Wirtschaft
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epa07593450 Nick Hayek, CEO Swatch Group, speaks to a participant, ahead of the ordinary general meeting of shareholders of Swatch Group at the Tissot Velodrome, in Grenchen, Switzerland, 23 May 2019.  EPA/PETER KLAUNZER

Nick Hayek an der Generalversammlung der Swatch-Gruppe in Grenchen im Mai 2019. Bild: EPA/KEYSTONE

Interview

«Money, Money, Money!» – warum sich Swatch-Patron Hayek über die USA ärgert und China mag

Im grossen Interview spricht Swatch-Patron Nick Hayek über die Heuchelei der Schweiz und Europas im Umgang mit China, sein Problem mit dem Imperialismus der USA und verrät, warum ihm Gewerkschafter lieber sind als FDP-Politiker.

patrik müller, nik vontobel / ch media



Im T-Shirt und mit einem Tischtennis-Schläger in der Hand kommt Nick Hayek den Journalisten in der Empfangshalle des neuen Swatch-Sitzes in Biel entgegen. 150 Millionen Franken investierte der Uhrenkonzern in diese drachenartige Holzkonstruktion, die zur neuen Heimat werden soll für Swatch – und für die Mitarbeiter. Darum wohl auch der Tischtennis-Tisch. Bevor er sich interviewen lässt, gibtuns Hayek eine Betriebsführung.

Lohnt es sich, für ein Gebäude 150 Millionen Franken auszugeben?
Nick Hayek:
Wir haben nicht nur in Gebäude investiert, sondern in das, was darin lebt: Unser Swatch-Team arbeitet gern in diesem Haus. Hier entstehen neue Ideen für die Swatch, die nun zum ersten Mal ein eigenes Hauptquartier hat, das den Geist der Marke Swatch widerspiegelt. Und, ja: Investieren in der Schweiz – das lohnt sich! Die Geschichte der Uhrenindustrie zeigt, dass sie immer dann Probleme bekam, wenn sie in ihrem eigenen Land nicht mehr investiert hat.

Es gibt Unternehmer, die sich angesichts der Unsicherheit – Stichworte Handelskrieg und EU-Rahmenabkommen – mit Investitionen zurückhalten.
Meinen Sie wirklich Unternehmer? Oder reden Sie nicht eher von Managern und sogenannten Investoren.

Haben Sie als Exportunternehmer keine Angst, dass sich die Schweiz isoliert?
Nein. Natürlich brauchen wir Verträge, aber nicht nur mit Europa. Überall auf der Welt. Die haben wir auch. Aber sehen Sie, und ich meine das ohne Arroganz: Die Schweiz wird überall bewundert auf der Welt, manchmal auch beneidet. Warum sollen wir aus kurzfristigem Opportunismus auf unsere Stärken verzichten und uns den Misserfolgsmodellen vieler europäischer Länder angleichen. Wir nützen Europa vielmehr, wenn wir so bleiben, wie wir sind... und Erfolg im Export mit unseren Produkten hat nichts mit Abkommen zu tun.

Vom Regisseur zum CEO

Nick Hayek ist seit 2003 der Präsident der Konzernleitung von Swatch Group, seit 2010 sitzt er dort im Verwaltungsrat. Zum Uhrenkonzern gehören Marken wie Omega, Longines oder Tissot sowie der Juwelier Harry Winston. Angefangen hat Hayek bei der Swatch Group bereits 1992, damals als Marketingleiter. Mitte der 80erJahre hatte er eine Produktionsfirma in Paris und war Produzent und Regisseur von zwei Spielfilmen. Hayek ist der Sohn von Swatch-Group-Gründer Nicolas G. Hayek, der 2010 starb. Er ist verheiratet und wohnt in Zug. (nav)

Nämlich?
Dass unsere Industrie – und ich meine jetzt nicht nur die Swatch Group – innovative und hochwertige Produkte herstellt, die, auch aufgrund ihrer Herkunft, hohes Vertrauen geniessen. Wir sind oft teurer. Und der starke Franken wirkt bremsend, wie ein Zoll. Trotzdem sind wir erfolgreich. Erfolgreicher als viele Exportfirmen in Frankreich oder Italien, die vollen Marktzugang ohne Hemmnisse geniessen. Warum verkaufen sich italienische Autos schlecht in Frankreich oder Deutschland oder französische Autos schlecht in Italien und Deutschland, obwohl sie doch freien Marktzugang in Europa haben? Weil Sie den Konsumenten nicht überzeugen.

Sie gelten als China-Fan und Amerika-Skeptiker. Haben Sie kein Verständnis dafür, dass Donald Trump die Exporte aus China eindämmen will?
Es geht nicht um Trump. Der ist sogar manchmal irgendwie erfrischend, weil er authentisch ist: ein typischer New Yorker Immobilienhändler halt. Er folgt seinen Instinkten mehr als dem Intellekt und seinen Beratern. Darum bleibt ihm seine Basis treu und verzeiht alle Widersprüche und Fehler. Nobody is perfect. Mich stört an Amerika etwas Grundsätzliches.

