Wirtschaft
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55 Kündigungen bei Kuoni Schweiz



ZUR MELDUNG, DASS DAS REISEUNTERNEHMEN KUONI 69 STELLEN IN DER SCHWEIZ ABBAUEN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 15. JULI 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. GRUND DAFUER SEI EINE GEPLANTE VERLAGERUNG DES MARKETING UND TOUROPERATING NACH DEUTSCHLAND. - Zwei Maenner mit Schirm gehen vor dem Logo des Reisekonzerns Kuoni vorbei, aufgenommen am Mittwoch 3. Februar 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Reiseanbieter Kuoni, der im vergangenen Jahr an die deutsche Rewe-Tochter DER Touristik verkauft wurde, kündigt 55 seiner Mitarbeitenden in der Schweiz. Die Konsultationsphase sei abgelaufen.

Kuoni-Schweiz-Sprecher Marcel Schlatter bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung des Branchenmagazins «Travel Inside».

Bereits Mitte Juli hatte Kuoni Schweiz mitgeteilt, dass 69 Stellen in den Bereichen Touroperating und Marketing abgebaut werden sollten. Grund sei die geplante Verlagerung beider Bereiche nach Deutschland. Bis Ende Juli lief nun die Konsultationsphase, im Rahmen derer die Mitarbeitenden angehört worden seien.

Im Juli hatte Kuoni eingeräumt, dass diese Kündigungen für die Betroffenen zwar schmerzhaft seien. Kuoni Schweiz zeigte sich aber überzeugt, damit die Weichen richtig zu stellen und das Unternehmen zurück zu alter Stärke zu führen.

Die 55 Kündigungen entsprechen weniger als fünf Prozent der insgesamt 1228 Kuoni-Mitarbeitenden in der Schweiz. Bereits im Juli überraschte der damals angekündigte Stellenabbau nicht. Kuoni hatte schon im Januar mitgeteilt, dass die Prozesse nach der Übernahme durch die deutsche DER überprüft werden sollten.

Marketing und Touroperating sollen teilweise nach Frankfurt verlagert werden, wo DER Touristik für Fernreisen die Kataloge erstellt, Hotels und Flüge einkauft und die Portfolios der Touren festlegt. Diese Aufgaben übernehmen die Frankfurter nun auch für Kuoni Schweiz. Dadurch könnten Synergien genutzt werden, sagte Schlatter im Juli. (sda)

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