Wirtschaft
Auto

Nach Abgas-Skandal: VW verkauft mehr Currywürste als Autos

Nach dem Abgas-Skandal: Womit verdient VW eigentlich Geld? Mit Currywürsten!

19.02.2016, 07:5619.02.2016, 08:39

Die Currywurst-Produktion bei Volkswagen hat 2015 erneut den Autoabsatz der Hausmarke abgehängt. In seiner Fleischerei in Wolfsburg produzierte das Unternehmen im vergangenen Jahr über 7,2 Millionen Currywürste.

Das waren fast eine Million mehr als im Jahr 2014 (6,3 Millionen Stück). Hinzu kamen ausserdem 608'028 Kilogramm Gewürzketchup, wie eine Sprecherin der Deutschen Presseagentur auf Anfrage sagte.

Autos: Nur noch 5,82 Millionen

Mit dem Anstieg des Wurst-Absatzes konnte die Auto-Kernmarke mit dem VW-Logo auch diesmal nicht mithalten. Im Gegenteil: Der Absatz der Hausmarke sank 2015 von 6,12 Millionen auf 5,82 Millionen Autos.

Die Currywürste werden bei VW in Eigenregie hergestellt. Zu kaufen gibt es sie nicht nur in den eigenen Kantinen und im Werksverkauf, sondern auch über den Einzelhandel. Auf den Verpackungen steht der Hinweis «Volkswagen Originalteil». (egg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Der potenzielle neue Fed-Chef ist reich – sehr reich
Kevin Warsh soll, wenn es nach Donald Trump geht, der neue US-Notenbankchef werden. Nun musste er sein Portfolio offenlegen – und dieses hat es in sich. Die Zusage für den Posten könnte allerdings an etwas anderem scheitern.
Ein sogenanntes «Financial Disclosure», also ein Offenlegen der finanziellen Einnahmen und Vermögen, ist Pflicht für alle, die in den USA Notenbank-Chef oder -Chefin werden wollen. Kevin Warsh erhielt von Donald Trump die Nomination, um Jerome Powell als Chef der Federal Reserve (Fed) zu beerben.
Zur Story