Was denn?
Dass sich Amerika imperialistisch verhält. Es zwingt der Welt seine Moral auf – und sein kurzfristiges Denken, das vor allem vom Dollar, dem Profit und damit von der Börse gelenkt wird. Money, Money, Money! Das offizielle Amerika, nicht die Amerikaner, will aller Welt sagen, was richtig und falsch, gut und böse ist. China ist anders, und das gefällt mir und ist eine Chance für die Welt.

Auch China betreibt Machtpolitik!
Sie sind auch eine Macht mit ihren 1,3 Mrd. Einwohnern. Aber China will niemandem seine Philosophie aufzwingen. Die USA und auch Europa haben China benutzt als billige Werkbank und auch als phänomenalen Absatzmarkt. All die Superfirmen in den USA haben Jahrzehntelang riesige Profite mit diesem Business-Modell gemacht und damit der Wall Street gefallen ... auf Kosten der industriellen Basis in den USA und der Mittelklasse. Sie haben China den Schlüssel zur Wirtschaftsmacht in die Hand gegeben und jetzt auf einmal machen die Chinesen bessere Produkte als viele etablierte Industrien in der Alten Welt.

Trump will das ändern.
Aber genau die Mentalität, die eben leider auch Trump verkörpert – schneller Reichtum, kurzfristige Gewinne, Wall Street über alles – lässt dem amerikanischen Mittelstand langfristig wenig Chancen. China aber hat durch eine kluge Politik erreicht, dass eine breite Mittelschicht entstanden ist. Inzwischen verdient man dort recht hohe Löhne, sodass sich China immer weniger als die billige Werkbank der Welt positionieren kann und will. Der Weg ist klar für China. Eigene hochwertige Produkte entwickeln, herstellen und auch unter eigenen Marken weltweit vertreiben – und mit so einem grossen Heimmarkt sind sie super konkurrenzfähig auch im Export.

«Die Kritik an China, vor allem der Europäer, aber auch der Schweizer ist heuchlerisch. Wer hat denn zur Zeit des Kolonialismus die Bodenschätze Afrikas und anderer Länder geplündert – aber nichts als Korruption hinterlassen.»

Ist es nicht unheimlich, wie China mit seiner neuen Seidenstrasse viele Länder Asiens, Afrikas und auch Europas unter seinen Einfluss bringen will?
Unheimlich? Mir sind all die Hedgefonds unheimlicher. Wer investiert denn sonst in all den Ländern? Sogar in der Schweiz finden Sie kaum hiesige Investoren, um zum Beispiel in Hotels zu investieren. Es gibt viele Unternehmer in China, die langfristig denken und auch mit dem Bauchgefühl investieren und nicht nur mit Kalkül. Sie handeln und denken oft langfristiger und suchen nicht das schnelle Geld.

Und dass die Chinesen in halb Afrika Häfen, Strassen und Eisenbahnen bauen, stört Sie nicht?
Nein. Die Kritik vor allem der Europäer, aber auch der Schweizer ist heuchlerisch. Wer hat denn zur Zeit des Kolonialismus die Bodenschätze Afrikas und anderer Länder geplündert – aber nichts als Korruption hinterlassen.

Seit 2003 leitet er die Geschicke der Swatch Group: Nick Hayek. Bild: KEYSTONE

China ist eine Diktatur. Es kann nicht in unserem Interesse sein, wenn dieses autoritäre System weltweit auf dem Vormarsch ist.
Was tun denn wir Europäer mit den afrikanischen Bootsflüchtlingen, die vor der Armut flüchten? Wir lassen sie im Mittelmeer ertrinken. Die Chinesen aber bauen in Afrika Strassen, Spitäler, Strom- und Schienennetze – davon haben die Armen etwas. Erklären Sie einem Afrikaner, der kein Wasser, keinen Strom und keine Medikamente hat, warum er die chinesischen Investitionen ablehnen sollte, weil sie von einem bösen autoritären Land kommen – und stattdessen doch, bitte schön, auf Almosen aus dem demokratischen Europa warten soll. Heuchlerischer geht’s nicht!

«Ich verharmlose Probleme in China nicht. Die gibt es und sie müssen und werden gelöst werden. Aber warum versuchen wir krampfhaft, uns moralisch besserstellen zu wollen? Viele Katastrophen auf der Welt haben ihren Ursprung bei uns in der Alten Welt.»

