Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man wears a shirt reading

Was Trump-Fans mit Journalisten am liebsten tun würden: Aufhängen. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Nach Trump: Was passiert jetzt mit dem «Bannwald der Demokratie» – den Medien?

Trump beherrscht nun die drei Gewalten in den USA. Die vierte, die Medien, sind stark angeschlagen. Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr. 



Trump ist Präsident – so berichteten Zeitungen auf der ganzen Welt

Leslie Mooves, CEO der TV-Station CBS, brachte es auf den Punkt. «Trump mag nicht gut sein für Amerika, aber uns hat er sehr gut getan», erklärte er freimütig. Eines der vielen bizarren Dinge des US-Wahlkampfes ist die Tatsache, dass die sogenannten Mainstream-Medien Trump vehement bekämpft und gleichzeitig enorm von ihm profitiert haben. Die Rechnung ist für beide Seiten aufgegangen: Die Medien haben einen satten Windfall-Profit eingefahren, Trump hat Werbeausgaben in der Höhe von zwei Milliarden Dollar eingespart.  

Kater bei den Mainstream-Medien

Jetzt ist die Medienparty vorbei, und es herrscht Katerstimmung. Ausser den Demagogen von FoxNews und Breitbart hat sich niemand wirklich Donald Trump ins Weisse Haus gewünscht. Die Journalisten müssen sich eingestehen: Wir haben uns über ihn lustig gemacht, vor ihm gewarnt, seine unzähligen Lügen aufgedeckt, seinen verderbten Charakter aufgezeigt – aber wir hatten ihn nie wirklich im Griff.  

epaselect epa05527309 Paper flowers mark each gun death in the United States since Congress went on summer recess on 15 July, outside the US Capitol in Washington, DC, USA, 06 September 2016. The organization 'DC For Gun Safety' planted the 2,319 flowers.  EPA/JIM LO SCALZO

Auch im Congress haben die Republikaner das Sagen. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Donald Trump kontrolliert nun de facto die drei Gewalten in den USA. Er selbst ist Chef der Regierung, seine Partei kontrolliert beide Kammern des Kongresses und den Obersten Gerichtshof kann er mit Kandidaten seiner Wahl bestücken. Dazu wird er wahrscheinlich an die Spitze der Notenbank, der Fed, bald auch eine ihm genehme Person entsenden. Bleibt die vierte Gewalt, die Medien. Was wird mit ihnen in der Ära Trump geschehen?

Selbst die beste Zeitung der Welt steckt in Nöten

Die Vorzeichen sind schlecht, die Medien befinden sich in einer möglicherweise existenziellen Krise. Internet und Gratiszeitungen haben die etablierten Printmedien zu einer aussterbenden Rasse gemacht und setzen auch den traditionellen TV-Stationen zu. Selbst die «New York Times» – oft als beste Zeitung der Welt gerühmt – musste im letzten Quartal massive Werbeeinnahmen- und Leserverluste verkraften.  

Bild

Das Gebäude der «New York Times». bild: shutterstock

Die wirtschaftlichen Aussichten sind noch schlechter, die Werbeeinnahmen werden noch spärlicher fliessen. Das bedeutet, dass erneut Redaktionen ausgedünnt und Journalisten entlassen werden. Dabei war der Aderlass in den letzten 15 Jahren schon gewaltig. Rund die Hälfte aller Printjournalisten hat seit der Jahrhundertwende den Job verloren.

Kurz: Der Triumph von Trump macht unmissverständlich klar: Die angeschlagenen Medien sind nicht mehr, dessen sie sich lange selbst gerühmt haben: der «Bannwald der Demokratie».  

Neue Spielregeln in der Null-Grenzkosten-Wirtschaft

Dank hohen Eintrittsbarrieren haben die Medien, vor allem die Tageszeitungen, diese Funktion jahrzehntelang ausüben können. Weil Druck und Vertrieb von Zeitungen und der Betrieb einer TV-Station sehr viel Geld verschlingen, mussten Verleger keine Konkurrenz fürchten, und weil sich damit bis vor kurzem sehr viel Geld verdienen liess, konnte auch der Staat keinen Einfluss auf die Medien ausüben.

Freshly printed newspapers with the headline reading

Traditionelle Druckereien sind ein Auslaufmodell. Bild: JOSE LUIS GONZALEZ/REUTERS

Im Zeitalter der Null-Grenzkosten-Wirtschaft gelten andere Spielregeln. Heute kann jeder ein Medienunternehmer oder Journalist sein, er braucht weder eine Druckerei noch eine TV-Station. Ein Laptop und ein Internetanschluss genügen. Das hat zu einer völlig veränderten Konkurrenzsituation geführt und lässt die bisherigen Geschäftsmodelle obsolet erscheinen. In der digitalen Welt wird höchstens ein Bruchteil so viel verdient wie einst in der analogen.  

