Wirtschaft
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epa08111843 CEO of Siemens Joe Kaeser speaks to the media prior to the 12th WELT economic summit at the headquarters of the Axel Springer SE in Berlin, Germany, 08 January 2020. About 60 business personalities and politicians discuss about future economic policy challenges.  EPA/HAYOUNG JEON

«Der Protest auf der Strasse allein ist keine Lösung.»: Joe Kaeser wehrt sich gegen Kritik. Bild: EPA

Siemens-Chef geht in die Offensive wegen Umweltschützern



Siemens-Konzernchef Joe Kaeser setzt sich gegen Kritiker zur Wehr, die ihm eine Instrumentalisierung von Klimaaktivistin Luisa Neubauer für Image-Zwecke vorwerfen. Kaeser hatte der Fridays-for-Future-Aktivistin einen Sitz in einem Aufsichtsgremium des künftigen Unternehmens Siemens Energy angeboten.

epaselect epa08125408 Fridays For Future activists holding a placard reading 'How dare you?' protest in front of the Siemens AG gas turbine plant in Berlin, Germany, 13 January 2020. The environmental activists spontaneously meet to demonstrate against the decision made by Siemens CEO Joe Kaeser to continue participating in the Adani coal project.  EPA/HAYOUNG JEON

Junge Klimaaktivisten protestieren gegen Siemens. Bild: EPA

Dies hatte Neubauer aber abgelehnt, weil sie Siemens dann nicht mehr unabhängig kommentieren könne. «Der Protest auf der Strasse allein ist keine Lösung. Deswegen habe ich versucht, Luisa Neubauer einzubinden, das war überhaupt kein PR-Gag», sagte Kaeser nun der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Ihn treibe die Frage um, wie es gelingen könne, die Konflikte zwischen Jung und Alt zu entschärfen, sagte er weiter.

Hintergrund ist ein geplantes Bergbau-Projekt des indischen Industriekonzerns Adani. Umwelt- und Klimaschützer – darunter die Fridays-for-Future-Bewegung – protestieren vehement gegen eine Siemens-Zulieferung für das riesige Kohlebergwerk, das in Australien entstehen soll. Kaeser hatte mit Neubauer über das Projekt gesprochen; sie fordert einen Ausstieg des Münchner Unternehmens.

Rechtsgültiger Vertrag

Kaeser sagte der Zeitung, schon vor längerem habe sich abgezeichnet, dass das Projekt seinem Konzern gewisse Schwierigkeiten bereiten dürfte. «Am 10. Dezember haben wir den Vertrag in Australien unterzeichnet, tags drauf wurde das vor Ort durch Adani bekannt gegeben, und direkt danach ging es los mit den Protestmails an mich. Hunderte, Tausende. Ich habe sofort gespürt: Wir haben ein Problem.» Dabei habe der Auftrag vergleichsweise geringe wirtschaftliche Bedeutung für Siemens. «Das Projekt hat ein Auftragsvolumen von 18 Millionen, Siemens macht etwa 50 Millionen Geschäft pro Stunde, das sind die Grössenverhältnisse», sagte Kaeser.

Den Auftrag nachträglich zu kündigen, sei unmöglich gewesen: «Wir haben einen rechtsgültigen Vertrag, der bei einseitiger und willkürlicher Kündigung ohne wichtigen Grund eine unbeschränkte Haftung vorsieht. Mit diesen Realitäten muss man umgehen. Da hilft es auch nichts, wenn uns Klimaaktivisten drohen.» (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • _kokolorix 26.01.2020 16:02
    Highlight Highlight Da haben sich ein paar fantasielose, geldgierige, arrogante Manager und Juristen einfach grob verschätzt.
    Nun haben sie nicht die Grösse zuzugeben, dass dem so war.
    Und das ist Führungselite unserer Wirtschaft, die wegen ihrer angeblich unendlichen Leistungsbereitschaft den Gewinn von tausenden von Arbeitenden in die eigene Tasche steckt...
    Ich denke mal am 10. Dezember war allen bekannt wie es um unser Klima bestellt ist, wenn der gute Joe erst am nächsten Tag, nach einem Haufen empörter Mails, klar wurde, dass Siemens ein Problem hat, dann ist er schlicht eine Niete
  • Hierundjetzt 26.01.2020 14:03
    Highlight Highlight Ernsthafte Frage, Siemens liefert Zugssignale und Weichensteuerungen.

    Was ganz genau hat das mit Klima zu tun?

    Der Bergbau (als *das* was wirklich schädlich ist) wird so oder so betrieben.
    • Hierundjetzt 26.01.2020 15:20
      Highlight Highlight An Herr und Frau Blitzer: warum wurde den nicht bei Adan demonstriert?

