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Wann hebt die Boeing 777 von Emirates von Genf nach Mexiko ab? Bild: EPA/EPA

Klatsche für die Swiss – Schweiz erlaubt Golf-Airlines Flüge nach Amerika

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt wagt den Tabubruch und erlaubt den Golf-Airlines mehrere Direktflüge pro Woche von Genf nach Mexiko – ein Rückschlag für die Swiss, der Folgen haben könnte.

benjamin weinmann / Aargauer Zeitung



Anfang des letzten Jahres wurde die Offensive bekannt: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Hort der Airlines Emirates und Etihad, hatten beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ein Gesuch eingereicht, um von der Schweiz aus Direktflüge nach Mexiko durchführen zu können. Für Kunden böte sich eine neue Langstrecken-Destination, da weder die Swiss noch andere Airlines das Land in Mittelamerika von der Schweiz aus anfliegen. Wie Bazl-Sprecher Urs Holderegger gegenüber der «Nordwestschweiz» bestätigt, wurde diesem Gesuch stattgegeben. Der Bund erlaubt den VAE neu, bis zu 14 Flüge von Genf nach Mexico City durchzuführen.

Nur schon das Gesuch hatte für grossen Wirbel in der Branche gesorgt. Bei der Swiss herrschte Alarm. Sie hatte vom Bund eine «restriktive Handhabung der Verkehrsrechte in fünfter Freiheit» gefordert. Darunter wird das Recht einer Airline verstanden, zwischen dem Heimatstaat und zwei fremden Staaten Flüge anbieten und Passagiere befördern zu dürfen, also zum Beispiel von Dubai oder Abu Dhabi via Schweiz nach Mittelamerika.

Kommt es jetzt zur grossen Expansion?

Die Zurückhaltung bei der fünften Freiheit soll dafür sorgen, dass die direkte Anbindung der Schweiz ins Ausland wenn möglich nicht durch ausländische Airlines ausgeführt wird – mit dem Vorteil für die Swiss, dass der Preiskampf limitiert wird. Zwar ist im seit 1993 geltenden Luftfahrtabkommen der Schweiz mit den VAE der Grundsatz der fünften Freiheit festgehalten. Trotzdem braucht es für einzelne Anträge das Okay des Bundes. Das Bazl liess sich mit seinem Entscheid Zeit.

epa05508730 An Airbus A330-343 of the Swiss International Air (C) is flanked by an Air Canada plane (R) and a Middle East Airline (MEA) plane from Lebanon (L) at the Geneva Airport, in Geneva, Switzerland, 24 August 2016. Media reports claim that the owners of the Swiss airline, German Lufthansa Group, evaluates the possibility to pull out the Swiss carrier from the Geneva airport, where they could be replaced by the Lufthansa's budget airline Eurowings.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bieten die Golf-Airlines bald mehr Flüge an? Das Gedränge auf dem Flughafen Genf könnte bald grösser werden.  Bild: EPA/KEYSTONE

Noch letzten Herbst hiess es auf Anfrage: Noch kein Urteil gefällt. Nun sagt aber Bazl-Sprecher Urs Holderegger, dass die Verhandlungen mit den VAE bereits vor mehreren Monaten abgeschlossen worden seien. Eine aktive Kommunikation blieb diesbezüglich aus. Der Entscheid ist für die Swiss ein Rückschlag. Dabei liessen die Bazl-Stellungnahmen Anfang 2016 noch vermuten, dass die Swiss beim Bund mit ihren Bedenken Gehör erhalten würde: «Verkehrsrechte von Nicht-EU-Staaten für Anbindungen ausserhalb Europas werden nur sehr zurückhaltend gewährt», hiess es damals.

Das Entgegenkommen in Genf ist ein Präzedenzfall, denn nun könnten auch andere ausländische Airlines auf den Geschmack kommen, Direktflüge aus der Schweiz in Drittländer zu beantragen. Andererseits hätte es aus SwissSicht noch schlimmer werden können, wenn Flüge vom Hub Zürich erlaubt worden wären. Heute fliegen die beiden Golfstaaten-Airlines Etihad und Emirates fünfmal am Tag zwischen der Schweiz und den VAE. Kommt jetzt der grosse Ausbau? «Bis jetzt hat noch keine Airline Interesse gezeigt», sagt Bazl-Sprecher Urs Holderegger.