Woher rührt Ihr Verständnis für China?
Ja, ich mag die Chinesen und auch China. Ich war vielleicht 60- oder 70-mal in China und habe nie eine arrogante Person getroffen, sondern nur neugierige Menschen. Unser Unternehmen war ein Pionier in China, mein Vater baute schon 1984 ein Stahlwerk. Es ist eine enorme Leistung, wie China und die Chinesen sich seither entwickelt haben und Hunderte Millionen von Menschen aus der Armut geholt haben. Selbstverständlich gibt es noch viel zu tun, aber bei 1,3 Milliarden Menschen können Sie nicht einfach die Demokratie per Knopfdruck einführen, und ehrlich gesagt geht es den Menschen sicher besser als in der Demokratie Indien oder Brasilien... auch was ihre Rechte anbetrifft.

Ist das angesichts von Umerziehungslagern und totaler Überwachung keine Verharmlosung?
Von welchem Staat sprechen Sie? Von den USA? Erinnern Sie sich an das Lager in Guantánamo? Und an die Methoden der CIA oder NSA, die Firmen zwingen, Daten über Bürger herauszurücken aus Gründen der nationalen Sicherheit? An den Datenskandal bei Facebook? Ich verharmlose Probleme in China nicht. Die gibt es und sie müssen und werden gelöst werden. Aber warum versuchen wir krampfhaft, uns moralisch besserstellen zu wollen? Viele Katastrophen auf der Welt haben ihren Ursprung bei uns in der Alten Welt.

Chinesische Konzerne kaufen weltweit Unternehmen auf. Hat bei Ihnen jemand angeklopft?
Bei der Swatch Group klopfen viele an, aber um mit uns zusammenzuarbeiten, nicht um uns zu kaufen. Jack Ma von Alibaba, Geely, JD ...

Warum war Jack Ma bei Ihnen?
Es gibt viele Berührungspunkte. Einer ist, dass Alibaba auch Partner der Olympischen Spiele ist wie Omega. Wir arbeiten hier verstärkt zusammen.

Welche Folgen haben aufstrebende Unternehmen wie Alibaba oder Huawei für den Westen?
Positiv und bereichernd. Wollen wir nur von amerikanischen Börsenmonsterfirmen dominiert werden? Ich hoffe, das weckt auch Europa auf, hier mehr zu machen.

«Ich habe mehr Vertrauen in einen chinesischen Unternehmer als in einen amerikanischen oder europäischen Hedgefonds, diese Heuschrecken, die so viele Unternehmen ausgenommen und zerschlagen haben.»

Der Ständerat will die hiesigen Unternehmen vor chinesischen Investitionen schützen und beschloss eine Investitionskontrolle. Was halten Sie davon?
So ein Quatsch. Nach der gleichen Logik müsste die Politik, wenn schon, zuerst gegen Hedgefonds vorgehen. Ich habe mehr Vertrauen in einen chinesischen Unternehmer als in einen amerikanischen oder europäischen Hedgefonds, diese Heuschrecken, die so viele Unternehmen ausgenommen und zerschlagen haben. Und vergessen wir nicht, da gab es einen Werner K. Rey und Bally und auch die Swissair haben wir selber in den Sand gesetzt, ohne Beteiligung von Ausländern. Wennsich die Politiker wirklich verdient machen wollen für unsere Firmen, dann kämpfen sie mit uns gegen den massiv überbewerteten Schweizer Franken.

Nicolaes Hayek (rechts), Praesident und Delegierter des Verwaltungsrates der Swatch Group AG und Nick Hayek Junior, (links), Praesident der Swatch AG, am 3. Mai 2000 waehrend der Bilanzpressekonferenz der Swatch Group in Biel. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Nick Hayek (l.) mit seinem 2010 verstorbenen Vater Nicolas Hayek, dem Swatch-Gründer. Bild: KEYSTONE

Wir stehen in einem Wahljahr. Welche Partei wählt eigentlich der Bürger Nick Hayek?
Keine. Es gibt in jeder Partei interessante Leute. Ich mag zum Beispiel Frau Amherd, aber deswegen wähle ich nicht CVP.

Sie gehen nicht abstimmen?
An Sachabstimmungen und Initiativen nehme ich immer teil ... aber an Parteiwahlen nie. Ich bin und bleibe Pirat.

Gefällt Ihnen, dass die FDP jetzt auf Klimaschutz setzt?
Ob es mir gefällt oder nicht, spielt keine Rolle. Der Zustand unseres Planeten geht uns alle etwas an. Mein Vater hat schon vor über zwanzig Jahren mit seinem Swatch-Auto versucht, die Gewohnheiten der Menschen in der Mobilität zu ändern hin zum kleinen Hybridauto. Ein innovatives Produkt mit einer positiven Botschaft. Angstszenarien mit Weltuntergangsstimmung helfen uns nicht weiter.

«Die Schweizer Gewerkschafter, die ich kenne, sind sehr pragmatisch und wenig dogmatisch. Ich nehme ihnen ab, dass sie im Interesse der Arbeiter agieren, auch wenn ich nicht mit allem einig bin, was sie wollen.»