Die neuen wirtschaftlichen Spielregeln haben zu einer babylonischen Medienverwirrung geführt – und sind zu einer Gefahr für die Demokratie geworden. So hat der Zürcher Publizistikprofessor Otfried Jarren kürzlich in einer watson-Kolumne geschrieben: «Die Social Media erlauben weder Diskussion noch Debatte – allenfalls ein Nebeneinander an Behauptungsströmen. Und auf die wird wiederum stromförmig geantwortet, so auch in Form von Verächtlichungsmachung und sogar Hass.»  

Mäzene sind keine Lösung

Derweil wird sich ein unabhängiger Journalismus vielleicht bald nicht mehr finanzieren lassen. Eine Lösung sind Mäzene. So leistet sich der Amazon-Chef Jeff Bezos die «Washington Post». Doch das Mäzenen-Modell ist heikel. Bei uns leistet sich Christoph Blocher die «Weltwoche» und die «Basler Zeitung» – beides nicht wirklich Perlen eines unabhängigen Journalismus.  

epa04421429 Jeff Bezos, Founder and Chief Executive Officer of Amazon.com, waves for a photograph in Bangalore, India, 28 September 2014. Bezos is promoting Amazon's investment in kitty for India.  Amazon, the world's biggest online retailer, announced in July 2014 that it will invest an additional 2 billion dollars to expand in India, where competition is heating up. The move came a day after Flipkart, India's largest online retailer, announced that it had raised a record 1 billion dollars, the most ever by an Indian internet company in a single round.  EPA/JAGADEESH NV

Amazon-Chef Jeff Bezos als Heilsbringer für die Printmedien?  Bild: JAGADEESH NV/EPA/KEYSTONE

Um den «Bannwald der Demokratie» wieder aufzuforsten, müssen wir deshalb alte Vorurteile über Bord werfen. Im Vordergrund steht dabei die Rolle des Staates. Das heisst keineswegs, dass wir subventionierte Staatsmedien brauchen, «Neues Deutschland» war zu DDR-Zeiten ebenfalls keine Perle des Journalismus. Es bedeutet, dass private Verleger und die öffentliche Hand neue Partnerschaften eingehen müssen.  

Die Schweizer Uhrenindustrie als Vorbild

Ein Vorbild könnte dabei die Uhrenindustrie in den Zwischenkriegsjahren sein. Bruno Bohlhalter zeigt in seinem Buch «Unruh» auf, dass sie in einer ähnlichen Strukturkrise steckte wie heute die Medien. Sie hatte kaum Eintrittsbarrieren – jeder talentierte Handwerker konnte Uhrenmacher werden – und es bestand die Gefahr, dass die Uhrenindustrie sich buchstäblich zu Tode konkurrenzierte. Zusammen mit den Staat wurde deshalb ein Modell entwickelt. Die Eintrittsbarrieren wurden künstlich erhöht, damit konnte die Verelendungsspirale gestoppt werden. Dieses Vorgehen entspricht zwar nicht den Idealen der freien Marktwirtschaft, aber es hat die Schweizer Uhrenindustrie überleben lassen.  

Auch die Medien müssen überleben, der «Bannwald der Demokratie» ist mehr als ein Schlagwort. Das zeigt sich derzeit in Russland. (Ja, das muss sein, und übrigens: Schaut euch das BBC-Video diesmal wirklich an. Ich habe es extra nochmals eingebunden.)

abspielen

Bitte anschauen! Video: YouTube/Glen Coco

Putin hat nach seiner Amtsübernahme die Medien sehr rasch an die staatliche Leine gelegt. Das Resultat ist eine Medienwelt, die nur noch entfernte Ähnlichkeit mit der Realität hat, und Menschen, die sich widerstandslos einer «gelenkten Demokratie» unterwerfen.  

Berechtigte Sorgen

Donald Trump hegt Bewunderung für Wladimir Putin und verachtet Journalisten. Es wird sich weisen, wie er nach seinem Amtsantritt mit der vierten Gewalt verfahren wird. Sorgen sind durchaus berechtigt. Im Hinblick auf die zu erwartenden populistischen Stürme sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wie wir unseren «Bannwald der direkten Demokratie» nachhaltig schützen können.

