Wirtschaft
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Diese Grafik zeigt, dass Greta leider recht hat (und China über die Bücher muss)



In einem Panel mit jungen Klimaaktivisten in Davos wurde Greta Thunberg gefragt, welche Erfolge im letzten Jahr gegen den Klimawandel verzeichnet werden konnten.

Die jetzt 17-jährige Schwedin antwortete sehr differenziert. Einerseits sei erfreulich, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung gestiegen sei und Klima- und Umweltanliegen zu wichtigen Themen geworden seien. Den erfreulichen Worten folgte alsbald ein Aber: «Aus einer anderen Perspektive muss man leider sagen: Es hat sich ziemlich genau gar nichts geändert. Die weltweiten CO2-Emissionen sind nicht gesunken. Grundlegend hat sich genau nichts getan.»

Und leider hat Greta Thunberg recht.

Der weltweite CO2-Ausstoss

Das Jahr 2020 ist noch jung. Das bedeutet, dass die Auswahl an verifizierten Daten zum letzten Jahr noch nicht gross ist. Eine erste Prognose liefert der internationale Forscherverbund Global Carbon Project (GCB): +0,6 Prozent. So viel soll der weltweite CO2-Ausstoss 2019 durch fossile Brennstoffe zugenommen haben. In absoluten Zahlen bedeutet das Emissionen von 36,8 Milliarden Tonnen CO2 (36,8 Gigatonnen). 2018 belief sich der Zuwachs auf 2,1 Prozent, 2017 auf 1,5 Prozent.

Optimisten sehen deshalb eine geringfügige Verbesserung und eventuell Vorzeichen für einen Trend. Der GCB schreibt dazu aber: «Es gibt keine Anzeichen, dass die fossilen CO2-Emissionen 2019 ihren Höhepunkt erreicht haben.» Wie die animierte Grafik weiter unten zeigt, gab es zwischen 1960 und 2019 bereits mehrere Phasen, in denen die CO2-Emissionen rückläufig waren. Als nachhaltige Trends erwiesen sich diese kurzen Zeitabschnitte allerdings nie.

Der Zuwachs der weltweiten fossilen CO2-Emissionen:

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: watson. Aus einer Visualisierung von Global carbon project.

Zur Erinnerung: Um zu erreichen, dass die Klimaerwärmung 1,5° nicht überschreitet, müssen ab 2020 die jährlichen Emissionen um 7,6 Prozent zurückgehen.

China sorgt für das Wachstum

Die globale Perspektive ist ernüchternd. Auf regionaler Ebene können aber durchaus kleinere Erfolge gefeiert werden. So hat Deutschland 2019 seine Emissionen um 7 Prozent verringert. Wind-, Wasser-, Solar- und Biogasanlagen haben im nördlichen Nachbarn erstmals mehr Strom produziert als Kern- und Kohlekraftwerke zusammen. Ebenfalls weniger Kohlestrom produzierten auch die USA.

Dies und die Bemühungen anderer Länder führten dazu, dass, ein Staat ausgeklammert, 2019 sogar eine weltweite Emissionsreduktion von 0,02 Gigatonnen erreicht wurde.

Doch beim ausgeklammerten Staat handelt es sich um den weltweit grössten CO2-Produzenten China. Der Spitzenreiter erhöhte seine jährliche Produktion noch einmal um 0.26 Gigatonnen und sorgt damit weltweit für die 0,6 Prozent Zuwachs.

Ein Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: Kein anderes Land steht in Sachen Elektrifizierung des Verkehrs besser da als China.

Wer am meisten C02 ausstösst:

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Video: YouTube/WawamuStats

Robert Habeck zu Trump Rede in Davos

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Video: twitter/Katrin Eigendorf

An der Grenze zwischen China und Nordkorea

Internierung von Uiguren

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 24.01.2020 13:59
    Highlight Highlight Greta hat am WEF eine sackstarke Rede gehalten. "Verhalten wir uns doch so, als ob uns die Zukunft unserer Kinder wichtig wäre..."

    Recht hat sie. Und recht hatte sie, als sie vor dem US Senat sprach und erklärte, dass jeder seine Ziele Verfolgen muss und nicht auf andere zeigen soll.

    Europa und die Schweiz können einiges leisten. Wir lieben Fliegen und SUV, grosse Fleischesser, konsumieren massenweise chinaschrott weils billig ist, um es dann wegzuschmeissen, Banken die falsch investieren...

