Wirtschaft
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Mercedes fährt BMW und Audi davon



epa04475551 (FILE) A file photo dated 07 March 2012 showing an employee attaching a BMW logo onto the hood of a new car at the factory in Regensburg, Germany. Luxury carmaker BMW reported 04 November 2014 a surprise fall in third-quarter profit, despite strong demand in Asia helping drive a solid gain in group sales. Net profit dropped to 1.31 billion euros (1.63 billion dollars) in the three months to September, from 1.33 billion in the same period last year. Analysts had expected Q3 profits to rise to 1.36 billion euros.
The Munich-based company pointed to a higher tax bill as having hit its quarterly profits and confirmed its business outlook for the full-year. BMW expects to post a 'significant' increase in pretax profit from last year's 7.913 billion euros and to deliver more than 2 million cars in 2014 as it attempts to remain ahead of rival premium carmakers Audi and Mercedes Benz.  EPA/ARMIN WEIGEL *** Local Caption *** 00000403160589

Verliert an Boden gegenüber Mercedes. Bild: EPA/DPA FILE

Die deutschen Oberklasse-Autobauer Mercedes-Benz, BMW und Audi haben auch das Jahr 2017 mit Rekordverkäufen abgeschlossen - allerdings auf unterschiedlichem Niveau. Mercedes baute seine Marktführerschaft vor der Münchner Konkurrenzmarke BMW aus.

Audi kam nach Problemen im China-Geschäft erst spät in Schwung und schaffte gerade noch ein knappes Plus. Wie BMW am Freitag mitteilte, legte der Konzern im Gesamtjahr 2017 beim Absatz um 4.1 Prozent zu und verkaufte 2.5 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce.

Der bisherige Vertriebschef Ian Robertson sagte, damit bleibe die Unternehmensgruppe der «weltweit führende Hersteller von Premium-Automobilen». Die Hauptmarke BMW allein hatte jedoch nur 2.1 Millionen Wagen verkauft.

Mercedes-Benz als Kernbereich von Daimler setzte dagegen 2.3 Millionen Autos der Marke mit dem Stern ab und damit 9.9 Prozent mehr. Deshalb hatte Mercedes-Vertriebschefin Britta Seeger schon am Montag die Krone für ihr Unternehmen beansprucht: «Wir haben unseren Vorsprung an der Spitze im Premiumsegment deutlich ausgebaut.»

Der Stern glänzt wieder

Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sagte, der direkte Markenvergleich zeige Mercedes klar als die symbolträchtige Nummer eins. Konzernchef Dieter Zetsche habe das Unternehmen, das zeitweise sogar hinter Audi auf Platz drei zurückgefallen war, wieder in Schwung gebracht.

Mercedes hatte 2005 den lange wie selbstverständlich gehaltenen Spitzenplatz in der Oberklasse an BMW verloren. 2011 zog noch die ehrgeizige VW-Tochter Audi an den Schwaben vorbei. Mit zahlreichen neuen Modellen und der Neuausrichtung des Vertriebs in China setzte sich Mercedes 2017 wieder an die Spitze der drei Dauerrivalen.

BMW verkaufte nicht nur auf dem wichtigen britischen Markt, sondern auch in den USA weniger Autos als im Vorjahr. Dort konnten die Bayern nicht genug Geländewagen (SUV) liefern. Pieter Nota, der Robertson vergangene Woche als Vertriebschef ablöste, erklärte, das werde jetzt besser werden.

China existenziell wichtig

Audi verkaufte im vergangenen Jahr 1.9 Millionen Autos und kam dank eines starken Endspurts gerade noch auf ein kleines Gesamtplus von 0.6 Prozent. Im ersten Halbjahr waren die Verkäufe in China wegen eines Streits mit den Händlern eingebrochen.

BMW und Mercedes-Benz haben 2017 schon jedes vierte Auto in China verkauft, Audi sogar jedes dritte. Dudenhöffer sagte, für die deutschen Arbeitsplätze in der Autoindustrie sei die Volksrepublik existenziell.

Auch für die Marke Volkswagen hat China seine Bedeutung als wichtigster Markt gefestigt. 2017 verkauften die Wolfsburger und ihre chinesischen Partner 3.2 Millionen Autos, das waren 5.9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Erstmals will Volkswagen zudem in China gebaute Fahrzeuge auch in andere Länder Asiens exportieren. Ein VW-Sprecher wies Befürchtungen zurück, dass dadurch Standorte in Europa geschwächt werden könnten. Es gehe vielmehr darum, «zusätzlichen Bedarf​» auf den schnell wachsenden Märkten in Asien zu decken. (sda/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pitsch Matter 12.01.2018 20:22
    Highlight Highlight Mercedes ist denke ich die aktivste Marke im Internet bei Influencer. Fast jeder Youtuber fährt mittlerweile Mercedes, alles bezahlte Promotion und alle sechs Monate wieder einen neuen Stern.
  • Ruffy Uzumaki 12.01.2018 19:35
    Highlight Highlight Natürlich. Merc steht nämlich wieder hoch in Kurs bei den Möchtegern-Gangster, die vor allem durch Rapper inspiriert werden. Nichts gegen echte Mercedesfahrer, man erkennt ja, ob die Autos zum Fahren oder Angeben sind.
    Da sieht man, dass die ohne China verloren wären. Sie konnten sich noch dieses Jahr durchlobbyieren, aber sobald 2019 die Elektroautoquote steht und sie keine nennenswerten Angebote haben, werden sie krass absacken. Audi kam grad noch über die Runden, sehen wir aber dann in einem Jahr in China ohne Elektroauto.
  • Donald 12.01.2018 18:44
    Highlight Highlight Premium, naja... die produzieren mittlerweile ja alle auch Kompaktwagen.
    • x4253 12.01.2018 22:55
      Highlight Highlight "Premium" ist nichts anderes als ein Marketingwort, welches die deutsche Autoindustrie mustergültig etabliert hat.
      Was ist denn genau "Premium"? Spaltmassfetischismus und Softtouch-philie?
    • Keller101 13.01.2018 00:11
      Highlight Highlight Genau! Ein echter BMW beginnt bei 530 nicht bei 116, 220 oder ähnlichem, das sind Autos, für Leute die sich keinen BMW leisten können.
  • psychologe 12.01.2018 17:55
    Highlight Highlight Mit welcher (evtl. fraglichen) Strategie Mercedes wieder die höchsten Verkaufszahlen im Premiumsegment schreibt, findet jeder Interessierte im Internet. Was mir jedoch noch fraglicher erscheint ist die Definition von Geländewagen = SUV. Bitte zuerst

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