Wirtschaft
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ZUM FLUGHAFEN ZUERICH IM DAEMMERLICHT UND BEI NACHT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An Airbus A320-214 aircraft from Swiss International Air Lines (SWISS) at Zurich Airport in Kloten, Switzerland, photographed on 5 June 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Ein Flugzeug des Typs Airbus A320-214 von Swiss International Air Lines (SWISS) am Flughafen Zuerich in Kloten, aufgenommen am 5. Juni 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Was überwiegt durch die CO2-Abgabe: Nutzen oder Schaden? Bild: KEYSTONE

Was nützt die CO2-Abgabe bei Flügen wirklich?

Der Ständerat will durch CO2-Abagben das Klima schützen. Fachleute stehen dem Vorschlag sehr skeptisch gegenüber – der Ansatz könnte dem Klima sogar noch mehr schaden als bisher.



Derzeit geniessen viele Schweizer ihre Herbstferien. Es heisst nochmals Sonne tanken, damit der Winter gut überstanden werden kann. Dafür wird geflogen – nach Kreta oder Mallorca beispielsweise. Die neusten Zahlen vom Flughafen Zürich sind beeindruckend: Rund 2.9 Millionen sollen es alleine im September gewesen sein, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Dem Ständerat ist dieser Trend ein Dorn im Auge, weshalb das Fliegen künftig teurer werden soll. Die Flugticketabgabe soll Abhilfe schaffen. Bei Kurzstrecken soll eine Lenkungsabgabe von 30.- CHF und bei Langstreckenflügen sogar von 120.- CHF erhoben werden. Im Vergleich mit den Ökosteuern unserer Nachbarländer ist die Abgabe deutlich höher.

Doch diese Massnahme soll nicht nur dem Klima zugute kommen: Die geschätzten 1,2 Milliarden an Einnahmen werden zur einen Hälfte an die Bevölkerung zurückverteilt. Die andere Hälfte fliesst in einen Klimafonds.

Gemäss FDP-Ständerat Damian Müller werden die Abgaben insbesondere bei den Kurzstrecken einen erheblichen Impact haben: Er rechnet mit einem Rückgang der Flugreisen von 10 Prozent. Doch sinkt durch die Abgabe tatsächlich die CO2-Produktion?

Damian Mueller, FDP-LU, spricht waehrend der Debatte um die Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 25. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Damian Müller ist sich sicher: Die CO2-Abgabe wird den Flugverkehr eindämmen. Bild: KEYSTONE

Die Schätzungen sind auf eine Prognose des Bundesamtes für Umwelt gestützt («Preiselastizität bei der Flugticketabgabe» vom März 2019), die von enorm vereinfachten Annahmen ausgeht. Auf diesen Annahmen basierend wird geschätzt, welche Abgabesätze die Nachfrage der Passagiere inwiefern beeinflusst.

Unter Experten wird diese vereinfachte Rechnung stark kritisiert und Fehlschlüsse sind durchaus möglich. «Es ist fraglich, ob eine Reduktion der CO2-Emissionen der Luftfahrt mit den vom Ständerat beschlossenen Massnahmen erreicht wird», sagt Urs Ziegler gegenüber der «NZZ am Sonntag». Er ist Leiter der Sektion Umwelt beim Bundesamt für Zivilluftfahrt und ein international anerkannter Fachmann auf diesem Gebiet.

«Die heutigen Flugzeuge werden weiterhin im Betrieb sein, und es werden weiterhin die heutigen Strecken angeboten. Die CO2-Emissionen reduzieren sich nur marginal.»

Die Sache ist um einiges komplexer, wie Ziegler betont. Eine Reduktion der Passagiere bedeutet nicht automatisch auch einen Rückgang der Flüge – die Airlines reagieren unterschiedlich auf den Rückgang einer Passagiergruppe. Das bestätigt auch eine Sprecherin der Swiss. Mit der schlechteren Auslastung sinkt die Rentabilität – eine Airline würde dem jedoch sicherlich entgegenzuwirken versuchen.

Ein Beispiel wäre, dass versucht wird, mehr ausländische Umsteige-Passagiere auf Langstreckenflüge zu bekommen – diese Passagiere sind nämlich von den Öko-Steuern befreit. Dadurch könnte eine Preisreduktion im Ausland abgefedert werden. Die Swiss dazu in der «NZZ am Sonntag»: «Die heutigen Flugzeuge werden weiterhin im Betrieb sein, und es werden weiterhin die heutigen Strecken angeboten. Die CO2-Emissionen reduzieren sich nur marginal».

Mit höheren Lärmgebühren sollen die Anwohner des Flughafens Zürich besser vor Lärm geschützt werden. Die Swiss fürchtet nun um ihre Wettbewerbsfähigkeit. (Archiv)

Auch bei der Swiss ist man skeptisch, ob die Lenkungsabgabe die gewünschte Wirkung hat. Bild: KEYSTONE

Ein weiterer Faktor, der dem Klima bestimmt nicht zugute kommt: Schweizer Passagiere, die mit hohen Kosten für Langstreckenflüge konfrontiert sind, würden sich für günstigere Umsteigerangebote entscheiden. Mit anderen Worten würden sie über Umwege an ihr Hauptziel fliegen. Direktflüge schaden dem Klima jedoch deutlich weniger als Flüge mit Zwischenstopps.

Bei den Experten ist das Unverständnis gross: «Es ist frustrierend zu sehen, wie Gesetze entworfen werden, ohne wesentliche Zusammenhänge im Bereich zu verstehen oder sie absichtlich zu ignorieren». Die Worte zur «NZZ am Sonntag» von Andreas Wittmer, Aviatik-Professor der Universität St. Gallen.

Es besteht weiter die Gefahr, dass der Hub-Standort Zürich durch die Teuerung geschwächt wird – was eine Auswirkung auf die Schweizer Wirtschaft haben könnte. Unter dem Strich sind die Gegner der Öko-Abgabe der Meinung, dass der CO2-Ausstoss dadurch nicht reduziert, der Wirtschaftsstandort jedoch geschwächt werde.

Doch was sagen neutrale Experten? Markus Schubert und Philipp Böck sind Aviatik-Experten der deutschen Beratungsfirma Intraplan und haben bereits mehrfach im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt für die Schweizer Luftfahrt eine Wettbewerbsanalyse im internationalen Vergleich durchgeführt.

Die beiden Deutschen finden die Einschätzung von Damian Müller – einen Rückgang der Flüge um 10 Prozent – durchaus realistisch. Sie betonen jedoch, dass Ausweicheffekte bei Passagieren und Airlines eine Minderung des CO2-Ausstosses «zunichte machen».

«Die Klima-Abgabe hat deshalb ein erhebliches Schadenpotenzial.»

Alarmierend ist für Schubert und Böck die Tatsache, dass der Flughafen Zürich im internationalen Wettbewerb einen schwierigen Stand hat. «Wir wollen nicht alarmistisch klingen. Aber der Zürcher Flughafen ist sicher verletzlicher als andere europäische Umsteigeflughäfen. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit kann nur noch mit grosser Anstrengung aufrechterhalten werden. Die Klima-Abgabe hat deshalb ein erhebliches Schadenpotenzial», wie die Experten der «NZZ am Sonntag» bestätigen.

Es ist fraglich, inwiefern die CO2-Abgabe dem Klima wirklich nützt. Was sehr wahrscheinlich ist, ist dass der Flughafen Zürich mit kreativen Lösungen auftrumpfen müsste, um seine Position und damit auch die Position des Wirtschaftsstandortes Schweiz nicht zu schwächen.