Tut die FDP das Falsche?
Parteipolitik interessiert mich nicht und die Parteieliten, egal welcher Partei, erreichen mich mit ihren Argumenten sowieso nicht, weil ich da keine Authentizität, Leidenschaft spüre...ganz im Gegensatz zu vielen Gewerkschaftern.

Wie das?
Die Schweizer Gewerkschafter, die ich kenne, sind sehr pragmatisch und wenig dogmatisch. Ich nehme ihnen ab, dass sie im Interesse der Arbeiter agieren, auch wenn ich nicht mit allem einig bin, was sie wollen. Auch echte Unternehmer sorgen sich um das Wohl ihrer Arbeiter und deren Familien. Sonst könnten wir keine guten Produkte herstellen, und das anerkennen auch die Gewerkschaften.

Wirklich? Sie haben einen hohen Lohn und ein Milliardenvermögen.
Das stimmt, aber das ganze Vermögen steckt in den Aktien unseres Unternehmens, nicht in Jachten und Villen. Und die Aktien hält unsere Familie nicht, um damit zu spekulieren. Meine Eltern stammen aus normalen Verhältnissen, wir sind in einem Mietshaus aufgewachsen und ich werde nach dem Interview auf die Bieler Poststelle gehen, in die Kolonne stehen, um meine monatlichen Rechnungen zu bezahlen, wie jeder andere auch, und das ist gut so.

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84
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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mikey51 06.07.2019 17:46
    Highlight Highlight Finde das Interview und vor allem die Aussagen von Nick Hayek sehr gut. Er zeigt mit einfachen Statements die Wahrheit und die Doppelmoral unserer Politiker und Wirtschaft auf. Merci für die Aussagen und das Interview. Der Schweiz würden einige Hayeks gut tun.
  • Tobias W. 06.07.2019 16:32
    Highlight Highlight Mir ist ein Rätsel, wie man bei Watson (und dessen Kommentar-Community) die Chinesen immer gut hinstellen mag. Nur weil es Sozialistisch ist?

    Also ich finde weiss Gott nicht alles gut, in der westlichen Welt. Und im Sozialismus war bei weitem nicht alles schlecht! Aber China..!!

    Leute, das ist nicht ein Hippie- oder Freie-Liebe-ohne-Grenzen-Sozialismus. Dort wird staatlich „erzogen“. Die politische Meinung ist vorgeschrieben, und wird mit modernster Technik überall und streng kontrolliert! Wer irgendetwas kritisiert (oder auch nur dessen verdächtigt wird), kommt ins Arbeitslager. So ist es!
    • Neruda 06.07.2019 18:14
      Highlight Highlight Klar, wenn man die persönlichen Freiheiten anschaut und sich als Ausländer entscheiden müsste zwische diesen beiden würde ich auch die USA wähle, aber soviel besser sind sie nun mal nicht. Sie agieren nur perfider und versteckter. Sie lassen die öffentlichen Schulen verlottern und verhindern durch ihre Politik aktiv due Aufstiegschancen. Gesetze sind so gemacht, dass es vor allem Schwarze trifft. Als Schweizer frage ich mich, was für uns geopolitisch besser ist und da muss ich auch wieder sagen, lieber China, das uns weniger dreinschwatzt, als die USA die uns ihren Neoliberalismus aufzwingen.
    • AdvocatusDiaboli 06.07.2019 18:36
      Highlight Highlight Die Ironie dabei ist, dass China extrem imperialistisch und geldgierig ist. Schweizer wollen das nicht glauben.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentliches_China
    • AdvocatusDiaboli 06.07.2019 19:43
      Highlight Highlight "lieber China, das uns weniger dreinschwatzt"

      Noch. Schau mal nach Sri Lanka und Afrika. Dort beginnt China schon mit massivstem dreinschwatz. Die Schweiz wurde in der amerikanischen Welt zu dem reichsten Land der Welt. Das muss schon hart sein, damit du nun offenbar abwechslung von dem sehen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 06.07.2019 15:49
    Highlight Highlight Ach, der arme Mann braucht seine 5 Millionen Lohn pro Jahr und seine mehr als 100 Millionen Dividendeneinkommen pro Jahr... weil sein ganzes Geld ja in Aktien ist...
    • Crecas 06.07.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitze nicht ganz. Er schwafelt von “ich brauche Geld, bin einfach” aber hat ein Jahreseinkommen von über 100 Millionen... ich habe nichts dagegen, dass er Milliardär ist. Sein Vater hat das Imperium erschaffen, er hat es geerbt. So weit so gut. Das gehört halt seiner Familie. Aber diese heuchlerische Aussage von ihm in der letzten Frage, muss man doch nicht gut finden.
    • Tom Scherrer (1) 06.07.2019 19:01
      Highlight Highlight Crecas, die Uhrenindustrie in der Schweiz war Anfang 80er am Boden. Viele Unternehmen und Händler gingen pleite, auch das Luxussegment war schlecht im Kurs - alle wollten Digital. Casio. Asiatische Uhren.