    Und wir haben einen Top Forschungsplatz und ich hoffe, eine kollektive Vernunft und Einsicht.
  • HansDampf_CH 23.01.2020 16:19
    Highlight Highlight 😂 Einfach mal ein wenig weiterdenken. Wir klopfen uns auf die schultern, weil das meisste was wir an consumer produkten kaufen in china produziert wird... Man müsste das co2 das in der produktion etc.. Angefallen ist, in dem land auf die statistik rechnen wo das produkt gekauft, konsumiert wird. Wir haben vieles billig verlagert und zeigen mit dem finger.... Einfach mal in zusammenhängen denken...
  • EKCH 23.01.2020 13:18
    Highlight Highlight Bitte entschuldigt den kritischen Einwand, aber müsste man die Zahlen nicht in Relation zur erbrachten Wirtschaftsleistung (z.B. GDP) setzen? Die Effizienz des Wirtschaftens ist doch das, worauf es ankommt, denn ein Rückgang des Wachstums wünscht sich (langfristig) bestimmt niemand; es sei denn man lebt sowieso vom Staat.
    Dass beispielsweise Ghana oder Mikronesien im Vergleich zu den USA weniger Kohlendioxid emittieren, liegt doch auf der Hand. Gefragt wären hier doch relative Zahlen. Die USA haben die grösste Wirtschaft der Welt, die blasen das nicht zum Spass in die Atmosphäre.
  • THEOne 23.01.2020 12:41
    Highlight Highlight an greta:
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  • THEOne 23.01.2020 12:39
    Highlight Highlight als ich vor einem jahr genau das prognostizierte was greta hier sagt (nämlich das genau nix passieren wird), wurde ich als zynischer,grumpy schwarzmaleender gretahater betitelt ( hier in watson)
    tja.... jener welcher genehmigt sich jetz ein eimer voll köstlichstes "ich habs euch ja gesagt"
  • MarGo 23.01.2020 08:16
    Highlight Highlight Je nach Statistik kann man China, USA, Indien und Brasilien anprangern... oder eben auch die Schweiz, Singapur oder Luxenburg...
    https://www.srf.ch/news/schweiz/klimasuenderin-schweiz-aehnliche-laender-sind-viel-nachhaltiger

    https://www.higgs.ch/schweiz-belastet-andere-laender-am-staerksten/22760/
  • Kaspar Floigen 23.01.2020 08:10
    Highlight Highlight Die Grafik zeigt schön, wie es wirklich runter ging während der Ölkrise - soll heissen: Es muss richtig kosten, richtig wehtun fossile Brennstoffe zu verbrennen. Nur dann tut sich was.
  • HAL1 23.01.2020 07:49
    Highlight Highlight Naja richtig vergleichen täte man mit dem pro kopf wert das stimmt schon. Aber dem klima bringt das nur bedingt was. Um merklich etwas zu ändern/verbessern sollte dort begonnen werden wo gesamthaft am meisten treibhausgase in die luft gelangen.

    Wir können hier in der schweiz tun was wir wollen solange wir nicht negativ CO2 "produzieren" bringt das dem weltklima gar nix. Das ist dann nur symbolik und gut fürs gewissen. Nur die zeit für symbolik ist vorbei. Jetzt gehts darum so viele tonnen wie möglich nach 80/20 so schnell wie möglich einzusparen.
    • Murmeli82 23.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Naja, wir könnten weniger billige China-Produkte bestellen/kaufen (allgemein nachhaltiger konsumieren, schönen, etc.)
  • Antinatalist 23.01.2020 05:12
    Highlight Highlight Muss mir da wohl ein Shirt basteln. Bei 50 bis 75km Velofahrt pro Tag erreicht die Message dann wahrscheinlich doch einige Klimatäter. Besonders, wenn sie im Verkehr stecken und ich an ihnen vorbeifahre. Ob sie dann auch gut ankommt, ist natürlich eine andere Frage. Dieser Täterschutz muss endlich ein Ende haben! Das fordern sie doch sonst immer, diese Rechtsbürgerlichen.
    Benutzer Bild
    • Useurbrain 24.01.2020 06:11
      Highlight Highlight Oh, der Heiland auf dem Velo....dem Linken sein Nazi, dem Rechten sein Islamist und dem Klimaaktivist (bescheuerter Begriff) sein Autofahrer!? Mit fingerpointing und moralisieren wird nichts gelöst werden…
  • Digitalrookie 23.01.2020 04:22
    Highlight Highlight Nein, nicht China muss über die Bücher gehen, sondern viel eher wir. Wer konsumiert denn das ganze Zeug, welches in China hergestellt wird?
    • E7#9 23.01.2020 07:59
      Highlight Highlight Sagst du dasselbe z.B. über die CS, wenn sie im Ausland umweltschädigende Investitionen tätigt? Dann ist sie ja fein raus, denn nicht sie muss über die Bücher, sondern die, die jeweils die daraus entstehenden Produkte konsumieren.
    • bebby 23.01.2020 08:31
      Highlight Highlight Die Produktion unserer Güter (Kleider, Turnschuhe, etc.) verschiebt sich jetzt eh nach Vietnam, etc., dann geht die CO2-Emission dorthin...
  • Antinatalist 23.01.2020 03:04
    Highlight Highlight Können wenigstens die Medien von dem verlogenen und völlig irrelevanten Inland-CO2-Ausstoss wegkommen und jeweils den Netto-CO2-Ausstoss pro Kopf nennen? Watson wenigstens?

