Wirtschaft
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Schon wieder Krisenland?

Europa zittert vor Präsidenten-Wahl in Griechenland



Das griechische Parlament beginnt heute eine Reihe von Abstimmungen zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten. Die Aussichten auf Erfolg sind sehr gering, ebenso für einen weiteren Wahlgang am 23. Dezember.

Notwendig sind dafür nämlich 200 Stimmen. Die Koalition unter Ministerpräsident Antonis Samaras kann aber nur auf 155 der 300 Abgeordneten im Parlament rechnen.

Einziger Kandidat für eine fünfjährige Amtszeit ist der 73-jährige konservative ehemalige EU-Kommissar Stavros Dimas. Die Amtszeit des amtierenden Präsidenten Karolos Papoulias endet Anfang März 2015.  

Neuwahlen bringen Griechenland ins Taumeln

Die voraussichtlich entscheidende dritte Abstimmung soll am 29. Dezember stattfinden. Dann reichen 180 Stimmen. Samaras Regierung ist dafür auf die Stimmen unabhängiger Abgeordneter angewiesen. Sollte niemand gewählt werden, sind vorgezogene Wahlen vorgeschrieben. Damit könnte das Krisenland erneut ins Taumeln geraten.

Umfragen zeigen, dass bei Neuwahlen die Koalitionsregierung unter Ministerpräsident Antonis Samaras abgewählt werden könnte. Demoskopen sehen als grösste Partei das Linksbündnis von Alexis Tsipras. Dieser lehnt die Sparpolitik der Regierung und der Geldgeber ab. (egg/sda/dpa)

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