Trump und Putin

Warum Blocher dringend zu Trump ins Medien-Training müsste

Link zum Artikel

Trump, Erdogan, «IS» und Wohlstandsfaschismus – die Welt gerät aus den Fugen

Link zum Artikel

Putin und Trump haben je einen Neuen – und mit denen wird's jetzt richtig gefährlich

Link zum Artikel

Warum Obamas brillante Rede auch für uns Schweizer wichtig ist

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

62
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 13.11.2016 12:26
    Highlight Highlight Die gegenwärtig stattfindenden Angriffe auf die freie Meinungsäusserung und auf den Qualitäts-Journalismus kommen in Form von Verteidigungen dieser für das Funktionieren einer echten Demokratie so elementar wichtigen "4. Gewalt" daher! (Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!)
    Die Verwirrungen und Lügen einer gekauften und gleichgeschalteten Presse werden auf Qualitäts-Medien projiziert, indem diese so oft als Links dominierte Propaganda diffamiert werden, bis die Leute das zu glauben beginnen.
    Wenn dann der Rechtsnationale Putsch gelungen ist, wandern unliebsame JournalistInnen in den Knast.
  • rodolofo 12.11.2016 16:54
    Highlight Highlight Darum müssen wir unseren Öffentlich-Rechtlichen "Service Public" (srf Radio+Fernsehen) gegen die Zerschlagungs-Versuche durch Rechtsbürgerliche- und Rechtsnationale Kreise verteidigen!
    Mit einer Gebührenfinanzierten Bastion für Qualitäts-Journalismus als "4.Gewalt im Staate", ergänzt durch private Qualitätsmedien, welche ebenfalls in den Genuss von staatlichen Direktzahlungen kommen (ähnlich der Abgeltung besonderer Leistungen in der Landwirtschaft), können wir die Überflutung der Leute mit manipulativen Ramsch-Medien verhindern, die einen drogensüchtigen Homo Sapien Konsumentus züchten wollen
  • Der Zahnarzt 11.11.2016 19:02
    Highlight Highlight Herr Löpfe, Sie sprechen von den klassischen vier Gewalten im Staat. Diese Vorstellung ist unvollständig. Im letzten Jahrhundert ist nämlich eine fünfte Gewalt hinzugekommen, die die anderen vier heimlich zu unterwandern und unter ihre Kontrolle zu bringen versucht, nämlich das vom Neoliberalismus entfesselte Grosskapital, multinationale Konzerne, das 1% etc. (Der Name ist egal).- Als die Politik noch das Primat über die Wirtschaft hatte, hatten wir noch Politiker von Format. Heute haben wir nur noch Clowns wie Clinton, Blair, Schröder, Putin, Trump, Rösti, Amstutz etc.
  • Angelo C. 11.11.2016 18:45
    Highlight Highlight Löpfe - Zitat :

    "Im Hinblick auf die zu erwartenden populistischen Stürme sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wie wir unseren «Bannwald der direkten Demokratie» nachhaltig schützen können."

    Dieser Bannwald sollte sich m.E. vermehrt an den realen Empfindungen breiter Volkskreise orientieren, anstatt anderen Interessen zu dienen 😉!

    Objektive Ansichten und journalistischer Weitblick werden anstelle dessen als Zeichen der Zeit eingefordert, mehr Ehrlichkeit als sattsam bekannte Befangenheit und augenwischerische Klugscheisserei.

    Man sieht ja, wo anderes in den USA und Europa hinführt!
    • Firefly 11.11.2016 22:20
      Highlight Highlight Was ist Mainstream anderes als eben, sich an breiten Bevölkerungsschichten zu orientieren. Also, Mainstream Medien orientieren sich eben gerade am Mainstream. Oder meinst du einen anderen Mainstream? Gibs mehrere?
    • Angelo C. 11.11.2016 22:45
      Highlight Highlight Keine Rede von Gleichschaltung, zumal ehrliche journalistische Meinungen durchaus ihren Niederschlag in den Medien finden dürfen.

      Kontraproduktiv allerdings ist, sich abgehoben und elitär am Volksempfinden vorbei zu positionieren, dieses als stupid oder unrecht zu definieren, abschätzig sich über dessen oekonomische und existenziellen Befindlichkeiten hinweg zu setzen.

      Und DA liegt der Hund begraben, denk an den Brexit, denk an die unerwartet breite Zustimmung für Trump, für die AfD, die die FPÖ oder den Front National. Sie alle legten oder legen massiv zu und die Medien hinterfragen nicht.
  • Wolfsblut 11.11.2016 17:50
    Highlight Highlight Nick Hayek traute ich ein unabhängiges Medium zu.
  • zipper 11.11.2016 17:37
    Highlight Highlight nicht zu erkennen, dass die mainstream-medien ganz einfach selber schuld sind, grenzt fast schon totaler ignoranz der realität. sie haben ihre kernaufgabe verfehlt: neutrale berichterstattung und neutrale darstellungen/gegendarstellungen. das einzige was da kommt ist meinungsbildung und propaganda. da wundert man sich noch? journalismus ist heutzutage zu gefühlten 99% copy&paste ohne echtem inhalt. kein investigativer journalismus mehr, keiner traut sich die politiker und wirtschaftsführer kritisch zu hinterfragen und es kommt nur einheitsbrei auf allen kanälen. glaubwürdigkeit = sub-zero!
    • DerWeise 11.11.2016 19:23
      Highlight Highlight Rassist? Frauenhasser? Steuerbetrug wäre strafbar. Hat er leider nicht gemacht.