    Sonst teilt sich bald der Alpöhi über's neu erworbene staatlich subventionierte iPhone12 RS Turbo aus dem ebenfalls staatlich subventionierten Landy Defender heraus mit und sagt, es sind doch die Chinesen und hier in der Schweiz die Städter, die all das CO2 emittieren. Hier auf der Alp bin ich allein und auf mich und mein Dutzend Chüeli kommt's im Gesamten doch gar nicht an. Ich bin so klein und unbedeutend.

    Geht das?
  • Alju 23.01.2020 02:24
    Highlight Highlight Ich verbringe gerade meinen ersten Winter in China...im mittleren Süden bei etwa 10 Grad.
    Was für mich unverständlich ist, ist die kaum vorhandene Isolierung der Gebäude hier (zB Fenster einfach-verglast). Geheizt wird dann meistens mit der Klimaanlage.

    Es liegt denke ich nicht am mangelnden Willen...die Menschen hier wissen es schlichtweg nicht besser.
    • Antinatalist 23.01.2020 03:17
      Highlight Highlight Ja, und in der Schweiz wir mit Heizöl geheizt und eine nicht zu unterschätzende Zahl hat zwar doppelt oder dreifach verglaste Fenster, lässt diese aber gekippt den ganzen Tag offen stehen. Zudem werden die Wohnugen in der Regel tagsüber beheizt, während die meisten Menschen ausser Haus sind und abends wird die Heizung dann um 22 Uhr heruntergefahren, um sie um 6 Uhr morgens, wenn die meisten gleich wieder aus dem Haus gehen, wieder hochgefahren.

      Yes, makes sense.

      In Japan wird auch mit Klimaanlagen geheizt. Und diese laufen mehrheitlich mit Atomstrom. Wäre an sich am klimaverträglichsten.
    • Antinatalist 23.01.2020 03:19
      Highlight Highlight Aber du wärst wahrscheinlicher auch klimafreundlicher, wenn du einfach nicht nach China gegangen und stattdessen in der Schweiz geblieben wärst... 🙄
    • Ökonometriker 23.01.2020 03:50
      Highlight Highlight Alju: Isolation kostet. Wenn man nur ein paar hundert Franken im Monat verdient, ist das ein Problem.