      Die Familie Hayeck hat sich in der dunkelsten Stunde der Schweizer Uhrenindustrie für dessen Zukunft eingesetzt und - es hat geklappt! Es geht ihr und uns nun auch wieder gut, oder?

      Das ist nicht selbstverständlich.

      Kritische Kommentare finde ich ja auch gut, aber bitte informieren Sie sich doch vorab, wen sie kritisieren und für was denn genau.
    • road¦runner 06.07.2019 19:26
      Highlight Highlight Auf das "Geld in Aktien" bzw. sein Aktienpaket bezahlt er auch eine Menge Vermögenssteuer.
      Logo bezieht er Dividenden um eben jene Steuer zu bezahlen, dafür ist sie da und nicht etwa der Lohn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 06.07.2019 15:30
    Highlight Highlight Ich wusste nicht, dass ich Hayek sympathisch finde! En richtig geile Siech der nicht einfach das Blabla der Mehrheit weiterverbreitet!
  • fools garden 06.07.2019 15:08
    Highlight Highlight Erfrischend!
  • MaxHeiri 06.07.2019 14:49
    Highlight Highlight «Ich habe mehr Vertrauen in einen chinesischen Unternehmer als in einen amerikanischen oder europäischen Hedgefonds, diese Heuschrecken, die so viele Unternehmen ausgenommen und zerschlagen haben.»

    Spannend wäre zu hören, wenn Herr Hayek in diesem spannenden Interview nicht Birnen mit Äpfel vergleichen würde.
    Hat er ebenfalls mehr Vertrauen in ein chinesisches Unternehmen als in ein amerikanisches?
    Wie sieht dieser Vergleich aus wenn er einen westlichen Hedge-Fonds mit einem chinesischen Hedge-Fonds resp. Staats-Fond vergleicht?
    • Roman Loosli 06.07.2019 17:44
      Highlight Highlight Euphorie? Realismus....
  • dmark 06.07.2019 13:49
    Highlight Highlight Der Mann gefällt mir.
    Und genau das ist es, was einen Unternehmer von einem "einfachen" Manager unterscheidet. Weitsichtig denken, bodenständig bleiben und wissen, dass (s)ein Unternehmen mit seinen Leuten steht oder fällt.
    Ebenso sind auch seinen anderen Positionen deutlich und ehrlich - sowie auch mit meinen deckungsgleich.
    Weiter so...
  • Armend Shala 06.07.2019 13:47
    Highlight Highlight „Meinen Sie wirklich Unternehmer? Oder reden Sie nicht eher von Managern und sogenannten Investoren.“

    „Warum sollen wir aus kurzfristigem Opportunismus auf unsere Stärken verzichten und uns den Misserfolgsmodellen vieler europäischer Länder angleichen.“

    „Erfolg im Export mit unseren Produkten hat nichts mit Abkommen zu tun.“

    Heieiei Herr Hayek, falls Sie eines Tages in die Politik einsteigen, werde ich Sie wählen.
    • Selbst-Verantwortin 06.07.2019 15:31
      Highlight Highlight Atorator: bloss erhält der Unternehmer gnadenlos aufgezeigt, wenn die Resultate nicht stimmen. Politiker können auch für Resultate immer Ausreden bringen.
      PS: wenn’s so einfach wäre, warum machst du es denn nicht?
    • bebby 06.07.2019 15:59
      Highlight Highlight @atorator: haben Sie persönlich ein Problem mit Hayek? Sonst würden Sie wohl kaum so abfällig über den Besitzer einer der erfolgreichsten Schweizer Firmen äussern.
      Hayek mag vielleicht etwas über das Ziel herausschiessen, aber mit seiner Kritik an unserer Doppelmoral hat er völlig recht. Solange China nur ein billiger Zulieferer war hat das niemanden gestört, auch nicht die Arbeitsbedingungen, aber seit China zur Konkurrenz wird, soll plötzlich alles schlecht sein.
      Und er hat in noch einem Punkt recht: aus Europa kommt einfach gar kein positiver Impuls, wir sind zu stark miteinander beschäftig
    • Armend Shala 06.07.2019 16:05
      Highlight Highlight @atorator