      50 Jahre lang war der Typ in der Öffentlichkeit present und nun plötzlich soll er ein Rassist und Frauenhasser sein. Ja klar. Deshalb hat er wohl auch die erste siegreiche Wahlkampfchefin ermöglicht oder eine Ausländerin geheiratet.

      Lächerich... Clinton und ihre Medienfreunde haben ganze Arbeit geleistet. Hat man mit Sander auch gemacht ("Bernie Bros")

      Ich wollte ja Sanders, aber langsam freue ich mich auf Trump, schon nur wegen all den andauern rumheulenden psdeudodemokraten hier und unter den "Journalisten"
  • Denverclan 11.11.2016 16:57
    Highlight Highlight Es tut mir leid, man kann den Medien wirklich kein gutes Zeugnis ausstellen. Oft ist es einfach nur noch traurig wie geschmacklos tendenziös Druck auf die Öffentlichkeit ausgeübt wird. Wir sind mündige Bürger, die nicht billigem Steuerungsdruck ausgesetzt werden wollen. Wir wollen sachlich und genau informiert werden und uns eine eigene Meinung bilden. Es ist tragisch, dass die Medien oft versuchen ihnen nicht genehme Personen so lange negativ darzustellen, bis es beim Volk Wirkung zeigt. Das ist eben genau nicht die Aufgabe der Medien. Demut, Anstand, Ehre und Ehrlichkeit wünsche ich mir !!!!
    • Murky 11.11.2016 17:37
      Highlight Highlight Genau so spricht einer der die Medien an die Leine nehmen will. Genau so. Ich bin absolut gegenteiliger Meinung. Auch wenn es einem selbst nicht in den Kram passt sollten medien Stellung beziehen dürfen. Unabhängig.
    • Denverclan 11.11.2016 19:10
      Highlight Highlight Nur keine Angst, das werden sie weiterhin bis zum geht nicht mehr tun. Wenn Ihnen Gehirnwäsche von den mächtigen Medien gefällt, müssen sie auch die Konsequenzen tragen und sind mitschuldig an den Auswüchsen. Die Menschheit oder ein Teil von ihnen werden nie verstehen um was es im Leben eigentlich gehen müsste! Anstand, Demut, als Starker dem Schwachen helfen, Ehrlichkeit, Fairness usw. Die Welt wie sie heute funktioniert fördert nichts von dem und macht einfach nur traurig. Eine kleine Kugel ohne Fluchtmöglichkeiten mit Elend, Oberflächlichkeit und hunger nach Macht und Geld....super!
    • Murky 11.11.2016 22:26
      Highlight Highlight Nun, so schlimm ist es auch wieder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SolidSnake 11.11.2016 16:56
    Highlight Highlight Mein Gott. Natürlich verachtet Trump und seine Fans die Medien, schliesslich haben diese kein gutes Haar an ihm gelassen. Es ging schlicht weg immer nur ums Trump bashing. Die geleakten Emails wurden von den grossen Zeitschriften immer nur am Rande erwähnt. Neutrale Berichterschtatung sieht ander aus. Zudem beherrscht Trump nicht alle drei Gewalten. 2 davon werden von der republikanischen Partei beherrscht. Und das diese und Trump erhebliche Meinungsdifferenzen haben ist auch nichts neues.
    • Hochen 11.11.2016 21:03
      Highlight Highlight Es ist nicht bashing wen es stimmt. Und was ist jetzt eigentlich bei diesen e-Mails herausgekommen? Genau gar nichts!
  • ostpol76 11.11.2016 16:47
    Highlight Highlight Ich habe mich sehr über diesen Artikel gefreut. Ist es doch der erste Artikel von Herrn Löpfe, seit gefühlten 2 Jahren, ohne das Wort "populistisch"...
    Und dann kam er aber doch noch, der letzte Satz :-)
  • Neruda 11.11.2016 16:38
    Highlight Highlight Die Wochenzeitung (WOZ) hat in den letzte Jahren an Lesern zugelegt. Es gibt also durchaus Wachstumspotential für Zeitingen. Nur braucht es dazu seriösen, ehrlichen Journalismus. Die Leute spüren dies halt. Übrigens, die WOZ ist die einzige grössere Zeitung der Schweiz, welche dank genossenschaftsstruktur sich selbst und ihren Lesern gehört. Zudem verdienen alle Angestellten mit 5000 Fr. gleich viel.