Der Bedarf an Nachtzügen steigt

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225Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 13.10.2019 18:46
    Highlight Highlight Ich verstehe nur nicht, warum die Abgabe bei Kurzstrecken niedriger ist. Gerade bei denen gibt es ja z.B. auch die Bahn. Ich kann nachvollziehen, dass nicht jeder 2 Wochen über den Atlantik schippern will, aber Ziele wie Paris, Mailand oder Berlin lassen sich auch ohne Zug erreichen.
    Wenn die Kurzstrecke auch 120.- mehr kostet, dann überlegt man sich doch, ob man nicht lieber was Alternatives nimmt.
  • Pafeld 13.10.2019 17:43
    Highlight Highlight Die grössten CO2 Produzenten in der Schweiz sind der Strassenverkehr, die Landwirtschaft, das Heizen mit fossilen Energieträgern und die Zementproduktion. Aber hey, mit einer CO2-Steuer auf Flüge werden wir unser Reduktionsziel ganz bestimmt erreichen. Nicht.
    • Geissrob 13.10.2019 18:48
      Highlight Highlight Es löst das Problem nicht vollständig deswegen gleich aufgeben? Meine Güte diese Einstellung...
    • Pafeld 14.10.2019 01:15
      Highlight Highlight Es löst das Problem nicht annähernd. Während man symbolisch auf den Prügelknaben Luftfahrtbranche eindrischt, kommen die Hauptversursacher noch immer ungeschoren davon. Sorry, das hat mit sinnvoller Klimapolitik so absolut gar nichts am Hut und ich bin als Linker tief beschämt, wie man es sich jetzt auf der linken Seite für diesen Schildbürgerstreich auf den Lorbeeren breit macht. Wir werden das Klima nicht retten können, indem wir bloss nicht mehr fliegen. Wenn wir unseren Teil leisten wollen, dann da, wo es auch etwas nützt. Sonst haben die Bürgerlichen mit ihren Einwänden leider recht.
  • Geissrob 13.10.2019 16:12
    Highlight Highlight Wofür die Rückverteilun ans Volk? Das wäre ja der Oberwitz....die sollen Bäume pflanzen oder weiss ich was...sicher nicht rückverteilen
    • Jol Bear 13.10.2019 17:42
      Highlight Highlight Rückverteilung fördert die Akzeptanz. Netto bekommen der Wenig- und besonders die Nichtflieger Geld.
    • Pafeld 13.10.2019 17:58
      Highlight Highlight Weil es nunmal eine Lenkungsabgabe und eben keine Steuer ist. Auch wenn dieser Unterschied gewisse "bürgerliche" intellektuell zu überfordern scheint.
    • Kanischti 13.10.2019 23:25
      Highlight Highlight Ist doch wirklich so lang wie breit, wie das genannt wird.
      Es sind abgaben, die der konsument bezahlt!!!
  • f.light 13.10.2019 16:08
    Highlight Highlight Das passiert wenn eine Gesellschaft in Panik ausbricht und plötzlich alle Experten in Umweltwissenschaften und Aviatik werden: Dumme Entscheide die mehr schaden als nützen. Keiner nimmt sich Zeit die Uhrsachen in Ruhe anzugehen sondern es muss so schnell wie möglich ein Sündenbock gefunden werden. Buchtipp: Factfulness.
  • SCHWIFTY SHOW 13.10.2019 16:08
    Highlight Highlight Teil 2 / Die Luft hält bei den Grenzen nicht an. Also sollten wir lieber mal denen helfen befor wir als winzig kleines Land auf so Kleinigkeiten rumhacken und wir uns so selbst schaden.
  • SCHWIFTY SHOW 13.10.2019 16:07
    Highlight Highlight Das mit den Flug Abgaben ist sinnlos, finde ich. Da ich wegen dem nicht weniger flieg, es kostet nur mehr. Antstatt von Zürich direkt nach Egypten bin ich zuerst 3h mit dem Auto nach München gefahren und erst dort aufs Flugzeug umgestiegen. Das bringt der Umwelt nicht viel und schadet auch der schweiz aber für mich ist es günstiger. In Egypten interessiert es niemanden wie viel Müll überall liegt oder das ihre Autos 0 Klimafreutlich sind, denn wir schicken die Autos die hier nicht mehr fahren dürfen nach Afrika, das bringts doch! Die Luft hält bei den *Weiter gehts im nächsten Kommentar*
    • SCHWIFTY SHOW 13.10.2019 16:14
      Highlight Highlight Teil 2 / Die Luft hält bei den Grenzen nicht an. Also sollten wir lieber mal denen helfen befor wir als winzig kleines Land auf so Kleinigkeiten rumhacken und wir uns so selbst schaden.
    • Geissrob 13.10.2019 18:51
      Highlight Highlight Es geht doch darum die Flüge CÖ2 neutral zu machen...eigenttlich müsste aber die abgabe viel höher sein um den Flug wirklich CO2 neutral zu machen...
    • DasGlow 14.10.2019 08:17
      Highlight Highlight @Geissrob der C02 Ausstoss wird nicht weniger nur weil mehr Abgaben bezahlt werden!
  • Jungleböy 13.10.2019 15:15
    Highlight Highlight Rein garnichts! Würde man das geld in die forschung investieren, würde ich es sehr gerne unterstützen aber so?
  • Serge Künzli 13.10.2019 14:49
    Highlight Highlight Das Geschwätz um das Klima ist glaub die grösste Energieverschwendung.

    Wichtig sind Fakten!

    Die EU hat Ohrenstäbchen und Trinkröhrchen aus Plastik verboten.

    Das wird ja wohl mal reichen...
    • Pafeld 13.10.2019 17:21
      Highlight Highlight Das Verbot der Wattenstäbchen und Trinkhalme ist zur Reduktion von Plastikmüll, der in den Meeren landet. Und ganz sicher nicht für den Klimaschutz.

      Könnte man aber auch von selbst drauf kommen, wenn man von seinem Hass auf die EU Nicht dermassen verblendet wäre.
    • Serge Künzli 13.10.2019 20:42
      Highlight Highlight Hass auf die EU? Nein, eher Mitleid. Wattenstäbchen im Meer? Wer macht denn sowas? Mit dem Flugzeug von Berlin an die Nordsee fliegen um sein Ohrenstäbchen im Meer zu entsorgen? Ist das nicht etwas bekloppT?
    • Pafeld 14.10.2019 09:17
      Highlight Highlight Plastikein- und Mehrwegprodukte machen den Löwenanteil der Verschmutzung aus. Auch die Spree in Berlin führt Mikroplastik über die Elbe in die Nordsee, so wie es alle Flüsse tun. Nur weil du den Sinn eines solchen Verbotes nicht erkennen kannst, heisst das nicht, dass er nicht da ist.
  • willi22 13.10.2019 13:36
    Highlight Highlight Ich verstehe die ganze Rumfliegerei sowieso nicht. Das ist sowas von Vorgestern.
    • willi22 13.10.2019 21:44
      Highlight Highlight Nur so wenige Blitze? Wo sind denn all die "Nach uns die Sintflut" Typen??
  • i schwörs 13.10.2019 12:57
    Highlight Highlight Was ist nur mit denPolitikern los? In Komissionen sitzen offenbar solche, die von der Materie keine Ahnung haben. So hiess es vor kurzem aus der Gesundheitskommission: "Wir sind froh um die Lobbyisten, da wir die nötige Sachkenntnis nicht haben" und hier lesen wir : "es ist frustrierend zu sehen, wie Gesetze entworfen werden, ohne wesentliche Zusammenhänge im Bereich zu verstehen oder sie absichtlich zu ignorieren". Ich bezweifle, dass CO2 Abgaben den CO2 Ausstoss in der Fliegerei spürbar beeinflussen wird. Als "selten-Flieger" werd ich wohl ein paar Fr. KK Prämienvergünstigung kriegen.
  • Pikay 13.10.2019 12:15
    Highlight Highlight Für mich sind diese Klimaabgaben und -steuern immer irgendwie so, als würde man einer Person, die man grad vergewaltigt hat, einen 50er für die "Umtriebe" hinlegen.
  • Goldjunge Krater 13.10.2019 12:04
    Highlight Highlight Ich bin dieses Jahr mit meiner Familie nach Florida gereist. Der Direktflug mit Swiss kostete fast doppelt so viel wie ein Umsteigeflug zB mit United via New York.

    Aus Umweltschutz-Gründen haben wir uns für die Swiss mit ihrer modernen Flotte und dem kürzeren Flug (somit massiv weniger Umweltbelastung) entschieden.

    Sollten die Preise für Direktflüge jedoch staatlich zusätzlich verteuert werden, fliege ich dann eben auch mit den 30-jährigen Boeing 767 von United und Co. via New York oder Washington...

    Ihr entscheidet, geht wählen!
    • Satan Claws 13.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Wir entscheiden wie Sie fliegen?
      So denn:

      Er fliegt nicht = Herz
      Er fliegt direkt = Blitz
      Er fliegt mit Zwischenstopp = Meldenknopf
    • Christian Schenk 13.10.2019 23:23
      Highlight Highlight Und der weise Entscheid eines Direktfluges hatte rein gar nichts damit zu tun dass Sie eine viel kürzere Reisezeit hatten? Also primär der eigene Vorteil zum Entscheid führte, und hier nicht bloss scheinheilig wegen der derzeitigen Popularität auf Umwelt gemacht wird?
  • Steely Dan 13.10.2019 11:58
    Highlight Highlight Ich denke, dass man die Anzahl Flüge begrenzen muss; das würde den Preis übers Angebot automatisch regeln und hätte tatsächlich einen Effekt. Funktioniert natürlich nur, wenn alle mitziehen, sonst wird ausgewichen.

