Wirtschaft
Schweiz

Mieten und Mobilität wurden in der Schweiz 2025 teurer

Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Plakaten hoeren eine Rede waehrend der Lancierung der Mietpreis-Initiative, vor dem Bundeshaus, auf dem Bundesplatz, am Freitag, 16. Mai 2025 in Bern. Der Mieterinne ...
Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Plakaten bei der Lancierung der Mietpreis-Initiative vor dem Bundeshaus am Freitag, 16. Mai 2025.Bild: keystone

Mieten und Mobilität wurden in der Schweiz 2025 teurer

Die Kosten für Wohnen und für Mobilität in der Schweiz haben sich insgesamt über das vergangene Jahr leicht verteuert. Deutlicher zugenommen haben dabei die Mietpreise.
26.03.2026, 07:0326.03.2026, 07:03

Im Februar 2026 lagen gemäss dem vierteljährlich erhobenen «Womo-Preisindex» die Preise für das Wohnen und die Mobilität in der Schweiz um 0,2 Prozent höher als ein Jahr davor, wie das Vergleichsportal Comparis am Donnerstag mitteilte. Die offizielle Teuerung gemäss dem Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) des Bundesamtes für Statistik (BFS) lag im Februar bei 0,1 Prozent.

Die Wohnungsmieten als grösster Ausgabeposten haben sich dabei gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent klar erhöht. Mit einem Minus von über 5 Prozent sind dagegen die Kosten für Treibstoffe im Vergleich zum Februar 2025 zurückgegangen. Tiefer als vor einem Jahr lagen zudem die Kosten für «andere Gebrauchsgüter für die Haushaltführung», für kleine Haushaltgeräte und für Heizenergie (Gas, Heizöl, Brennholz und Fernwärme). (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
«Wenn vieles gleichzeitig schief geht, könnte es zum grossen Crash kommen»
Martin Wolf ist Mitherausgeber und Chef-Kommentator der einflussreichen «Financial Times». Mit watson sprach er am St. Gallen Symposium über die grossen Herausforderungen der globalen Wirtschaft – und zeigte sich dabei überraschend optimistisch.
Sie sagten zu Beginn des Jahres, Sie machen sich mehr Sorgen um die Politik als um die Wirtschaft. Seither ist einiges passiert, wir haben eine Energiekrise, es drohen Lieferkettenunterbrüche und die Inflation ist zurück. Würden Sie das heute immer noch so sagen?
Martin Wolf:
Zu dieser Frage habe ich zwei Antworten. Die erste: Es handelt sich hier nicht um eine ökonomische Krise im eigentlichen Sinne, vielmehr ist es das Spiegelbild einer politischen Krise.
Zur Story