Wirtschaft
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Helpers load food into cars as people in cars gather at Traders Village to get food from the San Antonio Food Bank on Thursday, April 9, 2020. The coronavirus pandemic has put enormous strain on households and their food budgets across the city. (Kin Man Hui/The San Antonio Express-News via AP)

Perverses Schauspiel: Mit dem SUV zur Food Bank. Bild: AP

Jedes fünfte Kind in den USA hungert – und Trump verweigert die Hilfe

Mehr als 33 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Viele können ihre Kinder nicht mehr richtig ernähren. Doch das Weisse Haus will die Hilfe nicht aufstocken.



Im reichsten und mächtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Kilometerlang stauen sich Autos – nicht selten teure SUVs – vor sogenannten Food Banks, wo Freiwillige und Mitglieder der Nationalgarde gratis Essen verteilen. Die Väter und Mütter, die in diesen Autos sitzen, sind auf diese Hilfe angewiesen. Sie haben kein Geld mehr, um Nahrungsmittel zu kaufen.

Das merkwürdige Schauspiel hat tragische Folgen. Das zeigt eine Untersuchung der renommierten Brookings Institution. Sie deckt auf, dass beinahe jedes fünfte amerikanische Kind derzeit zu wenig Essen erhält. Das ist dreimal mehr als während der Rezession nach der Finanzkrise 2008/09.

People wait Thursday, April 9, 2020, at Traders Village for the San Antonio Food Bank to begin food distribution. The need for emergency food aid has exploded in recent weeks due to the coronavirus epidemic. (Kin Man Hui/The San Antonio Express-News via AP)

In San Antonio (Texas) sind die Food-Bank-Schlangen kilometerlang. Bild: AP

Lauren Bauer, die Leiterin der Studie, hat ermittelt, dass 23 Prozent der amerikanischen Haushalte zu wenig Geld haben, um genügend Essen zu erwerben. In Haushalten mit Kindern sind es gar 35 Prozent. «Das ist alarmierend», sagt Bauer gegenüber der «New York Times». «Diese Haushalte verkleinern die Portionen oder lassen einzelne Mahlzeiten fallen. Die Zahlen sind viel höher, als ich erwartet habe.»

Wie kann es sein, dass in der Supermacht USA Kinder Hunger leiden? Die Mehrheit der Amerikaner, auch der Mittelstand, leben von Zahltag zu Zahltag. Sie verfügen über keine Ersparnisse. Selbst eine unerwartete Rechnung von 400 Dollar bringt das Haushaltsbudget aus dem Lot.

Die Coronakrise hat nun über Nacht mehr als 33 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner arbeitslos gemacht. Sie haben zwar von der Regierung einen Check in der Höhe von 1200 Dollar erhalten. Doch dieses Geld ist weitgehend für die Miete drauf gegangen. Der Kühlschrank bleibt leer. Weil die Schulen geschlossen sind, fallen auch die Gratis-Mahlzeiten für die Kinder weg.

Dank den sogenannten Food Stamps – Gutscheine für Gratis-Nahrung – sollte trotzdem niemand Hunger leiden. Die Food Stamps sind jedoch ideologisch aufgeladen. Die Republikaner hassen sie und Präsident Trump prahlt immer wieder damit, wie viele Menschen er von der Scham dieser Gutscheine befreit habe.

President Donald Trump listens during a meeting with Gov. Kim Reynolds, R-Iowa, in the Oval Office of the White House, Wednesday, May 6, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump,Kim Reynolds

Trump zu den Opferzahlen: «Die Zahlen sind, wie sie sind.» Bild: AP

Die Food Stamps sind jedoch ein zentrales Element des ohnehin sehr löchrigen sozialen Sicherheitsnetzes in den Vereinigten Staaten. Mit rund 60 Milliarden Dollar jährlich werden gegen 38 Millionen Menschen unterstützt, die weniger als 10’000 Dollar pro Jahr verdienen.

«Aber Mr. Trump hat alles unternommen, um dieses Programm schrumpfen zu lassen», stellt die «New York Times» fest. «Er versucht, das Budget um 30 Prozent zu kürzen. (…) Er versucht auch, die Kriterien für die Zulassung zu verschärfen.»

Wegen der Coronakrise wollen die Demokraten wie in der Rezession von 2008/09 die Leistungen der Food Stamps um 15 Prozent erhöhen. Die Republikaner wehren sich mit Händen und Füssen dagegen und erlauben höchsten eine kurzfristige Erhöhung der Hilfe. Die Folgen schildert Kate Maehr von der Food Bank in Chicago wie folgt:

«Diese Programm ist das wirksamste Anti-Hunger-Instrument, über das wir verfügen, und es ist auch ein wichtiges Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft. Ausgerechnet in einer Zeit grosser Not dieses Instrument nicht einzusetzen, ist herzzerreissend. Diesen Krieg kann Nächstenliebe allein nicht gewinnen.»

Das Weisse Haus verweigert den Armen nicht nur dringend benötigte Hilfe, es spielt auch russisches Roulette mit ihnen. Weil der Präsident auf Teufel komm raus die Wirtschaft wieder in Schwung bringen will, stellt er sie vor die Wahl: Gesundheit oder Essen.

Mitarbeiter bei Amazon oder Fleischverarbeitern wie Tyson müssen wieder zur Arbeit, obwohl sie hochgradig Covid-19-gefährdet sind. Fast ein Viertel aller amerikanischen Arbeitnehmer, rund 33 Millionen Menschen, stehen vor dieser unappetitlichen Wahl. Sie erhalten im Krankheitsfall keinen Lohnausfall und haben oft keine Krankenversicherung.

Auf Rückhalt der Politik können sie nicht zählen. Mitch McConnell, der Anführer der Republikaner im Senat, will künftige Hilfe daran knüpfen, dass Arbeitgeber nicht zur Rechenschaft gezogen werden dürfen, wenn ihre Angestellten vom Virus infiziert werden.