      Auch in der Schweiz heizen viele Haushalte mit Wärmepumpen (Klimaanlagen sind nichts anderes). Trotz der besseren Isolierung verbrauchen wir dabei mehr Energie: wir leben einfach auf viel mehr Fläche als die Chinesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hzwo 23.01.2020 02:14
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum man nicht pro kopf Ausstoss vergleicht. Ist doch klar dass ein grosses Land mehr hat als ein kleines oder? Hää? Spielgruppe übersprungen und direkt zum Gehirnwaschen?
    Falscher Film. Comedy. Mister Bean würde den Kopf schütteln und abwinken.
    • superseiajin 23.01.2020 08:12
      Highlight Highlight Hää du Bohne? Spielgruppe wiederholt oder was?
      Ea geht da um eine relative Änderung, da spielt die Grösse keine Rolle.. Einstein
  • Dirk Leinher 23.01.2020 00:52
    Highlight Highlight Im Westen feiern wir jemanden der 10000 Dollar für eon Wäldchen zu planzrn ausgobt, während China in den letzten Jahrzehnten etwa 60 Milliarden Bäume pflanzte. Aber China muss über die Bücher?!
  • bbelser 22.01.2020 23:15
    Highlight Highlight Sollten bei der Reduktion vom CO2-Ausstoss nicht die Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoss endlich mal Verantwortung übernehmen für jahrzehntelang wissentlich Versäumtes? Wieso wollen wir die durch USA, Europa und auch die Schweiz generierten Probleme so gerne in China, Afrika etc. lösen statt dort, wo es auch am meisten einschenkt? Und wo am meisten Verantwortung liegt.
    Und wie oft wollen wir uns noch den Milchmädchenrechnungs-Bären aufbinden lassen, China sei ganz gewiss der böseste Bube?
    Wann gedenken die Eidgenossen eigentlich mal gradezustehen für das, was sie verbockt haben?
  • B0arder_King 22.01.2020 22:59
    Highlight Highlight Klar wächst der CO2-Ausstoss von China. Sind ja auch rund 1 Mia. Menschen die weniger als die USA verbrauchen pro Kopf. Und die wollen jetzt den selben Lebensstandard, also wächst der CO2-Ausstoss. China hat aber auch sehr klimafortschrittliche Projekte am laufen und jetzt ohne diese Staatsform zu verherrlichen, aber Reformen sind mit der Staatsform von China schneller umzusetzen als bei unserer Bürodemokratie. Leider..
    Ich will damit China nicht verteidigen, aber man muss auch die anderen Sichtweisen berücksichtigen.
    Eine Grafik mit CO2-Ausstoss pro Kopf für jedes Land wäre wohl passender.
    • Juliet Bravo 22.01.2020 23:53
      Highlight Highlight Also was ist dein Schluss daraus?
    • Hiker 23.01.2020 02:06
      Highlight Highlight @Juliet na was wohl? Jeder muss dazu beitragen vielleicht?
    • Antinatalist 23.01.2020 03:32
      Highlight Highlight @Hiker: Ausser die klitzekleine winzige, fast unsichtbare Schweiz natürlich. Ein Schweizer lässt sich doch nicht die Butter vom Brot nehmen... Wo kämen wir denn da hin?!

      Und sowieso, hast du die Arena letzten Freitag nicht gesehen? Da hat Sommaruga sich doch stolz auf die Schultern geklopft, wie toll man den Inland-CO2-Ausstoss habe reduzieren können und dabei gekonnt professionell und wohlwollend unterschlagen,dass der gewichtige Hauptanteil im nahen und fernen Ausland emittiert wird. Damit hat sie der dumben Schweizer Allgemeinheit glaubhaft gemacht, man sei die ökologische Musterschülerin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 22.01.2020 22:04
    Highlight Highlight Ja, sie hat recht. Aber gefordert sind nicht die Grünen, da hat es kaum Unternehmer die etwas anpacken können dabei. Gefordert wären Leute die mehr können als Palavern und die sind leider oft von den "Geldmachern" dominiert, egal was alles drauf geht.
    Die Grünen und die Roten können Palavern aber keine Nägel mit Köpfen machen.
    Damit verhärten sich leider oft die Fronten und diejenigen die Zupacken könnten, verlieren die Lust dazu. Das ist wie in schlecht geführten Vereinen!
  • Ichwillauchwassagen 22.01.2020 20:52
    Highlight Highlight Es wird vergessen, dass China die Werkstatt der Welt ist.
    Jede und jeder, der/die ein Produkt aus China kauft stösst dort CO2 aus!
    Man müsste dies richtig gegenrechnen und nicht auf die anderen zeigen.
    Geht der Konsum von unnützen Dingen zurück sollte eigentlich auch der CO2 Ausstoss zurückgehen.
    Aber wie immer ist es einfacher die anderen den ersten Schritt machen zu lassen.
    Kommentiert von meinem 6 Jahre alten Sony.
    Auch in China produziert. Ich weiss :-)
  • Antinatalist 22.01.2020 20:47
    Highlight Highlight WEF 2020 ist, wenn die Politik und die Wirtschaft wieder unter der einer Decke lümmeln und den Umwelt- und Klimaschutz als Geschäft entdecken.

    Leider geht Umwelt- und Klimaschutz nicht mit Geschäftsmodellen, weil die Umwelt sich am besten selbst reguliert. Weder technologischer Fortschritt, noch der Eingriff des Menschen in natürliche Abläufe ist in irgendeiner Weise zielführend. Das ist die Realität. Nur bin ich nicht Greta und sammle statt Publicity nur Blitze.

