DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Verluste im dreistelligen Millionenbereich: Der Streik der deutschen Lokführer hat es in sich.
Verluste im dreistelligen Millionenbereich: Der Streik der deutschen Lokführer hat es in sich.
Bild: EPA
Zusätzlich zum Imageschaden

Lokführerstreik: Die Kosten für Deutsche Bahn bewegen sich im dreistelligen Millionenbereich

08.11.2014, 15:4608.11.2014, 15:57
No Components found for watson.rectangle.

Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL in Deutschland kommt die Bahn teuer zu stehen. Laut Angaben beider Streitparteien erlitt die Deutsche Bahn (DB) einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe.

«Der Schaden beträgt bislang mehr als 100 Millionen Euro und wird sich auch in dieser Grössenordnung in unserer Jahresbilanz niederschlagen», sagte DB-Chef Rüdiger Grube der «Bild am Sonntag». «Vom Imageschaden und Vertrauensverlust der DB ganz zu schweigen», fügte er laut Vorabbericht hinzu.

Die Gewinner des Streikes sind die Fernbusse, die letzte Woche Rekordumsatz machten.
Die Gewinner des Streikes sind die Fernbusse, die letzte Woche Rekordumsatz machten.
Bild: KEYSTONE

Streik kostet mehr als das Geforderte

Aus Sicht der GDL kostete der Arbeitsausstand inzwischen mehr als ihre Tarifforderung. Die bisherigen Ausstände hätten das Unternehmen rund 200 Millionen Euro gekostet, heisst es in einer am Samstag verbreiteten Mitteilung der Gewerkschaft.

Wie teuer ihre Tarifforderung ist, teilte die Gewerkschaft nicht mit. Der Verkehrsökonom Christian Böttger nannte «Focus Online» die Summe von 35 Millionen Euro pro Jahr.

Der Knackpunkt der Tarifverhandlungen ist bislang jedoch nicht die Frage, ob die Lokführer mehr Geld bekommen. Die GDL will auch Tarifabschlüsse für Zugbegleiter verhandeln, worum sich bislang die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft kümmert.

Ab Montag normaler Zugverkehr

Der Streik der Lokführer hatte im Personenverkehr am Donnerstag begonnen und sollte am Samstagabend zu Ende gehen. Fahrgäste der Bahn müssen sich auch danach auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen.

Im Fernverkehr will das Unternehmen am Sonntag zumindest auf den Hauptstrecken wieder 60 Prozent des üblichen Angebots erreichen, wie die Bahn mitteilte. Vor allem am Sonntagnachmittag ist deshalb wegen der Wochenendpendler mit sehr vollen Zügen zu rechnen.

Im Nahverkehr sollen am Sonntag in Deutschland wieder zwei Drittel der Züge fahren. Am Montagmorgen will die Bahn dann wieder komplett nach dem Normalfahrplan fahren. (lhr/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Er ist da. Anders, aber er ist da»: Das verrät die neue Doku über Michael Schumacher

In der neuen Netflix-Doku über den ehemaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher äussert sich erstmals seit dem Skiunfall nach fast 10 Jahren seine Familie. Über den Gesundheitszustand sagt sie nichts – und doch erfährt man einiges.

Die Liste der Rennfahrer, die je eine Formel-1-Weltmeisterschaft bestritten haben, ist lang. Sehr lang. Bislang haben 779 Fahrer teilgenommen. Davon sind den meisten wohl nur wenige im Gedächtnis geblieben, allen voran: Michael Schumacher.

Mit sieben Weltmeistertiteln zählt Schumacher – zusammen mit dem amtierenden Champion Lewis Hamilton – zu den erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Geschichte. Seinen Aufstieg sowie die erfolgreichsten Momente des deutschen Rennfahrprofis zeigt nun die …

Artikel lesen
Link zum Artikel