      Ach ja? Auf der Gehaltsliste von Firmen und NGO‘s stehen und deren vorgefertigten Gesetzestexte in Bern durchwinken ist so ehrenhaft? Dazu noch pro Nase zwei Zugansbadges verteilen für Korruptionsanwärter (genannt Lobbysten).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 06.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Wow, tolles Interview. Er redet Klartext und demaskiert Politik und Wirtschaft, ohne die Probleme in China zu verniedlichen.
  • Denk-mal 06.07.2019 13:37
    Highlight Highlight @walsi
    Es gibt ein einfaches Rezept das Nachklingen des Kommunismus im Ostblock zu studieren. War vor einem Monat an einer Ungarischen Hochzeit im Land draußen. EMPFEHLUNG: Besucht anstelle der Seychellen einfach mal ein Ostblockland. Jedoch nicht eine Hauptstadt und ihr werdet die Auswirkungen des Kommunismus im verbalen Austausch mit alten Menschen, sowie optisch und real erleben.
    • loquito 06.07.2019 14:21
      Highlight Highlight Geh mal in ein kapitalistisches Drittweltland.... Du wirst die Auswirkungen sehen und spüren...
    • Selbst-Verantwortin 06.07.2019 15:34
      Highlight Highlight @Ioquito: ja, Länder in denen Eigentum und Redefreiheit geschützt sind, steigt nachweislich der Wohlstand.
    • loquito 06.07.2019 18:07
      Highlight Highlight Genau wie in den USA...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Foxcroft 06.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Hayek for president!
  • Watchdog2 06.07.2019 13:24
    Highlight Highlight Super Interview, Monsieur Hayek.
    Ihre Meinungen, Aussagen und Sichtweisen sind treffend, wahr und präzise. Weltoffen, wie ein Schweizer Unternehmer sein muss.
    Etwas glaube ich Ihnen nicht. Dass Sie Ende Monat Schlange stehen um Rechnungen zu bezahlen.
    Ich betrachte dies eher als symbolische Aussage, die zeigt, wie bodenständig Sie sind.
    Obwohl, kann sein... Das letzte Mal dass ich auf der Post Einzahlungen machte war vor der Auswanderung im Jahre 1988).
    • bebby 08.07.2019 09:02
      Highlight Highlight Vielleicht will er nicht, dass seine Bank weiss, wohin das Geld geht? Kenne auch solche Leute in seiner Generation.
  • The Destiny // Team Telegram 06.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Super interview, gefällt mir!
  • Joe Smith 06.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Hayek mag viel Richtiges sagen und machen, aber dass er stolz darauf ist, nicht wählen zu gehen, ist Schwachsinn pur.
    • trichie 06.07.2019 17:59
      Highlight Highlight "An Sachabstimmungen und Initiativen nehme ich immer teil ... aber an Parteiwahlen nie. Ich bin und bleibe Pirat".

      Kann seine Haltung verstehen... Parteien sind ein Übel der Demokratie. Leider ist nicht klar was wirklich besser wäre
  • DaR 06.07.2019 13:18
    Highlight Highlight Das sind noch richtige Unternehmer. Herrlich
  • Ouzo 06.07.2019 13:18
    Highlight Highlight Selten so etwas intelligentes gelesen.
    Eine Person mit Anstand und Würde.
    Herzlichen Dank
  • Dominik Treier 06.07.2019 13:13
    Highlight Highlight Klare Positionen. Ich stimme lange nicht überall mit ihm überein, z.B. sehe ich Trump nicht nur als den netten aber überforderten Immobilienmakler mit schlechten Manieren und auch ein wenig mehr kritisches Denken nicht gegenüber China generell und schon gar nicht dem Chinesischen Volk, aber eben dessen Kontroll- und Machtapparat täte Herrn Hayek auch als Unternehmer gut. Was ich jedoch schätze, ist seine klare Positionierung und nicht dieses elende nichtssagende Wirtschaftsgewäsch, dass man nur rauslässt um seine Absichten zu verschleiern und keine potentiellen Kunden abzuschrecken.
  • Sherlock_Holmes 06.07.2019 12:59
    Highlight Highlight Auch wenn ich nicht mit allen Aussagen von Nick Hayek einverstanden bin, so wirkt er authentisch, aufrichtig und geradlinig.

    Ein innovativer, erfolgreicher Unternehmer und Querdenker mit Charakter, der das Herz auf dem rechten Fleck hat.

    Ich wünschte mir noch mehr solche Frauen und Männer in der Wirtschaft.