    http://m.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=3895b976-812f-42c5-bdb4-22641c0096da
  • TobiasZ 11.11.2016 16:37
    Highlight Highlight Sie verknüpfen wirtschaftliche Veränderungen in der Medienwelt mit diktatorischer Lenkung der Medien. Das eine hat doch mit dem anderen nicht zwingend etwas zu tun. Ersteres macht Ihnen Angst, weil es a) Ihren Job bedroht und b) bedeutet, dass sich Menschen fortan über andere Kanäle informieren werden. Das Zweite ist tatsächlich schlimm, doch gibt es derzeit im Westen keine Anzeichen für eine Regierungsübernahme diverser Medien... ich verstehe Ihre Hysterie nicht wirklich... war denn die Wahl Trumps irgendwie antidemokratisch??
    • TobiasZ 11.11.2016 17:20
      Highlight Highlight Und noch was: Dass wir auch in der Schweiz grosse Medienkonzerne wie Tamedia, Ringier, AZ Medien etc. haben, die fleissig kleine Zeitungen aufkaufen, das ist dann ein Ausdruck von unabhängigem Qualitätskoirnalismus? Dass ich nicht lache... aber die bezahlen ja Ihren Lohn!
  • Judge Dredd 11.11.2016 16:33
    Highlight Highlight In einem früheren Artikel zählt er sie zur Elite, nun bezeichnet er sie als «Bannwald der Demokratie». Herr Löpfe hebt sich und seine Gilde teilweise in Sphären, da wird mir beinah schwindelig.
  • kaiser 11.11.2016 16:30
    Highlight Highlight Es braucht mehr kritische Berichterstattung in den Medien. Etwas was ich in der Anfangszeit von Watson so geliebt habe und letztens immer mehr vermisse...

    Die Mainstream-Medien haben sich nur allzuoft gegenüber Trump "in Form von Verächtlichungsmachung" verhalten. Wieviele Artikel wurden hier veröffentlicht, welche Trump lächerlich gemacht haben?

    NYTimes hat Clinton noch am Wahltag einen deutlichen Sieg vorhergesagt. Der Journalismus ist irgendwie sowas von Mainstream und selbstgerecht geworden, dass sie den Bannwald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
    • Aged 11.11.2016 17:24
      Highlight Highlight Was denn zuerst? Trump hat sich lächerlich gemacht und dann wurde darüber berichtet.
    • kaiser 11.11.2016 17:45
      Highlight Highlight @Dazugehörtauch (Der Name passt sehr gut zu meiner Antwort)

      Humor macht Spass und man darf auch mal über jemanden Lachen. Aber man sollte auch zwischendurch darüber nachdenken oder kritisch hinterfragen. Weshalb hat denn nun Amerika Trump gewählt? Wer hat darüber informativ und kritisch berichtet? Weshalb haben die Mainstream-Medien einen klaren Sieg von Clinton herbeigeredet und liegen nun so offensichtlich falsch? Vielleicht haben die Mainstream-Medien zu viel über Lächerlichkeiten berichtet und alles andere zu viel ignoriert?
  • dnsd 11.11.2016 16:17
    Highlight Highlight Unglaublich... Medien sollten meiner Meinung nach informieren und das neutral und vor allem Fakten basiert. Den Journalisten ist ihre vermeintliche Macht zu Kopf gestiegen, darum haben sie mit aller Macht versucht ihre naiven Ideologien durchzusetzen... Niemand will sich eine vorgwfasste Meinung aufzwingen lassen. Das wir wollen informiert werden damit wir entscheiden können! Ihr sollt nicht mächtig sein ihr sollt dienen...
    • dnsd 11.11.2016 16:22
      Highlight Highlight - das
  • Raketen Costa 11.11.2016 16:03
    Highlight Highlight Transatlantik-Netz Journalisten, kommen mit ihrer pro Nato, pro USA (außer Trump), anti Russland Kommentaren zunehmend unglaubwürdig rüber.

    Berichte mit einem Wahrheitsgehalt ala Scholl-Latour, Seymour Hersh würden da schon weiterhelfen.
    • Aged 11.11.2016 17:26
      Highlight Highlight Julius Cäsar auch. Aber eben ..?
  • wasylon 11.11.2016 16:01
    Highlight Highlight @ Philipp Löpfe Eigentümer der Weltwoche ist Roger Klöppel nicht Christoph Blocher. Das sollten Sie als Vertreter des Qualitätsjournalismus eigentlich wissen.
    • RatioRegat 11.11.2016 19:17
      Highlight Highlight Und von wo hatte Köppel das nötige Kapital, um die Weltwoche zu erwerben?
    • wasylon 11.11.2016 23:13
      Highlight Highlight @RatioRegat mit einem Bankkredit. http://www.nzz.ch/articleERH1E-1.84524