Geradezu zynisch ist es, wenn Präsident Trump diese Menschen neuerdings als «Krieger» bezeichnet. Wie in einem richtigen Krieg nimmt er offensichtlich eine grosse Anzahl von Opfern in Kauf. Inzwischen sind mehr als 73’000 Amerikanerinnen und Amerikaner an Covid-19 gestorben. «Trotzdem müssen wir jetzt das Land wieder öffnen», sagt Trump achselzuckend. «Die Menschen wollen wieder an die Arbeit zurück, und wir haben ein Problem, wenn wir das nicht zulassen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bosshard Matthias 08.05.2020 07:19
    Highlight Highlight Schön hat man mit Trumpf in Europa einen schuldigen gefunden.
    Er ist sicher auch schuld das man in den USA von heute auf morgen entlassen werden kann und auch schuld das sich die meisten Amis verschulden und die Zinsen hoch sind. Ja er ist an allem schuld aber nur für ungebildete Leute. Leider liest man auch hier nur Populismus aber nicht annähernd was wirklich in den USA lauft. Dazu muss man ausländische Medien anschauen danach sieht die Welt ganz anders aus versprochen!
    • Bildung & Aufklärung 09.05.2020 05:16
      Highlight Highlight Wer, wenn nicht der stabil geniale Trumpf ist denn Hauptverantwortlich und spielt sich auch immer genau so auf?

      Exakt erfasst, genau solche wie er sind an der Hire & Fire Methodik schuld. Genau seine rechte Partei. Genau die Reichen und "die aus der Wirtschaft". Genau seine rechte Doktrin.

      Absolut Trumpls Stil und Einstellung. Er hat es ja immer selbst praktiziert, seit er Präs. ist feuert er gar im Stakkato.

      Die soziale Ungleichheit, Armut, Schere usw. und somit Verschuldung fördert ja genau seine Partei am meisten.

      So, was lauft den in den USA?
    • Bildung & Aufklärung 09.05.2020 05:21
      Highlight Highlight Ach ja, übrigens, ich lese ausländische Qualitätsmedien, aber du meinst wohl aussereuropäische, da du schon zu Beginn Europa diskreditieren willst?

      Lese auch die NYTimes, notabene eines der rennomiertesten Blätter der Welt (und eines der bevorzugten Medien der Gebildeten, nur so wegen deinem Einwurf) die ja nun wirklich wissen, was in ihrem Land abgeht. Und die sehen die Dinge sehr ähnlich.

      Dein Versprechen ist also unwahr :(
      Die Welt sieht diesbezüglich immernoch gleich katastrophal aus.
  • Borki 08.05.2020 06:04
    Highlight Highlight Wer im SUV für Essen ansteht, ist nicht arm, sondern hat Prioritäten falsch gesetzt.
  • tubabär 07.05.2020 22:57
    Highlight Highlight Naja vielleicht könnte man das Geld ein ganz kleines bisschen verteilen...
    https://mkorostoff.github.io/1-pixel-wealth/?v=3&fbclid=IwAR16MagLdfXvwF2CMMRVEOGRroBhg8AogkMlZ-fNJtMwExKnMKUwKhQVyBU
  • banda69 07.05.2020 20:30
    Highlight Highlight "Das Weisse Haus verweigert den Armen dringend benötigte Hilfe."


    Welcome to the world of Donald Trump. Wie alle Rechtspopulisten hasst auch er Menschen in Not.
    • Basti Spiesser 07.05.2020 21:35
      Highlight Highlight Mit deinem Schubladendenken wärst du ein guter Rechtspopulist.
    • banda69 07.05.2020 22:25
      Highlight Highlight @basti

      Ich habe so wenig mit Rechtspopulisten gemein wie diese mit Wahrheit, Moral und Empathie.
  • banda69 07.05.2020 20:23
    Highlight Highlight ....Trump kann auf seine Groupies zählen.
    Play Icon
    • PrincessCrazy 08.05.2020 13:21
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob ich weinen oder lachen soll.
    • Bildung & Aufklärung 09.05.2020 05:25
      Highlight Highlight Hahaha, das hab ich auch gerade erst gesehen und sogar heute unter anderem Trumpartikel gepostet.

      Shiiiit, sowas von lustig, unglaublich, faszinierend und sehr bestürzend, erschreckend und traurig zugleich. Sehr unterhaltsam.

      Der Typ (und daily show etc.) welcher diese Einzeller ja herrlich trocken entlarvt, hat noch viel mehr solche und themenähnliche Videos auf Lager, lohnt sich bisschen durchzuschauen.

      Too. Much.
  • ulmo 07.05.2020 20:02
    Highlight Highlight Ich bin froh, das die Präambel der Bundesverfassung wie folgt endet: "dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen," und die Schweiz versucht dem nachzukommen.

    Die Entwicklungen in den USA finde ich besorgniserregend. Die Menschen dort tun mir leid. Die Krise verschlimmert ihre Probleme ungemein.

    • caro90 07.05.2020 23:44
      Highlight Highlight Sie haben diese Regierung gewählt 🤷‍♀️ ok, fast die Hälfte nicht, aber die hat offenbar zu wenig dafür unternommen, dass es anders gekommen wäre.
    • NathanBiel 08.05.2020 04:42
      Highlight Highlight Sollen ihn nicht mehr wählen...
  • Froggr 07.05.2020 19:24
    Highlight Highlight Je länger die Massnahmen aufrecht bleiben, desto mehr Arbeitslose gibt es und desto mehr Kinder müssen hungern. Was ist daran schwer zu verstehen?
    • Basti Spiesser 07.05.2020 19:43
      Highlight Highlight Dachte ich auch, es wird Trump-Wähler nicht umstimmen, eher bestätigen; böse Demokraten die den Lockdown verlängern.
    • In vino veritas 07.05.2020 21:00
      Highlight Highlight Und du denkst, wenn anstatt 100'000 1'000'000 Menschen sterben geht es der Wirtschaft besser? Wenn es ewig vor sich "hinseuchelet" und sich keiner ins Kino, Geschäft oder in die Bar getraut?
    • Basti Spiesser 07.05.2020 21:16
      Highlight Highlight @in vino

      Beim Lockdown gings nie darum weniger indizierte und Tote zu haben. Sondern nur dies zu verzögern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 07.05.2020 19:18
    Highlight Highlight Ja genau. Jedes 5. Kind hungert ...
    • Varanasi 07.05.2020 20:45
      Highlight Highlight Kannst du hier nachlesen. Ist zwar schon bisschen älter der Artikel, aber 2017 waren es 21.1 Prozent. Das ist jetzt sicher noch viel schlimmer