    Ich kompensiere freiwillig (und auf eigene Kosten) über

    https://www.myclimate.org/

    weil ich keine bessere Lösung speziell für geschäftliche Reisen habe. Wenn ich dabei auch nicht mein Verhalten ändern kann, hoffe ich, einen Beitrag zur Vermeidung von CO2 zu leisten.
    • Ron Collins 13.10.2019 12:27
      Highlight Highlight Sowas nennt man Ablasshandel. Myclimate = meine 3x ave marias (Geld) und ich bin erlöst von der Schuld (oder flugscham).
      Amen!
    • Pafeld 13.10.2019 17:26
      Highlight Highlight Die Behauptung, dass es ein Ablasshandel ist, ist irreführend und verleumderisch. Denn sie unterstellt, dass das Kompensieren nichts nützen würde und das Geld nur in den Taschen der Anbleter versickern würde, was nachweislich nicht stimmt.
      Wer beim Kompensieren von Ablasshandel redet, beweist in erster Linie, dass sein geistiger Horizont nicht weiter geht als "ich bezahle für etwas und habe offensichtlich keinen direkten Nutzen davon".
    • Ron Collins 13.10.2019 20:21
      Highlight Highlight Na dann zeig mir mal deine Erfolgsbilanz und erhelle uns mit deiner Weisheit. Ein wasserbrunnen in Afrika ist Zwar nobel, aber eben... Nutzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ninolino 13.10.2019 11:50
    Highlight Highlight Wie wärs denn, einfach mal über die unsägliche Befreiung des Flugverkehrs von der Treibstoffsteuer zu diskutieren?
    • Satan Claws 13.10.2019 13:04
      Highlight Highlight Hierzu können sie im obigen Artikel einfach CO2-Steuer durch Treibstoffsteuer ersetzen. Unsere Flugsesellschaften sind dann nicht mehr Konkurrenzfähig... etc. pp.
    • chicadeltren 13.10.2019 15:41
      Highlight Highlight Verletzt internationale Abkommen...
    • ninolino 13.10.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich meine eben genau diese internationalen Abkommen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • weissauchnicht 13.10.2019 11:49
    Highlight Highlight Ja, ist wie mit den Kohlearbeiter. Man kann nicht die Rückgang der Anzahl Flüge hinarbeiten, und erwarten, dass die Wirtschaftsleistung des Flughafens weiter wächst. Sonst hat man etwas nicht verstanden. Umsatzrückgang beim Flughafen ist politisch gewollt, dass sollten auch die Betreiber berücksichtigen und devestieren. Stattdessen in die Bahninfrastruktur investieren...
  • Yippie 13.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Wenn man das Geld aus der Abgabe richtig einsetzt, wird man insgesamt schon eine positive Bilanz erreichen können. Auch wenn es "nur" eingesparte Emissionen in einem anderen Bereich sind.

    An der Diskussion zeigt sich aber wieder einmal, dass man globale Probleme nur global lösen kann. In diesem Fall wäre es eine einheitliche CO2-Abgabe, welche von allen Ländern eingehalten wird. Dann haben wir diese Verschiebungseffekte bzw. falschen Anreize nicht oder deutlich abgeschwächt.
    • Saraina 13.10.2019 13:10
      Highlight Highlight Ich sehe nicht ganz ein, wie eine kleine Rückerstattung auf meine Krankenkassenprämien das Klima rettet. Sicher aber hilft es der Pharmaindustrie, die Preise oben zu halten...
  • malu 64 13.10.2019 11:36
    Highlight Highlight Zuerst müssten die Flugpläne geändert werden. Ansonsten fliegen die Vögel fast leer.
    • Gonzolino_2017 13.10.2019 12:33
      Highlight Highlight Danke Malu, wenigstens einer der versteht um was es geht! Mit den billigen Kurzstrecken-Tickets werden nur die (Business) Flieger - Globalisierung lässt grüssen - gefüllt! Mit der Ticketabgabe fliegen diese einfach halb leer ... aber sie werden weiter fliegen!
    • Saraina 13.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Die Flugpläne werden der Auslastung angepasst. Vor allem Billigflieger sind zudem richtig gut im canceln von unausgelasteten Flügen. Da landet der Kunde anstatt in Basel schon mal in Frankfurt, oder fliegt aus „operationellen Gründen“ gar nicht erst ab. Eine Airline ist ist deutlich flexibler als ein Betrieb wie die SBB.
  • joevanbeeck 13.10.2019 11:26
    Highlight Highlight Wie man in einer heutigen Sonntagszeitung eindrücklich lesen kann haben die Grünen und grün Angehauchten gar kein Interesse an wissenschaftlichen Lösungen. Sie bewirtschaften lieber die Co2-Angst und sorgen dafür das ihre grüne Klientel volle Kässeli hat.
    • Satan Claws 13.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Schlimm wenn Umweltschutzorganisationen volle Kässeli haben. Ganz ganz schlimm.
    • ninolino 13.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Ich vermute mal, du zitierst die rechtsliberale NZZaS.
  • Tigger622 13.10.2019 11:20
    Highlight Highlight Leider geht man wieder mal nicht die großen Probleme an. Diesel verbieten,CO2 Abgabe etc. Man sollte mal die Industrie und den Schiffverkehr angehen.
    Am besten mal mit echten Maßnahmen, statt mit bedrucktem Papier. Wir sind immer noch so sehr darauf fixiert, dass man mit Geld alle Probleme lösen kann. Ein Wandel ist immer auch mit Veränderungen verbunden und den muss man endlich vollziehen. Es müssen alle in die Pflicht genommen werden,völlig unabhängig vom Status. Denn besonders weiter oben wird durch den ganzen Luxus massiver Schaden zugefügt aber genau dieser Bereich wird immer geschützt.
    • ninolino 13.10.2019 11:48
      Highlight Highlight "... Diesel verbieten..."
      Genau das wäre so ein Pflästerli, das jedoch genau in die verkehrte Richtung geht. Aktuelle Dieselverbrenner stossen bedeutend weniger CO2 aus als Benziner, beim Feinstaub und den Stickoxiden siehts jedoch genau gegenteilig aus. Aber diese Probleme wären eigentlich längst gelöst, siehe Schwerverkehr.
      In der Thematik wäre eine schonungslose Ahndung der organisierten Betrügereien der v.a. europäischen Hersteller angezeigt.
      Die Angst vor den Herstellern aus den neuen Welten und deren gewaltigem technologischen Vorsprung in den alternativen Antriebssystemen ist zu gross.
    • Gonzolino_2017 13.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Der Diesel ist mit heutiger Technik das sauberste Fahrzeug auf unseren Strassen! Es geht schon soweit, dass die Luft hinten sauberer herauskommt, als sie vorne hineingeht - Information würde halt schon helfen ...
    • Ron Collins 13.10.2019 15:22
      Highlight Highlight Also alle Diesel in Ehren, aber was ich da auf den Straßen Jeden Tag sehe, überzeugt mich immer noch nicht. Mehr als 50% der Dieselkarren russen Wolken ab dass der Tag verdunkelt! Sie stinken und lassen pürrirte kohlebrikets raus das es tätscht. Und das sind keine alten Lieferwagen. ☝🏻
      Also... hält die neue Diesel Technik nur 3 Monate? Da Lob ich mir den Benziner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Victor Paulsen 13.10.2019 11:18
    Highlight Highlight An all die die sagen, dass man mit der Abgabe die unterste Schicht vom Fliegen verbannt:
    Wer ist für Flugtickets, die einkommensabhängig sind?
    • Victor Paulsen 13.10.2019 11:35
      Highlight Highlight Nur zum klarstellen. Ich weiss nicht, ob das besser wäre. Ich finde es einfach komisch, dass bei generellem Anstieg Einsprüche gibt weil man ein Teil der bevölkerung auschliessz und bei dem Beispiel das ich gebracht havr, weil dort alle verhältnismässig gleich behandelt werden. Finde ich komisch. Aber wie gesagt nur eine spontane Idee
    • LouisvanGaal 13.10.2019 11:45
      Highlight Highlight Das ist doch schlicht nicht umsetzbar, schon gar nicht in einem kleinen Land. Dann fahren Reiche halt erst mit dem Auto nach Frankfurt, Mailand. Uuund noch mehr CO2 produziert.
    • PlusUltra 13.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Ich verstehe Deine Massnahme nicht ganz.
      Könntest Du etwas genauer beschreiben, wie Du das meinst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathanael II 13.10.2019 11:05
    Highlight Highlight Aha. Die “Experten” haben also herausgefunden, dass die CO2 Steuer noch höhere Emissionen bringt. In dem Fall müsste man einfach das Fliegen noch billiger machen, um CO2 zu sparen. Ehm... ja...:)
    • EndrisM 13.10.2019 19:04
      Highlight Highlight Aha. Greta und die Klimajugend lehrt uns, auf Experten zu hören. Aber wenn uns ein Experte nicht gefällt, dann wird offenbar einfach die Geheimwaffe hervorgeholt: das Anführungs- und Schlusszeichen.
    • Nathanael II 14.10.2019 02:31
      Highlight Highlight also Endris Dir gefällt ein “Experte”, der behauptet, höhere SBB Ticket Preise führen zu mehr Bahnfahrten? Und eine höhere MwSt führe zu höherem Konsum? Schöne neue Fake-News Welt...
  • Jol Bear 13.10.2019 11:03
    Highlight Highlight Man kann ja alles besteuern, Fliegen, Benzin und Oel, Fleischkonsum usw. Letztlich bringt das rein gar nichts ausser Verärgerung jener (finanziell weniger gutgestellten), welche diese Steuern im Portemonnaie richtig spüren. Wirksame Massnahmen hingegen sind langfristig, global koordiniert, betreffen umfassenden Umbau und Entwicklung alternativer Technologien bei der Mobilität, Produktion auf allen Stufen. Das Geld dazu ist in den Industriestaaten reichlich vorhanden und muss nicht zusätzlich und mit neuen Steuern erhoben werden.
    • John Carter 13.10.2019 11:56
      Highlight Highlight Es ist schon alles besteuert Joel!

