Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grossbank will Risiken minimieren

Tausende UBS-Angestellte müssen Auszug aus dem Strafregister und dem Betreibungsregister vorlegen 

Nach hohen Geldstrafen wegen Regelverstössen durch Mitarbeiter schaut die Schweizer Grossbank UBS ihren Angestellten genauer auf die Finger.

Der Kreis der Mitarbeiter, die der Personalabteilung einen Auszug aus dem Strafregister und dem Betreibungsregister vorlegen müssen, wird ausgeweitet, wie ein Sprecher der Bank am Montag einen Bericht des Banken-Blogs «Inside Paradeplatz» bestätigte. 

Der Schritt sei Teil der Strategie, die Risiken im täglichen Geschäft zu reduzieren. Betroffen sind zusätzlich rund 9000 Mitarbeiter oder etwa 15 Prozent der Belegschaft. 

Während sich die obere Führungsebene schon bisher einer solchen Überprüfung unterziehen musste, will die Bank nun auch mehr Informationen von Spezialisten mit Zugang zu sensiblen Informationen.

Die grösste Schweizer Bank war in den letzten Jahren in eine Reihe von Skandalen verwickelt. Weil Angestellte an Manipulationen des Referenzzinses Libor beteiligt waren, zahlte UBS eine Strafe von rund 1,5 Mrd. Dollar. 2011 verursachte ein Händler in London mit unerlaubten Spekulationen einen Schaden von mehr als zwei Milliarden Dollar. (aeg/sda/reu)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

Artikel lesen
Link to Article