      Und dann hat es da Absätze wie so etwas, widerwärtig ist das:

      „Andere Schulen zwingen arme Kinder, die Fußböden zu schrubben, wenn sie essen wollen“


      https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wild-wild-west-amerikakolumne/armes-amerika-83667
    • Pafeld 07.05.2020 21:18
      Highlight Highlight Toerpe gehört wohl auch noch in die Fraktion, dass nur Sozialismus hungernde Kinder verursacht, während sie sich im Kapitalismus kaum entscheiden können, von was sie fett werden wollen. Hungern im Kapitalismus? Nein! Das kann es nicht geben.
    • Vintage 08.05.2020 08:45
      Highlight Highlight Wenn du ander Quellen hast, dann nenne sie uns, ohne die Augen zu verdrehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 07.05.2020 19:02
    Highlight Highlight Existiert in der Wissenschaftsgemeinde eigentlich sowas wie "USA-Phobie"?

    (Nicht dass dieser Artikel hier oben punktuell ins Schwarze treffen mag...Aber Kinder so wie Unschuldige die unter Unterernährung leiden, ist im 21. Jh. nun wirklich geografisch nicht zu definieren/ limitieren...)
  • Rim 07.05.2020 18:34
    Highlight Highlight Vor einem Jahr erzählte man sich noch: Beim "Planetentreffen", das alle 10 000 Jahre stattfindet, fragten die andern die Erde " du siehst schlecht aus, was ist los mit dir? Ich habe ein Virus! Ach so, das geht vorüber!" Ein Jahr später: Das Virus der Erde (der Mensch) ist seinerseits von zwei Viren befallen: Eines vernichtet die kognitiven ( umgangsprachlich Trumpvirus genannt) Funktionen, das andere (Corona) befällt/zerstört die organischen. Tja. "Das geht vorüber" Irgendwie, irgendwann...oder so, meinten die Planeten, du wirst das überleben". Das denke ich auch ;-)
  • Nick nolte 07.05.2020 18:26
    Highlight Highlight Ach, das wird schon wieder. Die haben genug Waffen, um sich das zu holen was sie wollen..ausserdem wird diese Mentalität dort vorgelebt, nicht zuletzt von der Regierung. Mal sehen, wie lange es dauert.
  • Krakoki 07.05.2020 18:19
    Highlight Highlight Pervers, wenn Sie das nicht verstehen. Die Vereinigten Staaten haben keine Versicherung wie Ihre, Sie können dort sehr schnell fallen. Würden Sie alles verkaufen, wenn Sie in ein paar Monaten wieder arbeiten könnten und Ihr Lohn wieder fließen würde? Sie leben in einem kleinen Staat und sind die reichsten der Welt und werden dennoch wie ein Kleinkind ernährt, dann können Sie schon Unsinn schreiben. Ein Schweizer muss ruhig sein, wenn Sie die größten und teuersten Autos in Europa haben und normalerweise nur eine Person im Auto sitzt. Es ist immer noch wichtig, zuerst vor der Haustür zu kehren.
    • Walter Sahli 07.05.2020 18:54
      Highlight Highlight Nein, wir werden nicht wie Kleinkinder ernährt. Wir sind nur halbwegs so vernünftig wie es Erwachsene eigentlich sein sollten und sorgen deswegen dafür, dass wir ein soziales Netz haben. In den USA nennen sie sowas Sozialismus und sind der Meinung, dass die Schwachen dazu da sind, die Starken stärker zu machen...wie die typischen halbstarken Bullies halt.
    • Hoci 07.05.2020 19:14
      Highlight Highlight Das ist ja eben das perverse, dass es nicht die kleinste Absicherung, keinerlei funktionierendes Sozialsystem oder Krankenkassenversicherung haben.
      Die Reps bauen es in der Krise noch ab.
      Und ganz krank, selbt die die verarscht werden, Arme und Frauen, wählen den orangen Mörder am eigenen Volk und Vergewaltigerförderer wieder.
    • je-maison 08.05.2020 00:16
      Highlight Highlight Ziemlich viele Pauschalisierungen hier wieder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 07.05.2020 18:13
    Highlight Highlight Und viele dieser Leute wählen dann trotzdem Trump. Gerade kürzlich eine Doku dazu gesehen. Aus europäischer Sicht nicht ansatzweise nachvollziehbar.
    • Hochen 07.05.2020 18:40
      Highlight Highlight Wo gesehen und wie heißt die Doku? Danke!
    • Basti Spiesser 07.05.2020 19:44
      Highlight Highlight Youtube? 😉

      Genau sie werden es dem Lockdown und den Dems anlasten.
  • Gawayn 07.05.2020 18:02
    Highlight Highlight Hier teilen sich USA Bashing
    Mit USA Fans die meist nur den Blick des Touristen haben.

    Bleiben wir bei den Fakten.
    Weit aus die meisten Amis kommen mit 1 bis 3 Jobs gerade mal so über die Runden.
    Geld auf die Seite legen geht nicht.
    Sie wählen Millardäre die sich nur um die Wirtschaft und nicht ein Deut ums Volk kümmern.

    Trailerparks mit 100en von Wohnwagen/Barracken von stolzen Amis bewohnt

    Millionen Obdachlose.

    Ich hab wenig Mitleid.
    Jedes Volk hat die Regierung die sie verdient!

    • Driver7 07.05.2020 20:42
      Highlight Highlight Jedes Volk hat die Regierung die sie verdient!.. ist ein dämlicher Spruch, den man als verwöhnter Schweizer bringen kann, würdest den auch bringen wenn du dummerweise in Nordkorea geboren wärst?
    • AdvocatusDiaboli 07.05.2020 21:56
      Highlight Highlight @Gawayn:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Haushaltsverschuldung

      "Trailerparks..."
      Ich kenne Menschen die durchaus glücklich und effizient leben, in ihren Trailern. Kenne aber auch Welche die miserabel in einer überteuerten Gammelblockwohnung in Zürich leben.