      Es gäbe einfach überall noch eine Öko-Steuer drauf.

      Der Staat ist gierig und will immer mehr Geld umverteilen.

      Habt ihr jemals einen Staat gesehen der genügend Geld hat...
    • Jol Bear 13.10.2019 12:43
      Highlight Highlight @sephiran: wer ordentlich Geld verdient, kümmert es nicht, ob der Liter Benzin Fr. 2 kostet oder das Flugbillet 200.- teurer ist. Jene, die es wirklich im Portemonnaie spüren, ziehen dann die gelben Westen über und sorgen für Unruhen, was letztlich den politischen Aussenparteien in die Karten spielt.
    • Töröö! 13.10.2019 16:35
      Highlight Highlight "Jene, die es wirklich im Portemonnaie spüren, ziehen dann die gelben Westen über und sorgen für Unruhen (...)"

      Als ob hier in der Schweiz irgend ein Sofa-Aktivist dafür auf die Strasse gehen würde. Da wird die Faust im Sack gemacht und that's it. Leider.
  • Ökonometriker 13.10.2019 10:42
    Highlight Highlight Mir fehlt v.a. das Verständnis für die Struktur der Abgabe. Warum ist die Abgabe für Business- und First Class nur ein wenig höher und die Abgabe für ganze Privatjets nur CHF 500? Hier werden wieder einmal ganz klar verstärkt die ärmeren Schichten zur Kasse gebeten. Die Höhe der Abgabe steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlich verursachten Emissionen der jeweiligen Reiseklassen.
  • Chääschueche 13.10.2019 10:35
    Highlight Highlight Wie war das noch einmal:
    China Produziert in wenigen Stunden soviel CO2 wie die Schweiz in einem Jahr?

    Aber die Billigspielsachen, Weihnachtsbeleuchtungen, Teller, Möbel, Kleider und die super iPhones will Herr und Frau Schweizer ja unbedingt :)

    China Produziert wegen EUCH soviel CO2.
    • Töröö! 13.10.2019 16:38
      Highlight Highlight Ja, genau. Wegen uns 8 Millionen Schweizerchen. Dann sofort alles besteuern und das Klima ist gerettet.... Ähm, ja. Wers glaubt wird selig.
    • Uranos 13.10.2019 20:31
      Highlight Highlight Das sind ein paar Millionen (weltweit gesehen) sehr wohlhabende und ressourcenverbrauchende Menschen, die sich Einbussen am besten leisten könnten....
    • Emma Jones 14.10.2019 07:41
      Highlight Highlight Was ist denn das für eine Logik, Flauschi? Weil die CH nur 8 Mio. Einwohner hat, können wir herumfliegen und konsumieren so viel wir wollen und nur Länder mit viel Einwohnern müssen sich einschränken?
      Ist Ihnen klar, dass 95% der Menscheit noch nie ein Flugzeug von innen gesehen haben, Sie hier aber auf Mitleid machen, weil die vielfliegenden Schweizer eine läppische CO2-Abgabe bezahlen müssen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 13.10.2019 10:28
    Highlight Highlight Zu Ziegler:

    Ich kann langsam diese Überlegungen zur Rentabilität nicht mehr hören, denn wo kämen wir hin wenn wir beim Bauen auch mit der Rentabilität der Heizungsinvestitionen rechnen würden? Wenn wir der Umwelt etwas gutes tun wollen, dann müssen Rentabilitätsüberlegungen bis zu einem gewissen Punkt hinten anstehen und dies auch in der Flugbranche oder bei der Mobilität ganz allgemein.

    Wir können das Klima nicht retten zum Nulltarif.
    • Kanischti 13.10.2019 16:03
      Highlight Highlight Von der wirtschaft verstehen sie nicht so viel, oder?
      Auch ein hauseigentümer rechnet. Das ist ok so.
      Aber klar, man kann ihn zwingen teuer zu investieren.
      Das ist das was ich sehen komme, wenn links grün das ruder übenimmt: höhere steuern und abgaben, noch mehr regulierungen, beschränkungen, auflagen, verbote usw.
      Und wen juckts dann am meisten?
    • FrancoL 13.10.2019 16:55
      Highlight Highlight Nein nicht jeder Hauseigentümer rechnet. Viele rechnen auch noch falsch dazu, sonst wären wir wesentlich weiter bei der Enegiefrage.
      Aber Sie scheinen etwas fremd zu denken. Kann passieren.
    • Satan Claws 13.10.2019 20:08
      Highlight Highlight @Kanischti

      Ist es gut weiterhin Energie in Form von Öl aus knallharten Schurkenstaaten zu importieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ron Collins 13.10.2019 10:27
    Highlight Highlight Findi super. NACH der Annahme dieser neuen Steuer, wird über die Wirksamkeit davon diskutiert. Tragische Zeiten.
    Und wohin fließt das Geld? In einen Fond - Punkt. „Es fließt fast gänzlich der Bevölkerung zurück ...“
    Ja klaro;)))
  • Toerpe Zwerg 13.10.2019 10:04
    Highlight Highlight Es ist komplett sinnbefreite, nationale Lösungen zu suchen für die Schweiz.
    • Albert Stpeck 13.10.2019 10:24
      Highlight Highlight Keine Lösung suchen, bis China auch an Bord ist?
    • FrancoL 13.10.2019 10:29
      Highlight Highlight Die bequemste Aussage: Warten wir auf die anderen.
      Ja sie werden mit Lösungen kommen aber vorher wird es eine ansehnliche Anzahl Klimaflüchtlinge geben, also warten wir ab, wenn sie kommen.
    • Toerpe Zwerg 13.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Und Sie würden diese natürlich heroisch abgewehrt haben mit Ihren nationalen Lösungen ...

      "Hauptsache man tut was" ist die Handlungsmaxime von Gewissentätern, bei denen ist die eigentliche Wirkung einer Massnahme irrelevant, schädliche Nebenwirkungen hingegen steigern die Befriedigung für das eigene Gewissen - und nur dieses zählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheesh 13.10.2019 10:01
    Highlight Highlight Fliegen ist nun mal Klimaschädlich und viel zu günstig. Eine Lenkungsabgabe macht durchaus Sinn wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Niemand muss deswegen nun mit dem Segelboot über den Atlantik.
  • Butschina 13.10.2019 09:55
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass weniger geflogen wird trotz der Abgaben. Kurzstrecken kosten CHF 30.- somit sind sie in der Regel immer noch günstiger als die Zugverbindung. Selbst bei Langstrecken glaube ich nicht wirklich an einen Rückgang der schweizer Passagiere. Der Umweg z. B. über Frankfurt wäre den Meisten zu unbequem.
    • kamä_leon 13.10.2019 10:46
      Highlight Highlight Es gibt noch München und Mailand. Die Ticketpreise sind im Euroland (Langstrecken) bis zu 30% günstiger. Z. Bsp. Luzern Mailand 2h mit dem Auto, günstige Parkmöglichkeiten etc. Kurzstrecken werden nach wie vor von hier aus geflogen. Bei Langstrecken wird es wahrscheinlich anders aussehen.