      Ich weiss viele spekulieren das Christoph Blocher ihm das nötige Kapital gegeben hat. Aber dann sollen sie Beweise vorlegen und nicht Mutmassungen als Wahrheit verkaufen.
    • RatioRegat 12.11.2016 14:11
      Highlight Highlight Im beigefügten Artikel steht nur, dass über die Finanzierung nur spekuliert werden könne, zumal kein spendabler Multimillionär erkennbar sei.
      Dass 2006 keiner erkennbar war, bedeutet aber nicht, dass keiner da war. Ein Blick auf die Übernahme der BaZ zeigt, dass Blocher seine Akquisitionen diskret abzuhandeln versuchte.
      Selbst wenn Köppel die Weltwoche mit einem Bankkredit erworben hat, erscheint es naheliegend, dass Blocher hierfür die nötigen Sicherheiten bereitgestellt hat (etwa in Form von Darlehensgarantien).

  • Wilhelm Dingo 11.11.2016 15:56
    Highlight Highlight Wie steht es um die Verantwortung der wahlberechtigten BürgerInnen?
  • (M)eine Meinung 11.11.2016 15:52
    Highlight Highlight Zitat Dirk Pohlmann: "Die Vielfalt der Meinungen in der Bevölkerung ist deutlich größer als die Vielfalt der Meinungen in den Medien. Man könnte auch sagen: der derzeitige Journalismus stellt eine eigenständige, verengte Spartenmeinung dar, die sich durch vorauseilenden Gehorsam für einen gefühlten Konsens hervortut."
    Wenn man dann bei watson die Ergüsse von Löpfe liest, schüttele ich meistens den Kopf...
    • Aged 11.11.2016 17:29
      Highlight Highlight Was lesen Sie denn ohne Kopfschütteln. Bitte posten, bin echt intereßiert.
    • Murky 11.11.2016 17:42
      Highlight Highlight Und wer machte dann diese Meinungen? In den seltensten Fällen die Menschen selbst. Nach sagen wir mal Recherche von Primärquellen. Ja, die Menschen müssen sich selbst eine Meinung bilden dürfen. Die Medien sollen diese verdaubar aufbereiten, und auch mal Stellung beziehen. Das ist deren Aufgabe.
    • (M)eine Meinung 18.11.2016 01:02
      Highlight Highlight @Dazugehörtauch
      Comics und Sportmeldungen... ab und zu dem realen Wahnsinn entfliehen ;)

      @Murky
      Stimme dir in Teilen zu. Sie dürfen sicherlich Stellung dazu nehmen, dies jedoch nicht mit reisserischen Titeln als Wahrheiten verkaufen. Den jeder Kommentar hat einen subjektive Verfärbung.

      Was mir je länger auffällt sind die bewusst plakativen Überschriften, die dann inhaltlich nicht bestehen können.

      Grüsse
  • Wilhelm Dingo 11.11.2016 15:49
    Highlight Highlight Für einmal eine Analyse von Herr Löpfe welche ich zu 100% teilen kann.
    • Murky 11.11.2016 17:47
      Highlight Highlight Ich habe das schwache Gefühl dass wir damit hier alleine sind Wilhelm... Es scheint so als hätten wir es hier nur noch mit allwissenden Rechercheprofis zu tun welche nicht auf Leute angewiesen sind deren Job es ist Informationen zusammenzutragen, auszuwerten und in verständliche Form zu bringen.
      Linke und rechte Facebook-Pseudonews-Portale geben den Ton an mit nachweislich über 50% erfundenen Propagandainhalten, und Seiten welche "die Wahrheit" über irgendwas verkünden machen die Meinungen. Schöne Zeiten die da kommen...
    • robben 11.11.2016 18:02
      Highlight Highlight Willkommen im Postfaktium 🖖🏾
  • Oberlehrer 11.11.2016 15:37
    Highlight Highlight Hanns Joachim Friedrichs: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."
  • Corrado 11.11.2016 15:34
    Highlight Highlight Ihr sollt niemanden im Griff haben ausser euch selbst. Medien sind primär nicht dazu da, um ïhre eigenen Interessen - und vor allem sich selbst - in's Rampenlicht zu stellen. Guten Journalismus wünsche ich mir schon längst zurück - - Wie beim Fernsehen, Einschaltquoten (Leser, wie auch immer gezählt) sind für euch das Mass der Dinge - nicht wirklich der Journalismus. Deswegen werde IHR immer weniger gelesen.
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 11.11.2016 15:33
    Highlight Highlight Es stimmt nicht, das die Medien vor dem Internet keine Konkurrenz hatten. Sie machten und machen sich gegenseitig Konkurrenz. Der Verdrängungskampf insbesondere der Zeitungen dauert schon viele Jahrzehnte. Dabei wurden sie vorzu schlechter: keine Morgen-/Mittags- und Abendausgaben mehr, kaum noch ein Auslandskorrespondenten, kaum noch investigativer Journalismus, Objektivität, etc.
    Stattdessen nur Agenturmeldungen, Pressemitteilungen, Gefälligkeitsinterviews und Auftragspolemik.
    Wie Medien über Trump berichten, führt vor, wie die Medien sich selbst überflüssig machen für eine Demokratie.
  • moedesty 11.11.2016 15:28
    Highlight Highlight meine güte die heutigen "journalisten" sind echt nicht mehr viel wert.