      "Geld auf die Seite legen geht nicht."
      Also genau wie bei einem grossen Teil der Schweizer die ich kenne.

      "Millionen Obdachlose."
      Vor allem in links regierten Staaten, wie Kalifornien.

      "Jedes Volk hat die Regierung die sie verdient!"
      Gratuliere: Das ist der dämlichste Spruch den ich je auf Watson gelesen habe.
    • je-maison 08.05.2020 00:19
      Highlight Highlight 1 - 3 Jobs? Weitaus die meisten? Woher kommt denn der Schmarren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miriam F. 07.05.2020 16:42
    Highlight Highlight Man nennt die USA immer ein "reiches Land", dies ist völlig irrelevant. Reich sind in den USA nur wenige, nur diese sund halt überproportional reich. Wiel Geld braucht die USA überdies für das Militär. Ansonsten unterscheidet sich die USA nicht gross von einem Entwicklungsland. Es gibt viele Obdachlose und menschen die es kaum schaffen sich über Wasser zu halten. Die Gefängnisse sind voll, die Kriminalität ist gerade in ärmeren Vierteln sehr hoch. Die Armerikaner die es sich leisten können engagieren sich karitativ. Vom Staat kommt leider wenig Hilfe. Es ist traurig :-(
  • Robba 07.05.2020 16:42
    Highlight Highlight Amerika, Russland, China, gut ist es da nirgends.
    Können wir uns nicht auf Europa beschränken und hier produzieren?
    Wir haben genug Arbeitslose.
    Handys, Computerspiele, Konsolen... made in Europe.
    Jeder Mitarbeiter erhält Aktien -> Unternehmen können nicht einfach abwandern.
    Schluss mit Apple, AirBnB, Uber, Amazon.
    Können wir das in Europa wirklich nicht ???
    Müssen wir asoziale Superreiche finanzieren ???
  • homo sapiens melior 07.05.2020 16:41
    Highlight Highlight Ich kann die Aufarbeitung und Berichte über Trump und seine schändlichen Mittäter gar nicht erwarten. Wenn der nochmal gewählt wird, sind die USA endgültig dem Untergang geweiht.
    • Delta-V 07.05.2020 19:41
      Highlight Highlight Zit. "Ich kann die Aufarbeitung und Berichte über Trump und seine schändlichen Mittäter gar nicht erwarten."
      Ich ebenfalls...
      Das wird eine Komödie vom Feinsten.
      Ich schätze mal, wir können in zwei Jahren nicht soviel Popcorn bunkern, wie wir für dieses Kino bräuchten.
    • Bildung & Aufklärung 09.05.2020 00:12
      Highlight Highlight Objektiv und mit Abstand betrachtet haben wir die allerfeinste Komödie und Serie ja seit 3.5 Jahren.
      Kann man jeden Tag 3 Pfannen Popcorn dazu verschlingen.

      z.B. Realsatire vom feinsten, unfassbar halt. Gibt endlos solches Material...
      Play Icon
  • Le French 07.05.2020 16:36
    Highlight Highlight 33 Millionen Arbeitslose! Das ist sogar für das hire-and-fire Land USA eine unglaubliche Zahl. Die USA hat ungefähr 160 Mio Erwerbstätige. Jeder fünfte ist dort aktuell arbeitslose. Das ist beängstigend. Wenn die Wirtschaft dort abstürzt, stürzen wir mit. Zurück in 1930!
    • Hoci 07.05.2020 19:19
      Highlight Highlight Nein wir stürzen nicht ab. Es sei den wir koppeln uns weiterhin sinnlos an die usa und ihre Wirtschaft. Längst sind China und Asien die Wirtschaftstreiber. Bei den Chinesen geht in Sachen aussenwirtschaftspolitik die Post ab. Statt zu klagen sollten wir selber Vorwärts machen, statt uns an die usa zu galten. China spioniert und überwacht? Usa genauso. Menschenrechte? Snowden, Syrien, iran usw.
    • Thomidizzy 07.05.2020 22:16
      Highlight Highlight Hoci, es ist ein Fakt, dasd jeder zweite Franken im Ausland verdient wird. Und wenn es dort keine oder nur eine schwache Erholung gibt, dann trifft es auch uns. China und die anderen wird es auch treffen, wenn keine Kohle da ist, kauft man auch keinen China Schritt.
    • _kokolorix 08.05.2020 07:15
      Highlight Highlight Nur 10 % unserer Exporte gehen in die USA. Etwa ⅓ gehen allein nach Deutschland und Italien.
      Wäre es nach den Blochers gegangen, hätten wir längst alle Verträge mit der EU gekündigt und uns voll auf die US-Wirtschaft konzentriert. Und die nennen sich dann Patrioten...
      Noch besser wäre es, auf eine möglichst autarke Binnenwirtschaft zu setzen. Kleinräumig und dezentral, so muss eine robuste Wirtschaft aufgestellt sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 07.05.2020 16:34
    Highlight Highlight Dank Stalin verhungerten in den frühen 1930er über 5 Millionen Menschen, und Mao konnte es dann toppen und mit seiner Version des Sozialismus von 1958 bis 1961 30 (dreißig) Millionen Chinesen verhungern lassen.
    • Juliet Bravo 07.05.2020 17:30
      Highlight Highlight Historische Vergleiche sind meistens schwierig. Also du vergleichst Trump mit Stalin? Man kanns auch übertreiben.
    • Basti Spiesser 07.05.2020 18:09
      Highlight Highlight @juliet

      Immerhin mal eine Abwechslung zu den Hitlervergleichen...
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 07.05.2020 18:42
      Highlight Highlight Das können die kolonialisten noch viel besser toppen. Oder die aristokraten. Da hat man die toten gar nie mitgezählt, weil - egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 07.05.2020 16:33
    Highlight Highlight USA , the land of the free and home of the brave... mehr muss man dazu nicht schreiben...
    • Bildung & Aufklärung 09.05.2020 00:21
      Highlight Highlight Vom Tellerwäscher zum Millionär. Im Land der Träume kanns jeder schaffen.

      ...
  • Vecchia 07.05.2020 16:28
    Highlight Highlight "Im reichsten und mächtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwürdiges Phänomen beobachten..."

