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«Goldener Fallschirm» von 23 Millionen Dollar für Yahoo-Boss Marissa Mayer

13.03.2017, 16:4513.03.2017, 17:36
Marissa Mayer liess sich den Abschied vergüten.
Marissa Mayer liess sich den Abschied vergüten.Bild: © Elijah Nouvelage / Reuters/REUTERS

Der Abschied von der Yahoo-Spitze mit dem Verkauf des Web-Geschäfts an Verizon macht Marissa Mayer rund 23 Millionen Dollar reicher. Der 41-Jährigen steht eine Abfindung in Höhe von drei Millionen Dollar in bar und Aktien im Wert von knapp 20 Millionen Dollar zu.

Der Verkauf des Web-Geschäfts – des Kerns des Internet-Urgesteins – soll bis zur Jahresmitte abgeschlossen werden, wie Yahoo am Montag weiter mitteilte. Das Rest-Unternehmen, bei dem die Beteiligungen an der chinesischen Handelsplattform Alibaba und dem Gemeinschaftsunternehmen Yahoo Japan liegen, soll dann in Altaba umbenannt werden.

Es soll von Thomas McInerney geführt werden, wie Yahoo weiter ankündigte. Er war früher unter anderem Finanzchef beim Internet-Konzern IAC, zu dem etwa die Videoplattform Vimeo und die Dating-App Tinder gehören.

Mayer hatte seit Sommer 2012 versucht, die Talfahrt von Yahoo zu stoppen, konnte aber trotz hoher Investitionen in Medieninhalte und teurer Zukäufe den Schrumpfkurs nicht umkehren. Nachdem eine für Aktionäre steuerfreie Abspaltung der Alibaba-Beteiligung scheiterte, wurde im vergangenen Sommer der Verkauf des Web-Geschäfts an Verizon für 4,8 Milliarden Dollar ausgehandelt.

Der Abschluss des Deals stockte jedoch, als kurz darauf der Diebstahl der Daten von bis zu einer Milliarde Yahoo-Nutzer bekannt wurde. Der Verkaufspreis wurde vor kurzem deshalb um 350 Millionen Dollar gekappt. Mayer verzichtete unter Hinweis darauf Anfang März auf ihre jährliche Prämie von bis zu zwei Millionen Dollar sowie Aktien im Wert von mindestens zwölf Millionen Dollar. (sda/dpa)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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TanookiStormtrooper
13.03.2017 17:25registriert August 2015
Es lebe die Gleichberechtigung! Auch Frauen können einen Konzern an die Wand fahren und dann noch mit einer hübschen Abgangsentschädigung in Rente gehen...

PS: Die Slideshow geht bei mir nicht...
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Berichte über Schüsse: Flughafen Canberra evakuiert

Ein Mann hat im Flughafen der australischen Hauptstadt Canberra am Sonntag mehrere Schüsse abgegeben, dabei aber Behörden zufolge niemanden verletzt. Er sei festgenommen und zur Polizeiwache gebracht worden, schrieb die Nachrichtenagentur AAP. Der Mann habe wohl alleine gehandelt, zitierte AAP einen Sprecher der Polizei. Die Schüsse, die er in der Abflughalle abgab, waren demzufolge nicht auf Menschen gerichtet gewesen. Das Motiv des Mannes sei noch unklar, hiess es. Auch über den mutmasslichen Täter wurde zunächst nichts bekannt.

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