Wirtschaft
Banken

Basler Kantonalbank regelt Vergangenheit mit Deutschland und zahlt fast 40 Millionen Franken

Basler Kantonalbank regelt Vergangenheit mit Deutschland und zahlt fast 40 Millionen Franken

28.05.2015, 09:2428.05.2015, 11:20

Als erste inländische Bank und als viertes Schweizer Institut hat sich die BKB im Steuerstreit mit Deutschland geeinigt. Die Bank zahlt einmalig 38.6 Mio. Euro. 

Die Einigung der Basler Kantonalbank (BKB) mit den deutschen Behörden im Steuerstreit hat Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Die BKB lasse nur noch «steuerehrliche Neukunden aus wenigen Kernmärkten» zu, schreibt die Bank am Donnerstag.

Auswirkungen auf Geschäftserfolg

Durch die erzielte Einigung vermindert sich der erwartete Geschäftserfolg im Stammhaus und im Konzern per Ende Juni um den an die deutschen Behörden zu zahlenden Betrag.

Aufgrund eines bereits kommunizierten Beteiligungsverkaufs werde jedoch voraussichtlich ein Halbjahresgewinn auf Vorjahreshöhe erzielt. Das Halbjahresergebnis soll wie geplant am 23. Juli publiziert werden. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nationalrat will Rettungsschirm für Stromkonzerne nicht verlängern
Der Rettungsschirm zur Rettung von systemkritischen Stromunternehmen in Krisenzeiten soll nicht verlängert werden. Dieser Meinung ist der Nationalrat. Er ist am Donnerstag nicht auf eine entsprechende Vorlage des Bundesrats eingetreten. Nun ist der Ständerat am Zug.
Mit 94 zu 84 Stimmen bei 5 Enthaltungen sagte die grosse Kammer Nein zum Grundsatz, das Bundesgesetz über subsidiäre Finanzhilfen zur Rettung systemkritischer Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft zu verlängern. Für Eintreten stimmten die Fraktionen von SP, Mitte, Grüne. Nicht eintreten auf das Geschäft wollten SVP, FDP und GLP.
Zur Story