    Merci einäwäg!
  • AdvocatusDiaboli 22.01.2020 20:33
    Highlight Highlight Obwohl ich oft mit euch streite Watson, habe ich da grossen Respekt. In der Schweiz sich China gegenüber kritisch zu zeigen braucht enormen Mut.
  • Eidi 22.01.2020 19:54
    Highlight Highlight "we have the cleanest air"
  • banda69 22.01.2020 19:51
    Highlight Highlight Wer, wie und warum auf Greta eindrischt. Und das immer schön unter der Gürtellinie.

    Und ja, Greta hat recht.
    Play Icon
  • Mr.President 22.01.2020 19:50
    Highlight Highlight Krass wie in China die CO2 Emission sich verdoppelt hat! Seit 2005 - rasant! Allein wenn China ihren CO2 Ausstoß verringern, Gewinnen alle etwas!
    D.h. Wir können wieder fliegen ohne sich zu schämen oder wieder davon träumen einen Geländewagen zu kaufen, statt mit Tickenden Zeit b... =Elektro Lithium Ionen zu fahren
    • Johnny Geil 23.01.2020 10:40
      Highlight Highlight Erklär uns bitte mal das mit der "Zeitbombe" und den "Lithium Ionen"...
  • Pisti 22.01.2020 19:44
    Highlight Highlight Dann soll doch die Greta in China ihre Reden halten. In der Schweiz können wir gut darauf verzichten.
  • freifuchs 22.01.2020 19:36
    Highlight Highlight Die USA haben einen doppelt so hohen CO2 Ausstoss pro Kopf, aber im Titel steht China müsse über die Bücher? Verstehe ich nicht! Die USA müssten ihren CO2 Ausstoss nach Vorbild China halbieren, um auf dem gleichen grünen Niveau zu sein. Auch der Schweizer produziert mehr CO2, wenn man den Konsum einberechnet (was man muss). Aber gerne wird einfach so der Finger auf China gezeigt
    • Antinatalist 22.01.2020 21:00
      Highlight Highlight Das Schweizer Fussvolk, vorallem die spezielle Gattung der Furiozivisten, haben es nicht so mit Relationen. Und mit Werten pro Kopf tun sie sich ganz schwer. Kein Wunder ist das bei PISA jeweils so ein Trauerspiel. Aber auch da wird dann von den o.g. Spezialisten alles umgedreht und schöngeredet, wie unfähig die Anderen doch seien.
    • Michael Heldner 22.01.2020 23:25
      Highlight Highlight Naja wenn wir den Konsum einberechnen wollen, dann doch bitte dir alle Länder und nicht nur die Schweiz 😅

      Dann bekommt so ziemlich jedes nicht 3. Weltland (und China) nochmal nen ordentlichen Batzen aufs Konto 🤔😂
    • Nobax 23.01.2020 00:21
      Highlight Highlight Das Video vielleicht bis zum Schluss schauen 🤷🏼‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ehrenmann 22.01.2020 19:27
    Highlight Highlight Ignorieren wir also einfach, dass China aktuell um die 40 hochmoderne Atomkraftwerke baut damit Sie zukünftig weniger CO2 ausstossen?
    • Evan 22.01.2020 19:32
      Highlight Highlight Pest oder Cholera
    • Randen 22.01.2020 19:37
      Highlight Highlight Nein das ist ein weiteres Problem.
    • Ehrenmann 22.01.2020 19:43
      Highlight Highlight Natürlich, ich wollte nur darauf aufmerksam machen wie schlecht rechechiert dkeser Artikel ist.
      Siehe freifuch's Kommentar ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 22.01.2020 19:25
    Highlight Highlight Wieviel vom Strom in China wird in Kohlekraftwerken generiert?
    • MartinZH 22.01.2020 21:20
      Highlight Highlight Die konventionelle, thermische Strom-Erzeugung (Kohle und Gas) macht in China leider mit Abstand nach wie vor den grössten Teil aus.

      Grafik: Erzeugungsleistung in GW (Vergleich installierter Kapazität Ende 2016 und Zubau in 2017), Quelle: Energy Brainpool.
      Benutzer Bild
  • Posersalami 22.01.2020 19:22
    Highlight Highlight Also wenn ich mir letzte Grafik so anschaue, dann sehe ich noch einen anderen Staat der dringend über die Bücher müsste..
  • MartinZH 22.01.2020 19:19
    Highlight Highlight Auch China wird sich wandeln, das Land ist einfach noch etwas hintennach. Der Windkraft-Bereich wächst beispielsweise überproportional im Vergleich zum weltweiten Trend. Die chinesische Bevölkerung opponiert auch gegen Umweltverschmutzung und die chinesische Führung wird sich danach richten, denn soziale Unruhen sind für solche Regimes reines Gift. Schliesslich wird China auch dieses Problem bewältigen, da muss man sich nach Jahrtausenden keine Sorgen machen.
    • Varanasi 22.01.2020 19:44
      Highlight Highlight Das sieht man auch am Plastiktüten und Einwegverpackungsverbot, das Ende des Jahres eingeführt wird.

