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Niemand fährt Ski

Wo die Schweizer zu Ostern hinreisen

Wo verbringt die Schweizer Wohnbevölkerung ihre Osterferien? Auf diese Frage bekamen wir zahlreiche Antworten – doch einige Destinationen sind ganz besonders beliebt.
17.04.2014, 11:5018.04.2014, 10:19
Gabriel Anliker
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Normalerweise bieten sich die Osterferien an, um die Skisaison ausklingen zu lassen und noch einmal ein paar Tage auf der Piste zu verbringen. Doch in diesem Jahr ist das anders. Roland Schmid, Pressesprecher von TUI Schweiz, weiss, dass dieses Jahr zu Ostern andere Reisearten höher im Kurs stehen.

«Dieses Jahr ist ein Frühbucherjahr, was die Ostertage betrifft. Das liegt daran, dass diese Feiertage auf einen späteren Zeitpunkt fallen als sonst. Das gute Wetter in der Schweiz hat die Leute zusätzlich dazu angetrieben, zeitig ihre Osterferien zu buchen und dabei eher an wärmere Destinationen zu denken», erklärt Schmid gegenüber watson. Die Schweizer bevorzugen laut Schmid Städtetrips oder Strandferien in einem Land, das nicht so weit entfernt ist und in das man auch relativ flexibel und mehrmals pro Woche fliegen kann.

Nachbarländer nur von Spanien geschlagen

Um die beliebtesten Osterdestinationen für 2014 herauszufinden, befragten wir neben TUI auch zwei weitere Reisebüros – nämlich Kuoni und Globetrotter – sowie die SBB und ebookers.ch. Das Ergebnis sehen Sie auf der folgenden Karte. Die unterschiedlich starken Einfärbungen weisen darauf hin, wie stark oder weniger stark ein Land von den Schweizern an Ostern frequentiert wird. Eine genauere Aufschlüsselung folgt im Anschluss.

Je dunkler die Einfärbung, desto stärker wird das Land dieses Jahr zu Ostern von Schweizer Besuchern frequentiert.
Je dunkler die Einfärbung, desto stärker wird das Land dieses Jahr zu Ostern von Schweizer Besuchern frequentiert.Karte: watson

Spanien, Italien und Deutschland

Am stärksten eingefärbt sind Spanien, Italien und Deutschland. Für diese drei Länder nannten die befragten Reiseexperten die meisten Destinationen oder waren sich bei einzelnen Städten absolut einig:

  • Wer nach Spanien reist, unternimmt entweder einen Städtetrip nach Barcelona oder verbringt die Ferien am Strand von Mallorca, Ibiza oder den Kanarischen Inseln.
  • In Italien besuchen die Schweizer Rom, Venedig, Florenz, Mailand und Sizilien.
  • In Deutschland sind Berlin, München, Hamburg und Stuttgart beliebt.

Frankreich, England, Griechenland und die Türkei

Frankreich, England, Griechenland und die Türkei wurden gleich häufig genannt, wobei die konkrete Aufschlüsselung folgendermassen aussieht:

  • Frankreich steht hier ausschliesslich für Paris. Die Stadt der Liebe nannten die Experten fast einstimmig als eine der beliebtesten Destinationen zu Ostern.
  • Genauso verhält es sich mit England: Gemeint ist hier vor allem London.
  • In Griechenland sind es in erster Linie die Inseln, die von der Schweizer Wohnbevölkerung zu Ostern bereist werden – so wie auch der griechische Teil von Zypern.
  • Wer in die Türkei reist, besucht laut den Tourismusexperten entweder Istanbul oder die Südküste, also beispielsweise Antalya.

Österreich, die Niederlande, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Vereinigten Staaten

  • Wer nach Österreich reist, besucht vor allem Wien.
  • Die eingefärbten Niederlande stehen für Schweizer, die einen Trip nach Amsterdam geplant haben.
  • In Ägypten sind Hurghada und Marsa Alam beliebt,
  • in den Vereinigten Arabischen Emiraten Dubai.
  • Der Pfeil, der die Karte Richtung Westen verlässt und mit Vereinigte Staaten angeschrieben ist, steht für die Mehrfachnennung New Yorks durch die Touristikexperten.

Übrige Destinationen und in der Schweiz Reisende

Einige restliche Destinationen wurden jeweils nur von einem Reisebüro oder Tourismusexperten als besonders beliebt zu Ostern genannt – sollen aber dennoch nicht unerwähnt bleiben: Laut TUI-Sprecher Roland Schmid sind die Kapverdischen Inseln auch sehr beliebt. Matthias Thürer von ebookers.ch nennt Lissabon (Portugal), Julian Chan von Kuoni den Oman und Sandra Studer von Globetrotter erwähnt zusätzlich Marrakesch (Marokko) und Thailand.

Doch längst nicht alle in der Schweiz lebenden Personen zieht es zu Ostern in die Ferne. Ein Grossteil sucht einfach hierzulande ein erholsames Plätzchen: «Besonders beliebt sind das Tessin, das Wallis und Graubünden – dort fahren auch unsere Zusatzzüge hin», sagt SBB-Sprecherin Lea Meyer gegenüber watson. Die SBB sei für den Ansturm an Ostern gewappnet und stelle zwischen Gründonnerstag und Ostermontag 18'000 zusätzliche Plätze zur Verfügung.

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