      😏
    • eleven86 26.01.2020 15:54
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Zugsignale sind nicht die Faktoren, die schlecht sind fürs Klima. Wenn, dann sollte gegen Adani protestiert werden. Und ganz ehrlich, wenn Siemens die Signale nicht liefert, machens halt die Chinesen, mit einem Vertragsausstieg von Siemens würde kein Gramm CO2 eingespart.
  • JoeMuc 26.01.2020 13:13
    Highlight Highlight Käser ist ein Speichellecker des US Präsis Trump. Unvergessen wie er ihn nach der Wahl hofierte...

    Es spielt also keine Rolle was er sagt... tuen wird er eh nur was anderes...
  • DerTaran 26.01.2020 12:19
    Highlight Highlight “... ohne wichtigen Grund ...” da haben wir das Problem, das Überleben der Menschheit ist kein wichtiger Grund.

    Und es ist selbst für ein Unternehmen mit 50 Millionen pro Stunde nicht wichtig genug einen Stundenumsatz Strafzahlungen in Kauf zu nehmen.

    Merkt er eigentlich, wie er seine eigene Verteidigung untergräbt?
    • Hierundjetzt 26.01.2020 14:52
      Highlight Highlight Gaaanz ruhig Taran, unbegrenzte Strafzahlungen eingehen wegen ein paar Zugsignalen?

      Weil eine PR Frau der Bewegung Siemens als Kommunikationshebel ansieht?

      Wirklich jetzt?
    • _kokolorix 26.01.2020 15:54
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Es kann doch unmöglich sein, dass ein derart unwichtiges Verträglein unbegrenzte Strafzahlungen nach sich zieht. So bescheuert können die Siemens Juristen nicht sein. Das ist bloss eine dumme Ausrede, sonst sollen sie den Vertrag veröffentlichen, damit man das nachvollziehen kann
    • DerTaran 26.01.2020 16:56
      Highlight Highlight Meist beinhalten solche Verträge einen maximale Haftung. Also eher nicht unbegrenzt. Ich bin jetzt von dem lapidaren Betrag Tagesumsatz ausgegangen (ca das 2.5 fache, also wohl eher zu hoch gegriffen). Einerseits spielt er 18 Millionen herunter, andererseits sind ihm die Strafzahlungen zu hoch, der Widerspruch sollte ihm eigentlich aufgefallen sein.

      Die mittelfristigen Kosten, die die Gesellschaft bei einer Meeresspiegel Erhöhung Zahlen muss, sind wohl auch für Deutschland ein tausendfaches höher als dieser Betrag. Hier macht der Spruch: "Nach mir die Sintflut" durchaus Sinn.
  • Pjoter Lindowski 26.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Auf der Strasse nach Lösungen fordern ist eben einfacher als diese ausarbeiten und präsentieren. Dazu müsste man was können und da hapert es dann bei den meisten, auch bei Frau Neubauer, oder habe ich etwas nicht gesehen in ihrem Leistungsausweis (sie hat noch gar keinen solchen). Ein System welches seit ewig dasselbe ist, nämlich Reichtum durch Wachstum, wird man nicht einfach so verändern. Die Veränderung wird erst nach einem massiven Kollaps passieren, das zeigt die Geschichte und die Verhaltensweise des Homo Sapiens.
    • Dragonlord 26.01.2020 13:39
      Highlight Highlight Aus der Geschichte kann man lernen und es besser machen.
      Bringt auch nichts, auf dem fehlenden Leistungsausweis und der mangelnden Lebenserfahrung der Aktivisten rumzureiten. Das Problem ist offensichtlich da. Es muss und wird sich was verändern. Wenn auch nicht von heute auf morgen. Auf den Kollaps zu warten, finde ich persönlich keine gute Idee.
    • Pjoter Lindowski 26.01.2020 13:57
      Highlight Highlight @Dragonlord
      Ich sage nicht, dass wir auf den Kollaps warten sollen, was ich sage ist, dass sich erst nach einem massiven Kollaps etwas verändern wird. Genau das zeigt unsere Geschichte, der Mensch wird sich nicht ändern, erst wenn es ums pure Überleben geht und zwar ums eigene, nicht das von den nächsten Generationen, wird etwas passieren. Das ist nur eine Beobachtung der Geschichte und der letzten Jahrzehnte.
      Und die Forderungen speziell der Klimajugend sind etwa so nützlich wie einem Junkie zu sagen er solle sich keine Drogen mehr spritzen.
  • HGT 26.01.2020 11:48
    Highlight Highlight Absolut schwache Reaktion!! Dass dieser Deal völlig absurd ist in einer Zeit der globalen heftigen Kohlekritik, wäre schon lange vor dem 10. Dezember jedem Lehrling klar gewesen. Das ist ein beschämendes Versagen der Konzernspitze einer Gruppe, die sich sonst gerne als nachhaltig und ökologisch darstellt.
    Wenn das die Spitze des Eisbergs i.S. Führungskultur und -qualität bei Siemens ist, dann nichts wie raus sus den Aktien!
  • RicoH 26.01.2020 11:13
    Highlight Highlight Vielleicht sollte Joe Kaeser zuerst nachlesen, wofür die Siemens steht, bevor er sich öffentlich zu rechtfertigen versucht.