    • dä dingsbums 22.01.2020 22:55
      Highlight Highlight Wieso sollte sich China wandeln? Wir machen dass ja auch nicht.

      Das junge Mädchen hat recht, auch wenn wir das nicht gerne hören.

      2006 schon hat Al Gore das Thema Klimaerwärmung ins Bewusstsein gerückt. Hat sich etwas geänder? Ja, aber leider negativ.

      Wir kaufen weiterhin SUVs, heizen mit Öl, fliegen, und konsumieren was das Zeug hält.

      Ein paar wenige Idealisten fahren mit dem Velo zur Arbeit oder mit dem Zug in den Urlaub und werden dafür belächelt.

      Die grosse Masse macht weiter wie bisher und schert sich einen Dreck um das Klima.

      China wird das gleiche tun wie wir:

      Rein gar nichts.
    • Michael Heldner 22.01.2020 23:28
      Highlight Highlight Zudem hat China einen Vorteil ☝🏻

      Braucht es einen Stausee kann es ohne groß zu diskutieren die Anwohner vertreiben und ihr Städtchen zum Wohle erneuerbarer Energien versenken 😁

      Ohne einsprachen von Naturschützern, den Einwohnern oder sonst wem 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • alles auf rot 22.01.2020 19:16
    Highlight Highlight Immer wieder witzig, wie Journalisten an ihren in China hergestellten Computern sitzen und eine Reduzierung der Emissionen von denen fordern.
    Wir haben China zu unserer Werkbank gemacht, weil wir billig und ohne Mass konsumieren wollen.
    Logisch dass die Emissionen dort so stark sind.
    Nicht China muss über die Bücher, sondern wir alle!
  • dmark 22.01.2020 19:15
    Highlight Highlight "Kein anderes Land steht in Sachen Elektrifizierung des Verkehrs besser da als China."

    Ja klar. Ich musste über diese Aussage gerade lachen.
    Was bringt es, wenn man die "Elektrifizierung des Verkehrs" mit Hilfe vom Kohlestrom durch führt?
    1000 Gigawatt an Kohlekapazität sind ein Wort...

    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/global-energy-monitor-chinas-kohleplaene-bringen-die-weltweiten-klimaziele-in-gefahr/25250284.html?ticket=ST-722661-xb754JCQpbmuzX3N75uw-ap5

    Und wenn man jetzt noch betrachtet, wie viel Individualverkehr in China vorherrscht, dann sind das Peanuts...
  • Juliet Bravo 22.01.2020 19:07
    Highlight Highlight Natürlich hat sie recht. Jetzt kommen dann nur wieder alle und fordern von ihr allein auch noch die genauen Massnahmen. Ansonsten sei sie ja nur am lafere und liefere nix.
    • 155West 22.01.2020 19:24
      Highlight Highlight Ich verlange von Greta eigentlich nix. Die tut schon genug. Ich erwarte eigentlich nur von all den all diesen Klima-Warriors in den Kommentarspalten, dass die nicht nur lafern, sondern auch liefern. Die Massnahmen sind doch schon lange klar, die Wissenschaft sagts auch schon lange: Hört auf Fleisch zu essen und füllt euren Kleiderschrank nicht weiter mit irgendwelchen 30-Franken-Jeans aus Bangladesch. Das nützt mehr, als wenn man sich sein schlechtes Gewissen mit einem Ablassbrief ... äääh, mit einem CO2-Zertifikat freikauft...
    • DerAlteBenisun 22.01.2020 19:34
      Highlight Highlight Sie könnte ja ihre Referate mal in China halten.
    • Antinatalist 22.01.2020 20:50
      Highlight Highlight Die genauen Massnahmen wären ja sinnvollerweise das Nichtstun. Also nicht im Sinne "nichts für die Umwelt zu tun", sondern nichts mehr zu tun, was die Wirtschaft am Laufen hält oder gar weiter ankurbelt.

      Mit anderen Worten: Dolce far niente wäre angesagt.
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  • Garp 22.01.2020 19:00
    Highlight Highlight Würde jeweils gern wissen von wem der Artikel stammt, habt ihr das Kürzel vergessen?

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