    Ja, die Präsenz dieses Landes in gewissen CHer Medien ist wirklich auch ein Phänomen.
    Ich wundere mich schon lange, was in den USA so sehr bewundert werden soll.

    Die Arbeitsbedingungen? Das Sozialwesen?

    oder die 732 Miliarden Militärausgaben 2019?

    (https://www.srf.ch/news/international/bericht-zu-den-militaerausgaben-weltweiter-ruestungswettlauf-mit-immer-hoeherem-tempo)

    • Delta-V 07.05.2020 19:47
      Highlight Highlight Zit. "Im reichsten Land"...
      Die USA??
      Mit über 23 Billionen an Schulden (Laut statista.com Stand März 2020)??
      Diesen Witz find ich immer wieder gut.
      Ehrlich.
    • Thomidizzy 07.05.2020 22:23
      Highlight Highlight Gemessen an der Wirtschaftsleistung, verlocht Russland 5x soviel wie die USA in die Rüstung.
    • Hoci 08.05.2020 13:35
      Highlight Highlight Nein, thomi, die Usa liegt mit sehr grossem Abstand vor allen.
  • Hiker 07.05.2020 16:28
    Highlight Highlight Ich möchte mich hier gerne zu dem USA Bashing äussern. Ich bin vor zwei Jahren durch dieses grossartige Land mit seinen freundlichen, hilfsbereiten Menschen gewandert. Ich bin über 1000km zu Fuss unterwgs gewesen. Es schmerzt mich zutiefst wenn ich hier Kommentare lese die den Menschen dort das schlimmste Wünschen. Es sind Menschen wie Du und ich. Auch wir haben hier Tendenzen zu Fremdenhass und wählen Parteien die den Staat und die Sozialen Einrichtungen am liebsten wieder abbauen würden. Wir sollten besser vor unserer eigenen Türe kehren.
    • 54er 07.05.2020 16:58
      Highlight Highlight @Hiker
      Da gebe ich dir vollkommen recht, wae selbdt schon in der USA am reisen und die Menschen sind mega freundlich und nicht diese gespielte freundlich Art sondern freundlich weil sie froh sind dass man kommt.

      Aber das ist in jedem Land so, es ist nie die gesammte Bevölkerung sondern ein gewisser Anteil. Dass dieser Anteil in der USA leider sehr hoch ist, ist nunmal Tatsache und das bei 330mio Einwohner.. und ist auch ein grosser Anteil der Betroffenen eben Trump wähler.. darum böse gesagt 🤷🏻‍♂️

      Aber vieles liegt auch an der Bildung und wie die dort ist wissen wir...
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 17:14
      Highlight Highlight Und wir haben, gemessen am unfassbaren monetären Wohlstand und dem (vermeindlichen) Bildungsgrad, etc. auch viel, viel zu viele Rassisten und Fremdenfeinde und schlicht einfach Menschenfeinde. Viel zu viele ignorante Tölpel, welche ihre Borniertheit auch noch stolz vor sich hertragen.

      Tun wir was dagegen, entwickeln wir uns weiter. Progression.

      Aber die asozialen, empathielosen Stammtischkräher etc. welche unsere rechtsaussenpopulisten wählen usw. werden darum ja auch genügend oft verspottet und das haben die redlich verdient.

      Ich denke, viele CHer setzen sich für e. bessere Zukunft ein.
    • Vecchia 07.05.2020 17:28
      Highlight Highlight USA-Bashing?
      Sorry, aber die aktuelle Regierung benimmt sich in etwa wie der Nordkoreaner;
      Geld für Waffen, dafür darf das Volk hungern.

      Nur hätten in der USA mehr Menschen die Wahl...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 07.05.2020 16:27
    Highlight Highlight Essen ist teurer als SUV Fahren. Portion Gemüse ist teurer als McDonalds. So kann es nie gut kommen...
    • Hoci 08.05.2020 13:58
      Highlight Highlight Vieles ist eben Erziehung und Bildung. Könnte Stories schreiben dazu wie verschwenderisch selbst Bettler sein können. Essen wegwerfen durfte ich zB als Mittelstandskind nie. Aber die selbstgewählten westlichen Vagabunden sind eh recht reich. Selbst die können Essen weg werfen.
  • Ohniznachtisbett 07.05.2020 16:14
    Highlight Highlight So pervers es klingt: Angenommen 75m Amis brauchen 15USD pro Tag um genug zum Essen zu haben (alles Andere mal aussen vor), dann sind das 33.75 Mia. jeden Monat. Das kann über mehrere Monate nur durch Wirtschaftsleistung bezahlt werden, wenn NULL Sozialsystem und Lohnfortzahlungspflicht etc. besteht. Also ich sehe keine Möglichkeit in den USA ausser zu öffnen. Nicht weil das toll ist sondern Notwendig. Die Wahl ist zwischen Pest oder Cholera UND Pest. Sie sind Opfer ihrer eigenen bisherigen Politik werden. Nur werden das die wenigsten merken.
    • Cpt. Jeppesen 07.05.2020 19:56
      Highlight Highlight Abgesehen davon, dass deine Zahlen viel zu hoch gegriffen sind, das BIP der USA betrug in 2018 über 20 Billionen US Dollar (oder 20'540 Milliarden, wenn die die Betrachtung lieber ist ;-). Da wäre noch einiges möglich.
      In Amerika ist halt Alles gross, auch die Zahlen ;-)
  • JaAber 07.05.2020 16:00
    Highlight Highlight Da nicht abschätzbar ist, wie heftig die 2. Corona-Welle in den USA wüten wird (dass sie wüten wird, ist wohl leider anzunehmen), ist nicht auszuschliessen, dass es zu sozialen Unruhen eines Ausmasses kommen wird, welches das ganze Land nachhaltig destabilisieren könnte. Der zeitliche Denkhorizont der US-Politik und-Wirtschaft ist leider sehr beschränkt.
  • lilie 07.05.2020 15:56
    Highlight Highlight Die USA - ein Drittweltland mit einer sehr, sehr dünnen Schicht aus Superreichen, Weltklasseforschung und Megakonzernen.

