Wirtschaft
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Anzeige erstattet: Schweizer Reiseverband wehrt sich gegen neue Lufthansa-Gebühren



Der Schweizer Reise-Verband SRV hat bei der Wettbewerbskommission (WEKO) eine Anzeige gegen die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die Swiss gehört, eingereicht. Grund sind vom Luftfahrtkonzern per 1. September eingeführte neue Gebühren.

ZUM 10. JAHRESTAG DER UEBERNAHME DER SWISS INTERNATIONAL AIRLINES DURCH DIE LUFTHANSA AM SONNTAG, 22. MAERZ 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Flugzeuge der Swiss International Airlines und der Lufthansa begegnen sich am Dienstag, 22. Maerz 2005, auf dem Flughafen Zuerich Kloten. Die Verwaltungsraete von Swiss und der Aufsichtsrat der Lufthansa beraten heute Nachmittag die geplante Uebernahme der Schweizer Airline getrennt. Zuvor hatten der Bundesrat und die anderen Swiss-Grossaktionaere ueber eine Abtretung ihrer Anteile entschieden.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Gebührenfrei buchen nur beim Carrier? Der Schweizer Reiseverband hat was dagegen.
Bild: KEYSTONE

Der SRV hat den Verdacht, dass die Lufthansa mit den neuen Gebühren gegen das Kartellgesetz verstösst, denn bei einer Buchung direkt bei den Lufthansa-Airlines fällt keine solche Gebühr an. Dritte, konkret die Reisebüros und ihre Kunden, würden so benachteiligt.

Daher habe die vom SRV beauftragte Anwaltskanzlei am Mittwoch bei der WEKO Anzeige erstattet, bestätigte der SRV gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung des Branchenportals «Travel Inside».

Die neue Gebühr von 16 Franken fällt dann an, wenn jemand über ein globales Reservierungssystem (GDS) eine Reise bei einer der Fluggesellschaften des Konzerns bucht. GDS werden unter anderem von Reisebüros genutzt. Die Lufthansa-Gruppe will mit dem Schritt Kosten, die ihr durch solche Buchungen entstehen, auf die jeweiligen Konsumenten abwälzen.

(sda)

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