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ARCHIV - ZUR KONKURSMELDUNG VON TOYS'R'US STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - A shopper enters the new Toys R Us store in Mayfield Heights, Ohio on Monday, June 20, 2005.   Toys R Us Inc. shareholders are voting Thursday June 23, 2005,  on a $6.6 billion buyout that would end the company's 27-year run as a public company.  (KEYSTONE/AP Photo/Amy Sancetta)

Toys'R'Us-Filiale in Ohio. Bild: AP

US-Spielzeugkette Toys'R'Us ist insolvent – Schweizer Geschäft läuft weiter



Der US-Spielzeugkette Toys 'R' Us ist kurz vor dem Weihnachtsgeschäft das Geld ausgegangen. Am Montag beantragte das Unternehmen im US-Bundesstaat Virginia Gläubigerschutz. Es ist eine der grössten Insolvenzen eines Fachhändlers in den USA.

Sukzessive kamen immer weniger Kunden in die weltweit mehr als 1450 Toys 'R' Us-Läden. Stattdessen kauften sie das Spielzeug beim Onlinehändler Amazon oder bei Billiganbietern.

Toys 'R' Us teilte mit, im Rahmen der «Chapter 11»-Insolvenz einen Neukredit in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar von einer von JPMorgan angeführten Bankengruppe sowie früheren Kreditgebern erhalten zu haben, der vorrangig bedient werden müsse. Die Summe müsse noch vom Gericht genehmigt werden. Der Kredit soll laut dem 1948 gegründeten Unternehmen die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs sicherstellen.

Schweizer Geschäft nicht betroffen

Die Kette beschäftigt weltweit 64'000 Mitarbeiter. Die Aktivitäten des Händlers ausserhalb der USA und Kanada sind nicht Teil des Insolvenzantrags. Laut der deutschen Internetseite betreibt der Konzern, der von Bauklötzen bis zu Fahrrädern alles im Angebot hat, allein in Deutschland 66 Filialen. In Österreich sind es 15 und in der Schweiz zehn.

Insider hatten bereits vorab von dem bevorstehenden Insolvenzantrag berichtet. Die Aktien von Spielzeugherstellern wie Mattel und Hasbro begaben sich zu Wochenbeginn an der Wall Street auf Talfahrt. Die Barbie-Firma Mattel fiel um mehr als sechs Prozent, während der Monopoly-Anbieter Hasbro 1.7 Prozent nachgab. (sda/reu)

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