  • HeraclitusForEver 06.07.2019 12:59
    Highlight Highlight Wohl kein Zufall, dass in diesem Interview « authentisch » zweimal vorkommt. In seinen Grundwerten ist sich Hayek seit Jahren treu, weil er die nicht auf einer prestigeträchtigen Managementschool abgekupfert hat und weil er sich leisten will und kann den Hayek Weg unabhängig von externen Interessen zu gehen. Mit Erfolg. - Seine klare Haltung Hedgefonds und anderen Managern, politischen Politkern, und imperialistischem Gehabe ist daher nicht nur erfrischend, sondern auch eben auch: authentisch. – Wir bräuchten mehr solcher Kaliber.
  • Joe Smith 06.07.2019 12:57
    Highlight Highlight Dass er seine Rechnungen cash am Postschalter bezahlt kaufe ich ihm nicht ab.
    • dmark 06.07.2019 14:04
      Highlight Highlight Sehe es eher bildlich - er zahlt halt eben seine persönlichen, privaten Rechnungen noch selbst, wie jeder andere auch - ob am Schalter oder online...
    • Joe Smith 06.07.2019 14:34
      Highlight Highlight Da steht: «… ich werde nach dem Interview auf die Bieler Poststelle gehen, in die Kolonne stehen …». Da gibt es nichts bildlich zu sehen. Und das kaufe ich ihm nicht ab. (Ist zugegebenermassen ein Detail, aber eines, das zeigt, dass er sich auch in Details durchaus auf Imagepflege versteht. Man sollte also nicht alles Gesagte unbesehen zum Nennwert nehmen.)
    • Ueli der Knecht 06.07.2019 16:17
      Highlight Highlight Vermutlich benutzt er auch noch so ein gelbes Büechli wie die Grossmütter, die dort ebenfalls in der Kolonne stehen um ihre Rechnungen zu bezahlen.

      Ich kaufe ihm das auch nicht ab. Der würde sich doch schämen, seine Rechnung derart altmodisch zu bezahlen. An derartiger Ineffizienz würde seine Glaubwürdigkeit zusammenbrechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 06.07.2019 12:49
    Highlight Highlight Ich mochte Nicolas Hayek. Bei Nick war ich zuerst unsicher, ob er es schafft sich zu emanzipieren. Nun, ich denke, es ist ihm gelungen. Beidfüssig auf dem Boden geblieben!
  • orso129 06.07.2019 12:48
    Highlight Highlight Wie schon sein Vater: Ein echter Unternehmer mit unabhängiger Meinung & Sichtweise, sehr plausibel, danke, Herr Hayek!
  • *sharky* 06.07.2019 12:48
    Highlight Highlight Ein paar Hayeks würden der Politik definitiv gut tun...
    in der CH und anderswo.
  • thatstheshit 06.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Geile Siech!
  • Bruno Rytz 06.07.2019 12:43
    Highlight Highlight Wow, Danke für dieses Interview, Danke Nick Hayek!!! Man macht sich des öfteren Gedanken über das Weltgeschehen, die Weltpolitik, USA - China, etc. Die hier getätigten Aussagen und Positionierung werden mich eindeutig beeinflussen. Wünschte mir mehr solches Denken und klare Worte und weniger Heuchelei aus Bern ( Zürich, Genf, Zug)
  • Denk-mal 06.07.2019 12:41
    Highlight Highlight Stimme Hr. Hayek nur in einem Punkt nicht zu. Die Chinesischen Firmen sind unter der kommunistischen Fuchtel nicht frei. Ich war viel im Ostblock vor 89zig. Kommunismus bleibt Kommunismus. Das ist eine Partei welche die Arbeiter, Angestellte und das Business unter dem Spruch von Lenin doktriniert: "Vetrauen ist gut, kontrollieren ist besser". Wobei man das "Vertrauen" schon mal vergessen kann und nebenbei... in unbekannter Zahl Menschen "liquidiert", wie man dort zu sagen pflegt.
    • Joe Smith 06.07.2019 13:19
      Highlight Highlight Vetrauen ist gut, kontrollieren ist besser – das gilt auch beim Verweis auf Zitate, egal, wie populär diese auch sein mögen. Diesen Satz hat Lenin nämlich nie gesagt.
    • Denk-mal 06.07.2019 13:29
      Highlight Highlight ...doch, doch, wahrscheinlich noch junger Mann:-)
    • Joe Smith 06.07.2019 13:53
      Highlight Highlight Bitte Quelle angeben. (Spoiler: Sie werden scheitern.)