    90% der US medien gehören 6 firmen und ihr macht euch erst jetzt sorgen um die medien? indem ihr nicht über solche tatsachen berichtet seid ihr genau die gleiche "gefahr" wie trump, nämlich in dem ihr die leute für dumm verkauft.
  • Jol Bear 11.11.2016 15:26
    Highlight Highlight Der einzige "Bannwald der Demokratie" ist eine Verfassung, welche verhindert, dass einer oder eine einzige politische Denkweise allein bestimmt. Da hat z.B. die Schweiz mit Parlament + "schwachem" Bundesrat + Mitsprache bei Sachfragen (direkte Demokratie) vorbildlich aufgeforstet. Derart dezentrale Machtverteilung gibts in USA nicht in diesem Ausmass und in Russland schon gar nicht. Die Krise der Printmedien (wegen Aufschwung der Online-Angebote) kann weder Trump noch den Wählern angelastet werden, ist materiell ein anderes Thema.
  • Amboss 11.11.2016 15:13
    Highlight Highlight Bezogen auf die Schweiz:
    Es gibt nicht nur die BaZ und die Weltwoche!
    Auch die andere politische Ecke ist mit der WOZ vertreten (die erfolgreich aarbeitet).
    Journalismus muss doch nicht unabhängig sein - der darf doch eine Meinung haben.

    Die CH-Medienlandschaft funktioniert. Mehrere Verlage, und Meinungen, diverse Print- und Onlinetitel, eine gute SRG.

    Die Zeitungen aber sicher ein Problem damit, Geld zu verdienen. Hier könnte man aber wirklich einfach ansetzen:
    - Werbeverbot für die SRG ab 18 Uhr im TV
    - Kein SRG Online-Angebot

    Dies könnte die Situation für die Privaten entspannen.
    • phreko 11.11.2016 15:29
      Highlight Highlight Meinung und Abhängigkeit ist doch nicht dasselbe!
    • Amboss 11.11.2016 15:57
      Highlight Highlight Eine Zeitung darf doch durchaus die Meinung des Besitzers haben.
      Es muss doch einfach bekannt sein, wer dahinter steckt.
      Ist bei Baz und WW gegeben.
    • El Vals del Obrero 11.11.2016 16:51
      Highlight Highlight Bei der Zeitung gibt es einen Vorteil gegenüber "Social" Media:

      Wenn z.B. ein überzeugter Weltwoche-Leser an den Kiosk kommt, werden die Angestellten nicht hurtig die WoZ aus dem Regal nehmen und durch die BaZ ersetzen und wenn der WoZ-Leser kommt, werden die Kiosk-Leute nicht die Weltwoche verstecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rom78 11.11.2016 15:12
    Highlight Highlight Gerade bei geopolitischen Themen wäre eine etwas ausgewogenere Berichterstattung bereits die halbe miete um Leser zu behalten.
    Gefälligkeits Berichte im Sinne Transatlantischer Think Tanks, fallen immer mehr Lesern auf. Und das ist gut so.
  • DerWeise 11.11.2016 15:05
    Highlight Highlight Beim Clinton/Trump Rennen sind die Medien zu Cheerleader verkommen. Fox für Trump und der Rest (Vox, CNN, NYT ect) für Clinton. Alles nur um bei einer entsprechenden Präsidentschaft direkten Zugang zu bekommen.
    CNN hat sich ja beim Clintonteam sogar erkundigt, was sie denn Trump beim Townhall fragen sollten.

    Lustigerweise war gerade RT America(nicht Deutsch!) einer der wenigen neutralen Medien.


    Die normalen Medien sind schon länger im Niedergang weil sie ihre Arbeit nicht machen, dafür gibts immer stärker wachsende Onlineakteure wie TYT, Rubin Report, Secular Talk und unzählige mehr, gut.
    Play Icon
  • dwight_schrute 11.11.2016 14:49
    Highlight Highlight "Wir haben uns über ihn lustig gemacht, vor ihm gewarnt, seine unzähligen Lügen aufgedeckt, seinen verderbten Charakter aufgezeigt – aber wir hatten ihn nie wirklich im Griff."

