Wirtschaft
Schweiz

Das sagt der Schweizer Wirtschaftsminister zum Mercosur-Abkommen

Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Departements fuer Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, spricht an einer Medienkonferenz zum Abschluss der Verhandlungen zwischen der Europaeischen Freihandelsas ...
Guy Parmelin an der Medienkonferenz am Samstag.Bild: KEYSTONE

Das sagt Bundesrat Parmelin zum umstrittenen Mercosur-Abkommen

Der Schweizer Wirtschaftsminister nahm zum Abschluss der Verhandlungen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz) und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) Stellung.
24.08.2019, 18:0124.08.2019, 18:27

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Guy Parmelin, hat das Abkommen mit den Mercosur-Staaten in einer Rede am Samstag als «einen Meilenstein» bezeichnet. Dadurch könne das Handelsnetzwerk in der Schweiz stabilisiert und gestärkt werden.

Für die Schweiz sei dieses Abkommen von ausserordentlicher Bedeutung, sagte der Bundesrat. Es eröffne dem Land einen Markt mit 260 Millionen Einwohnern.

«Das bedeutet ein enormes Potenzial für die Firmen unseres Landes.»

Der WBF-Vorsteher hob vor allem die Vorteile der Schweizer Firmen gegenüber ihren Konkurrenten in der EU hervor. «Das Abkommen erlaubt es unseren Unternehmen, mit ihren Konkurrenten gleichzuziehen.» Die Schweiz habe mit dem Abkommen einen grossen Schritt gemacht, um diese Diskriminierung zu verringern.

Die Schweiz erhalte durch das Abkommen die Chance, ihr eigenes Handelsnetzwerk auszubauen. «Exporteure brauchen zuverlässige Rahmenbedingungen, um sich auf den unruhigen Weltmärkten zu behaupten.» Man habe bei den Verhandlungen besonders auf die Interessen der Landwirtschaft und das geistiges Eigentum geachtet.

Zu den Waldbränden in Brasilien sagte der Bundesrat. «Wir nehmen diese sehr ernst.» Die Schweiz beteilige sich an den internationalen Diskussionen zu dieser Naturkatastrophe. Das WBF betonte zudem, dass die Schweiz keine Produkte aus Regionen beziehe, die derzeit in Flammen stehen.

(dsc/sda)

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