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Post-Chef will an täglicher Brief-Zustellung festhalten



Die tägliche Zustellung der Post ist laut Konzernchef Roberto Cirillo unverändert ein grosses Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung. Überlegungen, die Post nur noch jeden zweiten Tag zuzustellen, erteilt Cirillo eine Absage.

Die Qualität der Zustellung sei einer der Gründe, weshalb sich die Post im Vergleich mit vielen anderen Postgesellschaften so positiv entwickelt habe, sagte Cirillo in einem Interview mit den Zeitungen der CH-Media-Gruppe. Die hohe Qualität müsse erhalten bleiben.

«Wir wollen uns nicht in ein Museum verwandeln», sagte Cirillo, der seit zwei Jahren an der Post-Spitze steht. Das gehe nicht über einen Abbau, sondern über die Transformation. Mit ihrer neuen Strategie wolle die Post den Schwerpunkt in Richtung Logistik verschieben. Brief- und Postlogistik sind seit 1. Januar 2021 vereint.

Heute würden 95 Prozent der Briefsendungen und 93 Prozent der Pakete von Geschäftskunden, also Unternehmen, aufgegeben. Die Post sei ein Kanal zwischen Geschäften und Endkunden. Die Hauptrolle der Grundversorgung der Post sei es, logistische Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu bieten.

Und die Postfinance?

In welche Richtung sich künftig die Postfinance entwickeln werde, sei noch nicht klar. Für die Post seien zwei Elemente wichtig: Der Postfinance müsse es erlaubt werden, Hypotheken und Kredite zu vergeben. Und die Frage der Eigentümerschaft dürfe nicht vom Auftrag der Grundversorgung, den die Postfinance habe, entkoppelt werden.

Wenn die Postfinance ein neues Geschäftsmodell erhalte oder neue Eigentümer, dann müsse zwingend geregelt sein, wie der Grundversorgungsauftrag im Zahlungsbereich ausgestaltet sei. Heute werde dies durch die Einnahmen von Postfinance finanziert.

(sda)

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