Wirtschaft
Schweiz

Der Swatch-Chef hat 2015 weniger verdient – ins Armenhaus muss er deswegen nicht ...

Heute informiert Nick Hayek über den Geschäftsgang des Konzerns.
Heute informiert Nick Hayek über den Geschäftsgang des Konzerns.
Bild: KEYSTONE

Der Swatch-Chef hat 2015 weniger verdient – ins Armenhaus muss er deswegen nicht ...

10.03.2016, 10:0611.03.2016, 06:44
Mehr «Wirtschaft»

Swatch-Chef Nick Hayek hat im Geschäftsjahr 2015 weniger verdient als im Vorjahr. Total beliefen sich seine Bezüge auf 6,88 Millionen Franken – nachdem er 2014 noch 7,46 Millionen Franken verdient hatte.

Die Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek, Tochter des 2010 verstorbenen Firmengründers Nicolas Hayek, erhielt mit 4,42 Millionen ebenfalls weniger als im Vorjahr. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Der Cheflohn ihres Bruders Nick Hayek setzt sich aus einem unveränderten Basislohn von 1,5 Millionen Franken, einem Bonus von 3,12 Millionen, Aktienoptionen für 1,69 Millionen und sonstigen Bezügen von 570'000 Franken zusammen.

Im Vorjahr hatte Hayeks Bonus 3,17 Millionen betragen, die Aktienoptionen beliefen sich auf 2,17 Millionen und unter Sonstigem liefen 610'000 Franken. Die Bezüge der gesamten Geschäftsleitung beliefen sich auf 38,2 Millionen Franken nach 42,1 Millionen im Vorjahr.

Smartwatches bedrängen traditionelles Geschäft

Die Swatch Gruppe hat am Donnerstag in Biel zur Bilanz-Medienkonferenz geladen. Unter anderem interessiert die Frage, welchen Einfluss die Apple Watch und andere schlaue Uhren auf den Geschäftsgang hatten. Laut einem Bericht der Marktforschungsfirma Strategy Analytics wurden im letzten Quartal 2015 erstmals mehr Smartwatches verkauft als herkömmliche Schweizer Uhren.

Im Geschäftsbericht der Swatch-Gruppe werden auch die Honorare für die fünf Verwaltungsratsmitglieder aufgeführt, zu denen der ehemalige Schweizer Astronaut Claude Nicollier gehört. Die ausbezahlte Summe betrug insgesamt 5,09 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 5,65 Millionen gewesen. Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek bezog für ihre Funktion 4,42 Millionen Franken und damit auch etwas weniger als im Vorjahr.

(dsc/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
    Bund rechnet mit Cyberangriffen beim ESC und bei der Fussball-Euro der Frauen
    Die Cyberangriffe auf die Bundesverwaltung haben sich 2024 verdoppelt. Das sagt Dirk Lindemann, Direktor des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation. Und er erklärt, weshalb seine Mitarbeitenden stolz sind.

    Herr Lindemann, Cyberattacken sind eines der grössten Probleme der heutigen Zeit. Was bereitet Ihnen am meisten Sorgen?
    Dirk Lindemann: Zwei Aspekte sind für uns besonders wichtig. Wir verzeichnen erstens eine starke Zunahme von DDoS-Angriffen auf unsere Infrastruktur – sie haben sich 2024 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. DDoS-Angriffe sind Überlastungsangriffe, um damit mediale Aufmerksamkeit zu erregen. Es gehen dabei keine Daten verloren, die Angreifer fokussieren darauf, die Dienste der Bundesverwaltung lahmzulegen.

    Zur Story