    Qualitäts-Medien sollten sich meiner Meinung nach nicht lustig machen über Politiker und Präsidentschaftskandidaten. Überlasst diese Aufgabe doch den Facebookern und Twitterer. Im Griff haben müssen die Medien auch niemanden. Sie müssen nur sachlich berichten.
  • inquisitio 11.11.2016 14:44
    Highlight Highlight Löpfe will also mit Eintrittsbarrieren unabhängige Meinungen verhindern. Da ist bei ihm die Blase wohl immer noch nicht geplatzt.
    • saukaibli 11.11.2016 15:16
      Highlight Highlight Ich glaube du hast da was gaaaanz falsch verstanden. Löpfe will höchstens Medien verhindern, die komplett unabhängig jeglicher Fakten berichten.
    • inquisitio 11.11.2016 15:28
      Highlight Highlight Dann will er sich und Watson verhindern? Weil: "Wir haben uns über ihn lustig gemacht"
      Faktengehalt?
    • DerWeise 11.11.2016 15:34
      Highlight Highlight Warum sollte Watson sich selber verhindern wollen? ;)
  • ElenderKuschelwuschel 11.11.2016 14:43
    Highlight Highlight Ok. Spannende Sichtweise. Weil Ihr nicht mehr gekauft werdet, Eure Meinung immer weniger Leute interessiert, also folglich ein Produkt herstellt, nach dem die Nachfrage drastisch im Sinkflug begriffen ist, sollt Ihr öffentliche Förderung erhalten?
    Trumps Wahl zeigt ja gerade, dass Ihr nicht wirklich zu viel Nutze seid in Euren sog. Bannwäldern der Demokratie. Ihr habt nur falsche Prognosen abgegeben und einzig noch Meinungs- und Gefühlskommentare abgegeben, aber den Journalismus schon lange abgegeben, während die echte Demokratie Euch gerade jemanden vor die Nase setzte, der Euch nicht passt.
    • saukaibli 11.11.2016 15:21
      Highlight Highlight Wie viel wärst du denn bereit für investigativen Journalismus zu bezahlen? Das kostet gewaltig viel und muss ja auch wieder reingeholt werden. Aber wenn dann etwas über Trump ans Licht gekommen wäre, hätten seine Fan Boys das dann geglaubt? Es gibt ihn schon noch, den richtigen, investigativen Journalismus, aber den findet man kaum auf kostenlosen Onlineportalen und meistens wird er vom Staat finanziert.
    • Realtalk 11.11.2016 16:13
      Highlight Highlight Möglicherweise ginge es den Printmedien besser wenn sie differenzierter berichten würden. Wenn sie, Beispiel US Wahlkampf, beide Seiten kritisch beleuchten würden. Die Menschen sind nicht dumm, man stelle sich vor die können lesen und sogar das Internet benutzen. Somit ist jeder unabhängig dabei sich eine Meinung zubilden.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 11.11.2016 16:37
      Highlight Highlight @saukaibli: z. B.
      Auflage "Blick": ca. 180'000 pro Ausgabe.
      Geschätzte Jahreseinnahmen durch Verkauf und Abos: 40 - 50 Mio. Allerhöchstens die Hälfte geht drauf für den Druck und den Vertrieb. Es bleiben mind. 20 bis 50 Mio. für die Redaktionen. Das kann ca. 300 Vollzeitstellen finanzieren, oder halt einen einzigen CEO, wie man will. Da
      Die Werbeeinnahmen der CH Printmedien beläuft sich auf 2 Mia Franken jährlich. Alleine damit liessen sich 10'000 Journalisten zu einem Jahreslohn von 200'000 Fr. einstellen.
      Das Geld für guten Journalismus wird längst bezahlt. Nur geliefert wird er nicht.

Muss Kesb auch Affen schützen? Basler Primaten-Initiative kommt vors Bundesgericht

Eine Volksinitiative, die Grundrechte für Primaten fordert, kommt vors Bundesgericht. Das Basler Parlament wollte die Initiative für ungültig erklären.

Grundrechte gelten für alle Menschen. Doch was ist mit den Affen, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans? Eine kantonale Volksinitiative fordert seit 2016, dass über 300 Primaten-Arten ein «Recht auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit» erhalten sollen. Hinter diesem ungewöhnlichen Vorschlag steckt die Stiftung Sentience Politics.

Ihre Begründung: «Nichtmenschliche Primaten sind hochintelligent, können mit Menschen in Zeichensprache kommunizieren, sind leidensfähig, empfinden …

Artikel lesen
Link zum Artikel