Die Zeit, die sich der Bund beim Entscheid liess, hat der Swiss offensichtlich in die Hände gespielt, vorerst halten sich die Golf-Airlines, die inzwischen mit eigenen Problemen kämpfen, vornehm zurück. So hatte Emirates-CEO Sir Tim Clark letzten Herbst in der «Schweiz am Sonntag» gesagt: «Ich könnte nicht garantieren, dass wir sofort Mexiko-Flüge anbieten würden, denn die Wirtschaftslage hat sich verändert.»

Das sind die besten Airlines der Welt

Ethiad zögert ebenso

Auch der Kanton Genf sei an Emirates herangetreten und habe die Airline gebeten, Direktflüge in die USA zu lancieren, sagte Clark. Er wolle nichts ausschliessen. «Aber vergessen wir nicht, dass die Swiss zu Lufthansa gehört. Das macht es komplizierter.» Er müsse davon ausgehen, dass von gewissen Leuten in der Schweiz Druck ausgeübt werde, damit dies nicht erlaubt werde. Die Lufthansa gehört zu den grössten Kritikern von Emirates und wirft der Airline regelmässig unfairen Wettbewerb vor. Auch beim Konkurrenten Etihad Airways in Abu Dhabi heisst es auf Anfrage, man sei in keine Pläne involviert, bei denen es um Flüge von der Schweiz nach Mexiko gehe.

Von Zürich nach Genf in in 15 Minuten

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 31.08.2017 15:07
    Highlight Highlight Diese Airlines fliegen schon heute auf zahlreichen Strecken mit halbleeren Flugzeugen herum. Nimmt mich schon Wunder, wie das aufgehen soll. Ich glaube auch auf der GVA-MEX-Route wird gähnende Leere in den Kabinen herrschen.
    Darum loben viele wahrscheinlich auch immerzu den "Superservice" und die grosszügigen Platzverhältnisse von Etihad oder Emirates. Obwohl die Sitze/Abstände praktisch gleich wie bei Swiss oder LH sind (www.seatguru.com) und 100 Passagieren logischerweise ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden kann als 340. Auch das Y/C inflight-Produkt ist nicht wesentlich anders.
  • Coffey 31.08.2017 14:15
    Highlight Highlight Freunde, Ihr nervt mit der alten Leier von wegen "die Swiss ist eine Deutsche Fluggesellschaft". IST SIE NICHT! Es ist eine Schweizer Firma, im CH-Handelsregister eingetragen, nach CH-Recht operierend und in der CH Steuern zahlend. Desigual gehört auch einem Schweizer, ist aber trotzdem eine Spanische Firma. Das Park-Hotel Vitznau gehört einem Österreicher, ist ja wohl trotzdem ein Schweizer Hotel, oder?
  • Wordtraveler 31.08.2017 13:49
    Highlight Highlight Keine Frage, die Swiss nützt Ihre Bevorzugte Behandlung schamlos aus. Es kann nicht sein, dass ein Flug von Milano über Zürich 50% weniger kostet als ein Flug direkt von Zürich. Ja, wir haben die Arbeitsplätze, richtig ...aber auch der Lärm, Luftverschmutzung und wir müssen über eine andere Destinations fliegen damit wir 50% einsparen können. Antwort von Swiss auf diese Frage, die Kaufkraft in der Schweiz ist so gross, dass Sie das Zahlen können. Toll!
    • Jakal 31.08.2017 19:51
      Highlight Highlight Ein Direktflug ist das wertigere Produkt, daher wird es teurer verkauft
    • Fabio74 03.09.2017 18:42
      Highlight Highlight ERstens wird überall die Kaufkraft abgeschöpft; zweitens sind Umsteige Verbindungen immer günstiger. So füllt man nämlich den Hub. Das machen alle Airlines so.
  • MaxHeiri 31.08.2017 13:44
    Highlight Highlight Es findet überhaupt keine Verdrängung für die Swiss statt, da sie schlicht und einfach nur mit Edelweiss nach Cancun fliegt ab Zürich.
    Die Passagiere können nur gewinnen, wenn sie neu nicht durch halb Europa fliegen müssen um nach Mexico City zu gelangen!
    • Jakal 31.08.2017 20:23
      Highlight Highlight Ja MaxHeiri, hoffentlich lesen die Verantwortlichen von Swiss/Edelweiss hier kräftig mit, weil deiner Meinung nach gibt es in besagtem Unternehmen ja niemand, der sich täglich Gedanken über rentable Strecken macht ... :-P
    • MaxHeiri 03.09.2017 16:01
      Highlight Highlight Das machen die bestimmt Jakal. Nun ist im Airline Business halt die Transport-Mittel extrem beschränkt, da deren Leasing doch ziemlich kapitalbindend ist.
      Ist doch schön, wenn Emirates/Ethihad Flieger für uns Schweizer übrig haben :)
  • Canis Lupus 31.08.2017 10:40
    Highlight Highlight Bin Mexikaner und begrüsse die Entscheidung. Es ist absolut nervig immer über Madrid, Frankfurt, oder andere europäische Flughafen zu fliegen.