      (Spoiler 2: Geschrieben findet man gar nix. Gemäss Überlieferung soll er aber oft und gerne das russische Sprichwort "Доверяй, но проверяй" gebraucht haben – was aber nicht das selbe bedeutet.)
  • Doppelpass 06.07.2019 12:31
    Highlight Highlight Da hält uns einer ganz schön den Spiegel hin, und eröffnet uns mal eine andere Betrachtungsweise.
    Danke!
    • walsi 06.07.2019 12:46
      Highlight Highlight @DavidSutter: Diese Betrachtungsweise findest du im Internet bei den alternativen Medien. Wie KenFM oder den Rubikon. Das wird aber von den etablierten Medien und anderen gerne als neue Rechte, Verschwörungstheoretiker, Putintroll usw. bezeichnet.
    • Dominik Treier 06.07.2019 13:15
      Highlight Highlight Und das ist lustigerweise genau, was es ist walsi...
    • flausch 06.07.2019 13:23
      Highlight Highlight @walsi
      Ist es eben auch.
      Das Problem dieser "alternativen Medien" ist das sie immer und überall Lügen und Hetzerei beimischen müssen.
      Ich könnte dir auch sagen das Wasser gut für den Körper ist und gleich danach das gewisse Menschen (beispielsweise die die nicht am Wasser wohnen) minderwertig sind. Doch nur weil der eine Teil plausibel klingt bedeutet nicht das zweiteres desshalb wahr oder gut wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 06.07.2019 12:21
    Highlight Highlight Sehr sympathische Familie und in seinen Antworten liegt viel wahres, wenn man sich laufend informiert und nicht dogmatisch denkt.
  • keplan 06.07.2019 12:21
    Highlight Highlight Sehr spannendes Interview und eine spannende Person. Seine Positionen sind nachvollziehbar und klar
  • Panna cotta 06.07.2019 11:59
    Highlight Highlight Der Mann hat sowas von Recht! Unternehmer im bestens Sinn, wie Hayek einer ist, sind leider eine aussterbende Spezies. Firmen werden heute von Managern gemanagt, und nicht mehr von Patrons geführt.
  • Moudi 06.07.2019 11:58
    Highlight Highlight Bravo! Super monsieur
  • walsi 06.07.2019 11:57
    Highlight Highlight Danke für dies klaren Worte.
  • TrueClock 06.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Respektiere ich
  • beaetel 06.07.2019 11:49
    Highlight Highlight Tolles, erfrischendes Interview. Danke!
  • Abu Nid As Saasi 06.07.2019 11:47
    Highlight Highlight Ehrenmann
    • neutrino 06.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Nik Hayek guter Mann
  • Triumvir 06.07.2019 11:45
    Highlight Highlight CHAPEAU Herr Hayek👍 Tolles Interview 💪👍
  • Bud Spencer 06.07.2019 11:43
    Highlight Highlight Sympathisches Interview
  • lomit 06.07.2019 11:41
    Highlight Highlight Es sollte mehr Hayeks geben auf der Welt.
  • Avenarius 06.07.2019 11:39
    Highlight Highlight da bin ich ganz auf Hayek Seite. Ich war in beiden Ländern für Monate dort. China als Reiseziel ist mit Abstand besser als Amerika. Die Menschen in China haben noch was Natürliches. Abgesehen davon sind Lebensphilosophie und Lebensart so anders zu unserer, dass es den Horizont erweitert. Bei den Fat-Amis steht der Konsum im Vordergrund, bei den Chinesen der Zusammenhalt.
    Sicher ist nicht alles gut in China, aber bestimmt mehr als in Amerika.
    • Grohenloh 06.07.2019 15:51
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem. Wenn die Welt von den USA dominiert wird, ist das für uns bedeutend angenehmer als wenn sie von China dominiert wird.
      Gerade weil die Gesellschaftlichen Werte ähnlicher sind.
      Die Chinesen halten nichts von persönlicher Freiheit und, dass jeder tun kann was er will. Und: sie halten zusammen. Untereinander! Nicht mit uns...
      Dieser ganze Hyper-Individualismuss wie LGBT, me too, Veganismus, Laktoseintoleranz oder Klimawandel wären unter den Chinesen nicht möglich.
    • El Vals del Obrero 06.07.2019 16:54
      Highlight Highlight Medizinische Erkrankungen oder genetische Faktoren (Laktoseintoleranz) halten sich wohl nicht an Trends und Hypes.

      Und bezüglich Veganern: https://www.welt.de/icon/article170143396/In-China-essen-sich-Veganer-richtig-gluecklich.html
      Immer hin stammen ja Speisen wie Tofu oder Seitan aus dieser Region.
    • El Vals del Obrero 06.07.2019 18:34
      Highlight Highlight Und die chinesische Regierung anerkannt den Klimawandel zumindest als grundsätzliches Problem, im Gegensatz zu der aktuellen US-Regierung.

      Und Laktoseintolerenz gibt es im fernen Osten ernährungsgeschichtlich bedingt deutlich öfter als in Europa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klugschweizer 06.07.2019 11:36
    Highlight Highlight Grandioses Interview!
    Erfahren und lebensklug.
    Hoffentlich lesen es viele.
  • redeye70 06.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Dieser Mann gefällt mir. Auch wenn seine Sicht etwas gar optimistisch ist betr. China, gehe ich ihm mit allem anderen einig. Die Welt ist im Würgegriff der USA und es ist höchste Zeit sich daraus zu befreien.
    • Grohenloh 06.07.2019 16:36
      Highlight Highlight Ich habe den Verdacht, dass die Welt im Würgegriff Chinas für uns bedeutend unangenehmer sein wird
  • Gubbe 06.07.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich mag den heutigen Herrn Hayek. Vorwärts gerichtet, wenn auch im Interview leicht euphorisch für China. Er wird wissen warum.
  • Ürsu 06.07.2019 11:14
    Highlight Highlight Danke, das war wieder mal ein interessantes Interview.

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