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Studie der Uni St. Gallen

Mehr als ein Drittel der Schweizer Privatbanken in den roten Zahlen



Ein Drittel der Privatbanken in der Schweiz hat das Jahr 2013 mit einem Verlust beendet. Eine Auswertung der Geschäftsberichte von 94 Finanzinstituten zeigt zudem, dass fast zwei Drittel mit einem sich verschlechternden Geschäftsverlauf kämpft.

In der gemeinsam von der Universität St. Gallen und dem Beratungsunternehmen KPMG erstellten Studie wird denn auch von einer beschleunigten Konsolidierung des Privatbankensektors ausgegangen. Denn insbesondere kleinere Institute litten unter Abflüssen von Kundengeldern bei gleich bleibenden Personalkosten.

Grosse Privatbanken als Profiteure

Die Kosten im Zusammenhang mit dem Programm der US-Regierung zur Beilegung der Steuerstreits tragen das Ihre dazu bei, dass die Rentabilität der Banken unter Druck kommt. Die Verfasser der Privatbanken-Studie rechnen mit einer Zunahme von Übernahmen und Zusammenschlüssen in der Branche.

2014 sei bereits ein signifikanter Anstieg solcher Transaktionen zu beobachten gewesen, heisst es in der Medienmitteilung der KPMG. Zwar liegt die Zahl der Übernahmen und Verkäufe noch knapp unter jener des ganzen Vorjahres. Gemessen an den Kundenvermögen, welche unter neue Obhut kamen, beträgt das Transaktionsvolumen aber bereits das Fünffache.

Bisherige Profiteure der gegenwärtigen Veränderungen in der Branche sind gemäss Auswertung die grossen Privatbanken: Demnach ist der Marktanteil der Institute mit verwalteten Vermögen über 25 Mrd. Fr. in den letzten Jahren deutlich gestiegen. (sza/sda)

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