      Malen wir den Teufel an die Wand. Fallen die Passagierzahlen von internationalen Carriers die Zürich anfliegen zu stark, werden die Zürich einfach nicht mehr anfliegen, somit ade Arbeitsplätze. Der Schuss könnte dank dem Klimahype nach hinten los gehen. Die Geiz ist Geil Mentalität lässt grüssen!
    • Emma Jones 13.10.2019 11:46
      Highlight Highlight Laut Google dauert die Autofahrt Luzern-Mailand 3h. Auf den letzten Drücker durch den Gotthard zu fahren und riskieren bei etwas Stau, den Langstreckenflug zu verpassen, dürfte auch nicht jedermanns Sache sein.
    • kamä_leon 13.10.2019 12:25
      Highlight Highlight @Emma, du hast recht - nicht jedermanns Sache, aber sehr vielen. Bedenke wieviele bis zu 3 Zwischenstops mit einer erheblich längeren Reisezeit in Kauf nehmen um nur ein paar Franken zu sparen. Ich wiederhole, die Geiz ist Geil Mentalität stell jeden Klimafuzzy in den Schatten!
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  • Satan Claws 13.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Wir sprechen von Angaben fürs Klima und Experten wie man diese am besten umgehen kann. Unser "höher, schneller, weiter" ist doch der Gund der Probleme und sollte nicht auf Biegen und Brechen erhalten werden.
  • foxtrottmikelima 13.10.2019 09:39
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder über die Leute, die denken, es wäre möglich gleichzeitig Klimaschutz zu betreiben und die Wirtschaft wachsen zu lassen. Diese zwei Elemente schneiden sich gegenseitig und das Eine wird zugunsten des anderen leiden müssen.

    Den meisten Leuten (vorallem Politikern und Firmenchefs) ist halt das Portemonnaie immer noch wichtiger als die Umwelt.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.10.2019 09:38
    Highlight Highlight Solchen Branchenspecifischen Ansätzen stehe ich kritisch gegenüber, weil sie immer zu massiven Verschiebungseffekten führen.
    Bei einem funktionierenden und straffen CO2 Emissionshandelsystem oder zumindest einer allgemeinen CO2 Steuern besteht diese Gefahr nicht.
    Und gleichzeitig ist auch das Risiko kleiner, das aktivistisch auf irgendwelche einzelne Branchen eingetreten wird.
    Das CO2 von der Hauskatze ist nicht besser oder schlechter als vom SUV, es braucht halt einfach ein paar Hauskatzen...
  • Pr0di 13.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich bin immer noch der Meinung, ja, es muss etwas getan werden, aber Geld wird das Klima nicht retten. Es braucht andere Ansätze. Deshalb weiss ich dieses Jahr erstmals auch nicht, was ich wählen soll. Rechts wird das Problem totgeschwiegen, links sollen Abgaben auf alles und jedes das Klima retten. Wirklich gute Ansätze hat bisher niemand.
    • Knut Knallmann 13.10.2019 10:49
      Highlight Highlight Mit Geld kann man aber das Verhalten der Menschen steuern. Mit wenig wie den 5 Rappen Plastiksäckli kann man viel erreichen. Deshalb nennt man das Ganze auch Lenkungsabgabe. Wer das nicht bezahlen will, muss es nicht in dem er nicht fliegt und stattdessen andere, nicht weniger interessante Ferien macht. Ich denke erfolgreicher Klimaschutz beinhalter nicht nur grosse, sondern auch ganz viele kleine Massnahmen. Alles zusammen bringt viel...
    • Pr0di 13.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Die Plastiksäckli-Frage ist auch deutlich weniger komplex als das Thema Flugreisen. Die Vergangenheit hat schon mehrmals gezeigt, dass rein monetäre Massnahmen nicht optimal geeignet sind. Sie greifen in das Makroökonomische Prinzip von Angebot, Nachfrage und Preis ein, wodurch ein Ungleichgewicht entseht.
    • Oban 13.10.2019 11:47
      Highlight Highlight @knut, Problem bei der Lenkungsabgabe ist aber, das sie nur die Schweiz betrifft und sie jeder umgehen wird.
      Der Reisende, vor allem der nicht gerade in Zürich, Basel oder Genf wohnt, kann auch ausweichen auf andere Airports. Diese Airports werden die Kunden auch noch umwerben. Teil1
    Weitere Antworten anzeigen
  • EndrisM 13.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Lustig ist ja, dass Greta etc uns die ganze Zeit dazu auffordert, auf die Wissenschaftler zu hören. Aber jetzt, wo Wissenschaftler uns sagen, dass mit Flugsteuern evtl das Gegenteil bewirkt wird, da hört man dann plötzlich nicht mehr so gerne zu...
  • Loe 13.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Würde mich eine solche Angabe vom Fliegen abhalten? - Wohl eher nicht. Die Mehrkosten würde ich wohl eher hier in der lokalen Wirtschaft einsparen - einmal weniger auswärts essen oder ein Tagesausflug weniger in die Berge. Die verlierer wären wohl lokale Unternehmen, für das Klima würde sich eher wenig ändern, so mein Glaube.
  • Thomas G. 13.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Der weltweite Flugverkehr hat am menschgemachten CO2 Ausstoss einen Anteil von 2%. Der Beitrag aus der Schweiz ist so klein dass es kaum messbar ist. Die Schweiz könnte also komplett auf alle Flugzeuge verzichten, der Nettoeffekt wäre ziemlich genau 0 (Null).

    Fazit: Die CO2 Steuer auf Flügen ist nur Abzocke und Augenwischerei.
    • Uranos 13.10.2019 20:38
      Highlight Highlight Der CO2 Ausstoss von China macht nicht einmal die Hälfte der weltweiten Emissionen aus. Es nützt also überhaupt nichts, wenn China jetzt keine Kohlefabriken mehr eröffnen würde. Viel wichtiger wäre, dass alle ausser China aktiv werden und sich die Chinesen weiter zurücklehnen können, weil sie ja eh nicht so viel zum Klimawandel beitragen, wie alle anderen zusammengenommen. /s
    • Thomas G. 13.10.2019 23:30
      Highlight Highlight Chinas Anteil ist rund 30%. Mit dem Geld das die Schweiz im die CO2 Reduktion im Inland investiert könnte in China (& anderswo) ein 100x grösserer Effekt erzielt werden. Man kann das ignorieren, klar, und so tun als würde der Anteil der Schweiz quasi das Klima im Alleingang "retten". Dem Klima wird es herzlich egal sein (mal abgesehen davon dass CO2 sowieso kein Problem darstellt).
  • Blaubar 13.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe:
    Entweder ist der CO2-Ausstoss wirklich extrem schädlich und dann muss es einfach verboten werden, wie damals FCKW bei Spraydosen. Bzw. es muss ein Nullsummenspiel sein.
    Oder es ist eben nicht schädlich und dann muss man es auch nicht besteuern. Innovation (weg vom Öl) ist genau so sinnvoll und attraktiv.

    Aber den Leuten einfach mehr Geld aus dem Sack ziehen bei gleichem Output, halte ich für sehr gefährlich für die gesellschaftliche Entwicklung. CO2 darf in keinem Fall kommerzialisiert werden, weil sonst das arm-reich-Gefälle zwingend stärker wird.
    • Uranos 13.10.2019 20:39
      Highlight Highlight Du hast wohl noch nicht so viel von Atmosphärenforschung verstanden. Eigentlich ist es auch beim Gift so: Die Menge bringt einem um, nicht das Gift an sich. Wir haben auch schon im Paläolithikum Lagerfeuer angezündet, aber diese Menge hatte noch keinen Effekt auf das Klima.
    • Blaubar 14.10.2019 00:31
      Highlight Highlight Ich beschäftige mich seit Jahren damit (von Albedo bis Bandensättigung, Klimasensitivität und zurück), halte meine Meinung mal vornehm zurück.

      120 Franken Auschlag auf ein Flugticket oder 12 Rappen Spritaufschlag wird keine Flüge oder Autofahrten reduzieren, das ist klar. Es wird einfach den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche gestohlen, um die Wirtschaft zu pushen.