    Ich wünsche doch, dass die Swiss von Zürich nach Mexico City Flugen führte.
    • Watson-er 31.08.2017 12:55
      Highlight Highlight Teile genau deine Meinung! So wäre es um einige bequemer und schneller, ich denke es wäre ein guter Entscheid von der Swiss diese Route zu fliegen, hat sicher viel Potenzial
    • Jakal 31.08.2017 13:52
      Highlight Highlight Ich denke nicht, das die Route GVA - MEX viel potenzial für die Sandkasten-Airlines hat. Es ist davon auszugehen, dass dieser Leg niemals zustande kommt...
    • Juliet Bravo 31.08.2017 16:51
      Highlight Highlight Jakal, die fliegen ja zahlreche Routen halbleer. Offenbar kann man sich das leisten..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 31.08.2017 10:04
    Highlight Highlight das problem sehe ich nicht darin, dass es eine ausländische airline ist, sondern dass sie den wettbewerb verzerren und sich nicht an arbeitsgesetze halten. so fliegen sie mit staatlich finanziertem kerosin und anderen goodies, mitarbeiter werden gekündigt, wenn sie kritik äussern oder kritik an ihnen geäussert wird, usw. keine airline, die ich unterstützen könnte...
    • Tschakkaaa! 31.08.2017 11:03
      Highlight Highlight Bin definitiv deiner Meinung. Hier nerven sich alle über die Bedingungen der Swiss und weshalb man diese denn bevorzugen sollte.
      Mir ist klar dass aus Passagiersicht due Golfairlines eine tolle Sache sind. Günstig und toller Service (klar ohne Kostendeuck), neue Flugzeuge etc. Aber, due Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter (nicht das Cockpit) sind grottenschlecht, die Kontrolle grenzt an Sklaverei und der gesamte Betrieb ist staatlich subventioniert mit Petrodollars.
      Wirklich freie Marktwirtschaft sollte eine ausgeglichene Ausgangslage bieten.
  • zolipei 31.08.2017 09:00
    Highlight Highlight Was viele hier nicht verstehen, die die Swiss als blosse deutsche Airline abtun, ist dass sie ein grosser Arbeitgeber in der Schweiz (und nicht in Deutschland) ist. Deshalb ist es wichtig für die Schweiz, dass die Swiss gewisse Vorrechte auf den schweizer Flughäfen hat.
  • Str ant (Darkling) 31.08.2017 08:29
    Highlight Highlight Die Swiss ist eine Tochter Lufthansa
    Die Lufthansa ist eine ausländische Fluggesellschaft oder etwa nicht ?
    • Juliet Bravo 31.08.2017 16:54
      Highlight Highlight Korrekt. Das macht aber die Swiss nicht zu einer Deutschen Firma. Auch wenn der Eigentümer deutsch ist.
  • urano 31.08.2017 08:23
    Highlight Highlight Warum sollte die Swiss besonders behandelt werden ? Ist eine deutsche Gesellschaft !
    • neutrino 31.08.2017 08:57
      Highlight Highlight Nein, ist sie nicht. Schweizer Gesellschaft, nach CH-Recht mit CH-Hauptsitz. Tochtergesellschaft eines deutschen Unternehmens.
    • infomann 31.08.2017 09:57
      Highlight Highlight Immer diese Leier.
      Swiss ist eine schweizer Firma mit Sitz in der Schweiz.
      Ohne Lufthansa wäre sie schon längst pleite!
    • Brummbaer76 31.08.2017 10:43