    ME liegt es an der Mentalität. Noch immer wird das Ideal, sich aus eigenen Kräften hochzuarbeiten, hochgehalten. Ein Sozialstaat wirkt in deren Augen wie unerlaubtes Doping. Bildung? Pfff, nur für Weicheier!

    Die Superreichen hingegen werden verehrt und verteidigt, denn sie sind ja der lebende Beweis dafür, dass das amerikanische System funktioniert.

    Und das ist der Grund warum sich nichts ändern wird. Lieber hungern als den "amerikanischen Traum" aufgeben.
    • Robba 07.05.2020 16:25
      Highlight Highlight Die Superreichen sind Parasiten mit schwachsinnigen Einfällen.
  • Terraner 07.05.2020 15:51
    Highlight Highlight Ich hoffe die verteilen in den Foodbanks gesünderes essen als die meisten Armen in USA normalerweise essen. Ich habe vor einer Woche eine erschreckende Doku auf Arte gesehen. Einfach mal nur kurz ab Minute 25:30 rein schauen, was und wie da essen zubereitet wurde.
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    Erschreckend was in USA alles schief läuft, dies nicht erst seit Trumps Zeiten, sondern schon viel länger. Trump beschleunigt nur das ganze falsche System. Wenn Grossfirmen machen können was sie wollen, kommt leider so etwas dabei heraus. Null Verantwortung. Nur Geld, Gewinn und Dividende.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 16:23
      Highlight Highlight Auch hierzulande sind immernoch verhältnismässig viele der Meinung "der Staat soll sich möglichst aus jeglichen ökonomischen Tätigkeiten raushalten" und "Privatisierung kanns besser als der Staat".

      Ist ja genau das, was primär $VP und FDP seit Jahrzehnten propagiert und auch immer wieder in die Wege leitet.

      Vielleicht kapieren jetzt einige mehr, dass null gesellschaftliche/soziale Verantwortung, Nur Geld, Gewinnmaximierung etc. einfach nicht durchdacht, sondern purer Egoismus des Stärkeren ist und dieser neoliberaler Unsinn ganze Gesellschaften massivst schädigen kann.
    • Panic4Clicks 07.05.2020 16:41
      Highlight Highlight Freu schon auf das 268 sozialistische Experiment das versagt.

      Die Soziale Marktwirtschaft wie wir sie heute haben ist ein kluger Mix aus Eigenverantwortung und Unterstützung der schwachen.

      Wenns dann aber wie in Deutschland >50% des Einkommens für die Steuern draufgehen, dann gibts halt dann schon einen Anreiz auszwandern.
    • Lucida Sans 07.05.2020 18:15
      Highlight Highlight Du ernährst dich hauptsächlich von Fast Food? Nein, davon wirst du nicht krank. Du wirst Präsident.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 07.05.2020 15:50
    Highlight Highlight Das Vorbild für uns, oder nicht?

    Ein paar Kriegseinsätze weniger, ein paar Schummeleien weniger und der Karren läuft wieder besser.
  • Einstürzende_Altbauten * 07.05.2020 15:49
    Highlight Highlight Mit der höchsten Verschuldung weltweit definitiv nicht das reichste Land der Erde. Eigentlich ein 3. Welt Land, einfach mit Platin-Karte.

    Mich wundert da nicht mehr viel.
  • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 15:49
    Highlight Highlight Zum Glück und da bin ich echt froh, dankbar und sehr wertschätzend all unseren intelligenten Vorfahren gegenüber, haben sie so ein, bei weitem nicht perfektes aber vergleichsweise doch stabiles demokratisches System ausgeklügelt und erarbeitet. Das ist eine Rieeesenbüez!

    Und wir können tatsächlich echt alle mal fett dankbar sein, gab es viele Linke (Willi Ritschard etc.), welche unermüdlich für eine solidarische, soziale Schweiz gekämpft haben.

    All denen haben wir es zu verdanken, dass wir meilenweit sozialer/solidarischer/abgesicherter/fortschrittlicher sind, als die 3.Welt USA!
  • poltergeist 07.05.2020 15:47
    Highlight Highlight Man muss aber auch wissen dass die Amerikaner nicht sparen können. Wenn genug Geld da ist oder Kredit aufgenommen werden kann werden das Auto und der TV halt noch grösser und man kauft noch mehr unnützes Zeug. Wenn dann mal ein Monat kein Geld kommt wirds heikel.
    • Yupidu 07.05.2020 16:20
      Highlight Highlight Wir oder mindestens einen grossen teil von uns ist nicht besser... geld auf der seite tun ist uncool, lieber jedes unnötiges zeug kaufen, so lebt (oder lebte bis corona) unsere wirtschaft. Wir haben aber das glück, dass wir viel besser als die amerikaner sozial versichert sind
    • poltergeist 07.05.2020 16:40
      Highlight Highlight @Yupidu Eben darum sollte man etwas vorsichtiger mit Geld ausgeben sein.
  • Heb dä Latz! 07.05.2020 15:46
    Highlight Highlight Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Donald ein schlimmes Ende nehmen wird.
    • Flo231 07.05.2020 16:06
      Highlight Highlight Ich würde es ihm von Herzen gönnen...verdient hat er es definitiv.
  • Walter Sahli 07.05.2020 15:36
    Highlight Highlight Im 18. Jahrhundert war's in der Schweiz auch nicht besser. Und die USA befinden sich halt einfach noch dort und wollen da auch nicht weg. Sie haben ein Politsystem aus dem 18. Jh., eine Verfassung aus dem 18. Jh., betreiben Kolonialismus wie im 18. Jh. und ihre Einstellung zu Waffen, Religion und den Armen ist auch wie im 18. Jh..
    Ich teile Herrn Sturmtrüpplers Meinung voll und ganz, auch mein Mitleid hält sich in engen Grenzen.
    Ich hoffe es zwar nicht, aber vielleicht ist es unumgänglich, dass sie doch noch durch eine blutige Revolution durch müssen, um in die Neuzeit zu gelangen.
    • Thomidizzy 07.05.2020 22:32
      Highlight Highlight Ich wäre da vorsichtig, was die Solidarität angeht, da sieht es hierzulande nicht besser aus. Auch bei der Religionsfreiheit oder der ideologischen Gesinnung stehen wir denen in nichts nach.
  • Fruchtzwerg 07.05.2020 15:33
    Highlight Highlight Vorschlag für den Slogan von Trumps 2020-Kampagne: Make Food Stamps Great Again!
    • Basti Spiesser 07.05.2020 15:57
      Highlight Highlight MFSGA?