      Die ganze CO2-Thematik ist aus meiner Sicht eine reine Farce, niemand glaubt so wirklich richtig daran, sonst würde man ganz anders reagieren. Ein Deckmantel. Stichwort Wassermelone (aussen grün, innen rot).
  • Max Dick 13.10.2019 08:59
    Highlight Highlight Eine CO2-Abgabe, die sich wirklich nach dem effektivem Ausstoss richtet und nicht einfach pauschal ist, würde schon Sinn machen, denn dann sind Airlines gezwungen, die Flugpläne so zu gestalten, dass möglichst wenig ausgestossen wird, und stets die verbraucherärmsten Flugzeuge auf dem Markt kauft. Was wiederum die Hersteller dazu motiviert, in noch ausstossärmere Flugzeuge zu investieren. Und ja, das ganze müsste weltweit oder zumindest europaweit aufgegleist sein.
    • Saraina 13.10.2019 09:34
      Highlight Highlight 👍
    • kamä_leon 13.10.2019 10:58
      Highlight Highlight Was denkst du was die Airlines seit Jahren machen und versuchen!

      Wir drehen uns im Kreis, denn es ist bei weitem nicht das Fliegen oder Autofahren das unser Klima verändert! Man kann in diesen Sektoren einfach am meisten Geld der Basis aus der Tasche ziehen! Nicht mehr und nicht weniger!

      Umwelt, Klimaschutz fängt bei jedem einzelnen von uns jeden Morgen beim aufstehen an! Es bringt auch nichts wenn Eltern ihre Kids motivieren wie Vollpfosten, Freitags irgendwelche Plakate in die Höhe zu halten und am nächsten Tag in die Ferien fliegen.
    • Uranos 13.10.2019 20:41
      Highlight Highlight öhm, aber der Verkehr ist für 1/3 der weltweiten Emissionen verantwortlich, ein weiterer Drittel ist Wohnen/Landwirtschaft und 1/3 Industrie. Ich würde sagen, dass das Autofahren und Fliegen (4% habe ich gelesen) doch so einiges an den Klimawandel beisteuern
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  • GraveDigger 13.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Einige Kreise haben wirklich nur Geld im Kopf. Keine Steuer oder Abgabe löst das Problem. Das Geld muss erst verdient werden und das erzeugt ebenfalls Umweltverschmutzung. Jeder Franken verschlingt eine schiere Menge an Energie welches das Finanzwesen für Transaktionen benötigt. Egal ob elektronisches Geld oder physisches. Es geht nur darum noch mehr in den Staatstopf zu transferieren um irgendwelche grössenwahnsinnige Projekte zu finanzieren. Es gibt nur eine saubere Energie und das ist die, die nicht verbraucht wird. Es liegt an jedem selber wie er damit umgeht. Weniger ist eben mehr.
    • kamä_leon 13.10.2019 18:54
      Highlight Highlight Schön, sehr schön geschrieben! Das ist eben eine Tatsache was die FFF Bewegung nicht kennt, somit nicht begreifen und umsetzen kann! Eigentlich hat genau diese Ausssge, Angela Merkel dem schwedischen Mädchen mit auf den Weg gegeben! Aber auch sie kann damit nichts anfangen da - ignorant, keine Lebensetfahrung und vor allem Fremdgestruert, manipuliert!
  • Gulasch 13.10.2019 08:41
    Highlight Highlight Was empfehlen dann die Experten?
    • Nate Smith 13.10.2019 09:01
      Highlight Highlight Nichts tun 🤷‍♂️
      Nicht die nährende Hand beissen.
    • Saraina 13.10.2019 09:34
      Highlight Highlight Wie wäre es mit ehrlichem Offenlegen, wo genau, also in welchen Industriezweig wieviel CO2 ausgeschüttet wird? Wie wäre es mit intensiver internationaler Zusammenarbeit mit dem Ziel, klare Vorgaben (ähnlich wie die Menschenrechte) für den Umweltschutz zu etablieren, und fehlbare Länder und Firmen (Konzernverantwortung...) zu sanktionieren? Ein Steuerchen für den einheimischen Bürger ist halt problemloser zu erreichen, und man kann damit im Wahlkampf punkten.
    • chicadeltren 13.10.2019 09:55
      Highlight Highlight Wenn man sich die Kritik so anhört, vermutlich eine international koordinierte Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Florotor 13.10.2019 08:39
    Highlight Highlight So ein Witz.

    Falls Wettbewerbsfähigkeit und Flugverkehr ursächlich verbunden sind, wird es diese Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr geben, wenn die Ökosysteme, die durch den Flugverkehr zerstört werden, gekippt sind.

    Da kann Fliegen gratis sein, dann ist einfach fertig Markt, aber das begreifen diese Ökonomen-Trottel nicht.

    Die Welt ist kein Markt. Die Welt ist ein Ökosystem. Es geht nicht darum, die Märkte zu retten. Es geht darum, den Kollaps des Ökosystems zu verhindern.

    Entweder wir bauen unsere Märkte um. Ohne Diskussion mit den Ökonomen. Oder die Natur schlägt sie zu Klump. Ersatzlos.
    • bebby 13.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Rein ökonomisch betrachtet ist die Flugverkehrsindustrie extrem unattraktiv weil perfekte Konkurrenz aka keine Gewinne nachhaltig möglich.
      Deshalb würden Lenkungsabgaben schon funktionieren, weil sie primär den Endkunden treffen werden. Aber dazu müssen sie hoch genug sein, damit sie wirken. Aber das ist dann nicht mehr sozial, weil dann nicht mehr alle fliegen können.
    • Florotor 13.10.2019 10:35
      Highlight Highlight Man kann die Luftfahrt grundsätzlich nicht ökonomisch betrachten.

      Von den Flugzeug-Herstellern über die Flughäfen bis zu den Fluglinien überall nur politische staatliche und überstaatliche Joint-Ventures mit t.b.t.f-Konzernen und nicht eine Operation, die in einer Vollkosten-Rechnung auch nur einen müden Franken abwirft.

      Die ganzen Gewinne und Profite in dieser Industrie entstehen nur durch Raubbau an den natürlichen Ressourcen und Externalisierung der Folgekosten.

      Jeder Franken Wirtschaftsleistung generiert durch Flüge vernichtet x Franken durch Umweltzerstörung.

      Das ist kein Geschäft.
    • The Destiny // Team Telegram 13.10.2019 11:25
      Highlight Highlight @bebby, nur noch die Mittelschicht und höher.
  • flying kid 13.10.2019 08:37
    Highlight Highlight Am Ende ist es dann halt doch einfach "nur" eine weitere Steuer, wie von den Kritikern schon lange gesagt.

    Bringen wirds nichts, dann fliegen halt noch mehr Umsteigepassagiere über Zürich und die Schweizer weichen auf München, Frankfürt, Amsterdam, Istanbul, Dubai, etc etc aus.
    Damit ist dem Klima sicherlich sehr viel geholfen.
    Ende Jahr präsentiert uns der Flughafen ZRH sicherlich neue Rekordzalen betreffend Passagiere im Jahr 2019.
    • Satan Claws 13.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Naja die Fluggesellschaften könnten ja auch einfach schrumpfen,wenn sie jetzt offensichtlich schon zu gross sind. Nichts zu tun ist doch keine Alternative. Ich würde im gleichen Zug strenge Auflagen für Umsteigetourismus verhängen. Nächstes Problrm bitte.
  • Freebee 13.10.2019 08:31
    Highlight Highlight Unbesteuertes Kerisen verzerrt den Markt enorm und desgalb braucht es eine Besteuerung von kerosen oder die Flugabgabe. Langfristig fuehren tiefere Passagierzahlen zu weniger Fluegen, das ist nur Logisch. Diese fakschen Argumente der Aviatik Branche, um einer Besteuerung zu entgehen sind uralt und laecherlich. Sie wyerde lieber selber oekologisch umdenken statt sich zu wehren bis sie dazu gezwungen wird.
  • Herbert Anneler 13.10.2019 08:23
    Highlight Highlight Unglaublich, wie da im Parlament um den heissen Brei geredet wird. Statistisch wäre es ein Leichtes zu berechnen, ob und wie die Kundschaft auf CO2-Abgaben reagiert. Nur die Swiss- und Lufthansa-Lobby will dies verwedeln - derweil der Boss von Easy Jet für Abgaben plädiert, weil sie nicht nur das Verhalten der Kunden beeinflussen, sondern auch das der Airlines: Schon nur grössere, aber weniger Jets und damit weniger Flüge wären ein Gewinn für die Umwelt! Und CO2-Abgaben für die Vorfinanzierung von Umrüstungen von Ölheizungen oder die Subventionierung von Sonnenkollektoren sind eh sinnvoll.
    • Loe 13.10.2019 09:19
      Highlight Highlight Grössere Jets besser? Das Gegenteil ist der Fall! Fragen sie mal bei Airbus zum Thema A380 nach...
    • Evan 13.10.2019 09:57
      Highlight Highlight Grössere Jets sind tatsächlich besser in Relation auf die Anzahl Passagiere. Sofern die Jets nur zwei Triebwerke haben @Loe, das Problem beim A380 sind die 4 Triebwerke
    • Loe 13.10.2019 10:21
      Highlight Highlight @Evan, ja das ist mir tatsächlich bewusst. Allerdings müssen die grossen Maschinen aben aber auch ausgelastet sein, was schwieriger ist als bei kleinen da ist dann der Nutzen rasch weg
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 13.10.2019 08:17
    Highlight Highlight wurden jetzt nicht die 600 mio. für den Klimafond vergessen? Damit lässt sich doch bestimmt viel co2 reduzieren?
    • Satan Claws 13.10.2019 10:06
      Highlight Highlight Aber man müsste sich dafür ändern, oder mehr bezahlen das ist schlimm, schlimm, schlimm.
  • Saraina 13.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Endlich ein vernünftiger Artikel!

