Roboter Neo könnte deinen Haushalt schmeissen – für 16'000 Franken
Im Netz kursieren zurzeit Videos eines neuartigen Roboters, der den Geschirrspüler einräumt, Wäsche faltet oder gar staubsaugt. Das Ganze sind aber nicht etwa Szenen aus einem Film, sondern echte Aufnahmen. Bei Roboter Neo handelt es sich um einen KI-gesteuerten Roboter des Technologie-Start-ups 1X. Neo ist seit dieser Woche auf dem Markt und könnte auch deinen Haushalt schmeissen – sofern du das nötige Kleingeld mitbringst.
@wallstreetjournal The 1X Neo is one of the first humanoid robots built for your home and is equipped with full AI software. But a company representative might need to peer into your home, via Neo’s camera eyes, to help get things done. Host/Columnist: @joannastern1 Producers: David Hall, Sean Havey, Paige Money #robot #ai #tech #future #wsj ♬ original sound - The Wall Street Journal
Der Roboter ist nämlich nicht gerade günstig. Die Haushaltshilfe kostet stattliche 16'000 Franken. Wer Neo nur mieten möchte, zahlt pro Monat 400 Franken. Geliefert wird er aber erst ab dem nächsten Jahr. Ab 2027 soll der Roboter auch in Europa angeboten werden.
Diese Arbeiten kann Neo verrichten
Neo sollte mit seinem Körper, der einem Menschen nachempfunden wurde, praktisch jede Art von Hausarbeit erledigen können. Ob aufräumen, putzen, Wäsche falten oder Besuch empfangen: Neo ist ein wahrer Allrounder. Mittels neuster KI-Technologie spricht Neo jede Sprache und kann sich auch auf spezifische Wünsche einstellen.
Wie ein Test einer Redaktorin des Wall Street Journal zeigt, läuft aber doch nicht alles so geschmiert. Neo braucht für die Aufgaben noch vergleichsweise lange. Um wenige Dinge in den Geschirrspüler zu verräumen, braucht der Roboter ganze fünf Minuten. Bei der Aufgabe, eine Walnuss zu knacken, scheitert der Roboter kläglich.
So wird der Roboter besser
Wie der Start-up-Gründer Bernt Børnich zum «Wall Street Journal» sagt, werde der Roboter aber mit der Zeit immer besser, je mehr Daten er bekomme. Das Ziel sei es, dass Neo die Aufgaben ganz alleine erledigen kann. Momentan hilft noch ein Mitarbeiter des Unternehmens, der mittels einer VR-Brille und einer Art Fernbedienung den Roboter steuert. Dieser kann dann aber auch sehen, was im Haushalt so vor sich geht. Dies könnte den einen oder anderen noch davon abschrecken, sich den Roboter anzuschaffen.
Jedoch haben Kunden die Möglichkeit, bestimmte Räume im Zuhause zu bestimmen, zu denen Neo keinen Zutritt hat. Auch Gesichter können unkenntlich gemacht werden.
(kek)