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Ist eine Firma Schweizerischen Rechts mit Sitz in Basel. Die Aktienmehrheit besitzt die Lufthansa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 31.08.2017 08:11
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht, Strecke Genf-Mexiko wird von der Swiss nicht bedient. Und mehr Konkurrenz tut dem Markt gut.
    • amore 31.08.2017 13:15
      Highlight Highlight Konkurrenz ja, aber unlautere Konkurrenz nein (Subventionen vom Staat bei Fuel, Flughafengebpüren etc.).
    • Bijouxly 01.09.2017 00:15
      Highlight Highlight Kann jeder noch selber entscheiden, mit welcher Airline er fliegen will. Easyjet ist für die Swiss bei Direktflügen sicher die grössere Konkurrenz. Muss halt jeder für sich selbst wissen: Will ich guten Service und bezahle mehr dafür oder will ich einfach einen Linienflug von A nach B ohne Schnickschnack.
    • Fabio74 03.09.2017 18:45
      Highlight Highlight oder will ich Golfstaaten unterstützen die Menschenrechte mit Füssen treten...
  • My Senf 31.08.2017 08:01
    Highlight Highlight Nur weil Swiss draufsteht ist die ja nicht die nationale Airline. Als die Swissair aufgegeben wurde, hiess es so was brauchen wir nicht in der Schweiz. Zudem, Chef der etihad ist Schweizer, ist das auch eine Schweizer Gesellschaft? Wenn das so weitergeht arbeiten eh bald mehr Schweizer bei ausländischen Gesellschaften, was das ganze Thema interessant macht
    • neutrino 31.08.2017 08:59
      Highlight Highlight Zu deiner Frage: Nein, wenn bei einer Schweizer Gesellschaft ein afghanischer Mitarbeiter arbeitet, wird sie auch nicht zur afghanischen Gesellschaft.
  • Wilhelm Dingo 31.08.2017 07:35
    Highlight Highlight Hat die Swiss nun Gegenrecht in den Vereinigten Arabischen Emiraten?
    • Tschakkaaa! 31.08.2017 08:02
      Highlight Highlight Die Swissair hatte Transportrechte nach Karachi.
    • LaLeLu 31.08.2017 09:49
      Highlight Highlight Die Swiss fliegt schon seit einigen Jahren täglich Zürich - Dubai - Muscat (Oman) - Dubai - Zürich.
  • Wilhelm Dingo 31.08.2017 07:34
    Highlight Highlight Das Grundproblem ist, dass gewisse Airlines ihre MitarbeiterInnen extrem mies entlöhnen. Dann ist es ein leichtes, Flüge billiger anzubieten. Aber diese Problem haben wir eigentlich bei allen Importptodukten.
    • Simon 31.08.2017 12:46
      Highlight Highlight Stimmt, frag mal die FA der Swiss, welch tolle Löhne die bekommen.
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 13:36
      Highlight Highlight @Simon: Stimmt. Es geht aber nicht darum zu zeigen das die Kabinenlöhne bei der Swiss gut sind. Es geht darum zu zeigen, dass die Golf Arlines unbegrenzt billige Arbeitskräfte anheuern können.
  • Wilhelm Dingo 31.08.2017 07:31
    Highlight Highlight ...dass die direkte Anbindung der Schweiz ins Ausland wenn möglich nicht durch ausländische Airlines ausgeführt wird ...hey Leute: die Swiss ist eine Deutsche Airline!
    • Tschakkaaa! 31.08.2017 08:01
      Highlight Highlight Gähn....
    • neutrino 31.08.2017 09:01
      Highlight Highlight Nein, ist sie nicht. HQ in Schweiz, nach CH-Recht organisiert.