    In Wirklichkeit kommt der grösste Teil des CO2 Ausstosses eh nicht vom Endverbraucher. Die Steuer ist reine Pflästerlipolitik, die dem Stimmbürger das Gefühl geben soll, „es werde etwas gemacht“. Massiver und internationaler Druck auf die Förderfirmen, die ihre Eigentümer, Äktionäre und Regierungen, bereichern, wäre weitaus zielführender. Und ohne Druck sehen diese keinen Grund, wieso sie Förderung, Verarbeitung und Transport auf einen weniger umweltschädlichen Standard bringen sollen.
    • Satan Claws 13.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Weniger Absatz ist doch das einzig logische Druckmittel welches wir haben.
    • Gipfeligeist 13.10.2019 10:32
      Highlight Highlight @Saraina
      Eine Pflästerlipolitik ist es, wenn es eine reine Flugsteuer gibt (wie im Artikel). Aber eine flächendeckende CO2-Steuer würde in allen Bereichen des Verkehrs eine Wirkung erzielen. Das würde auch Containerschiffe und Kreufahrten verbessern.
      Ein Problem der Flugsteuer ist auch, dass diese nicht europäisch/weltweit einheitlich sind. Hier muss der Dialog zu geleinsamen Lösungen gesucht werden
    • Kanischti 13.10.2019 11:44
      Highlight Highlight Ja klar. Es sind schon wieder die anderen, die etwas tun sollen. Die multis, aktionäre, regierungen, reiche. Und die sollen gefälligst mit druck dazu gezwungen werden, was man selbst nicht tun will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 13.10.2019 08:07
    Highlight Highlight Was wollen wir? Die Umwelt retten, oder das Gewissen beruhigen. Die Ökohedonisten denken, mit ein bisschen Vorbildfunktion und ein paar Plastiktüten in der CH lässt sich was bewirken. Oft höre ich „besser als nichts“, dabei wird dann bei nächster Gelegenheit doppelt überkompensiert. Will man noch etwas tun braucht es wirksame Maßnahmen: 1. Kampf dem Geburtenüberschuss 2. Investitionen in Müllentsorgung 3. Technologie (co2 Rückgewinnung, Kernfusion etc.). Reisen, sprich fliegen, hilft die globalen Probleme zu verstehen. Aber ist halt bequemer Probleme zu erfinden, die wir hier gar nicht haben.
    • Gubbe 13.10.2019 09:30
      Highlight Highlight Hans12
      Ich denke, es bringt nichts, aber ich stimme dir zu 100% bei.
    • bebby 13.10.2019 09:45
      Highlight Highlight Hauptsache nicht bei Ihnen...
    • Satan Claws 13.10.2019 09:51
      Highlight Highlight Sie haben aber schon gesehen, dass ein Grossteil der Steuern für Klimaschutzprojekte reserviert ist? Kann man besser ohne oder mit Geld forschen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 13.10.2019 07:58
    Highlight Highlight Die Besteuerung des Kerosinverbrauchs ist die einzig richtige Lösung. So wird die geflogene Distanz, umweltverträglichere Flugzeuge sowie Privat- und Businessflüge entsprechend berücksichtigt. Die EU könnte das flächendeckend einführen und wir machen mit.
    • Gubbe 13.10.2019 09:32
      Highlight Highlight amore
      Das dein Post Quatsch ist, weisst du sicher selbst. Muss nur obigen Artikel lesen.
  • no-Name 13.10.2019 07:53
    Highlight Highlight Die Frage ist schnell beantwortet:

    Nix! Weil Geld CO2 nicht reduziert. Dessen ausstoss wird nur exklusiver!

    Dann kaufen mit demGeld die Verursacher Kontingente anderer Staaten auf die sowieso unter den Zielen liegen auf. Diese (ärmeren) Staaten wiederum fördern damit die Industrie welche in ebendiesen Länden weniger strengen Umweltschutz auflagen unterliegen. Wegen den verkauften Kontingenten müssen die dann Strafe zahlen weil sie die diversen Ziele in den XYZ-Protokollen unterschrieben haben und die Wirtschaft im Westen hat gewonnen. Ähnlich wie mit Krediten für Kriegsmaterial....
    • LeChef 13.10.2019 09:18
      Highlight Highlight Ich sehe schon, ein Experte!
    • Gipfeligeist 13.10.2019 10:36
      Highlight Highlight @no-name
      Ich glaube Sie vergessen da denn Otto-Normalbürger. Der kauft nämlich gerne billig ein, und wenn ein Elektroauto, der Zug und der regionale Brokkoli günstiger ist, denkt er mal drüber nach!

      Dein Einwand beschreibt einen nicht funktiorenden Emissionen-Handel, der tatsächlich Bulls*t ist...
    • no-Name 13.10.2019 11:41
      Highlight Highlight Gipfeli: 30/50/120 Stutz macht für Ottonormalverbraucher den Unterschied er nach fliegt oder nicht. NICHT!

      Ein Eintritt ins Alpamare ist teuerer. Mit dem Besuch im Aquapark un Mallorca statt in Pfäffikon ist das ausgeglichen.

      LeChef: Deine stichhaltigen Argumente, die sprachlich pointierten Schlussfolgerungen, der hergestellte Kontext zu komplexen Abläufen so gut und verständlich zusammen gefasst. WOW! Ich bin baff und überzeugt! Der Klimawandel muss eine Lüge sein!

      Zum glück gibts hier einen LeChef der....

      ... der sich selbst als Chef betitelt?!? Donald, bist du es?? 😂😂
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  • MaxHeiri 13.10.2019 07:53
    Highlight Highlight Fliegen stärker zu besteuern war ein klassisches Bauernopfer, das kaum nützt und auf den ersten Blick wenig schnerzt!
    Was massiv nützen würde, aber auch sehr hart ist: Keine Kinder kriegen!
    Solange der Staat , dies noch subventioniert (steuerliche Abzugsfähigkeit, mehr Elternzeit, subventionierte Kitas etc.) finde ich die Klimadiskussion nicht ehrlich.
    • Garp 13.10.2019 08:35
      Highlight Highlight Ja, lassen wir die Menschheit doch aussterben, nicht durch das verändernde Klima, sondern indem Kinder kriegen verboten wird.
    • Resche G 13.10.2019 08:40
      Highlight Highlight Natürlich sind die Probleme gelöst wenn die Menschen aussterben aber denken Sie nicht es währe erstrebenswert weiter zu existieren und dies zwar in einer intakten Umwelt
    • RhabarBär 13.10.2019 08:42
      Highlight Highlight Du hast Recht, MaxHeiri, Kinder zu bekommen, um damit weiter klimaschädliche Konsumenten auf die Welt zu stellen, ist extrem schädlich. Jetzt könnten wir argumentieren und das Kinderbekommen gleich ganz verbieten, aber das widerspricht dem Gedanken der Freiheit. Jede/R muss sich das selber überlegen und die Aufgabe, Eltern zu sein, ist eine schöne. Und ich finde, Eltern sollten nach Möglichkeit unterstützt werden. Wichtig ist einfach, dass wir uns alle Gedanken zu unserem Beitrag - ob kinderlos oder nicht - zum Klimaschutz machen.
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  • Töröö! 13.10.2019 07:48
    Highlight Highlight Mit dem Thema Klimawandel kann man uns kleinen Bürgern schön Steuern aufs Auge drücken, während der effektive Nutzen für die Umwelt verschwindend klein ist. Und das nervt mich bzw. die Leute, die noch auf diese Märchen hereinfallen. Ich bin bereit meinen Beitrag zu leisten. Mit griffigen Ideen, nicht mit versteckten Steuererhöhungen, die dem Klima genau gar nichts bringen.