      Naja... 😉
  • marcog 07.05.2020 15:28
    Highlight Highlight Vor 2 Tagen habe ich die USA mit einem Drittweltland verglichen, indem die Leute verhungern, und die Mehrheit in der Kommentarspalte war anderer Meinung. Wie schnell sich die Lage ändert...
    • lilie 07.05.2020 16:06
      Highlight Highlight @marcog: Also, von mir hättest du schon damals ein Herz bekommen. Ich selber habe schon Kommentare verfasst mit ähnlichem Inhalt, und mir schien, eine Mehrheit hier drin sieht das ganz ähnlich.

      Aber wir haben natürlich hier auch ein paar unverwüstliche Trumpfans, vielleicht bis du dummerweise gerade ein paar von denen übers Leberli gekrochen. 😉
    • -V- 07.05.2020 16:25
      Highlight Highlight @marcog bin gleicher meinung...
      ich war vor etwas mehr als einem jahr in NY... das kulturelle Angebot war super die Stadt lebte wie keine andere.. aber wenn man genauer hingeschaut hat war alles kaput... mensch material und maschinen... es war faszinierend und schokierend
  • blobb 07.05.2020 15:27
    Highlight Highlight Und das im reichsten Land in aller Zeiten. 🤦
    • Moeff 07.05.2020 15:49
      Highlight Highlight Da merkt man, dass eben trickle down und der ganze neoliberale free-the-markets-Kapitalismus nicht für die Massen geschaffen wurde. Wie eigentlich der ganze Kapitalismus nicht.
    • lilie 07.05.2020 16:01
      Highlight Highlight @blobb: Die grösste Volkswirtschaft. Reich sind nur wenige. Dazu müsste man nämlich sparen oder so viel verdienen, dass man nicht mehr nachkommt mit ausgeben.

      Aber in den USA lebt man ja lieber auf Pump. Sparen? Herrje, wie spiessig! Lieber darauf warten, dass man eines Tages reich und berühmt ist.

      Oder von Aliens abgeholt wird. Man muss ja realistisch bleiben und einen Plan B haben...
  • Lucida Sans 07.05.2020 15:27
    Highlight Highlight Liebe Kinder, verschiebt euren Hunger auf dann, wenn dieWirtschaft wieder (?) funktioniert. Bis dahin ernährt euch von Luft, Liebe und den warmen Worten eures Grossen Vorsitzenden.

    PS. Wenn ihr Glück habt, schenkt euch ein Reicher ein Almosen.
  • Dr. Unwichtig 07.05.2020 15:26
    Highlight Highlight Tja - seit einigen Jahren (nicht erst seit Trump) schauen die USA mitleidig auf die fehlgeleiteten Europäer, mit ihrem häufig gut ausgebauten Sozialstaat. Leistung und Eigenverantwortung sind die Zauberworte. Wer es nicht schafft, ist weitgehend selbst schuld. Jetzt haben sie den Salat und den denkbar schlechtesten Lenker durch die Krise.

    God save America...
  • shinibini 07.05.2020 15:23
    Highlight Highlight Solange die, welche von der Krise am heftigsten betroffen sind, trotzdem wieder rot wählen, wird sich auch nichts ändern. Und wenn sich was ändert, dann nur zum schlechteren. Die Menschen in den USA haben sich in den letzten 30 jahren selbst in eine moderne Sklaverei hineingearbeitet, in der die Abhängigkeit vom Arbeitgeber über die eigene Gesundheit entscheidet.
  • Eyeore 07.05.2020 15:21
    Highlight Highlight Die grösste Volkswirtschaft der Welt hat leider einige Defizite. Es ist unglaublich, dass sich ein Grossteil des Volkes immer noch verarschen lässt und der andere Teil denkt, dass ein bisschen Volunteering das ganze wieder ausgleicht.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.05.2020 15:20
    Highlight Highlight Trump war 2016 der Held der Arbeiterklasse. Viele, die jetzt da anstehen und nach Essen betteln, haben ihn gewählt und viele werden ihn wieder wählen.

    Finde nicht, dass Dummheit weh tun oder bestraft werden sollte. Wo bleiben die Reichen mit ihren Spenden? RF wo bist du jetzt? Die Welt braucht dich.
    • Fruchtzwerg 07.05.2020 21:32
      Highlight Highlight Die Welt braucht keinen reichen Säcke oder RF, der wohlwollend spendet, wenn es ihm beliebt.
      Die Welt braucht Millionäre und Milliardäre, die ihre Steuern bezahlen, so wie der Rest von uns...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 08.05.2020 03:04
      Highlight Highlight Also erstmal braucht die Welt gar keine Milliardäre. Aber Sie meinen wohl, dass die Gesellschaft Milliardäre braucht, die ihre Steuern bezahlen. Und da fängt es schon an, dass sich Milliardäre mit ihren Milliarden da einsetzen, dass es so etwas wie Cayman Inseln gibt, Monaco, etc. Und ungeklärt ist die Frage, braucht eine Gesellschaft überhaupt Milliardäre? Was wäre, wenn es diesen extremen Reichtum nicht mehr gäbe?
    • Fruchtzwerg 08.05.2020 11:02
      Highlight Highlight Richtig, das meinte ich, komplett einverstanden.
  • Gzuz187ers 07.05.2020 15:17
    Highlight Highlight Entwicklungsland USA, einfach nur traurig und wir bewundern dieses "Supersystem" und schleimen uns bei ihnen sogar noch ein.
  • David2000 07.05.2020 15:15
    Highlight Highlight Mit jenen Leuten die Donald Trump gewählt haben und jetzt hungern müssen habe ich absolut kein Mitleid. Sie wussten auf wen sie sich da einlassen würden.
    • Heinzbond 07.05.2020 15:36
      Highlight Highlight Nun ja wissen das glaub ich nicht, aber wenn sie ihn jetzt noch wählen haben sie es sicher nicht anders verdient...
    • Garp 07.05.2020 15:44
      Highlight Highlight Wer keine Empathie hat, kann es auch so drehen. Es geht um viele Kinder, die dürfen nicht wählen.
    • David2000 07.05.2020 17:21
      Highlight Highlight @Garp Da haben sie recht. Für die Situation der Kinder kann ich auch definitiv Empathie empfinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 07.05.2020 15:15
    Highlight Highlight Mit dem teuren SUV an die Foodbank... erinnert mich an die Finanzkrise. Die Leute sind vermutlich tief überschuldet. Haben leasing Verträge und Konsumkedite am Hals. Einen Teil verantworten sie das selber, aber die Schulden wurden ihnen auch aufgeschwatzt, aufgedrängt, als selbstverständlich und normal verkauft. Da wurde Big Business gemacht.
    Schulden gelten als sexy und Ersparnisse sind altmodisch.
    • bebby 07.05.2020 15:28
      Highlight Highlight Die Bildung hat völlig versagt, wenn die Leute nicht mehr rechnen können....an der Intelligenz wird es wohl nicht liegen.
    • luegeLose 07.05.2020 15:45
      Highlight Highlight Soll jetzt keine Entschuldigung sein, wir als exportierende Nation profitieren auch von sich verschuldenden Amis.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 15:58
      Highlight Highlight Ja, schon echt crazy diese Leute...
      Hauptsache man kann mit dem Sprit verschlingenden, umweltfeindlichen, riesigen, teuren Karren meinen, man würde jetzt irgendwie "attraktiver, mehr wert" oder weiss der Kuckuck was sonst endlos lächerliches.