    "Seit 125 Jahren verlassen sich unsere Kunden auf uns und unsere Innovationen. Mit unseren vielfältigen Lösungen helfen wir ihnen, eine nachhaltige Zukunft zu sichern."

    Nun denn Joe, erklär uns doch mal, was genau am Bergbau-Projekt nachhaltig sein soll.
    • kelu77 26.01.2020 14:48
      Highlight Highlight Die Rendite.
  • wolge 26.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Jeden Vertrag kann man kündigen... Aber es kostet dann halt wass...
  • RicoH 26.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Bevor man solche Verträge unterschreibt, könnte man sich auch mal Gedanken über die ökologischen Konsequenzen/Auswirkungen machen. Das kann doch ein Konzern von sich aus machen, ohne dazu eine Klimaktivistin zu PR-Zwecken einstellen zu wollen.

    Oder anders gefragt:
    Ist die Siemens nicht ausreichend intelligent, wenn es um Fragen zur Umwelt geht?

    Im Nachhinein jammern, wenn es Kritik hagelt, ist gelinde gesagt einfältig.
  • weissauchnicht 26.01.2020 10:29
    Highlight Highlight Lieber Herr Kaeser, wie wäre es, das nächste Mal vor Unterzeichnung eines solchen Vertrags selber ein wenig über die Zukunft und nicht nur über das Portemonnaie nachzudenken, statt das Denken der Jugend zu überlassen?

    Die Klimakrise und die Notwendigkeit etwas dagegen zu tun war bereits vor dem 10. Dezember bekannt. Das kann auch Ihnen nicht entgangen sein.
    Übernehmen Sie Verantwortung und treten Sie zurück, vom Vertrag oder von Ihrem Job...
  • Denk Mal 26.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Wenn eine Firma am 10. Dezember einen solchen Vertrag unterzeichnet, der wirtschaftlich so unbedeutend sein soll, ist das Dummheit pur. Hinterher zu erkennen, wie schädlich er für das Image - und das Klima - ist, zeigt doch klar, dass in dieser Teppichetage alle noch im klimatischenTiefschlaf sind.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 26.01.2020 09:59
    Highlight Highlight Sie ökologische Frage lässt sich nicht ohne die ökonomische lösen. Dies dürfte wohl mittlerweile jeden klar sein.
  • Kiro Striked 26.01.2020 09:55
    Highlight Highlight "der bei einseitiger und willkürlicher Kündigung ohne wichtigen Grund eine unbeschränkte Haftung vorsieht. Mit diesen Realitäten muss man umgehen"

    Das habe ich halt schon bei dem CS Debakel gesagt.

    Es gibt Verträge, die kann man nicht einfach brechen, sonst wird es unnötig teuer, und ruiniert den Ruf eines Geschäftes mega schnell. Wenn man Mitarbeiter deswegen entlassen muss, gehen auch wieder alle Motzen. Oder etwa nicht? "300 Entlassungen wegen Klimazielen" und schon sind die Leute wieder auf den Barrikaden.
    • Shabaqa 26.01.2020 12:17
      Highlight Highlight Es gibt allerdings auch Verträge, die man gar nicht unterschreiben sollte.

      Eine miese Entscheidung damit zu verteidigen, dass man nun einen Vertrag habe, ist billig.

      Dem Ruf des Unternehmens schadet dieser Vertrag so oder so.
  • Der Rückbauer 26.01.2020 09:29
    Highlight Highlight Also, zuerst klammheinlich unterschreiben und dann sagen, es sei irreversibel. Wie der Bescheuerte aus Bayern mit der Ausländermaut.
  • RalpH_himself 26.01.2020 09:26
    Highlight Highlight Das ist keine offensive, sondern eine defensive. Denn er weiss dass Siemens etwas ernsthaft verkackt hat, obwohl der Auftrag null wirtschaftliche relevanz für das unternehmen hat.
    Dabei ist Siemens gut im sich vor vertraglichen verpflichtungen drücken, das haben sie bei der abgewimmelten sanierung der Combino-Trams (einsturzgefahr der dächer) in Deutschland gezeigt, indem sie die entsprechende abteilung konkurs gehen lassen wollten.

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