      Sorry, das ist Gesellschaftsrecht 1. Semester, 1. Stunde.
    • Wilhelm Dingo 31.08.2017 13:25
      Highlight Highlight @neutrino: Danke für die Nachhilfe, in der 2. Stunde kommt dann die Rolle des Aktionariats. Dorthin fliessen die Gewinne und dort wird letztendlich entschieden. Es ist für die vorliegende Frage unerheblich ob die Swiss nach Gesellschaftsrecht schweizerisch ist, vielmehr ist relevant wer dahinter steckt und die Gesellschaft dominiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 31.08.2017 07:04
    Highlight Highlight Einmal mehr erstaunlich! Die Swiss überlegt seit geraumer Zeit Mexico City ab Zürich anzufliegen und führt dazu Gespräche mit der CH Wirtschaft um herauszufinden, ob die Strecke gewinnbringend sein könnte. Man zögert, denn offensichtlich glaubt man nicht so recht an den Erfolg.

    Nun wollen die staatlich fianzierten Propaganda-Airlines (sie kriegen vom Staat günstige Leasingraten, gratis Kerosin, gratis Landerechte, Marketing- und Sponsorenbudgets für all die Fussballteams) Mexico von Genf aus mit einer 777 bedienen? Von Genf nicht Zürich! Hier geht es nur darum die Europäer kaputt zu machen!

    • chnobli1896 31.08.2017 07:31
      Highlight Highlight Wenn die Swiss nicht will und dabei Gebühren eingenommen werden kömnen sehe ich kein Grund für eine Ablehnung. Die Swiss kann ja immernoch von ZH aus fliegen.
    • atomschlaf 31.08.2017 08:06
      Highlight Highlight Ich stehe den Golf-Airlines aus verschiedenen Gründen sehr kritisch gegenüber, aber bevor man jammert sollte man in der Schweiz und in Europa erst mal aufhören, im Öko- und Klima-Wahn den eigenen Airlines bei jeder Gelegenheit Knüppel zwischen die Beine zu werfen!
    • ralck 31.08.2017 09:25
      Highlight Highlight Denkst du, dass die Swiss fürs Kersoin in Zürich Steuern zahlt? Internationaleflüge tanken fast überall steuerfrei. (Irgendein Abkommen nach dem Zweiten Weltkrieg)

      Und: Im ersten Blick bezahlt die Airline logisch nichts fürs Tanken. Doch wer zahlts dann? Ach ja, der Staat. Wem gehört die Airline? Ach ja, dem Staat. Es kann uns doch scheiss egal sein, was die Emirates mit ihrer Airline machen. :-) Für uns als Konsument ist Konkurenzkampf gut.
  • 97ProzentVonCH68000 31.08.2017 06:36
    Highlight Highlight Gut so.

    Warum soll eine x-beliebige ausländische Fluggesellschaft (Swiss-Lufthansa) mehr Rechte haben als andere
    und dadurch Angebot verkleinern und höhere Preise verrechnen?
    • Elpolloloco 31.08.2017 07:48
      Highlight Highlight wollte ich grad auch so schreiben ;)

      Der Rabatt beim Swiss-Kauf war doch schon grosszügig genug ...
    • LeKnut 31.08.2017 08:43
      Highlight Highlight Die Swiss ist aber keine x-beliebige ausländische Fluggesellschaft, sondern jene, die Direktverbindungen nach vielen Destinationen anbietet, obwohl die Schweiz so klein ist. Kennst du ein ähnlich kleines Land, das den Luxus sovieler Direktverbindungen hat? Nebst diesem Aspekt gibt es noch viele andere (Jobs, Beitrag Wirtschaftsleistung, ...), die zeigen, dass es uns nicht ganz egal sein sollte.
    • atomschlaf 31.08.2017 09:20
      Highlight Highlight Die Swiss leistet einen wesentlichen Beitrag zur Standortattraktivität der Schweiz, indem sie in Zürich einen Hub betreibt und dadurch viele Direktverbindungen anbieten kann.

      Wem sie gehört ist sekundär.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 31.08.2017 06:17
    Highlight Highlight «Aber vergessen wir nicht, dass die Swiss zu Lufthansa gehört.»
    Und damit eine klar deutsche Fluglinie ist, die nur den Namen Swiss benutzt um hier besser akzeptiert zu werden.

    Die Schweiz hat keine nationale Airline mehr. Deshalb stört mich die Konkurrenz aus dem Nahen Osten nicht. Ich fliege so gut es geht eh nur KLM oder BA.
    • Tschakkaaa! 31.08.2017 06:40
      Highlight Highlight Ja, wie viele andere Schweizer Marken auch ist die Swiss nicht mehr in schweizer Händen. Diese Thema ist so ausgelutscht und ich verstehe einfach nichg einfach nicht wieso Herr und Frau Schweizer das so aufregt.
    • kettcar #lina4weindoch 31.08.2017 06:58
      Highlight Highlight KLM ist gut? Besser als AirFrance?
    • CASSIO 31.08.2017 07:12
      Highlight Highlight derEchteElch, Du liegst falsch! Die Swiss International Air Lines AG ist eine iuristische Person mit Sitz in Basel. Somit ist sie eine nationale Airline, auch wenn ich nicht mehr viel Schweiz in ihr sehe. Dein Kommentar betreffend BA und KLM ist dennoch daneben, denn es geht auch hier um Schweizer Arbeitsplätze und um Schweizer Wertschöpfung!
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