      Ob sie sich jetzt auch noch so fühlen, hungernd, auf Hilfe angewiesen, aber hauptsache Strassenpanzer-Brummi. Yey, da hungert es sich gleich viel leichter.

      Viele Menschen versanstalten schon eine "göttliche Komödie", irgendwie.

      Naja vielleicht reflektiert der eine oder andere jetzt mal über echte Werte und das Sein, who knows...
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 07.05.2020 15:14
    Highlight Highlight Hauptsache er kann seinen Wamst vollschlagen, einfach nur eklig dieser Typ
  • Lowend 07.05.2020 15:14
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, was in Don Trumps Land der Freien und Braven mit den Ärmsten der Armen geschieht!

    Da geht es ja vielen Menschen in den schlimmsten Diktaturen besser! Die haben zwar keine Freiheit, aber wenn sie brav sind, dann erhalten sie dennoch minimale Hilfe vom Staat.
    • Thomidizzy 07.05.2020 22:44
      Highlight Highlight ....oder verschwinden spurlos.
  • Habedi 07.05.2020 15:11
    Highlight Highlight wtf -.-
  • Frankygoes 07.05.2020 15:08
    Highlight Highlight Amerika ist ein Extrem. Trotzdem, vieles, was dort passiert, passiert irgendwann auch hier.

    Brr...
    • luegeLose 07.05.2020 15:46
      Highlight Highlight Nein, das wird es nicht.
    • Mijasma 07.05.2020 17:33
      Highlight Highlight Wenn wir die Neoliberalen so weiter machen lassen wie bisher wäre ich mir da nicht so sicher.
    • Frankygoes 07.05.2020 19:14
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/760044842-coronavirus-caritas-stellt-hunderte-food-karten-fuer-kurzarbeiter-aus
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 07.05.2020 15:05
    Highlight Highlight SUVs vor Foodbanks. Wenn Essen teurer ist als Benzin. 🤷‍♂️
    Irgendwann werden die Amis vielleicht auch mal merken, dass ein bisschen von diesem "bösen Sozialismus" eigentlich ganz gut wäre. Bis dahin sollen sie weiter Leute wie Trump wählen und dem Untergang entgegen reiten.
    YEEEEHAAAAW! 🤠
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen und ich würde mir wünschen, dass wir hier die USA nicht mehr als das grosse Vorbild sehen, wie es die rechten und Wirtschaftsliberalen immer noch tun. Die USA sind ein gescheitertes Modell und kein Vorbild.
    • Scoutout 07.05.2020 16:30
      Highlight Highlight Gegenüber den USA und deren Bevölkerung habe ich nie so massiv an Respekt verloren, wie seit die diesen Primaten als Präsident gewählt haben. Sorry, aber diese Hirnamputierten kann man nicht mehr ernst nehmen. Kann durchaus sein, dass ich die Staaten vorher etwas überhöht betrachtet habe.
    • Catch22 07.05.2020 16:51
      Highlight Highlight Die USA sind schon seit langem ein 3. Welt Land.
      Die Touristen besuchen bloß die glitzernden Aushängeschilder für geistig zurückgebliebene Kinder wie zum Beispiel Las Vegas.
      Und in New York flippen sie auf dem Time Square aus wenn nur einige Kilometer weiter dieser amerikanische Albtraum völlig anders aussieht.
    • smartash 07.05.2020 16:55
      Highlight Highlight Kinder, die noch gar nicht wählen dürfen, sind am Hunger leiden.
      Und dein Mitleid hält sich dabei in Grenzen..?

      Ein klein wenig misanthropisch, meinst du nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blizzard_Sloth 07.05.2020 15:03
    Highlight Highlight «Wie kann es sein, dass in der Supermacht USA Kinder Hunger leiden?»

    Die ungleiche Verteilung des Vermögens könnte eine Rolle spielen.
    • Scoutout 07.05.2020 16:32
      Highlight Highlight Es ist immer unvorteilhaft, wenn man an die Spitze eines Zirkus einen Clown setzt!
    • smartash 07.05.2020 16:51
      Highlight Highlight @blizzard ich glaube, die Frage war rhetorisch. Trotzdem Danke für die Antwort. Wäre sonst ja niemand drauf gekommen 🙄
    • Catch22 07.05.2020 16:52
      Highlight Highlight ..aber ganz sicher
    Weitere Antworten anzeigen
  • egolego 07.05.2020 15:01
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • danster 07.05.2020 15:53
      Highlight Highlight Natürlich ganz im Unterschied zu uns versteht sich..

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