    Gegen all die Frachter, die mit Schweröl schwimmen, oder die Kreuzfahrtschiffe, die zusammen soviel Luft verpesten, wie der ganze Autoverkehr weltweit zusammen, wird natürlich nichts unternommen.
    • True_P 13.10.2019 08:11
      Highlight Highlight Das mit dem Frachtern betrifft nur die SO2 Emissionen.
      Natürlich auch nicht schön, hat aber nix mit dem Klimawandel zu tun.
    • Garp 13.10.2019 08:36
      Highlight Highlight Flauschi, gratis wird es nicht gehen!
    • Nate Smith 13.10.2019 09:00
      Highlight Highlight Nicht CO2 mit SO2 verwechseln. In der Chemie macht ein Buchstabe unterschied viel aus 🙄
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  • p4trick 13.10.2019 07:43
    Highlight Highlight Der Witz ist ja dass Transferpassagiere nicht mehr bezahlen. Kommen weniger inländische gibt's einfach mehr Transfer Passagiere. Am Ende fliegen genau gleichviele oder mehr Flugzeuge.
    CO2 Abgaben machen nur Sinn wenn dadurch weniger Flieger in die Luft steigen, dafür mehr Züge fahren und mit der CO2 Einnahme in die Forschung von Alternativen investiert wird.
    Aber unsere Politik geht wieder mal in die falsche Richtung
  • Züriläckerli 13.10.2019 07:15
    Highlight Highlight 2.9 Millionen Flüge ab Zürich, allein im September! Wäre eine Schwächung Airports nicht ein Segen? Wäre eine Eindämmung des Wachstums der Schweizer Wirtschaft nicht ein Segen für das Klima? Wir leben bald wie die saudischen Ölscheiche und benehmen uns wie die Menschen im Roman "Das letzte Ufer" von Nevil Shute. (Wo die letzten Überlebenden nach einem gigantischen Welt-Atomkrieges im kleinen Australien auf die tödliche Atomverseuchung warten und nun noch das Vergnügen und den Luxus bis zum Auskotzen geniessen und die letzten Ressourcen verpassen.)
    • Gubbe 13.10.2019 09:55
      Highlight Highlight Züriläckerli
      Da hast du dich gründlich verrechnet. Flugbewegungen in Zurich-Kloten hat es jährlich um die 350'000. Bezeichnend aber, dass du 'Endzeitbücher' liest.
    • Züriläckerli 13.10.2019 11:51
      Highlight Highlight @Gubbe
      Bezeichnend auch für dich, dass du den Artikel nicht gelesen hast. 2.9 Millionen Personen steht im Text. Sicher nicht Flieger. Doofe Annahme!
    • Gubbe 14.10.2019 10:06
      Highlight Highlight Züriläckerli
      Bevor du andere als doof bezeichnest, du hast diese Annahme in deinem Kommentar getroffen. Wirklich doof, gell?
  • Ichwillauchwassagen 13.10.2019 07:12
    Highlight Highlight Einen Effekt hätte eine massive Verteuerung des Benzins und Diesel für Private.
    Es würde weniger Auto gefahren - gäbe weniger Stau.
    Pendler würden vermehrt ÖV fahren und das Geld aus der Treibstoff Erhöhung sollte auch dem ÖV zugute kommen für den zwingenden Ausbau.
    Aber kurz vor den Wahlen hüten such die Politiker so etwas überhaupt auszusprechen!
    Die Treibstofferhöhung kann sogar abgestuft werden, da sonst Randregionen mit schlechtem ÖV benachteiligt werden.
    Mit den vorzeigen der ID kann der Wohnort bestimmt werden und demzufolge bezahlt man nach Aufteilungsschlüssel.
    • Mirko Timm 13.10.2019 07:26
      Highlight Highlight Und bestraft werden den die Schicht arbeiten. Wenn dann muss vorher öv massiv ausgebaut werden 24 Stunden Betrieb mit mindestens 30 min Takt bis ins letzte Dorf. Komm nicht mit näher an die Arbeit ziehen meine Frau liebt ihren Job und hat nur 50 m Arbeitsweg. Ich halt 40 km. Co2 Abgabe bringt mehr Geld in die Kasse das ist alles. Selbst hier auf Island of oahu hat der bis 24 Stunden betrieb
    • Leider Geil 13.10.2019 07:31
      Highlight Highlight Wenn ich mir so die hiesigen Fahrzeuge anschaue, alles fahrende Geldschränke muss ich ihnen wiedersprechen. Es würde nur kleinverdiener, die auf ein Auto angewiesen sind, treffen.
      Einmal mehr: Nur wer Kohle hat, darf die Umwelt verpesten? Besser Horrende abgaben auf eben diese Luxusautos, SUV's, Privatjets, Business und First tickets, u.s.w. DA rollt der Rubel und kommt auch der meiste Dreck her!
    • Töröö! 13.10.2019 07:36
      Highlight Highlight Ja, toll. Autofahren nur noch für jene, die die Kohle dafür haben. Und stelle dir vor: Die meisten lassen das Auto bereits jetzt stehen und benutzen ÖV zum pendeln. So mache ich das auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 13.10.2019 07:11
    Highlight Highlight Einerseits würden die Kompensationen in Projekte investiert welche die Optimierung/Ausbau für den Klimaschutz vorantreiben könnten, vor allem in Ländern welche dies nicht Finanzieren könnten. Anderseits ist das Hauptziel den CO2- Ausstoss zu senken nicht erfüllt, da wir dann die Verantwortung an Andere weitergeben und darauf hoffen, dass sie ‚ihr Kontingent‘ nicht ausschöpfen. Auch frage ich mich ob bei diesen heutigen niedrigen Preisen der Fluggast wirklich auf Flüge verzichten würde, heutiger Preis ‚Zürich-Barcelona‘ CHF +/- 70.- hin- retour wohlgemerkt ..
  • Züriläckerli 13.10.2019 06:53
    Highlight Highlight Die Hauptsächliche Wirkung der winzig kleinen Abgabe ist doch, dass die Menschen etwas bewusster werden, was sie mit ihrer dummen und meist unnötigen Herumfliegerei anrichten.
    • Auric 13.10.2019 07:28
      Highlight Highlight Ach ja?
      Ich hab da meine Zweifel, wenn ich irgendwohin will, dann wird der Aufpreis von 100 oder 200 Fr. mich nicht abhalten. Aber als Spende für den darbenden Sozialstaat ist jede Maßnahme recht.
    • Saraina 13.10.2019 08:16
      Highlight Highlight Diese Wirkung wird verflachen, sobald die Steuer Routine geworden ist. Dann werden die Leute die billigste Route nach Übersee fliegen. Und diese führt wahrscheinlich über Istanbul, Doha oder Dubai, auch wenn das eigentliche Ziel in einer ganz anderen Richtung liegt. Damit werden Stunden blödsinnig herumgeflogen, aber es lassen sich locker einige hundert Fränkli sparen.

      Dein Ziel liesse sich erreichen, Airlines auf ihrer Buchungsseite eine Warnung anbringen müssten, ähnlich wie die Tabakindustrie:
      „Achtung! Fliegen schadet ihrer Umwelt!“
    • BöserOnkel 13.10.2019 08:27
      Highlight Highlight Fliegen macht knapp vier Prozent des weltweiten CO2 Ausstosses aus. Wenn der Schweizer 10% weniger fliegt, was macht das dann aus? Gar nichts! Das ist reine Symbolpolitik und kompletter Schwachsinn. Es gibt ganz andere Punkte wo man ansetzten müsste. Z.B. Den ganzen Schwerverkehr mit einem neuen Warentransportmittel ersetzen. Ein neues öffentliches Verkehrsmittel erfinden und gleichzeitig erneuerbare Energien fördern und pushen und nicht nur davon palavern. Verbrennungsmotoren für Fahrzeuge und Schiffe komplett verbieten. Das würde etwas bringen. Alles andere ist politische Propaganda.
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