurde Ihnen wohl 100 Prozent zu viel abgebucht

Am Dienstag sind in der Schweiz alle Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten doppelt verbucht worden. Das Geld soll rückvergütet werden.



Im Zahlungsverkehr ist es zum Supergau gekommen. Alle Bezüge von Schweizer Karteninhabern am letzten Dienstag, 21. Januar, sind doppelt belastet worden, wie der Finanzinfrastrukturanbieter SIX am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda bestätigte.

«Alle Kredit- und Debitkarteninhaber sind davon betroffen», sagt Alain Bichsel, Pressesprecher der SIX Group, auf Anfrage von watson. Was zur Panne geführt hat, ist noch unklar. Die SIX sei in enger Zusammenarbeit mit den Banken daran, das Problem zu beheben und die Doppelbelastungen rückzuvergüten. Es handle sich um einen Verarbeitungsfehler beim Abwickeln (Clearing) der Kartentransaktionen.

Zur Zahl der betroffenen Karteninhaber oder zum Transaktionsvolumen äusserte Bichsel sich nicht. Postfinance-Kunden sind von der Panne nicht betroffen, wie Sprecher Marc Andrey auf Anfrage von watson erklärt. Die Debit- und Kreditkarten der Postfinance werden über ein separates System abgewickelt.

Gemäss Geschäftsbericht 2013 verarbeitet die SIX jeden Tag 1,3 Millionen Zahlungen. 115 Millionen Franken werden pro Tag mit Kredit- und Debitkarten auf der Infrastruktur von SIX umgesetzt. Am Dienstag wurde folglich etwa die gleiche Summe zuviel verbucht. (sza/pbl)

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